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Course directory - SS 2021
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Philosophische Fakultät I - Sozialwissenschaften und historische Kulturwissenschaften (SS 2021) 200 Veranstaltungen
No. Title Zeit/Ort Lecturers
(BA-AS) Schreibwerkstatt und Argumentationstechniken Course details

WICHTIGE INFO: Das Modul Schreibwerkstatt und Argumentationstechniken findet vorläufig digital über webex statt. Bitte installieren Sie das Programm auf Ihrem Rechner. Den Zugangslink werden wir per email verschicken.

Was ist eigentlich wissenschaftliches Schreiben? In diesem Seminar erhalten Sie eine gründliche Einführung. Unter Anleitung und im Austausch miteinander üben Sie das Formulieren konkreter wissenschaftlicher Texte: Im Laufe des Semesters fertigen Sie eine Rezension, einen Forschungsplan, einen kleinen Aufsatz und einen Essay an, deren Entwürfe gemeinsam diskutiert und von den Dozent*innen wiederholt schriftlich kommentiert werden. Außerdem steht Ihnen ein studentischer Tutor unterstützend zur Seite.
Das Rahmenthema bildet die Geschichte des Russländischen Reichs mit einem Schwerpunkt auf der Wissensproduktion zum imperialen Raum und zur ethnischen Diversität.
Textgrundlage für das Modul ist ein Reader, der Forschung und Quellentexte zum Thema enthält. Bitte schicken Sie Ihre Papierpostadresse an: anja.sips@geschichte.uni-halle.de. Sie wird Ihnen einen Reader schicken.

Die Teilnahme am Seminar Schreibwerkstatt ist nur in Verbindung mit der Übung Argumentationstechniken möglich, da beide eng aufeinander abgestimmt sind.

Studienleistung: Begleitend zu den ersten Sitzungen formulieren Sie Exzerpte zu zentralen Forschungstexten und stellen diese mündlich vor. Im Laufe der Vorlesungszeit fertigen Sie die o.g. vier Texte an, diskutieren diese im Plenum und kommentieren die Texte Ihrer Kommiliton*innen. Die Studienleistung erbringen Sie durch die regelmäßige aktive Teilnahme an den Sitzungen. Toleriert wird das Fehlen in max. vier Sitzungen (zwei pro Veranstaltung).
Bis Ende des Semesters müssen die vier Texte in überarbeiteter Form eingereicht werden.
Gewichtung der einzelnen Teile: 1/6 Rezension, 1/6 Forschungsplan, 1/3 Aufsatz, 1/3 Essay.

Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 20/04/21), Location: Seminarraum 23 (Raum 2.01) [LuWu 2]
Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 15/04/21), Location: Seminarraum 23 (Raum 2.01) [LuWu 2]
Prof. Dr. Yvonne Kleinmann,
Dr. Martin Rohde
(BA-EM) Die 1968er Bewegung Course details Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 13/04/21) n.a
Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 13/04/21), Location: Hörsaal I (ehem. HS 1.04 ) [AKStr.35]
Prof. Dr. Silke Satjukow
(BA-EM) Die extreme Rechte im geteilten Deutschland – Voraussetzungen, Entwicklungen und Rezeptionen in Ost und West Course details

Rechtsextremistische Gruppen und Akteure und die durch sie verübte Gewalt sind in den letzten Jahren wieder verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Das Phänomen ist dabei alles andere als neu. Ein starker Anstieg politisch rechtsmotivierter Gewalt war etwa seit Ende der 1970er Jahre in der Bundesrepublik zu verzeichnen. Behörden, Ämter und Politiker spielten die Gefahren oft herab oder unterschätzten sie. In der DDR wurde die Existenz von Neonazis beinahe bis zuletzt geleugnet, da diese nicht in das Selbstverständnis der ostdeutschen Diktatur passten. Im Spannungsfeld des Ost-West-Konflikts war es insbesondere für Verantwortungsträger in der DDR aber auch für solche in Westdeutschland oftmals am leichtesten, die Verursacher rechtsextremistischer Gewalt im Nachbarland zu verorten. Mit dem Mauerfall waren es rechtsextreme Gruppen und Parteien, die effektiv die neue Situation zu nutzen wussten. Schon in den Jahren zuvor hatten sich die Szene-Kontakte über die Mauer hinweg intensiviert. Mit dem Beginn der 1990er Jahre traf dann eine zahlenmäßig große, aber noch unorganisierte ostdeutsche Neonaziszene auf geübte Parteikader und Funktionäre aus dem Westen, die in den neuen Bundesländern ihre Chance sahen, an Einfluss zu gewinnen.
Im Seminar wird es eingangs darum gehen, die Voraussetzungen für das Entstehen und Bestehen der rechtsextremen Szenen in beiden Staaten zu untersuchen, das heißt auch, der Frage nachzugehen, in welcher Form und Intensität sich der NS-Vergangenheit gewidmet worden ist. In der Folge sollen rechtsextreme Organisationen und deren Aktivitäten beleuchtet werden, dazu werfen wir einen Blick auf die jeweiligen Reaktionen aus Politik und Gesellschaft. Zu guter Letzt soll auch im Hinblick auf die Gewalttaten in den 1990er Jahre in Ostdeutschland und die vor allem im Feuilleton aufgegriffenen „Baseballschlägerjahre“ der Versuch unternommen werden, eine historisch-genetische Perspektive einzunehmen, um die Historizität der aktuellen Problematik des Rechtsextremismus in den neuen Bundesländern herauszuarbeiten.
Zu Klärung der Grundbegriffe sei empfohlen:
Samuel Salzborn: Rechtsextremismus. Erscheinungsformen und Erklärungsansätze, Bonn 2020.

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/04/21), Location: Seminarraum 6 (Raum E.62) [EA 26-27] Germanistik
Niklas Poppe
(BA-EM) Gewalt und Konsens. Das Francoregime in Spanien (1936/39-1975) Course details

Das Francoregime gehört zu den langlebigsten europäischen Rechtsdiktaturen des 20. Jahrhunderts. Neben seiner außergewöhnlichen Stabilität sticht auch seine Wandlungsfähigkeit hervor: Die nach dem Bürgerkrieg (1936-1939) errichtete, faschistisch inspirierte Diktatur überdauerte unbeschadet den Zweiten Weltkrieg und wurde ab den 1950er Jahren zu einem geschätzten antikommunistischen Bündnispartner im westlichen Block. Darüber hinaus gelang es den franquistischen Machthabern, dem blutigen Bürgerkriegsregime eine neue Legitimationsbasis als Entwicklungsdiktatur zu verschaffen, die ihre Bevölkerung mit Wirtschaftswachstum und neuen Konsummöglichkeiten beglückte. Vor diesem Hintergrund durchlebte das Land einen tiefgreifenden wirtschaftlichen und sozialen Transformationsprozess, der das Gesicht der spanischen Gesellschaft von Grund auf verändern sollte. Die sogenannte Transition nach dem Tod des Diktators im Jahr 1975 wurde lange Zeit als sehr erfolgreich dargestellt. Die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Debatten in Spanien verweisen jedoch auf die Schattenseiten dieses bruchlosen Übergangs zur Demokratie – und auf die Tatsache, dass die Erinnerungskämpfe um die Deutung von Bürgerkrieg, Diktatur und Transition in der spanischen Gesellschaft noch lange nicht ausgefochten sind.

In diesem Seminar wollen wir uns intensiv mit der Geschichte des Francoregimes beschäftigen. Nach einem Überblick über die Entstehungsgründe der Diktatur und die zentralen innen- und außenpolitischen Entwicklungen ab 1939 werden wir über ihre politischen und gesellschaftlichen Trägergruppen diskutieren. Daneben wird es um die wirtschaftlichen und sozialen Wandlungsprozesse von den 1940er bis in die 1970er Jahre gehen. Ein besonderer Schwerpunkt soll auf der Untersuchung der spanischen Gesellschaft unter der Francodiktatur liegen: In diesem Zusammenhang beleuchten wir zum einen den Alltag unter dem Regime. Zum anderen gehen wir der Frage nach, wie und mit welchem Erfolg die franquistische Herrschaftselite versuchte, die Bevölkerung über Terror und Gewalt, aber auch über Mobilisierung für die Diktatur und ihre Ziele einzubinden. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage nach dem Verhältnis von passiver Akzeptanz bzw. aktiver Unterstützung des Regimes auf der einen und Dissens, Protest und Opposition auf der anderen Seite. Schließlich werden wir den Zusammenbruch des Regimes und den Übergang in die Demokratie in den Blick nehmen und darüber diskutieren, welchen Ort die Francodiktatur in der Erinnerungspolitik und -kultur nach 1975 einnimmt.

Es ist das Ziel des Seminars, am Beispiel des Francoregimes Fachwissen über die spanische Zeitgeschichte und die Geschichte europäischer Diktaturen im 20. Jahrhundert zu erlangen. Zudem bietet es Gelegenheit, geschichtswissenschaftliche Arbeitstechniken und den Umgang mit Quellen zu vertiefen. Schließlich geht es darum, selbstständig ein Thema für eine Hausarbeit zu entwickeln.

Zu den von Ihnen im Seminar zu erbringenden Studienleistungen gehören die sorgfältige Lektüre (zum Teil englischsprachiger) Vorbereitungstexte für die einzelnen Sitzungen, die engagierte Mitarbeit im Seminar und das Verfassen verschiedener schriftlicher Ausarbeitungen. Die Modulleistung besteht in einer Hausarbeit von etwa 15 Seiten Umfang zu einem selbstgewählten Thema.

Englischkenntnisse werden vorausgesetzt; über Spanischkenntnisse freut sich die Dozentin.

Literaturempfehlungen:
Peer Schmidt: Diktatur und Demokratie (1939-2004), in: ders. (Hg.): Kleine Geschichte Spaniens, Stuttgart 2004, S. 443-517.
Javier Tusell: Spain. From dictatorship to democracy, 1939 to the present, Malden, MA 2007.

Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 15/04/21), Location: Seminarraum 7 (Raum 1.32) [EA 26-27]
Anna Catharina Hofmann
(BA-EM) Russlandreisen im 19. und 20. Jahrhundert (online) Course details

Reiseberichte werden von der Literaturwissenschaft als besondere Textsorte behandelt. Für den Historiker können sie aus verschiedenen Blickwinkeln als Quelle betrachtet werden. In dieser Veranstaltung sollen sie als Berichte über Begegnungen mit der Fremde und dem Fremden verstanden werden, die Auskunft über kulturelle, politische oder ökonomische Besonderheiten des Russlands ebenso geben können wie über die Perspektiven der jeweiligen Reisenden.
Das Seminar soll, soweit es die Pandemie zulässt, gekoppelt sein mit einer Exkursion nach St. Petersburg, die gemeinsam mit dem Institut für Kunstgeschichte (Prof. Helten) vorbereitet wird.

Monday: 15:30 - 17:00, weekly (from 12/04/21) n.a
Dr. Hartmut Rüdiger Peter
(BA-EM) Zwischen Sklaverei und Melting Pot - Ethnizität und Immigration in Nordamerika Course details

* Inzwischen wurde das Seminar als Veranstaltung für das Einführungsmodul umgewidmet. Wenn Sie noch teilnehmen wollen, schreiben Sie mir bitte eine kurze Mail diesbezüglich *

Die Fragen nach der Zugehörigkeit von Bevölkerungsgruppen zur Gesellschaft, dem Status dieser Gruppen und demografischen Veränderungen als Resultat von Migration sind in den USA des 21. Jahrhunderts aktueller denn je. Sowohl die vergangene Präsidentschaft von Donald Trump als auch der jüngste Präsidentschaftswahlkampf waren vom Thema Migration und dem Disput darüber, was US-amerikanische Staatsbürger*innen ausmacht, geprägt. Damit bauen diese Diskussionen auf eine bis zur Ankunft der europäischen Kolonialmächte zurückreichende Kontinuität auf.

Die Geschichte des amerikanischen Kontinents ist stark durch Migrationsbewegungen geprägt. Präkolumbianische Migration, Kolonialisierung, Etablierung und jahrhundertelange Aufrechterhaltung der Sklaverei, auch in der postkolonialen Periode nicht abreißende Einwanderungsbewegungen von anderen Kontinenten sowie stetige Binnenmigration haben in den letzten 500 Jahren ein Spannungsverhältnis geschaffen und aufrechterhalten, das Hauptgegenstand dieses Seminars sein wird. Dabei stehen vor allem die Kategorien Ethnizität, (Staats-)Zugehörigkeit, damit einhergehende Rechte und der Prozess der Migration auf dem und in das Gebiet der heutigen USA im Fokus. Beginnend mit der Kolonialgeschichte über die Etablierung der USA als eigenständige Republik, dem Mythos des „Melting Pot“ bis hin zur Bürgerrechtsbewegung des 20. Jahrhunderts wird dabei der Frage nachgegangen, wie sich die Vorstellungen des Nativen und des Fremden, von in- und out-group und den distinguierenden Merkmalen in Bezug auf diese Kategorien gewandelt haben. Sowohl die Verhältnisse zwischen Indigenen und aus Europa stammenden Einwandernden, als auch zwischen verschiedenen Einwanderungsgruppen untereinander stehen dabei im Zentrum. Ziel ist es, Erkenntnisse und Einsichten über diese Dynamiken zu erlangen und anhand der historischen Entwicklung nachzuvollziehen, welche Rolle Migrationsprozesse in der Geschichte der USA eingenommen haben und welche Bedeutung sie für deren Gesellschaft bis heute haben.

