Seminar: [BA-EM] Getrennt/Gemeinsam. Geschlecht und Wissenschaft in Europa um 1900 - Details

Seminar: [BA-EM] Getrennt/Gemeinsam. Geschlecht und Wissenschaft in Europa um 1900 - Details

Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: [BA-EM] Getrennt/Gemeinsam. Geschlecht und Wissenschaft in Europa um 1900
Semester SoSe 2026
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 12
maximale Teilnehmendenzahl 25
Heimateinrichtung Leitung des Instituts für Geschichte
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Offizielle Lehrveranstaltungen
Erster Termin Freitag, 17.04.26, 10:00 - 12:00 Uhr Seminarraum 7 (R.1.32) [EA 26-27]
Lehrsprache(n) Deutsch
SWS 2

Räume und Zeiten

Seminarraum 7 (R.1.32) [EA 26-27]

  • Freitag, 10:00 - 12:00, Wöchentlich (ab dem 17.04.26)

Ohne Raum

  • Freitag, 24.04.26, 14:00 - 16:00 Uhr
  • Freitag, 08.05.26, 14:15 - 15:45 Uhr

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Marie Curie-Skłodowska, in Warschau geboren, ist die einzige Person, die Nobelpreise in zwei verschiedenen Naturwissenschaften erhielt: 1903 gemeinsam mit Pierre Curie und Henri Becquerel (Physik), 1911 als Alleinpreisträgerin (Chemie). Sie gilt bis heute als Vorbild für viele Wissenschaftlerinnen und ist angesichts ihrer transnationalen Biographie zugleich die passende Namensgeberin für ein renommiertes Förderprogramm der Europäischen Kommission. Vor allem aber ist sie eines: eine große Ausnahme!
Denn vielen anderen Forscherinnen blieb vergleichbare Anerkennung verwehrt – häufig, weil Frauen der Zugang zu höherer Bildung und wissenschaftlichen Institutionen lange systematisch verschlossen war. Die jüngere Forschung rückt jedoch zunehmend übersehene Akteurinnen in den Blick: von Wissenschaftspaaren bis hin zu eigenständig arbeitenden Forscherinnen.

Das Einführungsseminar vermittelt grundlegende Ansätze der Wissens- und Geschlechtergeschichte und verbindet diese mit der praktischen Vertiefung in das geschichtswissenschaftliche Arbeiten. Im Verlauf des Semesters recherchieren die Teilnehmer:innen eigenständig Fallstudien, die anschließend in mehreren Peer-to-Peer-Phasen diskutiert, geschärft und schließlich zur Hausarbeit weiterentwickelt werden. Methodisch können dabei biographische Ansätze, aber beispielsweise auch diskurs- oder strukturgeschichtliche Zugänge gewählt werden.

Ausgewählte Literatur:

Alber-Armenat, Ina / Kraft, Claudia (Hrsg.), Geschlecht und Wissen(schaft) in Ostmitteleuropa (Tagungen zur Ostmitteleuropa-Forschung, 36). Marburg 2017.

Gehmacher, Johanna, Arbeitspaare. Kreativität, Hausarbeit, Geschlecht, in: Friderike 'Zweig'. Weibliche Intellektualität im frühen 20. Jahrhundert, hrsg. v. Deborah Holmes u. Martina Wörgötter. Würburg 2023, S. 59–76.

Studienleistung: Aktive Teilnahme am Seminar, schriftliche Ausarbeitungen und Präsentation im Seminarverlauf

Modulleistung: Hausarbeit

Diese Lehrveranstaltung ist im Studienbegleitprogramm von gender*bildet (Zertifikat Gender Studies) anrechenbar. Nähere Informationen finden Sie unter diesem Link (https://www.rektorin.uni-halle.de/stabsstellen/vielfalt-chancengleichheit/gender_bildet/angebote_studierende/zertifikat/).

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "BA-EM SoSe 2026".
Folgende Regeln gelten für die Anmeldung:
  • Diese Regel gilt von 09.03.2026 10:00 bis 12.04.2026 00:00.
    Die Anmeldung zu maximal 1 Veranstaltungen des Anmeldesets ist erlaubt.
  • Die Anmeldung ist möglich von 09.03.2026, 10:00 bis 12.04.2026, 23:59.
  • Es wird eine festgelegte Anzahl von Plätzen in den Veranstaltungen verteilt.
    Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.
Veranstaltungszuordnung: