Seminar: Karl Kraus. Sprachkritik und Dichtung in finsteren Zeiten (Mo 16-18) - Details

Seminar: Karl Kraus. Sprachkritik und Dichtung in finsteren Zeiten (Mo 16-18) - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: Karl Kraus. Sprachkritik und Dichtung in finsteren Zeiten (Mo 16-18)
Semester SoSe 2026
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 12
maximale Teilnehmendenanzahl 25
Heimat-Einrichtung Germanistisches Institut
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Offizielle Lehrveranstaltungen
Nächster Termin Montag, 13.04.2026 16:00 - 18:00, Ort: Seminarraum 18 (Raum 1.11) [LuWu 2]
Teilnehmende BA/LA: Themen, Stoffe undMotive
MA: Themen, Stoffe und Motive
BA/LA: Literatur- und Gattungstheorie (5 LP)
BA/LA: Literatur- und Gattungstheorie (10 LP)
BA/LA: Literaturgeschichte 17. Jh. - bis Gegenwart (5 LP)
BA/LA: Literaturgeschichte 17. Jh. - bis Gegenwart (10 LP)
MA: MA. Modul I
MA: MA Modul II
Lehrsprache(n) Deutsch
Studiengänge (für) LA/BA/MA
SWS 2

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Karl Kraus war Wiener Publizist, beredter Sprach- und Medienkritiker, fahrender Vorleser, erbarmungsloser Ankläger, er war Dichter, Satiriker, Lyriker, montierte Dramen und übersetzte, vor allem Shakespeare. Die von 1899 bis zu seinem Tod 1936 von ihm herausgegebene und verfasste „Fackel“ ist ein Hauptwerk der Moderne. Seit ihrem Erscheinen prägte sie die deutschsprachige Presselandschaft und Kulturszene. So unüberhörbar die Stimme, die hier sprach, war, so stark vernehmbar war das Schweigen, als Kraus die Fortführung der satirischen Zeitschrift zweimal für längere Zeit unterbrach: nach dem Ausbruch des 1. Weltkriegs zunächst, dann nach dem Regierungsantritt Hitlers. Das Seminar konzentriert sich besonders auf die Texte, mit denen Kraus sein Schweigen wieder aufhob („In dieser großen Zeit“, „Schweigen, Wort und Tat“, „Man frage nicht …“, „Warum die Fackel nicht erscheint“) und bezieht dabei auch Reaktionen der literarischen Öffentlichkeit mit ein, namentlich die Bertolt Brechts („Über die Bedeutung des zehnzeiligen Gedichtes in der 888. Nummer der Fackel“, „Über den schnellen Fall des guten Unwissenden“). Gelesen werden außerdem Texte des posthum erschienenen Bandes „Die Sprache“.

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "SoSe 2026 NDL Anmeldeset".
Folgende Regeln gelten für die Anmeldung:
  • Es wird eine festgelegte Anzahl von Plätzen in den Veranstaltungen verteilt.
    Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.
  • Die Anmeldung ist möglich von 10.03.2026, 10:00 bis 31.05.2026, 23:59.