* Inzwischen wurde das Seminar als Veranstaltung für das Einführungsmodul umgewidmet. Wenn Sie noch teilnehmen wollen, schreiben Sie mir bitte eine kurze Mail diesbezüglich *

Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 13/04/21), Location: Seminarraum 6 (Raum E.62) [EA 26-27] Germanistik
Ralph Göring
(BA-EV-EM) Verwandtschaft - Ahnenforschung - Historical Citizen Science: Einführung in die New Kinship History und die Geschichte der genealogischen Praktiken Course details

Verwandtschaft ist eine der Grundstrukturen menschlicher Gesellschaften. Während sie in der älteren Forschung als vor allem für die Vormoderne relevantes Thema gesehen wurde, das dann in der Moderne in den privaten, familiären, tendenziell weiblichen Bereich absank, hat die New Kinship History für die Bedeutung von Verwandtschaft auch im 19. und 20. Jahrhundert plädiert. Ahnenforschung ist eine für die Geschichtskultur zentrale Praxis, die, aus dem Nachweis adliger Abstammung entstanden, sich vor allem im 20. Jahrhundert zu einer von zahlreichen Menschen betriebenen Freizeittätigkeit mit Blick auf Verwandtschaft, Familie und Lebenslauf konkreter Personen und damit zu einem der gewichtigsten Zugänge zur Geschichte jenseits der Universitäten entwickelt hat. Citizen Science ist der Versuch, Freizeitaktivitäten für die Wissenschaft zu nutzen.

Das Seminar findet bis auf weiteres online statt. Studienleistungen: Aktive Teilnahme am Seminargespräch mit Gesicht und Stimme, schriftliche Beiträge (z.B. Literaturliste, Exposé), mündliche Referate.

Einstieg zum Thema Geschichte der Verwandtschaft:
Mathieu, J. (2000). Auf zum festlichen Abendmahl! : UCLA-Professor David Warren Sabean über Geschichte und sich selbst. Traverse, Zeitschrift für Geschichte, 1 (7), 7–14. Frei zugänglich unter https://doi.org/10.5169/seals-18303 (lesen Sie gern auch die Rezension von Mathieu zu Sabeans Neckarhausen-Buch in derselben Nummer der Traverse).
Einstieg zum Thema Geschichte der Genealogie: Elisabeth Timm, Reverenz und Referenz. Zwei Weisen der populären Genealogie seit dem 19. Jahrhundert und ein neuer genealogischer Universalismus? In: Fertig, Christine; Lanzinger, Margareth (Hg.): Beziehungen - Vernetzungen - Konflikte. Perspektiven Historischer Verwandtschaftsforschung. Köln u.a. 2016, S. 209-231. Mit VPN-Verbindung der MLU zugänglich unter https://doi.org/10.7788/9783412504793-010

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 19/04/21) n.a
Prof. Dr. Georg Fertig
(BA-EV) Das normannische Sizilien. Eine Insel zwischen den Welten. Course details

Die zentrale Lage Siziliens im Mittelmeer prägte die Geschichte der Insel schon in der Vormoderne. Die Handbücher zur Geschichte Siziliens orientieren sich in der Regel an den politischen Zäsuren und damit an den verschiedenen Eroberungen, die ganz unterschiedliche Herrschaftsbildungen auf der Insel nach sich zogen. Die Reihe der Machthaber beginnt bei den Vandalen, geht über das oströmisch-byzantinische Reich und erstreckt sich von arabischen Kalifaten und bis hin zu Adelshäusern, die wir im heutigen Frankreich und Spanien – aber auch im Schwabenland – verorten können. Die Frage, wer auf Sizilien herrschte, wird damit zu einem kurzen Ritt durch die Welt des Mittelalters (oder zumindest der mittelalterlichen Politikgeschichte).
Die politischen Grenzen entsprachen jedoch nicht immer den sprachlichen, kulturellen und religiösen. Die Normannen, mit denen wir uns im Seminar beschäftigen wollen, kamen zu Beginn des 11. Jahrhunderts als eine kleine Gruppe von Feudalherren nach Sizilien. Sie herrschten bald über eine Gesellschaft, die auf einmalige Weise durch die Einflüsse der lateinischen, griechischen und arabischen Kultur geprägt war. Unser Interesse gilt dabei der Kulturgeschichte des Politischen und der Frage, wie hochmittelalterliche Herrschaft unter diesen besonderen Bedingungen der Interkulturalität möglich war. Welche Herausforderungen aber auch nachhaltige Anregungen brachte der intensive Austausch mit sich? Und wie hat die Herrschaft der Normannen langfristig die Gesellschaft Siziliens verändert?

Als Studienleistung sind im Laufe des Semesters zwei Übungsaufgaben einzureichen, die die Abfassung der Hausarbeit vorbereiten. Studienleistung sind weiterhin eine Sitzungs- bzw. Diskussionsleitung sowie ein Kurztest, der Grundkenntnisse der mittelalterlichen Geschichte prüft. Die gemeinsame Arbeit im Seminar bereitet auf die Ablegung von Studien- und Modulleistungen vor. Die Lektüre englischsprachiger Texte (wissenschaftliche Literatur und Quellenübersetzungen) ist für den erfolgreichen Seminarbesuch unerlässlich!

Zur Organisation: Soweit angesichts der Hygienevorgaben möglich, wird das Seminar im Hybridmodus stattfinden. Zu Planungszwecken wird erste Sitzung in jedem Fall digital durchgeführt. Eine rein digitale Teilnahme ist nicht vorgesehen.

Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/04/21), Location: Seminarraum 12 (Raum 2.40) [EA 26-27]
Willem Derek Fiene
(BA-EV) Der Umgang mit dem Tod (1700-1850). Course details

Sterben in der Frühen Neuzeit und darüber hinaus erscheint zunächst einmal relativ alltäglich – und dies unabhängig von sozialem Stand, Besitz, Geschlecht oder Alter. Bis in das 19. Jahrhundert hinein können zahlreiche Ereignisse ausgemacht werden, die massiven Einfluss auf die Sterblichkeit ausüben. Dazu zählen neben Kriegen v.a. Seuchen und Hungersnöte infolge von Missernten. Gleichzeitig blieb insbesondere die Säuglingssterblichkeit bis zum Ende des 19. Jahrhunderts sehr hoch.
Sterben und Trauer werden dadurch zu allgegenwärtigen Phänomenen. Gleichzeitig bedeutet Sterben lange Zeit nicht ‚das Ende‘, sondern vielmehr eine wichtige Schwelle als Übergang in eine transzendente Welt.

Das Seminar möchte sich insbesondere mit Fragen auseinandersetzen, die den Umgang mit dem Tod thematisieren. Wie wurden Übergangsriten gestaltet, wie wurde getrauert, begraben, der Toten erinnert und gedacht? Denn „Bestattungskultur und Bestattungsrituale geben deutliche Hinweise auf den Umgang einer Gesellschaft mit dem Tod und den toten Menschen.“ (Wittwer 2010, S. 266)


Einführende Literatur:
Wittwer, Héctor; Schäfer, Daniel; Frewer, Andreas (Hrsg.), Sterben und Tod, Stuttgart 2010.
Hengerer, Mark, Macht und Memoria: Begräbniskultur europäischer Oberschichten in der Frühen Neuzeit, Köln 2005.
van Dülmen, Richard, Das Haus und seine Menschen, München 2005, Band 1, S. 199-240.

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/04/21), Location: Seminarraum 12 (Raum 2.40) [EA 26-27]
Dr. Anne Purschwitz
(BA-EV) Robert Bartlett Revisited. Der Deutsche Orden und Preußen (13.-15. Jahrhundert) Course details

1993 erschien Robert Bartletts viel beachtetes Buch "The Making of Europe. Conquest, Colonization and Cultural Change 950-1350", in dem er die Genese Europas als historisch-sozialem Raum aus eben den drei Bestandteilen seines Untertitels herleitete: Eroberung, Kolonisation/Kolonialismus und kulturellem Wandel. Der Mehrwert von Bartletts Buch lag darin, dass er Phänomene untersucht, die seitens der Mediävistik bis heute untererforscht sind; etwa das rassistischer Stereotypen oder das eines kolonialen Habitus aristokratischer Oberschichten. Dabei argumentiert Bartlett neben einer Reihe anderer Beispiele unter anderem mit dem Beispiel Preußens und Livlands, dass der Deutsche Orden an der Südostküste des Ostseeraums im 13. Jahrhundert eroberte und erwarb, in dem es aber auch massive Gewalt- und Migrationsbewegungen aus Skandinavien gab. Bartletts Gedankengang als Ausgangspunkt nutzend werden wir uns in dem Seminar mit dem politischen, sozialen und wirtschaftlichen Charakter der Herausbildung dieses Herrschaftsgebiets befassen und uns die Frage stellen, welchen Mehrwert Bartletts Beobachtungen mehr als 25 Jahre nach dem Erscheinen seines Buches heute noch für die Forschung haben können.
Modulleistung ist das Abfassen einer Hausarbeit; Studienleistungen sind ein Kurztest zur mittelalterlichen Geschichte, eine Sitzungsgestaltung und zwei Vorbereitungsleistungen zur Hausarbeit (Gliederungsentwurf und Bibiographie). Die Lektüre englischer und deutschsprachiger Texte wird vorausgesetzt.

L: Jürgen Sarnowsky Der Deutsche Orden, München 2007 (div. Neuauflagen); Robert Bartlett, The Making of Europe. Conquest, Colonization and Cultural Change 950-1350, London 1993 (div. Neuauflagen); Hartmuth Boockmann, Der Deutsche Orden. Zwölf Kapitel aus seiner Geschichte, München 2012 (5. Aufl.).

Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/04/21), Location: Seminarraum 5 (Raum E.61) [EA 26-27]
Philipp Höhn
(BA-MA-F) Qualifikationsschriften - Theorie und Praxis Course details

Das Seminar dient Studierenden des BA- sowie MA-Studienganges zur Vorbereitung und Begleitung der Qualifikationsschriften. In einer Präsentation stellen die Studierenden die Problematik, die Fragestellung, die Quellen und die Methoden und vielleicht auch schon erste Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Dieses Konzept wird im Plenum konstruktiv besprochen. Das Seminar ist auch für Kandidat*innen geeignet, die noch keine konkreten Vorstellungen von ihren Abschlussarbeiten haben. Gemeinsam werden wir diese entwickeln.

The course times are not decided yet. Prof. Dr. Silke Satjukow
(BA-MH-T) Von der Quelle zu den Forschungsdaten - Methoden der Datenerhebung am Beispiel der hallischen Bürgerrollen des 19. Jahrhunderts Course details

Thema:
Das Erheben von Forschungsdaten ist für Geschichtswissenschaftler*innen kein einfaches Unterfangen. Im Gegensatz zu ihren Kolleg*innen aus der Soziologie, der Politikwissenschaft oder der Wirtschaftswissenschaft können sie keine Umfragen starten oder auf die Arbeit von professionellen statistischen Institutionen zurückgreifen. Wie also kommt man zum Beispiel von handschriftlich geschriebenen Steuerregistern zu einem Forschungsdatensatz, der eine Einschätzung der Einkommensunterschiede in der Vergangenheit erlaubt?
Wie auch in vielen anderen Lebensbereichen haben Computertechnologien auch die Arbeit von Sozialhistoriker*innen maßgeblich erleichtert. Mit Transkribus ist seit längerem eine Texterkennungssoftware etabliert, die Handschriften erlernen kann und es möglich macht, auch aus Quellen mit mehreren hundert Seiten Forschungsdaten auszulesen. Wir werden Transkribus im Verlauf der Lehrveranstaltung dazu nutzen, aus den hallischen Bürgerrollen des 19. Jahrhundert einen Forschungsdatensatz zu erstellen und ihn abschließend auswerten. Die Bürgerrollen listen alle hallischen Einwohner mit Bürgerstatus auf, nennen ihr Steueraufkommen, ihren Wohnort sowie den Hausbesitz. Eine Erhebung der Bürgerrollen verspricht daher aufschlussreiche Einblicke in die Ungleichverteilung von Besitz oder Einkommen. Aber auch die Sozialtopographie Halles kann erforscht werden.

Ablauf:
Aufgrund dieser Zielsetzung ist das Seminar kein klassisches Lektüreseminar. Ein kurzer Einführungsblock wird die Begriffsbedeutung von ‚Bürger‘ historisieren, den Bürgerstatus für den Forschungszeitraum rechtlich definieren und den Entstehungskontext der Quellen thematisieren. Daran anschließend werden wir Handschriften lesen lernen. Transkribus liest nicht von allein, es muss trainiert und kontrolliert werden. Es ist daher unerlässlich, dass wir handschriftliche Quellen selbstständig entziffern können. Im dritten Block der Lehrveranstaltung werden wie Transkribus trainieren und die Vollerhebung mehrere Bürgerrollen anvisieren. Abschließend werden wir die erhobenen Daten auswerten und unsere Ergebnisse diskutieren.

Voraussetzungen:
Sie schließen das Seminar durch regelmäßige Teilnahme und die Erbringung der Modul- und Studienleistung erfolgreich ab. Die Studienleistung erbringen Sie durch die Einreichung eines Teildatensatzes, dessen Umfang zu Beginn des Semesters festgelegt wird. Die Modulleistung erfolgt als Klausur.

