Seminar: Human Geography 2 Die neue Stadt - Details

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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: Human Geography 2 Die neue Stadt
Veranstaltungsnummer GEO.07210
Semester SoSe 2026
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 20
erwartete Teilnehmendenanzahl 20
Heimat-Einrichtung Anthropogeographie
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Offizielle Lehrveranstaltungen
Nächster Termin Freitag, 03.07.2026 10:00 - 15:00, Ort: HS 4 1.43 [VSP 4] (Geowiss.)VLAS
Lehrsprache(n) Deutsch; Englisch

Räume und Zeiten

HS 4 1.43 [VSP 4] (Geowiss.)VLAS
Freitag: 10:00 - 15:00, wöchentlich (5x)
Freitag, 19.06.2026 09:00 - 18:00
Keine Raumangabe
Samstag, 20.06.2026 09:00 - 18:00
Sonntag, 21.06.2026 09:00 - 18:00

Modulzuordnungen

Kommentar/Beschreibung

Im Sommersemester wird für das Projektseminar der Schwerpunkt auf die Frage der Neugründung von Städten rsp. Der Gestaltung des Siedlungssystems gelegt. Diese Frage wird zunehmend international diskutiert und mit geradezu gegensätzlichen Modellen verfolgt: „Freedom Cities“ vs. „Klimastadt“ u.ä.m. Am Beispiel der ersten neuen Stadt in der DDR und damit auch in Deutschland nach 1945, rückt Eisenhüttenstadt exemplarisch in den Mittelpunkt. Für diese Stadt, die ein Flächendenkmal ist, und in welcher alle Prinzipien der Neuplanung der Stadt der Moderne ablesbar sind, wird eine Exkursion angeboten. Bei der Exkursion wird auch werkstattmäßig gearbeitet. Zudem wird inhaltlich die Frage der Weiterentwicklung des Konzeptes der Stadt der Moderne ausgelotet. Die Geschichte der Neustadtgründungen der jüngeren Vergangenheit wird ergründet und es werden Ableitungen für mögliche Neugründungen im Kontext von demografischem und Klimawandel, Migration und geoökonomischen Verschiebungen diskutiert. Schließlich werden Visionen für neue Städtegründungen umrissen, die eine Grundlage für die weiterführende, „Dritte Transformation“ im 21. Jahrhundert – auch in Mitteldeutschland – sein können.
Eine Präsentation der Ergebnisse zum finalen Kolloquium schließt dieses Seminar ab. Anschließend werden Poster für die weitere Verwendung in der Debatte an der Uni gefertigt.