Vorlesung: Einladung ins Mittelalter (di 14-16 Uhr) - Details

Vorlesung: Einladung ins Mittelalter (di 14-16 Uhr) - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Vorlesung: Einladung ins Mittelalter (di 14-16 Uhr)
Semester SoSe 2026
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 473
erwartete Teilnehmendenanzahl 520
Heimat-Einrichtung Germanistisches Institut
Veranstaltungstyp Vorlesung in der Kategorie Offizielle Lehrveranstaltungen
Nächster Termin Dienstag, 02.06.2026 14:15 - 15:45, Ort: HS AudiMax [AudiMax]
Teilnehmende Modul B.A./ LA/ LAGr: Grundlagen der Altgermanistik
Lernorganisation Bitte beachten Sie, dass in sämtlichen Grundlagenseminaren das nachfolgend genannte Buch als verbindliches Arbeitsmaterial gilt, das von den Teilnehmenden selbst zu erwerben ist:

Simone Schultz-Balluff, Klaus-Peter Wegera und Dorothee Lindemann: Mittelhochdeutsch als fremde Sprache. Eine Einführung für das Studium der germanistischen Mediävistik. 5., völlig neu bearbeitete und wesentlich erweiterte Auflage, Berlin 2025.

Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie die 5. völlig neu bearbeitete und wesentlich erweiterte Auflage des Buches anzuschaffen. Die 1.-4. Auflage des Buches sind zwar antiquarisch zu bekommen, sind aber veraltet und können für die Arbeit in den Grundlagenseminaren nicht verwendet werden.
Lehrsprache(n) Deutsch
Studiengänge (für) B.A. DSL 60/90
LA Gymn./ LA Sek.- und Förderschule
LA Grundschule
SWS 2

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Mittelalter - allein das Wort weckt schon Bilder von filigranen Kathedralen, prächtigen Königshöfen und grausamen Kriegen. Aus der Sicht der mediävistischen Sprach- und Literaturwissenschaften werden noch viel buntere und spannendere Facetten sichtbar: Es ist die Zeit, in der in Europa erstmals in den Volkssprachen Literatur erzählt und niedergeschrieben wird. Die Sagen um Roland, Kriemhild, Dietrich oder König Artus werden bis heute rezipiert und nacherzählt, und auch die Motive und Strophenformen des Minnesangs wirken bis in die Lieddichtung der Gegenwart nach.

Daneben stehen Handschriften und Drucke zu Heilkunde und Kochkunst, Recht und Handel sowie die oft kunstvoll illuminierten religiösen Schriften, die Sie heute in den Schatzkammern der Staats- und Klosterbibliotheken bewundern können. Ein Verständnis der sprachlichen und literarischen Entwicklungen des Mittelalters eröffnet nicht nur eine eigene reiche geistige Welt, sondern ist auch Voraussetzung für ein tieferes Verständnis aller anschließenden Epochen.

Die Vorlesung gibt einen ersten Einblick in die deutsche Literatur und Sprache des Mittelalters und ist so konzipiert, dass Sie dabei auch gleich die Dozentinnen und Dozenten unserer Abteilung mit ihren Forschungsschwerpunkten kennenlernen.