Seminar: Autor, Werk & Varianz in der Vormoderne (mo 16-18) - Details

Seminar: Autor, Werk & Varianz in der Vormoderne (mo 16-18) - Details

Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: Autor, Werk & Varianz in der Vormoderne (mo 16-18)
Semester WiSe 2026/27
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 4
maximale Teilnehmendenzahl 25
Heimateinrichtung Germanistisches Institut
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Offizielle Lehrveranstaltungen
Nächster Termin Montag, 26.10.26, 16:15 - 17:45 Uhr Seminarraum 22 (Raum 1.01) [LuWu 2]
Teilnehmende MA Textkulturen: Modul ‘Texte denken’
Modul Master I (LA Gym., 1. und 2. Fach; LA Sek., 1. Fach; LA Fö/ Sek., 1. Fach)
Modul Master II (LA Gym. 1. Fach
Modul M.A. Deutsche Sprachgeschichte, Historische Grammatik des Deutschen
Modul Master: Deutsche Philologie
Lehrsprache(n) Deutsch
Studiengänge (für) LA Gym./ LA Sek.- und Förderschule
Masterstudiengänge
SWS 2

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Gegenstand des Seminars ist das Nach-Denken über die ‚Gemachtheit‘ vormoderner Texte: Welche Vorstellungen von Autor und Autorschaft kennzeichnen das Mittelalter und die frühe Neuzeit? Welches Werkverständnis herrscht vor und was für Auswirkungen hat dies auf die Adaption von Stoffen und die Produktion von Texten? Warum sind Überlieferung und Varianz für vormoderne Literatur von zentraler Bedeutung?

In dem Seminar werden wir dem historischen Verständnis von Text, Werk und Autorschaft nachgehen, aber auch nach dem Selbstverständis vormoderner Autoren fragen. Da Autorschaft und Werkverständnis ganz wesentlich von der Stoff- und Überlieferungsgeschichte abhängen und Ausdifferenzierungen zeigen, die für moderne Texte nicht (mehr) gelten, werden wir die zeitgenössische Textproduktion, die Aufführungssituationen und Rezeptionsformen, die Überlieferung und vor allem die mit ihr einhergehende textuelle (und inhaltliche) Varianz thematisieren. Forschungsansätze der letzten Jahre sehen dabei den Text als ‚fest‘ oder ‚unfest‘ an und konstatieren auch, dass ‚Texte unterwegs‘ sein können.

Den Ausgangspunkt bildet die Lektüre theoretischer Abhandlungen. Darüber hinaus werden wir die in den historischen Texten recht zahlreich enthaltenen Literaturexkurse einbeziehen und uns anhand der Originaltexte ein Bild vom (Selbst-)Verständnis vormoderner Autoren erarbeiten.

Informationen zu den Studien- und Modulleistungen werden in der ersten Sitzung gegeben.

Vorbereitend ist folgendes zu lesen (s. auch Ordner in StudIP):
Thomas Bein: Deutsche Literatur des Mittelalters. Eine Einführung in die Germanistische Mediävistik. Berlin 2020(Grundlagen der Germanistik 64).
Daraus:
Abschnitt 4: Autor, Publikum und Text (S. 62-73)
Abschnitt 5: Textkultur und Medienkultur (S. 74-82)

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "Veranstaltung Mediävistik 2026/2027".
Folgende Regeln gelten für die Anmeldung:
  • Es wird eine festgelegte Anzahl von Plätzen in den Veranstaltungen verteilt.
    Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.
  • Die Anmeldung ist möglich von 05.09.2026, 10:00 bis 30.09.2026, 23:59.