Thursday: 08:00 - 09:30, weekly (from 15/04/21), Location: Seminarraum 15 (Raum K.01) [EA 25] Geschichte
Moritz Müller
(BA-MH) "Rohmaterial": Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften. (Online) Course details

Über die Historischen Hilfswissenschaften formulierte Edward Hallett Carr: „Kein Mensch erwartet vom Historiker die speziellen Fähigkeiten, die der Experte braucht, um den Ursprung und die Entstehungszeit eines Ton- oder Marmorfragments zu bestimmen, eine obskure Inschrift zu entziffern oder die komplizierten astronomischen Kalkulationen, die zu einer genauen Zeitbestimmung nötig sind, durchzuführen. Diese sogenannten grundlegenden Fakten, die für alle Historiker die gleichen sind, gehören im großen und ganzen eher zur Kategorie des historischen Rohmaterials als zur Geschichte selbst.“

Indessen bedarf es ja trotzdem solcher „Experten“ und ihrer „speziellen Fähigkeiten“ (Carr verwendet den Begriff skills), um die raw materials of the historian zu sichten, aufzubereiten und der Bearbeitung zugänglich zu machen, und diese sind eben in aller Regel Historiker. Tatsächlich benötigt jeder Historiker, der sich vordringlich mit der Vormoderne befasst, ein Spezialwissen zu deren Quellen und ihrem Entstehungshintergrund, das weit jenseits des üblichen Erfahrungsschatzes liegt: Urkunden, Kalender und Landkarten gibt es auch heute, aber die mittelalterlichen sehen nicht nur anders aus als, sondern haben auch ganz andere Funktionen als die heutigen.

Jeder, der sich ernsthaft mit Geschichte beschäftigt, sollte sich also, auch wenn der Schwerpunkt auf der Zeitgeschichte liegt, mit den Hilfswissenschaften (auch: Basis- oder Grundwissenschaften genannt) und den ihnen zugrunde liegenden Quellen beschäftigen. In dieser Vorlesung wird eine Auswahl dieser Disziplinen vorgestellt, voraussichtlich:
Allgemeine Quellenkunde, Annalistik und Chronistik, Biographie und Hagiographie, Diplomatik mit Sphragistik, Paläographie und Epigraphik, Heraldik mit Insignienkunde.

Die Vorlesung wird online durchgeführt.

Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 13/04/21) n.a
Prof. Dr. Klaus Krüger
(BA-MH) Die Numismatik als Wissenschaft und ihrer praktischen Anwendung Course details

Die Numismatik ist eine der historischen Hilfs-oder auch Grundwissenschaften der Geschichte. Im Seminar soll die Entwicklung von einer Sammelleidenschaft zur Wissenschaft nachgezeichnet werden. Dabei kommen nicht nur der Gegenstand und die Methoden der Numismatik und ihre historische Entwicklung in die Diskussion, sondern auch die Beschreibung von Objekten wie Münzen und Medaillen und ihr Platz im historischen Kontext.
Im Seminar wird eine Hausarbeit, das Lesen von Texten aus Archiven und die Bearbeitung von numismatischen Beispielen verlangt.

Friday: 10:30 - 12:00, weekly (from 16/04/21), Location: Seminarraum 12 (Raum 2.40) [EA 26-27]
Dr. Monika Lücke
(BA-MH) Heraldik als sozialer Code. Course details Monday: 15:30 - 17:00, weekly (from 12/04/21), Location: Seminarraum 12 (Raum 2.40) [EA 26-27]
Prof. Dr. Klaus Krüger
(BA-T) Das östliche Europa als Gegenstand postkolonialer Ansätze Course details

Das Seminar gibt einen Überblick über postkoloniale Geschichtsschreibung, verortet sie im Geflecht der „cultural turns“ und fragt danach, wie diese Ansätze zur Erforschung des östlichen Europas nutzbar gemacht wurden und werden. Ausgewählte Beispiele entstammen der Geschichte Polens, der Ukraine, des Russländischen Reiches, Bosniens und der Krim.
Alle Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, ein Teilthema entsprechend der eigenen Interessen zu verfolgen.
Studienleistung: Regelmäßige Lektüre, kurze wöchentliche Lektüreprotokolle, einführender Kurzvortrag und Diskussionsleitung in einer Sitzung
Prüfungsleistung: Essay, ca. 10 Seiten

Einführende Lektüre
Doris Bachmann-Medick: Cultural turns. Neuorientierungen in den Kulturwissenschaften. Reinbek bei Hamburg 2014, S. 184–238
Kerstin S. Jobst: „Orientalism“, E.W. Said und die Osteuropäische Geschichte, in: Saeculum.
Jahrbuch für Universalgeschichte, 51 (2000), II. Halbband, 250-266.

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 14/04/21), Location: Seminarraum 6 (Raum E.62) [EA 26-27] Germanistik
Dr. Martin Rohde
(BA-T) Max Weber und die Debatte um Wissenschaft als Beruf Course details

Max Webers Vortrag über "Wissenschaft als Beruf" (1917/1919) gehört zu den Schlüsseltexten für das Verständnis seines Werkes und zentraler Probleme der modernen Kultur. Zugleich ist er (für viele, und so auch für mich selbst) ein Schlüsseltext in Fragen des eigenen Verhältnisses zur Wissenschaft, der methodischen Grenzen historischer Forschung sowie ihrer Sinnhaftigkeit, also der Frage, was das alles mit dem "Leben" zu tun hat.
Bereits kurz nach Veröffentlichung des Vortrages 1919 entspann sich um diese Fragen dann eine rege Debatte zwischen sog. "alter" und "neuer" Wissenschaft, die bald zum "Gespräch des Marktes" (Siegfried Kracauer) avancierte und in der einige Aspekte des Vortrages und der Weberschen Position näher beleuchtet, andere auch über- oder unterbelichtet wurden. Im Seminar nun wollen wir beides prüfen. Wir werden uns zunächst mit dem Vortrag Webers und einigen flankierenden methodologischen Texten befassen und dann die Debatte nachzeichnen, indem wir die theoretischen Positionen und die Konstellationen zu bestimmen suchen.
Unabhängig vom Seminartyp (präsenz oder digital) werden dazu für jede Sitzung kurze Zusammenfassungen der Texte angefertigt und zusammen mit diesen diskutiert (Studienleistung).

Zur Vorbereitung lesen Sie einfach einmal den Vortrag Webers in einer beliebigen Ausgabe.

Thursday: 15:30 - 17:00, weekly (from 15/04/21), Location: Seminarraum 22 (Raum 1.01) [LuWu 2]
Dr. Richard Pohle
(BA-T) Mikrogeschichte und quantitative Verfahren. (Online) Course details

Anhand von bestehenden historischen Datensätzen sowie selbst auszuwertenden Quellen erproben Sie grundlegende statistische Verfahren und erlernen den Umgang mit Office-Anwendungen sowie die Grundlagen der statistischen Programmiersprache „R“.
Thematisch geht es darum, historische gesellschaftliche Strukturen am Beispiel dörflicher Gemeinden sowie einzelner Familien oder Personen zu rekonstruieren. Quantitative Verfahren werden hier also nicht (nur) genutzt, um allgemein gültige Aussagen über ganze Gesellschaften bzw. große Populationen machen zu können, sondern auch als Mittel der Hermeneutik - also des Verstehens von historischen und lebensweltlichen Zusammenhängen.
Sie werden feststellen, dass die Durchführung statistischer Analysen und das Programmieren viel einfacher sind als Sie vielleicht befürchten, und viel nützlicher, als Sie wohl erwarten.
Sie benötigen eine Office-Anwendung zur Tabellenkalkulation (MS-, Open- oder LibreOffice) als Voraussetzung, die Installation von „R“ wird im Seminar durchgeführt („R“ ist kostenfrei/open source). Die Programme sind Plattformunabhängig (Win/Mac/Linux). Vorkenntnisse sind nicht nötig, lediglich die Eigenheiten Ihrer Plattform sollten Ihnen vertraut sein.

Wednesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 14/04/21) n.a
Oscar Dube
(BA-T) Postkolonialismus, Mbembe und eine aktuelle deutsche Debatte Course details

Das aktuelle "in"-Thema im Feld der politischen Erinnerungslandschaft ist die Thematisierung der kolonialen Vergangenheit der nordamerikanisch-europäischen Kolonien. Den Gegenstand etwas umständlich so zu beschrieben, das verweist auf theoretische Probleme und auf politische Konfliktzonen. Das macht den Reiz eines derartigen Themas aus.

Im Seminar soll es um ausgewählte Segmente dieses zur Zeit mediale und politische Erregungen provozierenden Gegenstands gehen.
  • Debatte: im Frühjahr entstand eine mediale Debatte um Texte von Achille Mbembe, einen aus Kamerun stammenden Historiker, der nach akademischen Stationen in Frankreich und den USA inzwischen in Südafrika an einer Universität tätig ist, in den letzten Jahren auch viel auf deutsch publiziert hat, hier mit vielen Preisen geehrt wurde, und im Frühjahr kritisiert wurde mit dem Argument, Teile seiner Texte seien antisemitisch gefärbt. Besondere Resonanz erfuhr diese Kritik, weil sie vom Antisemitismusbeauftragten des Bundes, Felix Klein, aufgegriffen und formuliert wurde.
Material: Zeitungsartikel und Interviews dieser Debatte, die inzwischen zwei bis drei Nachfolgedebatten produziert hat.
  • Autor und Text: Eine Debatte hat eine Eigenlogik, aber zum Verständnis ist es unverzichtbar, sich ein eigenes Urteil über Autor und Text zu machen. Deshalb werden wir einige kürzere Texte Mbembes genau lesen sowie ein Buch von ihm "Politik der Feindschaft" (Frankfurt 2017, Suhrkamp).
Material: Das erwähnte Buch sowie mehrere kürzere Artikel Mbembes.
  • Wissenschaftsgeschichtlicher Kontext: Mbembe versteht sich als Vertreter des "Postkolonialismus". Die westliche Kolonialherrschaft endete nach 1945, 1960 markiert eine große Zäsur, besonders auf dem afrikanischen Kontinent. Über die Erfindung des "Orientalismus" (Edward Said), 1978, entwickelte sich seit den 1980er Jahren der "Postkolonialismus", vor allem von Literaturwissenschaftlern (wie Said auch) entwickelt. Eine Grundidee besteht in der Annahme - vereinfacht gesagt -, daß auch nach dem Ende der Kolonialherrschaft eine Dominanzverhältnis von Ideen, Werten, Vorstellungen der früheren Kolonialherrschaften fortbestehen würde, und weiter für Krisen, Defizite, Benachteiligungen in den früher Kolonien gewesen Gebieten und für Benachteiligungen der früher kolonisiert Gewesenen oder deren Nachfahren verantwortlich sei. Damit ist der Bereich der aktuellen Debatte über "Rassismus" erreicht.
Material: Fanon, Frantz, Die Verdammten dieser Erde; Said, Orientalismus; Stuart Hall.

Ziele des Seminars:
1. Sich ein eigenes Urteil über Mbembes Texte verschaffen und damit auch ein Verständnis über den 'Nutzen und Nachteil' (Nietzsche) des Postkolonialismus gewinnen.
2. Verständnis und Analyse einer geschichtspolitischen Debatte gewinnen, der Mbembe-Debatte des Jahres 2020, und dafür nicht zuletzt die Frage zu beantworten zu versuchen: wie viel Textkenntnis liegt einer medialen Debatte über Texte zu Grunde?

UND: Am Ende des Semesters ist es geplant, das Seminar mit den Teilnehmern einer Veranstaltung von Prof. Dr. Alfons Kenkmann (Geschichtsdidaktik, Uni Leipzig) zusammenzubringen. Sein Seminar behandelt das Thema Kolonialgeschichte im Museum. Wir planen zwei gemeinsame Veranstaltungen (im Juli).
1. Die Leipziger erklären uns in einer Führung durch das Grassimuseum in Leipzig die Darstellung des Kolonialismus im Museum.
2. Wir erklären den Leipzigern Mbembe (und die Debatte).

Literatur:
I. Mbembe (entweder digital in der UB - Mbembe, Politik der Feindschaft - oder in stud-ip im Ordner)
Mbembe, Achille, Politik der Feindschaft, Frankfurt 2017 (digital in UB - d.h. Sie können sich den Text herunterladen)

Schmitt, Carl, Der Begriff des Politischen, Berlin 1963 (Mbembe bezieht sich explizit auf die von Carl Schmitt eingeführte Unterscheidung von Freund und Feind)

Mbembe, A., Rede am 12. Mai 2019 im Düsseldorfer Schauspielhaus
Mbembe, A., Afrika - die Verfügung des Hier mit dem Anderswo, in: Eurozine 2006 (Le Monde Diplomatique 5/2006)
Mbembe, A., What is postcolonial thinking? An interview with Achille Mbembe, www.eurozine.com/what-is-postcolonial-thinking
Mbembe, A., Europa ist kein Vorbild mehr, in: Spiegel 7.11.2016

II. Debatte (Texte werden in stud-ip hochgeladen)
I. Kritik an Mbembe
Lorenz Deutsch, Postkoloniale Israelfeindschaft, 17.4.2020 (www.lorenz-deutsch.de)
René Aguigah im Gespräch mit Felix Klein und Andrea Gerk, DIE CAUSA ACHILLE MBEMBE. Schwere Vorwürfe und Streit um einige Textpassagen, in: DLF Kultur, 21.4.2020
Kaube, Jürgen, Alles in einem Topf. Ist dem in Deutschland vielgeehrten Philosophen Achille Mbembe Antisemitismus vorzuwerfen, in: FAZ 20.4.2020
Weber, Thomas, Opfer werden zu Verfolgern, in: FAZ 22.5.2020
Bahners, Patrick, Auch Deutsche unter den Opfern, in: FAZ 25.5.2020
Bahners, P. Mbembe lesen, in: FAZ 27.5.2020
Grigat, Stephan, Zionismus und Universalismus, in: taz 10.5.20

b) II. Verteidigung
Caro, Stefanie, Die Ruhrtriennale 2020 und Achille Mbembe. Eine Stellungnahme (https://nachtkritik.de)
Detjen, Stefan, Antisemitismusbeauftragter als diskursiver Schrankenwärter, in: DLF 4.6.2020
Detjen, Stefan, Debatte, Ordnungsruf oder Eingriff in Artikel 5? FAZ 24.6.2020
Bax, Daniel, Die Logik des Verdachts, in: taz 28.5.2020
Dekel, Irit/Özyürek, Esra, Perfides Ablenkungsmanöver, in: Zeit online 10.7.2020
Offener Brief afrikanischer Intellektueller an Merkel/Steinmeier 18.5.2020
Assmann, Aleida, Die allmächtige Waffe der Relativierung, in: Perlentaucher 2.6.2020

c) III. Mbembes Äußerungen in der Debatte
Mbembe, A., Die Welt reparieren, in: Zeit online 22.4.2020
Mbembe, A., Gigantische Diffamierungskampagne, in: taz 8.5.2020
Mbembe, Was wirklich zählt, SZ 6.8.20

d) Epilog
Mbembe, Achille, Der nicht gehaltene Eröffnungsvortrag, in: SZ 8.8.2020
Schmid, Thomas,; Politik der Feindschaft, in: Welt 31.8.2020

e) Neue Wendungen der Debatte
nochmals zu Mbembe und zur Frage von 'Rassismus'
Assmann, Aleida, Polarisieren oder solidarisieren? Ein Rückblick auf die Mbembe-Debatte, in: Merkur, Januar 2020, Nr. 860

Rothberg, Michael, Vergleiche vergleichen: Vom Historikerstreit zur causa Mbembe, in: Geschichte der Gegenwart, 23.9.2020

Därmann, Iris im Gespräch mit René Aguigah, Rassismus bei Hannah Arendt - Blind für den Widerstand der Kolonisierten, in: DLF Kultur

Därmann, Iris, Interview: "Sie legitimierten Sklaverei", in: Freitag 36/2020, 50


Zur Initiative 5.3 Weltoffenheit, direkt aus Mbembe-Debatte entstanden

Schmid, Thomas, Eine neue Form der Schlußstrich-Debatte - diesmal von links, in: Welt 18.12.20

Schmidt, Thomas E., Die Rettung des Idylls, in: ZEIT 11.12.2021 (zu 5.3)

Neiman, Susan. Antisemitismus-Debatte: Wer darf für Juden sprechen? in: Berliner Zeitung 5.1.21

Thiel, Thomas, Dialog mit einer Maus, in: FAZ 23.12.20 (zu 5.3)

Thiel, Thomas, Der Kurswechsel wird zum Kraftakt. Das Jüdische Museum war zum Forum der Israel-Boykottbewegung BDS mutiert - mit dubiosen Querverbindungen. Die neue Direktorin Hetty Berg muß es erst wieder zu einem wirklich jüdischen Ort machen, in: FAZ 17.12.19

Loewy, Hanno, Boykott gegen Boykott. Die Entscheidung des Bundestags zum BDS und die deutsche Kulturszene, in: FAZ

Stollberg-Rilinger, Barbara, Polarisierungsdynamik. nach dem BDS-Beschluß, in: FAZ 21.12.20 (zu 5.3)

Kaube, Jürgen, Dürfte Hannah Arendt heute einen Vortrag in Deutschland halten? Über eine absurde Behauptung, in: FAZ 14.12.20

Chervel, Thierry, Interview mit Felix Klein (zu 5.3), in: Perlentaucher 20.12.20

Wolffsohn, Michael, BDS und ihre Sympathisanten: Die nützlichen Idioten der Antisemiten, in: NZZ 13.1.21

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Vergleich Holocaust - 'Kolonialismus'

Seidl, Claudius, War der Holocaust eine koloniale Tat, in: FAS 28.2.21

Schmid, Thomas, Die Holocaust-Frage, in: Welt 28.2.2021

Bredekamp, Horst, Fanatiker der Reinheit, in: FAZ 8.3.21
Bahners, Patrick, Imperiale Männlichkeit, in: FAZ 11.3.21 (zu Bredekamp)

III. Postkolonialismus (Fanon, Said, Hall)
Pesek, Michael, Was weiß der Postkolonialismus vom Kolonialismus?, in: FAZ 6.5.2020

Said, Edward. Orientalismus (1978), Frankfurt 2009

Fanon, Frantz, Die Verdammten dieser Erde (1961), Frankfurt a.M. 172018

Hall, Stuart, Wann war ›der Postkolonialismus‹? Denken an der Grenze. In: Bronfen, Elisabeth/Marius, Benjamin/Steffen, Therese. (Hrsg.): Hybride Kulturen. Tübingen 1997, 219–246; u.i.: Conrad/Ranieri Hg., Jenseits des Postkolonialismus
Hall, Stuart, Das verhängnisvolle Dreieck. Rasse, Ethnie, Nation, Frankfurt 2018

Weber, Max, Wirtschaft und Gemeinschaft, Tübingen 19805,
234-244: Ethnische Gemeinschaftsbeziehungen
527-531: Die "Nation"

Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 15/04/21), Location: Seminarraum 4 (Raum E.31) [EA 26-27]
Prof. Dr. Manfred Hettling
(BA-VM-S) Diktatur. Anatomie einer Herrschaftsform Course details

Falls wir bisweilen zu der Annahme neigen, die Demokratie sei die „normale“ Form von Staatlichkeit, belehrt uns der Blick auf die wachsende Zahl sogenannter illiberaler Demokratien schnell eines Besseren. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts zeigt ebenfalls, dass Diktaturen keinesfalls die Ausnahme, sondern vielmehr der Normalfall waren: Während der sogenannten „Welle der Diktaturerrichtungen“ in den 1920er und 1930er Jahren wurden nach und nach in fast ganz Europa liberaldemokratische durch autoritäre Regimes ersetzt. Auch nach dem Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg, der vermeintlich einen neuen Siegeszug der Demokratie eingeläutet hatte, waren Diktaturen überall auf der Welt an der Tagesordnung – man denke etwa an die kommunistischen Diktaturen im sowjetischen Herrschaftsbereich, die Militärdiktaturen in Asien und Lateinamerika oder an Portugal und Spanien, die bis in die 1970er Jahre hinein diktatorisch regiert wurden. Mittlerweile ist auch die kurzfristige Euphorie derjenigen verebbt, die nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Diktaturen in den Jahren 1989-1991 eine „dritte Welle“ der weltweiten Demokratisierung prophezeiten.

In diesem Seminar beschäftigen wir uns anhand ausgewählter Quellen zum einen mit den theoretischen Debatten um Diktaturen, wie sie im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts in Europa geführt wurden. Zum anderen soll es darum gehen, ausgewählte Aspekte diktatorialer Herrschaft am Beispiel verschiedener Diktaturen des 20. Jahrhunderts zu beleuchten. Auf der Grundlage von Quellen und wissenschaftlicher Forschungsliteratur werden wir gemeinsam über die folgenden Fragen diskutieren: Was hat es mit dem Begriff der „Diktatur“ auf sich und inwiefern unterscheidet sich diese Herrschaftsform von demokratisch verfassten Gemeinwesen? Wie wurde diktatoriale Herrschaft begründet und legitimiert? Welche Rolle spielten Zwang und Gewalt, welche Rolle Akzeptanz oder sogar begeisterte Zustimmung in der Bevölkerung bei der Errichtung und Konsolidierung von Diktaturen? Welche Versprechungen und Erwartungen waren mit der autoritären Organisation von Gesellschaften verknüpft? Warum legten und legen Diktaturen so viel Wert auf die Selbstdarstellung als „Demokratie“? Was wissen wir über den Alltag unter Diktaturen und welchen Einfluss übten diese auf die Organisation von Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft aus? Und unter welchen Gesichtspunkten kann man die Diktaturen des 20. Jahrhunderts miteinander vergleichen?

Es ist das Ziel der Übung, einen Einblick in die Debatten um diktatoriale Herrschaft zu vermitteln und vertieftes Wissen über die Diktaturgeschichte des 20. Jahrhunderts zu erlangen. Darüber hinaus geht es darum, mit verschiedenen Ansätzen und Methoden der Geschichtswissenschaft vertraut zu werden. Schließlich bietet die Übung Gelegenheit, die Arbeit mit historischen Quellen und das wissenschaftliche Schreiben zu üben.

Zu den von Ihnen in der Übung zu erbringenden Studienleistungen gehören die sorgfältige Lektüre (zum Teil englischsprachiger) Vorbereitungstexte für die einzelnen Sitzungen, die engagierte Mitarbeit im Seminar und das Verfassen verschiedener schriftlicher Ausarbeitungen.

Literaturempfehlung:
Detlef Schmiechen-Ackermann: Diktaturen im Vergleich. 3. Auflage, Darmstadt 2010.

Friday: 10:30 - 12:00, weekly (from 16/04/21), Location: Seminarraum 6 (Raum E.62) [EA 26-27] Germanistik
Anna Catharina Hofmann
(BA-VM-S) Die Umsetzung "nationalsozialistischer Rassenhygiene" in Halle (Saale) Course details

Mit dem „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ (GzVeN) vom 14. Juli 1933 legalisierte die NS-Regierung die eugenische Zwangssterilisation von Menschen, bei denen durch ärztliche Begutachtung eine angebliche „Erbkrankheit“ diagnostiziert wurde. Betroffene konnten auch gegen ihren Willen sterilisiert werden.
Soziale Diagnostik spielte eine zentrale Rolle bei der rassenhygienisch begründeten Sterilisierung im Nationalsozialismus. Die Auslegung und Anwendung des Gesetzes oblag beinahe ausschließlich der Ärzteschaft: Ärzte waren Anzeigende, Antragstellende, Sachverständige, Staatsanwälte, Richter und Vollstreckende. An 205 Sterilisations- und 18 Sterilisationsobergerichten („Erbgesundheits“-Gerichten), die den Amts- und Oberlandesgerichten zugeordnet wurden, entschieden Juristen und Mediziner über die „Fortplanzungs(un)würdigkeit“ der Angeklagten. In den elf Jahren nach dem Inkrafttreten des GzVeN im Januar 1934 beschlossen sie auf dessen Grundlage die zwangsweise Sterilisation von zwischen 360.000 und 400.000 Menschen.
Auch in Halle (Saale) setzte ein Sterilisationsgericht in Zusammenarbeit mit dem Stadtgesundheitsamt, der Chirurgischen Universitätsklinik, der Universitäts-Frauenklinik und dem Evangelischen Diakonissenhaus die nationalsozialistische Sterilisationspolitik um.
Diese Umsetzung ist zentraler Inhalt dieser Übung. Mein Ziel ist, das GzVeN selbst, Opfer und TäterInnen der Zwangssterilisationen in Halle (Saale) in den Blick zu nehmen. Mithilfe erhaltener Akten des ehemaligen „Erbgesundheitsgerichtes“ können Wir zusammen vier Gerichtsverfahren vor dem „Erbgesundheitsgericht“ Halle und dem „Ergbesundheitsobergericht“ Naumburg rekonstruieren und erforschen. Dabei sprechen Wir auch über das Potential der historischen Netzwerkforschung und der Biographieforschung für die Geschichtswissenschaft.

Monday: 13:00 - 14:30, weekly (from 12/04/21), Location: Seminarraum 21 (Raum E.04) [LuWu 2]
Robert Scholz
(BA-VM-S) Geschichtsaneignung in der Mediengesellschaft Course details Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 13/04/21) n.a
Ann-Kristin Glöckner,
Prof. Dr. Silke Satjukow
(BA-VM-S) Hauslehrer und akademisches Proletariat im 19. Jahrhundert Course details

Seit einem Jahr begleiteten uns die Erfahrungen von „Homeschooling“ und „Homeoffice“, und damit ist nicht nur die Einsicht gewachsen, daß sich beides nur schwer vereinbaren läßt, sondern es ist auch klar geworden, daß die Anforderungen solchen Hausunterrichts die pädagogischen Kompetenzen vieler Eltern regelmäßig übersteigt – und nicht umsonst schießen gerade allerorten die Angebote von Privat- und Nachhilfelehrern aus dem Boden, die in Ermangelung anderer Einkommensmöglichkeiten ein vorübergehendes Auskommen suchen.

Auf dem Bildungsmarkt des 19. Jahrhunderts läßt sich genau das auch beobachten: Je nach Stellensituation und Laufbahnregelungen gab es da ein Heer an stellenlosen Akademikern (meist Theologen), das sich einige Jahre als Hauslehrer verdingen mußte (oder: wollte) und das dabei oftmals ähnliche Erfahrungen von pädagogischer Überforderung, Existenzängsten und der Doppelbelastung aus Erziehungsgeschäft und z.B. der Examensvorbereitung machte.

In der Übung wollen wir diesen bislang wenig erforschten Aspekt der Bildungs- und Sozialgeschichte des 19. Jahrhunderts in den Blick nehmen, wollen ihn bildungsgeschichtlich einordnen und uns die Lebenswelt dieses „akademischen Proletariats“ anhand von Berichten, Ratgebern und v.a. archivalischen Quellen erschließen.

Thursday: 13:00 - 14:30, weekly (from 15/04/21), Location: Seminarraum 22 (Raum 1.01) [LuWu 2]
Dr. Richard Pohle
(BA-VM-S) Jugendwiderstand zeichnen Course details

Weimar, 1983: Teenager besprühen eines nachts Hauswände mit Losungen wie „Alle Macht der Phantasie“ und „Macht aus dem Staat Gurkensalat!“. Sie werden vom SED-Staat wegen „Rowdytums“ verurteilt und in der Erfurter Andreasstraße inhaftiert. 40 Jahre früher sind es Erfurter Schüler, die gegen die NS-Diktatur Widerstand leisten und dafür in der Andreasstraße eingesperrt werden: Sie stellen Flugblätter her, schreiben „Nieder mit Hitler!“ auf Schutzhütten im Steigerwald.

