Seminar: Literatur und Schreibpraxen im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz (di 14-16 Uhr) - Details

Seminar: Literatur und Schreibpraxen im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz (di 14-16 Uhr) - Details

Sie sind nicht in Stud.IP angemeldet.

Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: Literatur und Schreibpraxen im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz (di 14-16 Uhr)
Semester WiSe 2025/26
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 25
maximale Teilnehmendenanzahl 20
Wartelisteneinträge 2
Heimat-Einrichtung Germanistisches Institut
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Offizielle Lehrveranstaltungen
Nächster Termin Dienstag, 13.01.2026 14:15 - 15:45, Ort: Seminarraum 22 A (Raum 1.02) [LuWu 2]
Teilnehmende Modul B.A/LA: Themen, Stoffe und Motive
Modul LAGr: Text, Produktion, Rezeption, Interpretation (alte und neue Ordnung)
Modul LA Sek./LA Sek.Fö.: Literatur- und Gattungstheorie (5 LP – FSQ integrativ)
Modul B.A./LA Gymn.: Literatur- und Gattungstheorie (10 LP – FSQ integrativ))
Lehrsprache(n) Deutsch
Studiengänge (für) LA Gymn./LA Sek.- und Förderschule
B.A. DSL 60/90
LA Grundschule Deutsch
SWS 2

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Die Lehrveranstaltung bietet eine grundlegende Einführung in die Wechselbeziehungen von Literatur und Künstlicher Intelligenz (KI) aus historisch-motivgeschichtlicher, medialer und poetologischer Perspektive. Erstens soll das Motiv der künstlichen Intelligenz anhand ausgewählter Werke vom ausgehenden 19. bis zum 21. Jahrhundert untersucht werden. KI erscheint hier als künstlich erschaffene, posthumane Existenz (z. B. Automaten, Roboter), die den Menschen spiegelt oder herausfordert. Zweitens geht es um die Reflexion und den Einsatz von KI vor dem Hintergrund der sogenannten ‚digitalen Literatur‘. Wodurch zeichnet sie sich aus, welche Entwicklungslinien lassen sich identifizieren und wie unterscheidet sich ihre Poetik von traditionellen literarischen Formen? (Frühe) Beispiele digitaler Poesie sowie poetologische Überlegungen sollen Entwicklungen in diesem Feld illustrieren. Nicht zuletzt befasst sich diese LV mit dem literarischen Produktionsprozess im Angesicht von Künstlicher Intelligenz. Am Beispiel ausgewählter literarischer Texte beschäftigen wir uns etwa mit der Frage nach der Autorschaft hinsichtlich KI-gestützter Schreibsysteme und generativer Verfahren.

Zu den Erarbeitungsmethoden im Seminar gehören der Vortrag der Seminarleiterin, ein wöchentliches Lektürepensum mit der schriftlichen Ausarbeitung von Thesen und Inhalten sowie Kurzreferate der Studierenden und/oder Expert:innengruppen für einzelne Seminareinheiten. Die Modalitäten für die Abschlussbeurteilung werden zeitnah besprochen.

Folgende Werke bzw. Auszüge daraus werden im Seminar behandelt (Änderungen vorbehalten):
Oskar Panizza: Die Menschenfabrik. Erzählung (1890)
Thea von Harbou: Metropolis. Roman (1925)
Marc-Uwe Kling: Quality Land. Roman (2017)
Emma Braslavsky: Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten. Roman (2019)
Jörg Piringer: kuzushi (2020)
Daniel Kehlmann: Mein Algorithmus und ich (2021)
Hannes Bajohr: (Berlin, Miami) (2023)
Stefan Zweig/Kathrin Passig/Dorothea Studthoff: GeoGuessr-Novelle (2023)
Sibylle Berg: Es kann doch nur noch besser werden. Drama (2023)
Elias Hirschl: Content. Roman (2024)

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "Beschränkte Teilnehmendenanzahl: Kunst und KI ( di 14-16 Uhr)".
Folgende Regeln gelten für die Anmeldung:
  • Es wird eine festgelegte Anzahl von Plätzen in den Veranstaltungen verteilt.
    Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.
  • Die Anmeldung ist möglich von 06.09.2025, 09:30 bis 28.11.2025, 23:59.