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Seminar: "ESPegida" - Alteritätserfahrungen im hispanophonen Kulturraum - Details
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Allgemeine Informationen

Veranstaltungsname Seminar: "ESPegida" - Alteritätserfahrungen im hispanophonen Kulturraum
Untertitel Aufbaumodul Kulturwissenschaft Spanien/ Lateinamerika I - Kulturgeschichte
Semester WS 2015/16
Aktuelle Anzahl der Teilnehmenden 5
erwartete Teilnehmendenanzahl 25
Heimat-Einrichtung Institut für Romanistik
Veranstaltungstyp Seminar in der Kategorie Offizielle Lehrveranstaltungen
Erster Termin Donnerstag, 08.10.2015 12:00 - 14:00
Voraussetzungen Basismodul Kulturwissenschaft Spanien/ Lateinamerika
Leistungsnachweis Klausur
Studiengänge (für) LA, BA
SWS 2
ECTS-Punkte 5

Räume und Zeiten

Keine Raumangabe
Donnerstag: 12:00 - 14:00, wöchentlich(15x)

Kommentar/Beschreibung

In einer Zeit, in der Grenzen gewissermaßen nur noch rote Linien auf dem Globus sind und uneingeschränkte soziale Mobilität möglich ist, treffen häufig verschiedene kulturell geprägte Werte, Vorstellungen und Auffassungen aufeinander. Mithin sind Vermischungen von Kulturräumen und sogar Momente der Hybridisierung auszumachen.
Dass die Begegnung mit dem Anderen ambivalent ist, hat vielfältige Gründe; sie sind beispielsweise anthropologischer sowie psychologischer Natur. Für Individuen und Gruppen stehen daher Fragen zur notwendigen Positionierung gegenüber dem Fremden, sei es auf psychologisch-philosophischer Ebene (vgl. Waldenfels), sei es auf gesellschaftlich-politischer Ebene (vgl. Berry) auf der Agenda: Akkulturation, Enkulturation und Assimilation spiegeln ein hohes Maß an Relevanz für die an Begegnungen beteiligten Gruppen wider. Ein Extrem stellt das in neuester Zeit zur Mode gekommene (Un-)Wort einer Vereinigung gegen andere religiöse Ansichten als die des alten Europas dar.

Der hispanophone Kulturraum hat sich bis heute mit Begegnungen mit dem kulturell Anderen, dem Fremden auseinandersetzen müssen. Diese waren und sind einerseits vielfältig (z.B. in den Bereichen Religion, Politik) und andererseits in ihrer Konsequenz und nachhaltigen Bedeutung nicht ausschließlich negativ (z.B. die convivencia) - oder doch? Wir werden im Seminar nach einer kulturwissenschaftlich theoretischen Auseinandersetzung mit dem Anderen und dem Fremden in einem Streifzug durch die Geschichte der hispanophonen Welt ausgewählte Ereignisse und Prozesse unter dem Aspekt von Alteritätserfahrungen kulturgeschichtlich betrachten.
Das Ziel des Seminars ist neben der Wiederholung ausgewählter Kapitel der spanischen und lateinamerikanischen Geschichte die Erarbeitung kulturwissenschaftlicher Grundbegriffe, die das Thema Fremdheit tangieren um diese als Analysefolie für die kulturgeschichtliche Betrachtung bereitzustellen. Letztlich bietet sich vielleicht die Möglichkeit, "pegidale" Ausprägungen in Spanien und Europa aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und deren weit zurückgehende Genese zu beschreiben.

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Anmelderegeln

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