Im Fokus des in Kooperation mit der Gedenkstätte Andreasstraße (Erfurt) sowie dem Bund für Bildung (Berlin) konzipierten Seminars steht das Thema Jugendwiderstand in zwei deutschen Diktaturen. Mit der Frage, wie sich die historischen Ereignisse graphisch vermitteln lassen, werden wir uns theoretisch sowie praktisch mit Graphic/ Visual Storytelling auseinandersetzen. Hierfür werden wir die beiden ange-sprochenen Geschichten zueinander in Beziehung setzen, einen Einblick in Graphic-Novel-Projekte der Gedenkstätte Andreasstraße erhalten und anschließend unter Anleitung der Zeichnerin Sandra Bach selbst schriftstellerisch und zeichnerisch aktiv werden.

Ihr eigenes künstlerisches Talent wird Ihrem erfolgreichen Seminarabschluss nicht im Wege stehen, denn als Modulleistung ist die Erarbeitung einer kumulativen Hausarbeit vorgesehen. Diese setzt sich aus der gemeinsamen Gestaltung eines Seminar-begleitenden Blogs sowie einem Reflexionspapier im Umfang von 1400-1600 Wörtern zusammen.

Die Veranstaltung wird als virtuelles Blockseminar durchgeführt werden und an folgenden Terminen stattfinden:

1. Termin: 12. April, 13:00 – 14:30 Uhr (Auftakt)
2. Termin: 26. April, 13:00 – 14:30 Uhr (inhaltliche Vorbereitung)
3. Termin: 5. – 7. Mai, ganztägiger Workshop (Details zum Ablauf in erster Sitzung)
4. Termin: 10. Mai, 13:00 – 14:30 Uhr (Nachbesprechung)

Bitte gehen Sie bereits vor der Anmeldung sicher, dass eine Teilnahme an allen Terminen für Sie möglich sein wird. Weitere Informationen erhalten Sie nach der Anmeldung sowie in der ersten Sitzung am 12. April.

Monday: 13:00 - 14:30, weekly (from 12/04/21), Location: Seminarraum 6 (Raum E.62) [EA 26-27] Germanistik
Yvonne Kalinna
(BA-VM-S) Trans* in Deutschland im 20. Jahrhundert Course details Monday: 15:30 - 17:00, weekly (from 12/04/21), Location: Seminarraum 5 (Raum E.61) [EA 26-27]
MA Antonius Heinrich Schulte
(BA-VM) Völkischer Nationalismus: Diskurs und Praxis vom 19. Jh. bis heute Course details Dates on Friday. 09.07.21 13:00 - 16:00, Saturday. 10.07.21 09:00 - 16:00, Sunday. 11.07.21 09:00 - 13:00, Room: Seminarraum 7 (Raum 1.32) [EA 26-27] Prof. Dr. Jörg Echternkamp
(BA-VV-S) Prinzessinnen, Äbtissinnen, Regentinnen: Hochadlige Frauen der Frühen Neuzeit als Thema sachsen-anhaltischer Landesgeschichte Course details

Sowohl die Adels- und Hofforschung als auch die Geschlechtergeschichte haben sich in letzter Zeit vermehrt für adlige Frauen interessiert und deren Lebensweisen, Herrschaftstechniken und Handlungsspielräume in den Blick genommen. Daher ist es möglich, am Beispiel der Fürstin ganz verschiedene Perspektiven auf die Vergangenheit zu verfolgen und nach politischen Strukturen, sozialen Rollen, ständischen Repräsentationen und Geschlechterordnungen zu fragen. Ziel der Veranstaltung ist es, diese Themen anhand von Beispielen aus unserer Region zu behandeln und damit Zugänge der Adels- und der Landesgeschichte in der Epoche Frühe Neuzeit (ca. 1500-1800) zu verbinden.

Thursday: 15:30 - 17:00, weekly (from 15/04/21), Location: Hörsaal IV (Raum E.22) [LuWu 2]
Dr. Michael Hecht
(BA-VV-S/MA IntPol-GPO) Rechtskulturen in einer frühneuzeitlichen 'Republik'. Polen-Litauen 1569-1795 Course details

WICHTIGE INFO: Die Übung findet vorläufig digital über webex statt. Bitte installieren Sie das Programm auf Ihrem Rechner und wählen sich pünktlich unter diesem gleichbleibenden Link ein: https://uni-halle.webex.com/meet/yvonne.kleinmann

Die Erforschung von ›Rechtskulturen‹ umfasst viel mehr als das normative Recht – das Recht in Verfassungen, Gesetzen und Verträgen – und viel mehr als die Verfahren seiner Anwendung in Gerichten und anderen Institutionen. Sie versteht Recht als Ausdruck von Kultur, interessiert sich für die Entstehung und die Aushandlung von Recht, seine politische, soziale und kulturelle Verankerung, ebenso wie für die Rechtswirklichkeit.
In der Übung können Sie am Beispiel der frühneuzeitlichen Staatenunion Polen-Litauen erproben, wie sich Rechtskulturen untersuchen lassen. Wir werden also zuerst rechtsoziologische Texte diskutieren, um eine theoretische Grundlage zu legen, und uns einen Überblick über die polnisch-litauische Geschichte verschaffen. Im zweiten Teil wird es darum gehen, anhand konkreter Quellen unterschiedliche Aspekte der polnisch-litauischen Rechtskultur zu beleuchten: die rechtliche Basis der Staatenunion, einschlägige Institutionen und Akteure, das Stadtrecht, die rechtliche Autonomie oder auch Diskriminierung bestimmter Religionsgemeinschaften, die Beziehung zwischen Recht und Gender etc. Auf dem breiten Feld der Rechtspraxis werden lokale Konstellationen eine besondere Rolle spielen.
Die Studienleistung können Sie in Form von Kurzrecherchen und -präsentationen sowie aktiver Teilnahme an den Diskussionen erbringen.
Literatur:
Baer, Susanne: Rechtssoziologie. Eine Einführung in die interdisziplinäre Rechtsforschung. Baden-Baden 2011; Ehrlich, Eugen: Grundlegung der Soziologie des Rechts. Hrsg. von Manfred Rehbinder. 4. Aufl., Berlin 1989 (Orig. 1913); Rosen, Lawrence: Law as Culture: An Invitation. Princeton, Oxford 2006.
Augustyniak, Urszula: History of the Polish-Lithuanian Commonwealth: State – Society – Culture. Frankfurt a.M. 2015; Hundert, Gershon D.: Jews in Poland-Lithuania in the Eighteenth Century: A Genealogy of Modernity. Berkeley, Los Angeles 2004; Polen in der europäischen Geschichte, Bd. 2: Frühe Neuzeit. Hrsg. von Hans-Jürgen Bömelburg. Stuttgart 2017.

Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/04/21), Location: Seminarraum 22 A (Raum 1.02) [LuWu 2]
Prof. Dr. Yvonne Kleinmann
(BA-VV, BA-S) `Späte` Kreuzzüge Course details

Die klassische Zählung der Kreuzzüge endet mit dem Tunisfeldzug Ludwigs IX . von Frankreich (1270); und mit dem Fall Akkons (1291), der letzten Bastion des christlichen Königreichs Jerusalem, endet in vielen Darstellungen auch das Zeitalter der Kreuzzüge. Man kann indes mit Fug bezweifeln, daß die Bedeutung des Phänomens „Kreuzzug“ in den beiden folgenden Jahrhunderten abnimmt. Tatsächlich spielt die Planung, Finanzierung und Durchführung von Kreuzzügen in der Politik des Papsttums und der europäischen Königshöfe, aber auch in der Lebenswelt des Adels eine große Rolle. Neben den „klassischen“ Kreuzzügen ins Heilige Land (die freilich über die Planungsphase nicht mehr hinauskommen) und kurzfristigen Raids gegen nordafrikanische Häfen kämpfen Kreuzfahrer auf der iberischen Halbinsel, im Baltikum, auf dem Balkan und im Ägäisraum, wo im 14. Jahrhundert sogar noch neue „lateinische“ Kreuzfahrerherrschaften entstehen. Zugleich führt das Papsttum mit seinen Verbündeten im späten 13. und frühen 14. Jahrhundert eine Reihe „politischer“ Kreuzzüge vor allem gegen seine italienischen Gegner.

Im Blick auf die ‚späten‘ Kreuzzüge werden wir im Seminar einen Überblick über wichtige Entwicklungen im spätmittelalterlichen Euromediterraneum erarbeiten. Dabei werden wir insbesondere danach fragen, welche Rolle die religiöse Legitimation von Kriegsgewalt für die Verdichtung monarchischer Staatlichkeit und die Herausbildung eines mediterranen Mächtesystems spielt. WARNUNG: Monokausale Erklärungen werden im Seminar nach Möglichkeit nicht verabreicht!

Als Studienleistung sind im Laufe des Semesters zwei Übungsaufgaben einzureichen, die die Abfassung der Hausarbeit (bzw. im Modul BA-S: die mündliche Prüfung) vorbereiten. Studienleistung sind weiterhin eine Sitzungs- bzw. Diskussionsleitung sowie ein Kurztest, der Grundkenntnisse der mittelalterlichen Geschichte prüft. Die Arbeit im Seminar bereitet auf die Ablegung von Studien- und Modulleistungen vor.

Zur Organisation: Da die Seminargruppe angesichts der Hygienevorgaben voraussichtlich im Hybridmodus stattfinden muß, wird die erste Sitzung digital durchgeführt. Eine rein digitale Teilnahme ist nicht geplant.

Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 13/04/21), Location: Seminarraum 15 (Raum K.01) [EA 25] Geschichte
Prof. Dr. Georg Jostkleigrewe
(BA-VV, BA-S) Die Bearbeitung von städtischen und kirchlichen Rechnungsbüchern Course details

Den Rechnungsbüchern, sowohl städtischen als auch kirchlichen, ihre "Geheimnisse" zu entlocken, erfordert spezielle Kenntnisse aus den historischen Hilfswissenschaften. Dabei werden nicht nur paläographische Kenntnisse vermittelt, auch Chronologie, Metrologie und Geldgeschichte sind hier von Interesse.
Gefordert werden für die Studienleistung ein mündlicher Vortrag und die aktive Mitarbeit bei der Bearbeitung von Beispieltexten.

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/04/21), Location: Seminarraum 8 (Raum 2.35) [EA 26-27]
Dr. Monika Lücke
(BA-VV, BA-S) Gruppenbildung und Gruppenbindung im Mittelalter. Course details Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 15/04/21), Location: Seminarraum 8 (Raum 2.35) [EA 26-27]
Prof. Dr. Klaus Krüger
(BA-VV, BA-S) Paläographie. Hamburg und die Fehden in seinem Umland. Course details

Historiker:innen arbeiten mit Quellen. In dieser Übung steht die Arbeit an handschriftlichen Quellen aus dem 15. Jahrhundert an, die wir uns in gemeinsamer Arbeit erschließen werden. Dabei geht es darum, paläographische Grundkenntnisse zu erwerben, um selbst mit mittelalterlichen archivarischen Quellen zu arbeiten und Transkriptionen zu erstellen, aber auch darum, sich einen spannenden Forschungsgegenstand an der vielleicht auf den ersten Blick schwer zugänglichen Überlieferung zu erschließen. Inhaltlich werden wir uns dabei mit den Fehden der Stadt Hamburg auf der Elbe und an der Elbmündung befassen und dabei auch auf die Frage eingehen, welche Rolle Gewalt im späten Mittelalter für das politische und ökonomische Handeln von Bürgern und Küstenanrainern spielte.
Als Studienleistungen werden zwei Transkriptionen erwartet; die Lektüre von deutsch- und englischsprachiger Forschungsliteratur wird vorausgesetzt.

L: Mathias Kluge (Hrsg.), Handschriften des Mittelalters. Grundwissen Kodikologie und Paläographie 2014 (mehrere Auflagen). Zur Anschaffung empfohlen!

Tuesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 13/04/21), Location: Seminarraum 21 (Raum E.04) [LuWu 2]
Philipp Höhn
(BA-VV, BA-VM, BA-S) Wörter und Sachen in europäischen Sprachen Course details

Wenn man sich mit grundlegenden Strukturen europäischer Gesellschaften zwischen Ancien Régime und Moderne befasst, etwa mit den Eigentumsrechten, der sozialen Schichtung oder den Beziehungen zwischen Eltern und Kindern, liegt der Eindruck nahe, dass mit den sprachlichen Grenzen auch solche der Gesellschaft (also der Vorstellungen und Erwartungen, die Menschen voneinander hatten und aneinander richteten) verbunden waren.

In der Übung soll die Probe aufs Exempel gemacht werden, anhand einiger Zeitschriftenartikel zur Agrar- und Rechtsgeschichte des ländlichen Frankreich, die in der für die moderne Geschichtswissenschaft führenden Zeitschrift "Annales" erschienen sind. Studentischer Input wird dem Dozenten dabei helfen, die eigenen Erfahrungen mit der Übersetzung dieser Texte zu reflektieren.

Voraussetzung ist die Bereitschaft, sich unerschrocken auf Texte und Formulierungen nicht nur in deutscher, sondern auch in französischer, englischer und lateinischer Sprache einzulassen (auch wenn man diese nicht perfekt beherrscht), und anhand von Schlüsselbegriffen wie "Gemeinschaft", "Eigentum", "Erbe", "Vertrag" über spezifisch deutsche begriffliche Traditionen nachzudenken.

Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/04/21), Location: Seminarraum 8 (Raum 2.35) [EA 26-27]
Prof. Dr. Georg Fertig
(MA-F) Forschungskolloquium: Neue Forschungen zur mittelalterlichen Geschichte Course details

Das mediävistische Forschungskolloquium findet im Sommersemester 2021 als Blockveranstaltung statt (voraussichtlich am 22./23.9., Ersatztermin: 29./30.9.). Sofern Sie eine eigene mediävistische Abschlußarbeit präsentieren wollen, melden Sie sich bitte umgehend. Wegen des Programms des Kolloquiums konsultieren Sie bitte die Internetseite des Instituts (ab April). Eine digitale Vorbesprechung findet in der ersten Semesterwoche statt (genauer Termin wird nach Anmeldung vereinbart).

Als Studienleistung sind ausführliche Protokolle zu zwei Vorträgen zu erstellen oder eine eigene Arbeit zu präsentieren.

Dates on Wednesday. 22.09.21 - Thursday. 23.09.21 09:00 - 20:00 Prof. Dr. Georg Jostkleigrewe,
Prof. Dr. Klaus Krüger,
Philipp Höhn,
Willem Derek Fiene
(MA-F) Forschungskolloquium: Osteuropäische Geschichte / Interdisziplinäre Polenstudien Course details

Das Kolloquium für Osteuropäische Geschichte / Interdisziplinäre Polenstudien ist ein Diskussionsforum für fortgeschrittene Studierende (auch BA) im Fach Geschichte, die MitarbeiterInnen und DoktorandInnen der Professur für Osteuropäische Geschichte und des Aleksander-Brückner-Zentrums für Polenstudien sowie für andere Interessierte.
Studierende der Geschichte, aber auch benachbarter geistes- und gesellschaftswissenschaftlicher Fächer haben die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeiten im Laufe der Entstehung zu präsentieren und konstruktiv zu diskutieren. Darüber hinaus können sie sich mit aktuellen Themen der Forschung zum östlichen Europa vertraut machen, die von WissenschaftlerInnen aus der Region und weiter gereisten Gästen vorgestellt werden.

Die Studienleistung besteht aus drei Sitzungsprotokollen.
Auch StudentInnen, die sich nur für einzelne Vorträge interessieren, sind immer willkommen!

Wednesday: 18:15 - 19:45, weekly (from 14/04/21) n.a
Prof. Dr. Yvonne Kleinmann
(MA-F) Kolloquium "Neuere und Neueste Geschichte" Course details

Im Kolloquium stellen zum einen Studenten ihre Examens- und Magisterarbeiten vor; zum anderen stellen Doktoranden und Mitarbeiter bzw. auswärtige Gäste laufende Forschungsarbeiten vor. Die Lektüre der Papiere und die Diskussion bietet fortgeschrittenen Studenten die Möglichkeiten, die für das wissenschaftliche Arbeiten unverzichtbaren Kompetenzen (Fragestellung formulieren, methodischen Zugriff erläutern, These formulieren) zu üben und zu studieren.

Die Veranstaltung ist für alle Studenten offen.

Geplant ist eine Blockveranstaltung im Juli für die Interessenten aus Halle, die dort ihre Master-, Doktor- oder sonstige Arbeiten vorstellen werden. Konkret heißt das, daß dort die von Patrick Wagner und mir betreuten Arbeiten vorgestellt werden können. Patrick Wagner und ich gegen davon aus, daß das dann trotz "Corona" möglich sein wird.

Diese Veranstaltung ist auch offen für Interessierte!

Zugleich haben wir vor, im Semester einige auswärtige Gäste einzuladen- hierzu gibt es noch keinen Plan, da wir das kurzfristig gestalten werden und hierzu dann gesondert einladen werden. Wir haben vor, derartige Vorträge nur durchzuführen, wenn es realistisch ist, daß in Präsenzform zu machen.

Thursday: 18:00 - 19:30, weekly (from 15/04/21) n.a
Prof. Dr. Manfred Hettling
(MA-IntPol-GPO/MA-MI-nMI) Konflikt in Sicht! Visual History des Kalten Krieges am Beispiel von Ostmitteleuropa Course details

Bilder dienen nicht (nur) der Abbildung der Realität. Sie konstruieren die Gegenwart und formatieren die Geschichte. Durch ihre massenhafte Verbreitung konditionieren und uniformieren sie die Sichtweisen, sei es im kulturellen wie ideologischen Sinne (Gerhard Paul).
Auch in dem von politischen Konflikten geprägten 20. Jahrhundert spielten Bilder eine entscheidende Rolle: Sie vermittelten Informationen oder grenzten sie aus, sie mobilisierten und dienten als emotionale Projektionsflächen. Wir schauen uns diese Dynamiken anhand von Bildern aus/zu dem Kalten Krieg an, der geografische Fokus liegt dabei auf Ostmitteleuropa. Mit Hilfe des methodologischen Instrumentariums von Visual History versuchen wir eine Reihe von Fragen zu beantworten: Wie produziert man massenwirksame Feindbilder? Wie schlagen sich sozialpolitische Zäsuren in der Fotoreportage und Plakatkunst nieder? Was macht der politische Konflikt mit Kunstfotografie? Wie verlaufen politische Ikonisierungsprozesse mit nachhaltiger Wirkung auf das kulturelle Gedächtnis?
Das Seminar orientiert sich in empirischer Hinsicht an heterogenem Quellenmaterial. Dieses umfasst u.a. offizielle Propaganda-Bilder, einschließlich Karikaturen, Kunstfotografie und Plakatkunst, Filmmaterialien bis hin zur konterkulturellen Produktionen.

Alle Interessierten sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Spezifische Sprachkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Dafür ist die Bereitschaft zum Lesen, Nachdenken und zur konstruktiven Zusammenarbeit sehr erwünscht.

Literaturauswahl:
Danyel, Jürgen, Paul, Gerhard und Vowinckel, Annette (Hg.), Arbeit am Bild. Visual History als Praxis, Göttingen 2017.
Kisz, Ester, Fotografie und Staatssicherheit (Kap. 4.8.), in: Dies., Verhandelte Bilder. Sozialistische Bildwelten und die Steuerung von Fotografien in Ungarn, Göttingen 2018.
Paul, Gerhard, Das Jahrhundert der Bilder. Die visuelle Geschichte und der Bilderkanon des kulturellen Gedächtnisses, in: Ders. (Hg.), Das Jahrhundert der Bilder. Band II: 1949 bis heute, Bonn 2008.
Paul, Gerhard, Visual History 2.0., in: Docupedia-Zeitgeschichte, 29.10.2012, URL:
http://docupedia.de/zg/Visual_History_Version_2.0_Gerhard_Paul?oldid=129426
Versionen: 3.0 2.0 1.0
Schmid, Sabine, Fotografie zwischen Politik und Bild. Entwicklungen der Fotografie in der DDR, München 2014.
Volf, Darina, Über Riesen und Zwerge. Tschechoslowakische Amerika- und Sowjetunionbilder 1948-1989, Göttingen 2017.

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 14/04/21), Location: Seminarraum 4 (Raum E.31) [EA 26-27]
Dr. Paulina Gulinska-Jurgiel
(MA-MI-nMI) Die Abrahamitischen Religionen: Judentum, Christentum, Islam. Geschichte und Gegenwart Course details

Das Seminar gibt einen grundlegenden Einblick in Geschichte, Glaubensinhalte und Glaubensvorstellungen von Judentum, Christentum und Islam.

Dabei steht der Betonung von Gemeinsamkeiten die scharfe Konturierung des je Spezifischen gegenüber.
Ein zweites Ziel ist die Analyse der gesellschaftlichen Wirkmacht dieser Religionen im 20. und 21. Jahrhundert am Beispiel ausgewählter Ereignisse.

Literatur: Ein Semesterapparat steht in der Universitätsbibliothek bereit.

Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/04/21), Location: Hörsaal II (Raum 1.01)[EA 28]
Prof. Dr. Silke Satjukow
(MA-MII-nMII) Erinnerungskonflikte im Vergleich in Deutschland, Korea, Japan Course details

"Erinnerungskultur" ist zum Modewort geworden und zugleich zu einem boomenden Feld wissenschaftlicher und mehr noch außerwissenschaftlicher Beschäftigung mit "Vergangenheitsvergegenwärtigung", um es sperriger und präziser zu formulieren.
"Erinnerungskultur" in Deutschland steht im Banne der Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus (und, weit dahinter, mit der Geschichte des Staatskommunismus in der DDR). Inzwischen konkurrieren dabei, mal offen, mal implizit, eine nationale Perspektive (der Nationalsozialismus als deutsche Geschichte und die NS-Verbrechen als deutsche Tat) und eine universalisierende (unter dem Stichwort "Universalisierung" des Holocaust, früher mehr in Verbindung einer Betonung des Zusammenhangs von Moderne und Holocaust, heute eher im Kontext eines Vergleichs mit dem Kolonialismus und mit kolonialen Verbrechen).
Das Seminar versucht, einerseits sich einige Grundlinien und Grundfragen im "erinnerungskulturellen" Feld in Deutschland bewußt zu machen, und will vor allem durch einen Blick auf Ostasien (Japan, Korea) und dortige - andere - erinnerungskulturelle Konflikte und Probleme den Blick schärfen für
a) eine vergleichende Beschäftigung mit diesen Fragen;
b) schlicht Kenntnis über vielleicht ganz anders gelagerte Erinnerungskonflikte vermitteln.

Hierfür lesen wir zuerst - wenige - Überblickstexte zur deutschen Erinnerungskultur und wenden uns dann den Konflikten in und zwischen Japan und Korea zu - und dabei eben auch den unterschiedlichen historischen und kulturellen Voraussetzungen für "Erinnerung", wie auch den unterschiedlichen "Vergangenheiten" im Vergleich zu Deutschland. Für Japan geht es um die Frage der Thematisierung der eigenen Rolle im Zweiten Weltkrieg; um Hiroshima/Nagasaki; um das Verhältnis zu den ostasiatischen Nachbarn. Für Korea besonders um das Verhältnis zu Japan (japanische Kolonialherrschaft, japanische Kriegspolitik - Stichwort "comfort women" - und um die Gedenkpolitik Japans in Bezug auf spezifisch koreanische Problemlagen).

Literatur:
a) Zur Einführung einige Texte, für den allgemeinen Einstieg empfehle ich folgende drei:

Hettling, Manfred, Sinnstiftung und Sinnsuche. Gedenken an Tote politischer Gewalt im 20. Jh. (deutsches Manuskript), koreanisch in: Choi, Ho-Keun Hg., Commemorative Culture in the Age of Globalization, Seoul 2020, 23-62 (Versuch eines globalen Blicks auf Erinnerungen an Tote politischer Gewalt, d.h. der Gedenkformen an Soldaten wie an zivile Opfer)

Bohrer, Karlheinz, Erinnerungslosigkeit (2001), in: ders., Ekstasen der Zeit, München 2003, 10-29 (meines Erachtens einer der besten Texte zur deutschen Erinnerungskulturproblematik).

Hettling, Manfred/Schölz, Tino, Distanz und Kontinuität. Vergangenheitsthematisierung in Japan und Deutschland seit 1945 im Vergleich, in: Ishida, Yūji / Kawakita, Atsuko (Hg.), Gendai Doitsu e no shiza. Rekishi-gaku-teki apurōchi. Band 2: Nachizumu, horokōsuto to sengo Doitsu [Neue Forschungen zur deutschen Zeitgeschichte. Band2. Nationalsozialismus, Holocaust und Nachkriegsdeutschland], Tōkyō 2020, S.313-354, hier deutsches Manuskript (Vergleich der Vergangenheitsthematisierung in Deutschland und Japan nach 1945).

b) Zum Einstieg in die Thematisierung der Frage der Zwangsprostitution/"comfort women":
MiJin Cho, Victim Silencing, Sexual Violence Culture, Social Healing: Inherited Collective Trauma of World War II South Korean Military “Comfort Women”, 2020; https://scholarscompass.vcu.edu/pkp/1

Dongho Chun, The Battle of Representations: Gazing at the Peace Monument or Comfort Women Statue, 2020; DOI 10.1215/10679847-8112482

Kumagai, Naoko, The Background to the Japan-Republic of Korea Agreement: Compromises Concerning the Understanding of the Comfort Women Issue, in: Asia-Pacific Review, 23:1, 65-99, DOI: 10.1080/13439006.2016.1195955

c) Zur Frage der Erinnerung an die Gefallenen in Korea und Japan:
Choi, Ho-Keun, Vom etatistischen zum republikanischen Totenkult. Südkoreanische Erinnerungskultur seit 1945, 2016

Schölz, Tino, „Heldenseelen“ und „Fundamente des Friedens“ Gefallenenkult und Kaiserloyalität,in: M. Hettling/J. Echternkamp Hg., Gefallenengedenken im internationalen Vergleich, München 2013, 303-31

Friday: 10:30 - 12:00, weekly (from 16/04/21), Location: Seminarraum 4 (Raum E.31) [EA 26-27]
Prof. Dr. Manfred Hettling
(MA-MIII, MA-VIII) Soziale Praktiken und soziale Kategorisierungen von Sexualität in Vormoderne und Moderne Course details

Die Veranstaltung greift auf Master-Niveau ein Einführungsseminar im vorangegangenen Semester wieder auf. Ich zitiere den damaligen Veranstaltungskommentar:

Das Thema Sexualität ist für das Geschichtsstudium interessant, aber auch anspruchsvoll, weil man es hier mit mehreren Herausforderungen zu tun hat:
(1) Vieles, was man bei der Recherche über „Sexualität“ und „Geschichte“ findet, ist offensichtlich unseriös. Wie lernen wir, im Studium zwischen unseriösen und seriösen Informationsquellen zu unterscheiden?
(2) Sexualität ist ein hochpersönliches Thema, insbesondere auch für Schülerinnen und Schüler, mit denen viele von Ihnen später beruflich viel zu tun haben werden [Ergänzung: ein Aspekt, der für Master-Studierende weniger zentral, aber biografisch auch nicht irrelevant ist]. Wie lernt man, auf der Sachebene über ein für viele Gesprächspartner emotional (etwa mit Scham, Aufregung, Betroffenheit…) besetztes Thema zu sprechen?
(3) Sexualität ist ein „Querschnittsthema“, das in allen gesellschaftlichen Bereichen eine Rolle spielt (auch bezeichnet als ein „totales historisches Phänomen“). Man kann dem Thema also nicht ausweichen, wenn man die Beziehungen von Menschen untereinander untersucht, und zwar sowohl im „privaten“ wie im „öffentlichen“ Raum.
(4) Sexualität ist ein Thema, bei dem sich das Nachdenken über unsere Geschichtsbilder lohnt: Handelt es sich um eine immer gleiche, natürliche „Trieb“- und Motivationskraft für menschliches Handeln, die von der Gesellschaft nur in unterschiedlicher Weise gelenkt oder unterdrückt wird? Oder handelt es sich um ein „Bündel“ ganz verschiedener Aspekte von Identität, Lust, Fortpflanzung und moralischen Normen, die nur in bestimmten historischen Konstellationen zusammen gedacht und zusammen praktiziert wurden?

Bei einem Master-III-Seminar kommt es darauf an, dass Sie sowohl auf der theoretisch-methodischen Ebene vertieft in die Fachliteratur einsteigen, als auch empirische Ideen für eigene quellengestützte Hausarbeiten entwickeln.

Einstiege in das Thema:
Philipp Sarasin: 250 Jahre #Sexualität. Keine Weihnachtsgeschichte. In: Geschichte der Gegenwart (Online-Blog), 15.12.2019, doi: 10.5167/uzh-182290. Abruf (21.9.2020) unter: https://geschichtedergegenwart.ch/250-jahre-sexualitaet-keine-weihnachtsgeschichte/
Claudia Jarzebowski: ‘Sexualität’. In Enzyklopädie der Neuzeit Online. doi:10.1163/2352-0248_edn_COM_348792. (Zugang an der MLU mit VPN-Verbindung: https://referenceworks.brillonline.com/browse/enzyklopaedie-der-neuzeit)

Tuesday: 09:30 - 12:00, weekly (from 13/04/21), Location: Seminarraum 10 (Raum 2.37) [EA 26-27]
Prof. Dr. Georg Fertig
(MA-nGV) Tempus fugit. Zeitvorstellungen und Zeitrechnung im Mittelalter. (Online) Course details

Dass Zeit und Raum unmittelbar zusammengehören, wissen wir seit Einsteins Relativitätstheorie. Aber bereits das Sichten (antiker und) vormoderner Quellentexte zeigt, dass die Vorstellungen, die man sich damals von seiner (Um-) Welt machte, mit denjenigen korrespondierten, die mit deren Vergangenheit zusammenhingen, mit ihrer Zukunft, also einen direkten Zeitbezug aufwiesen. Für die mittelalterliche Zeit spielt dabei natürlich die christliche Heilslehre samt ihren Bezügen zum geozentrischen Weltbild eine zentrale Rolle. In diesem Seminar wird versucht, anhand ausgewählter Quellen (Texte, aber auch Karten und Gegenstände) zu analysieren, wie man sich im Römischen Reich kosmologisch, kalendarisch und kartographisch verortete.

Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 13/04/21) n.a
Prof. Dr. Klaus Krüger
(MA-VI-nVI) Sag mir, was du liest, und ich sage dir, was du bist? Mittelalterliche Literatur als historische Quelle Course details

„Literarische“ Werke mittelalterlicher Autoren werden zumeist von den mediävistischen Philologien erforscht, während die Geschichtswissenschaft in der Regel mit historiographischen und archivalischen Quellen arbeitet. Dies muß jedoch nicht immer so sein: Auch Romane, Gedichte und Epen können als historische Quellen genutzt werden. Sie bieten uns Aufschlüsse über mittelalterliche Vorstellungswelten, über Hoffnungen und Wünsche, aber auch über Bereiche der Alltagskultur, die von historiographischen und archivalischen Quellen kaum ausgeleuchtet werden.

Im Seminar werden wir ausgewählte „literarische“ Texte lesen und unter verschiedenen Gesichtspunkten als „historische“ Quelle interpretieren. Die Lektüre erfolgt parallel im – zumeist mittelhochdeutschen – Original und in neuhochdeutscher Übersetzung. Als Studienleistung sind im Laufe des Semesters zwei Übungsaufgaben einzureichen, die die Abfassung der Hausarbeit vorbereiten. Studienleistungen sind weiterhin eine Sitzungs- bzw. Diskussionsleitung sowie ein Kurztest, der Grundkenntnisse der mittelalterlichen Geschichte prüft. Die Arbeit im Seminar bereitet auf die Ablegung von Studien- und Modulleistungen vor.

Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/04/21), Location: Seminarraum 12 (Raum 2.40) [EA 26-27]
Prof. Dr. Georg Jostkleigrewe
Absolventenkolloquium Course details

Dates on Tuesday. 27.04.21, Tuesday. 18.05.21, Tuesday. 01.06.21, Tuesday. 22.06.21, Tuesday. 13.07.21 18:00 - 19:30 Prof. Dr. Francois Bertemes,
Dr. Oliver Rück,
Dr. Laura Burkhardt
Aktuelle Themen und Fragestellungen Course details

Anhand der von Kathryn Lomas verfassten Monographie zur Frühgeschichte Roms soll im Rahmen der Lehrveranstaltung der systematische und kritische Umgang mit archäologischer Fachliteratur eingeübt werden. Zugleich ermöglicht die Lektüre eine inhaltliche Beschäftigung mit der Archäologie Italiens und Roms von der Eisenzeit bis ins 3. Jahrhundert v. Chr.

Literatur:
K. Lomas, Der Aufstieg Roms. Von Romulus bis Pyrrhus (Stuttgart 2019).

The course times are not decided yet. Dr. Stephan Faust
Apuleius: De deo Socratis Course details

Apuleius ist heute vor allem wegen des Märchens von Amor und Psyche bekannt, das sich in seinem „Eselsroman, den Metmorphosen findet, er selber begriff sich aber als philosophus Platonicus, die Philosophiegeschichte rechnet ihn dem sogenannten Mittelplatonismus zu. Unter seinen opera philosophica gilt De deo Socratis der Dämonologie. Apuleius gibt einen Abriß der mittelplatonischen Götterlehre und handelt von den zwischen Göttern und Menschen vermittelnden Dämonen.

Text / Kommentare:
Apulei opera philosophica, recognovit brevique adnotatione critica instruxit Iosepha Magnaldi, Oxonii 2020
Apuleius, De deo Socratis. Über den Gott des Sokrates, eingeleitet, übersetzt und mit interpretierenden Essays versehen von M. Baltes, M.-L. Lakmann, J.M. Dillon, P. Dononi, R. Häfner, L. Karfíková, Darmstadt 2004 (SAPERE 7)
Einführende Literatur:
S.J. Harrison, Apuleius a Latin Sophist, Oxford 2000, dort chapter 4: Popular Philosophy: De Deo Socratis, S. 136-173
I. Männlein-Robert, Apuleius von Madaura, in: C. Riedweg, C. Horn, D. Wyrwa (Hrsgg.), Grundriss der Geschichte der Philosophie. Die Philosophie der Antike, Band 5/1, dort VI. Mittelplatonismus und Neupythagoreismus, § 63, S. 617-630

Tuesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 13/04/21), Location: (Rob / HS)
Dr. phil. Marcus Beck
Archäologie des Mittelalters in Mitteldeutschland Course details Tuesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 13/04/21), Location: (digital)
Prof. Dr. Tobias Gärtner
ASQ - Wege in den verborgenen Arbeitsmarkt Course details

Viele neu zu besetzende Stellen werden niemals öffentlich ausgeschrieben. Wie kann man als Berufseinsteiger diesen Arbeitsmarkt für sich erschließen? Dazu ist es wichtig, klar über seine Fähigkeiten und Interessen sprechen zu können, um genau die Arbeit zu finden, die zu einem passt. Im Seminar wird zunächst eine strukturierte Selbstanalyse durchgeführt. Mit der vorgestellten Methode der Informationsgespräche ist es dann einfacher, sich ein geeignetes Netzwerk aufzubauen und den Berufseinstieg auch im verborgenen Arbeitsmarkt zu meistern.

In diesem ASQ lernt ihr Schritt für Schritt, wie das geht und werdet die neuerlernten Methoden auch gleich anwenden. Dabei entstehen nützliche Kontakte für euren späteren Berufseinstieg, vielleicht sogar ein Praktikum oder eine Werkstudententätigkeit.

Lernziele:
  • Fähigkeit der Selbstanalyse nach strukturierten und biografischen Methoden
  • Selbstpräsentation und Eigenmarketing
  • Sicherheit in der Erstellung von Bewerbungsunterlagen
  • Fähigkeit zum Aufbau und zur Pflege beruflich relevanter Netzwerke und Erkennen der Bedeutung, Herstellung erster Kontakte im Rahmen des ASQs
  • Erlernen einer Methodik zur Exploration berufsfeldspezifischer Arbeitsmärkte

Ablauf (> Hausaufgabe):
1. Vorbesprechung
> Durchführung eines Persönlichkeitstests

2. Selbstanalyse - Erlernen und Anwenden der folgenden Methoden:
o (interpersonelle) biografische Exploration nach Richard Nelson Bolles
o Persönlichkeitstypus nach Myers-Briggs Typenindikator
o Analyse übertragbarer Fähigkeiten im Lebenslauf
o Tätigkeitsassoziationstest
> Eigendefinition des "Traumjobs" (Tätigkeit, Thema/Werte, Rahmenbedingungen)

3. (Selbst-)Präsentation inkl. Feedbackrunden und themenbasierte Netzwerktechnik nach Daniel Porot
  • Teilnahme nur an einem dieser 3 Termine notwendig
> Durchführung von "Informationsgesprächen"/Interviews mit Berufspraktikern (4 pro Teammitglied)
--> Erstellung eines Berufsprofils (Tätigkeit, Berufsverläufe/-einstiege, zukünftige Entwicklung/Trends, Anforderungen, Kontaktzugänge, Personalbedarf)

4. Eigenvermarktungsstrategie und Bewerbungsunterlagenerstellung
(belegen Sie dafür eigenständig einen Crashkurs oder Vortrag zum Thema Bewerbungsunterlagenerstellung des Career Centers)

5. Reflexion & Netzwerkpflege


Verbindliche Termine für alle Teilenehmer:innen:

Freitag, 23.04., 16:15 - 18:00 (Einführung/Vorbesprechung)
Freitag, 07.05., 10:00 - 17:00 (Selbstanalysemethoden)
Freitag, 25.06., 10:00 - 17:00 (Reflexion & Netzwerkpflege)

Von den folgenden 3 Terminen kann sich jede:r einen auswählen. Sie sind inhaltlich identisch.

Mittwoch, 26.05., 10:00 - 17:00 ((Selbst-)Präsentation und themenbasierte Netzwerktechnik - Gruppe 1)
Freitag, 28.05., 10:00 - 17:00 ((Selbst-)Präsentation und themenbasierte Netzwerktechnik - Gruppe 2)
Freitag, 04.06., 10:00 - 17:00 ((Selbst-)Präsentation und themenbasierte Netzwerktechnik - Gruppe 3)

+ 1 Crashkurs - Termin frei wählbar (https://uni-halle.jobteaser.com/de/events)

Anmeldelink zur Veranstaltung:
https://uni-halle.jobteaser.com/de/events/106346-asq-wege-in-den-verborgenen-arbeitsmarkt

Die Veranstaltung findet online unter folgendem Link statt:
MLUconf: https://mluconf.uni-halle.de/b/tin-x7e-73e

Alle Dokumente findet ihr unter:
https://cloud.uni-halle.de/s/HMUd9V6oz2gKPd1

Dates on Friday. 23.04.21 16:15 - 18:00, Friday. 07.05.21, Wednesday. 26.05.21, Friday. 28.05.21, Friday. 04.06.21, Friday. 25.06.21 10:00 - 17:00, Room: (https://mluconf.uni-halle.de/b/tin-x7e-73e) Tino Schlögl
ASQ Datenvisualisierung Course details

Kursbeginn: 26.04.2021

+Den Kurs leitet Daniel Wachsmuth. [M.K. unterstützt nur administrativ.]+
Das Anmeldedatum bestimmt die Reihenfolge der Platzvergabe. Sie können sich zunächst eintragen. Die endgültige Platzvergabe erfolgt Ende März.

Ob im Journalismus oder der Wissenschaft, Datenvisualisierung findet mittlerweile ein breites Anwendungsfeld. In Zeiten von Fake-News und Meinungsbildung ist das korrekte Lesen und Darstellen von wissenschaftlichen Daten eine wichtige Grundkompetenz für jeden Studierenden. Dieser ASQ-Kurs soll den Studierenden die Möglichkeit geben, zu erfahren, wie man (wissenschaftliche) Daten visualisiert. Mit verschiedenen universitätsinternen Partnern und Studiengängen sollen den Studierenden mögliche Projekte an die Hand gegeben werden, bei denen Sie direkt Wissenschaftskommunikation durch Datenvisualisierung betreiben. Dabei besteht die Möglichkeit dies mit verschiedenen Werkzeugen der medialen Kommunikation umzusetzen (z. B. angefangen bei Excel, PPT, Prezi bis zu Blogs oder Mini-Animationen). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit je nach Projekt das dazu passende Werkzeug zu wählen. Die Datenvisualisierung und der Workflow richten sich nach den Projektdaten. Schwerpunkte sind dabei u. a. mediales Storytelling und die korrekte sowie ästhetische Darstellung von wissenschaftlichen Inhalten. Offen für fast alle BA-Studierenden (nicht für MuK).

