Proseminar: Askese als Transformation. Körper, Geschlecht und soziale Ordnung - Details

Proseminar: Askese als Transformation. Körper, Geschlecht und soziale Ordnung - Details

Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Proseminar: Askese als Transformation. Körper, Geschlecht und soziale Ordnung
Semester WiSe 2026/27
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 2
Heimateinrichtung Theologische Fakultät
Veranstaltungstyp Proseminar in der Kategorie Offizielle Lehrveranstaltungen
Nächster Termin Donnerstag, 15.10.26, 12:15 - 13:45 Uhr Haus 30, Seminarraum B
Lehrsprache(n) Deutsch

Räume und Zeiten

Haus 30, Seminarraum B

  • Donnerstag, 12:15 - 13:45, Wöchentlich (ab dem 15.10.26)

Kommentar/Beschreibung

Askese ist weit mehr als persönlicher Verzicht: Sie formt Körper, verändert Geschlechterrollen, verlеiht religiöse Autorität und eröffnet neue gesellschaftliche Handlungsspielräume. Wie wurden Asket:innen im ersten Jahrtausend zu Heiligen, Missionarinnen oder Klostergründern?
Das Proseminar erkundet asketische Lebensformen im Kaukasus, dem Nahen Osten, Nordafrika und dem Horn von Arika im ersten Jahrtausend n. Chr. Durch die gemeinsame Arbeit an Quellen gehen wir der Frage nach, wie Askese Körper, Geschlecht und soziale Stellung veränderte und wie Asketinnen und Asketen zu religiösen Autoritäten werden konnten.
Kenntnisse der Quellensprachen sind nicht erforderlich. Die Quellen werden, sofern verfügbar, in deutscher, andernfalls in englischer Übersetzung gelesen.

Wir werden uns anhand des Themas Askese mit zentralen Fragen der Christentumsgeschichte beschäftigen: „Was ist Christentum, was ist Geschichte und was ist dann Christentumsgeschichte?“. Dazu schauen wir uns an, wie und wozu Geschichte geschrieben wird, was Quellen sind und wie man mit unterschiedlichen Quellen arbeiten kann. Außerdem lernen wir verschiedene Perspektiven der Geschichtsschreibung kennen.

Diese Lehrveranstaltung ist im Studienbegleitprogramm von gender*bildet (Zertifikat Gender Studies) anrechenbar.