Seminar: Poetologie der Flucht. Exilliteratur nach 1933 (mi 14-16 Uhr) - Details

Seminar: Poetologie der Flucht. Exilliteratur nach 1933 (mi 14-16 Uhr) - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: Poetologie der Flucht. Exilliteratur nach 1933 (mi 14-16 Uhr)
Semester SoSe 2026
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 17
maximale Teilnehmendenanzahl 24
Heimat-Einrichtung Germanistisches Institut
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Offizielle Lehrveranstaltungen
Nächster Termin Mittwoch, 08.04.2026 14:15 - 15:45, Ort: Seminarraum 19 (Raum1.40) [LuWu 2]
Teilnehmende Modul LA Sek./LA Sek.Fö.: Literaturgeschichte. (17. Jh. bis zur Gegenwart) (5 LP)
Modul B.A./LA Gymn.: Literaturgeschichte. (17. Jh. bis zur Gegenwart) (10 LP)
Modul BA/LA: Themen, Stoffe und Motive
Modul Master I (LA Gym., 1.und 2. Fach; LA Sek., 1. Fach; LA Fö/Sek.,1. Fach
Modul Master II (LA Gymn. 1. Fach)
Modul LA/Master: Literaturgeschichte – Vertiefungsmodul / Literaturtheorie, Poetologie und Ästhetik - Vertiefungsmodul
Modul Master: Themen, Stoffe, Motive / Literaturgeschichte / Literaturtheorie, Poetologie und Ästhetik
Modul Master Lit.wiss: Deutschsprachige Literatur: Imagination, Produktion, Poetik
Lehrsprache(n) Deutsch
Studiengänge (für) BA DSL 60/90
LA Gymn./LA Sek- u. Förderschule
Masterstudiengänge
SWS 2

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Mit der Machtübernahme Adolf Hitlers am 30. Januar 1933 beginnt unter den Bedingungen nationalsozialistischer Herrschaft eine Phase der verschärften politischen und antisemitischen Verfolgung, die viele Autor:innen dazu zwingt, Deutschland zu verlassen und im Exil weiterzuschreiben. Dieses Weiterschreiben umfasst nahezu umgehend auch die literarische Verarbeitung der erlebten Flucht und Verfolgung, ihrer politischen Bedingungen und Konsequenzen. Erste Romane, die das Erlittene in eine literarische Form überführen, erscheinen in den Folgejahren im Ausland. Dazu zählen etwa Klaus Manns "Flucht in den Norden" (1934), Alfred Döblins "Babylonische Wandrung" (1934), Lili Körbers "Eine Jüdin erlebt das neue Deutschland" (1934) oder Luise Straus-Ernsts "Zauberkreis Paris" (1934-35), um nur einige wenige zu nennen. Im Seminar werden wir das Spektrum der Darstellungsformen und -Verfahren dieser und anderer Schlüsselwerke der Exilliteratur nach 1933 ausloten. Dabei schärfen wir unser literaturwissenschaftliches Sensorium, indem wir die Poetologie jener Texte erforschen, die unter dem unmittelbaren Eindruck von Flucht und Verfolgung im Exil entstehen. Darüber hinaus stellen wir die Frage, wie die Lektüre dieser Texte mit dem Verständnis unserer Gegenwart zusammenhängt, die wieder von politischen Krisen und Konflikten geprägt ist.

Anmelderegeln

Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "Beschränkte Teilnehmendenanzahl: Poetologie der Flucht. Exilliteratur nach 1933 (mi 14-16 Uhr)".
Folgende Regeln gelten für die Anmeldung:
  • Die Anmeldung ist möglich von 10.03.2026, 10:00 bis 30.04.2026, 23:59.
  • Es wird eine festgelegte Anzahl von Plätzen in den Veranstaltungen verteilt.
    Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.