Seminar: Soziale Arbeit in offenen Drogenszenen: Konzepte, Herausforderungen, Kritik - Details

Seminar: Soziale Arbeit in offenen Drogenszenen: Konzepte, Herausforderungen, Kritik - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: Soziale Arbeit in offenen Drogenszenen: Konzepte, Herausforderungen, Kritik
Semester SoSe 2026
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 33
maximale Teilnehmendenanzahl 30
Heimat-Einrichtung Institut für Pädagogik
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Offizielle Lehrveranstaltungen
Erster Termin Dienstag, 07.04.2026 10:00 - 12:00, Ort: (H2/1)
Lehrsprache(n) Deutsch

Räume und Zeiten

(H2/1)
Dienstag: 10:00 - 12:00, wöchentlich (15x)

Studienbereiche

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Ausgehend von der Entstehung offener Drogenszenen in deutschen Großstädten, insbesondere in Frankfurt am Main Ende der 1980er Jahre, setzt sich das Seminar mit dem Wandel der Drogenpolitik und den daraus hervorgegangenen Konzepten der Drogenhilfe auseinander. Der sogenannte „Frankfurter Weg“ markiert dabei einen zentralen Bezugspunkt für die Entwicklung niedrigschwelliger und akzeptanzorientierter Ansätze Sozialer Arbeit. Zu Beginn werden zentrale Wegmarken der Drogenpolitik sowie sozialwissenschaftliche Perspektiven auf Sucht diskutiert. Mit dem Konzept Drug, Set and Setting (Zinberg 1984) wird Drogenkonsum als soziales und kulturelles Phänomen eingeordnet. Darauf aufbauend werden zentrale Handlungsmodelle Sozialer Arbeit in offenen Drogenszenen behandelt, darunter Methadonsubstitution, Safer-Use-Strategien, Konsumräume und heroingestützte Behandlungsformen. Neben dem historischen und konzeptionellen Fokus auf Frankfurt werden aktuelle Entwicklungen der Drogenhilfe in Halle (Saale) einbezogen. Im Rahmen des Seminars werden Einrichtungen der lokalen Drogenhilfe aufgesucht, um die sozialarbeiterische Praxis kennenzulernen und theoretische Inhalte mit regionalen Handlungsansätzen zu verknüpfen. Das Seminar lässt sich inhaltlich und methodisch gut mit dem D2-Seminar von Bodo Lippl („Das qualitative Forschungsprojekt in der Praxis“, Do 12–14 Uhr) kombinieren. In Kooperation mit der Suchtkoordinatorin der Stadt Halle und der Initiative #KonsumRaumGeben besteht die Möglichkeit, erste eigene qualitative Erhebungen zur lokalen Drogenszene in Halle durchzuführen und so theoretische Inhalte mit empirischer Praxis Sozialer Arbeit zu verbinden.

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "BA G2: Organisation, Intervention und Fallverstehen in der Sozialen Arbeit (BA 180/90) SoSe 2026".
Um ein Modul und die zugehörigen Lehrveranstaltungen studieren zu können, müssen Sie sich unbedingt im Löwenportal (https://loewenportal.uni-halle.de) für das entsprechende Modul anmelden!
Die Modulanmeldungen sind i.d.R. 14 Tage vor bis 14 Tage nach Beginn der Vorlesungszeit möglich. Die exakten Termine werden vom Prüfungsamt per E-Mail bekannt gegeben und auch im Vorspann des Veranstaltungsverzeichnisses des jeweiligen Semesters veröffentlicht. NUR wenn ein Modul angemeldet ist, können Sie später die Anmeldung zu Ihrer Prüfung (ebenfalls im Löwenportal) vornehmen und die Dozierenden Ihre erbrachten Studienleistungen verbuchen.
Die Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen eines Moduls erfolgt zeitgleich mit dem Beginn der Modulanmeldungen circa zwei Wochen vor Vorlesungsbeginn separat im Stud.IP.
Folgende Regeln gelten für die Anmeldung:
  • Diese Regel gilt von 16.03.2026 09:00 bis 18.04.2026 23:59.
    Die Anmeldung zu maximal 3 Veranstaltungen des Anmeldesets ist erlaubt.
  • Es wird eine festgelegte Anzahl von Plätzen in den Veranstaltungen verteilt.
    Die Plätze in den betreffenden Veranstaltungen wurden am 24.03.2026 um 23:59 verteilt. Weitere Plätze werden evtl. über Wartelisten zur Verfügung gestellt.
  • Die Anmeldung ist möglich von 21.03.2026, 09:00 bis 18.04.2026, 23:59.
Veranstaltungszuordnung: