Seminar: Antike Körper im Verbund. Ideenwerkstatt zu einer gemeinsamen Ausstellung - Details

Seminar: Antike Körper im Verbund. Ideenwerkstatt zu einer gemeinsamen Ausstellung - Details

Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: Antike Körper im Verbund. Ideenwerkstatt zu einer gemeinsamen Ausstellung
Semester WiSe 2026/27
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 14
Heimateinrichtung Institut für Altertumswissenschaften
Beteiligte Einrichtungen Klassische Archäologie
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Offizielle Lehrveranstaltungen
Nächster Termin Freitag, 30.10.26, 10:00 - 17:00 Uhr Jena, Universität, Antikensammlungen
Art/Form Blockveranstaltung / Seminar / Übung
Lehrsprache(n) Deutsch
Studiengänge (für) Blockveranstaltung:
30.10.2026 (Jena)
27.11.2026 (Halle)
22./23.01.2027 (Leipzig) sowie n.V.
Ort: Archäologisches Museum / Rob/HS KA
SWS 2
Sonstiges (KGA.06996.01) Archäologische Praxis B: Museums- und Ausstellungspraxis
(KGA.07258.01) Museums- und Ausstellungskonzepte

Räume und Zeiten

Jena, Universität, Antikensammlungen

  • Freitag, 30.10.26, 10:00 - 17:00 Uhr

Halle, Universität, Robertinum

  • Freitag, 27.11.26, 10:00 - 17:00 Uhr

Leipzig, Universität, Antikenmuseum

  • Freitag, 22.01.27, 10:00 - 17:00 Uhr
  • Samstag, 23.01.27, 10:00 - 17:00 Uhr

Studienbereiche

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Blockveranstaltungen in Jena (30.10.2026), Halle (27.11. 2026) und Leipzig (22.-23.1.2026)

Menschliche Körper gehören zweifellos zu den zentralen Ausdrucksmitteln, über die innerhalb von Gesellschaften kommuniziert wird und über die sich Menschen in unterschiedlichen Zeiten und Regionen sehr unterschiedlich verhalten können. Im Rahmen des Verbundes Halle – Jena – Leipzig bieten wir eine gemeinsame Lehrveranstaltung an den drei Universitätsstandorten an. Ziel ist es, das studentische Ausstellungskonzept „Haare – Trends und Ideal“, das im WS 2025/2026 von einer Seminargruppe entwickelt worden ist, für die verschiedenen Standorte anzupassen und unter Einbindung der entsprechenden Sammlungen sowie Berücksichtigung antiker Quellen umsetzbare Ausstellungen zu planen, die ab April 2028 gezeigt werden sollen. Darin eingeschlossen ist die inhaltliche Auseinandersetzung mit den einzelnen Themenbereichen der Präsentation wie auch das Verfassen von öffentlichkeitswirksamen Texten.
Vermittelte Kompetenzen: Die Studierenden kennen zentrale Konzepte von Haar und Frisur in den Kulturen Ägyptens, Griechenlands und Roms. Sie sind in der Lage, antike Quellen (Text und Bild) im Hinblick auf Haartrachten und gesellschaftliche Bedeutungen zu analysieren und zu interpretieren. Sie erwerben die Fähigkeit, wissenschaftliche Inhalte zielgruppenorientiert aufzubereiten und in ein museales Ausstellungskonzept zu überführen. Sie entwickeln Kompetenzen im kooperativen Arbeiten über Universitätsstandorte hinweg. Sie lernen, ihre Ergebnisse strukturiert zu präsentieren und kritisch zu reflektieren.

Einführende Literatur: M. M. Levine, The Gendered Grammar of Ancient Mediterranean Hair, in: H. Eilberg-Schwartz – W. Doniger (Hrsg.), Off with Her Head: The Denial of Women's Identity in Myth, Religion, and Culture (Berkeley 1995) 76–130; M. Mannsperger, Firsurenkunst und Kunstfrisur. Die Haarmode der römischen Kaiserinnen von Livia bis Sabina (Bonn 1998); E. Bartman, Hair and the Artifice of Roman Female Adornment, AJA 105, 2001, 1–25; J. Fletcher, The Decorated Body in Ancient Egypt: Hairstyles, Cosmetics and Tattoos, in: L. Cleland – M. Harlow – L. Llewellyn-Jones (Hrsg.), The Clothed Body in the Ancient World (Oxford 2005) 3–13; S. P. Ashby (Hrsg.), Archaeologies of Hair. The Head and its Grooming in Ancient and Contemporary Societies, Internet Archaeology 42, 2016 [https://intarch.ac.uk/journal/issue42/6/toc.html]; M. Harlow, (Hrsg.), A Cultural History of Hair in Antiquity (London 2020).