Sie können auch eigene Daten mitbringen. Bitte informieren Sie dazu den Kursleiter Daniel Wachsmuth per StudIP bis 30.03.2021. Ihr Input wird zunächst gesammelt.

Die Inhalte werden ONLINE vermittelt.

[Wir dulden in diesem Kurs (und generell) kein rassistisches, sexistisches oder anderweitig diskriminierendes Verhalten oder Inhalte. Bei Zuwiderhandlung behalten wir uns vor, Sie aus diesem Kurs zu entfernen.]

[Die Anmeldung zu diesem Kurs erfolgt unter Vorbehalt. Allein die Anmeldung sichert Ihnen keinen Rechtsanspruch an der Teilnahme an diesem Kurs.
Noch befinden sich die ASQs im Entscheidungskreislauf der Universität (normal, jedes Semester).
Sobald feststeht, dass der Kurs (online/Hybrid) statt findet, verschwindet dieser Hinweis.
Ich möchte Sie dennoch ermutigen sich anzumelden, da eine hohe Nachfrage das Angebot bestimmt.]

Online Maren Kießling, M.A.
BA Aufbaumodul Regierungslehre und Policyforschung (Sem. IIa: Bundestagswahlen) Course details

Wahlen zählen zu den zentralen Untersuchungsgegenständen der politikwissenschaftlichen Forschung. In diesem Seminar wollen wir Bundestagswahlen in Deutschland in den Blick nehmen und anhand ausgewählter Fragestellungen untersuchen, etwa mit Blick auf Wahlkampf und Wahlkampfstrategien, auf Herausforderungen der Kampagnenorganisation, das Wahlverhalten, die inhaltliche Positionierung der politischen Parteien, das Verhältnis von Medien und Politik usw. Dabei wird die bevorstehende Bundestagswahl einer der Schwerpunkte der Veranstaltung sein. Ergänzt werden die Sitzungen durch Gespräche mit Expertinnen und Edxperten aus der politischen Praxis. Diese Veranstaltung wird als Digitalseminar angeboten.

Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 13/04/21) n.a
Dr. Michael Kolkmann
BA Aufbaumodul Regierungslehre und Policyforschung (Sem. IIb: Politische Führung) Course details

"Der internationale Aufschwung der Leadership-Forschung während der vergangenen Jahre kann als gutes Beispiel für den maßgeblichen Einfluss externer Impulse auf die Entwicklung politikwissenschaftlicher Forschungsagenden gelten." Diese Einschätzung des Politikwissenschaftlers Ludger Helms liegt dem Seminargeschehen zugrunde. Speziell in den Sozialwissenschaften bezeichnet der Begriff "Politische Führung" planende, koordinierende und kontrollierende Tätigkeiten in Gruppen und Organisationen (im Englischen als "leadership" bekannt).
Nach einer systematischen Einführung in die Funktionslogiken parlamentarischer und präsidentieller Regierungssysteme werden im Seminar die Bedingungen und Bestimmungsfaktoren moderner politischer Führung in den Blick genommen, und zwar in Bezug auf die Exekutive, auf Parlamente und auf Parteien gleichermaßen. Damit stellen sich grundlegende Fragen der politischen Steuerungsfähigkeit politischer Systeme und ihrer Subsysteme. Schließlich sollen auch personelle Faktoren politischer Führung ("Führungsstil") nicht zu kurz kommen, sondern anhand konkreter Beispiele aus unterschiedlichen Ländern erörtert werden.
Diese Veranstaltung wird als Digitalseminar angeboten.

Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/04/21) n.a
Dr. Michael Kolkmann
BA JüS : Jüdische Literaturen im Überblick: Genres, Geschichte der hebräischen Sprache, ausgewählte Texte Course details

In diesem Teil des Moduls wird ein Überblick über die jüdische Literaturgeschichte gegeben. Dabei werden unterschiedliche Gattungen und Epochen anhand ausgewählter Quellen von der Antike bis zur Neuzeit besprochen. Voraussetzung: Hebraicum.
Zur Einführung: Günter Stemberger, Epochen der jüdischen Literatur, München 1982.

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 19/04/21) n.a
apl. Prof. Dr. Gerold Necker
BA-/MA-Veranst.: Politik Japans seit 1945 - zwischen struktureller Kontinuität und Populismus Course details

Das Seminar befasst sich mit der japanischen Politik seit Ende des Zweiten Weltkrieges bis in die Gegenwart. Neben Grundlagen zum politischen System, der japanischen Parteienlandschaft und verschiedenen Reformversuchen liegt der Fokus der Veranstaltung auf aktuellen Fragestellungen und Entwicklungen aus den Bereichen politische Kommunikation und Partizipation. Dabei werden Themen wie Populismus, Protestbewegungen oder auch die Stabilität der Regierung Abe diskutiert.

Die Veranstaltung richtet sich an BA-/MA-Studierende der Japanologie und kann für alle BA-/MA-Module angerechnet werden. Die Themen von Referat und Hausarbeit sind entsprechend zu wählen.

Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 15/04/21) n.a
Prof. Dr. Christian Oberländer, MPA (Harvard),
Katharina Dalko
BA: Schnittstellen I - Interdisziplinäre Zugänge Course details

Vermittelt werden die Konzepte und Probleme bei der Interkulturellen Kommunikation.
Kultur - Kommunikation - Transkulturalität, Kommunikation in Medien, ...

Thursday: 08:00 - 09:30, weekly (from 15/04/21) n.a
Susanne Fülle-Delbarre, Dipl.-Lehrerin
Bildung, Beruf, Profession (BS2/SP3) - "Bildung/Erziehung im Zusammenhang von Interaktion, Organisation und Weltgesellschaft" Course details Wednesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 14/04/21), Location: Seminarraum 22 (Raum 1.01) [LuWu 2]
Marian Stuchell, M.A.
Bildung, Beruf, Profession (BS2/SP3) - „Hochschule aus rechts- und verwaltungssoziologischer Perspektive. Ein Einführung in die Verwaltungs- und Rechtssoziologie.“ Course details Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 14/04/21), Einführung, Location: Seminarraum (Indologie)
Dr. René Angelstein
Bildung, Beruf, Profession (BS2/SP3): Erziehung und Sozialisation zwischen Schule und Familie Course details

Es werden im Seminar zum Themenbündel "Erziehung-Sozialisation-Familie-Schule-Unterricht-pädagogische Profession" verschiedene theoretische Ansätze und Perspektiven herangezogen.
Das Seminar behandelt "Erziehung" (im aktuellen Diskurs wird fast nur noch der Begriff der "Bildung" verwendet) als einen Bereich der Gesellschaft, wobei zunächst grundsätzlich die Unterschiede zwischen dem Aufwachsen in der Familie und der "intentionalisierten, institutionell forcierten Sozialisation" (Luhmann), der Erziehung in der Schule, in den Blick genommen werden. Der Sozialität der Familie wird also die Organisation "Schule" mit ihren besonderen sozialen Rollen gegenübergestellt. Des Weiteren wird das Spezifikum der schulischen Erziehung - der Unterricht - genauer betrachtet und es wird diskutiert, wie sich dieses pädagogische Setting auf die Gestaltung der Interaktionsbeziehungen in der Schulklasse auswirkt. Zum Seminar gehört auch, sich mit Überlegungen zur Profession des Lehrerberufs und zur Beschaffenheit der Sozialbeziehungen zwischen LehrerInnen und Schülern auseinanderzusetzen.
Der Seminarablauf, die behandelte Literatur und alle weiteren Modalitäten werden in der Einführungssitzung (Webinar via mluconf) besprochen. Der link dazu wird den TeilnehmerInnen vor Beginn mitgeteilt.

Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 13/04/21), Location: Seminarraum 4 (Raum E.31) [EA 26-27]
Dr. Annett Maiwald
Bildung, Beruf, Profession (BS2/SP3): Erziehung und Sozialisation zwischen Schule und Familie Course details

Es werden im Seminar zum Themenbündel "Erziehung-Sozialisation-Familie-Schule-Unterricht-pädagogische Profession" verschiedene theoretische Ansätze und Perspektiven herangezogen.
Das Seminar behandelt "Erziehung" (im aktuellen Diskurs wird fast nur noch der Begriff der "Bildung" verwendet) als einen Bereich der Gesellschaft, wobei zunächst grundsätzlich die Unterschiede zwischen dem Aufwachsen in der Familie und der "intentionalisierten, institutionell forcierten Sozialisation" (Luhmann), der Erziehung in der Schule, in den Blick genommen werden. Der Sozialität der Familie wird also die Organisation "Schule" mit ihren besonderen sozialen Rollen gegenübergestellt. Des Weiteren wird das Spezifikum der schulischen Erziehung - der Unterricht - genauer betrachtet und es wird diskutiert, wie sich dieses pädagogische Setting auf die Gestaltung der Interaktionsbeziehungen in der Schulklasse auswirkt. Zum Seminar gehört auch, sich mit Überlegungen zur Profession des Lehrerberufs und zur Beschaffenheit der Sozialbeziehungen zwischen LehrerInnen und Schülern auseinanderzusetzen.
Der Seminarablauf, die behandelte Literatur und alle weiteren Modalitäten werden in der Einführungssitzung (Webinar via mluconf) besprochen. Der link dazu wird den TeilnehmerInnen vor Beginn mitgeteilt.

Tuesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 13/04/21), Location: Seminarraum 4 (Raum E.31) [EA 26-27]
Dr. Annett Maiwald
Bildung, Beruf, Profession (BS2/SP3): Pädagogische Organisation des Kindergartens Course details

Das Seminar behandelt explizit die erste Erziehungsorganisation, in die das kleine Kind eintritt, und lädt interessierte StudentInnen ein, sich mit dem Sozialiations- und Erziehungsfeld des Kindergartens aus einer soziologischen Perspektive auseinanderzusetzen. Der Besuch einer Kindertageseinrichtung gehört mittlerweile zur kindlichen "Normalbiographie"; bei den Drei- bis Sechsjährigen liegt die Betreuungsquote im Bundesdurchschnitt bei rd. 95% (destatis 2020). Damit wird der frühkindliche Entwicklungsweg zu einer "dual socialization situation" (Dencik 1989), indem familiales Aufwachsen und die Erziehung im Kindergarten nebeneinandertreten. Im Seminar soll die pädagogische Organisation des Kindergartens (fokussiert wird ungefähr auf das Entwicklungsalter ab drei Jahren) in den Blick genommen werden: ihre strukturelle Verfasstheit, die Spezifik der dort vorherrschenden Sozialbeziehungen, die Auswirkungen der Berufsförmigkeit der Erziehung, bestimmte Parameter der pädagogischen Arbeit, die sich vom unterrichtlichen Setting der Schule unterscheiden.
Der Seminarablauf, die behandelte Literatur und alle weiteren Modalitäten werden in der Einführungssitzung (Webinar via mluconf) besprochen. Der link dazu wird den TeilnehmerInnen vor Beginn mitgeteilt.

Wednesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 14/04/21), Location: Seminarraum 22 (Raum 1.01) [LuWu 2]
Dr. Annett Maiwald
C2- Deutsch für internationale Studierende und Mitarbeiter*innen Course details

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 19/04/21) n.a
Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 22/04/21) n.a
Frank Schulze
Carl Robert und das Robertinum - Konzeption einer Ausstellung Course details

Der Todestag des bedeutenden halleschen Archäologen und Philologen Carl Robert (1850-1922) jährt sich im Jahr 2022 zum hundertsten Mal. Aus diesem Anlass wird im Archäologischen Museum und in der Zentralen Kustodie eine Ausstellung über Robert und die Klassische Archäologie in der Zeit vom Deutschen Kaiserreich bis zur Weimarer Republik stattfinden. Im Rahmen des Seminars wollen wir anhand unterschiedlicher Quellen (z. B. biographische Schriften, Archivmaterial, Sammlungsobjekte) zum einen die Forscherpersönlichkeit und den Privatmann Robert und zum anderen seine Zeit, als die Altertumswissenschaften und speziell die Klassische Archäologie eine hohe gesellschaftliche Geltung genossen, erschließen und ein inhaltliches Konzept für die Ausstellung entwickeln.


Literatur:
DNP Suppl. 6 (2012) Sp. 1066-1068 s. v. Robert, Carl (M. Oppermann).
J. Ebert (Hrsg.), 100 Jahre Archäologisches Museum in Halle 1891-1991. Zur Geschichte des Robertinum, seiner Sammlungen und Wissenschaftsdisziplinen (Halle 1991).
O. Kern, Meine Lehrer. Erinnerungen, herausgegeben und kommentiert von M. Hillgruber (Hildesheim 2008) 69-81.
H. Meyer, Carl Robert, in: R. Lullies – W. Schiering (Hrsg.), Archäologenbildnisse. Porträts und Kurzbiographien von Klassischen Archäologen deutscher Sprache (Mainz 1988) 96 f.

Wednesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 14/04/21), Location: (Rob / HS KA)
Dr. Stephan Faust
Catull und die griechisch-lateinische Epylliendichtung Course details

In der heutigen Forschung ist das „Epyllion“ (gr. Deminutiv von ἔπος) als Gattungsbegriff verschiedentlich definiert und umrissen. Dennoch sind sich die meisten Philologen darin einig, dass Catulls c. 64 mit seiner verhältnismäßigen Kürze von etwa 400 Hexametern das Epyllion schlechthin darstellt. Catull erzählt darin schließlich nicht die „große“ Geschichte des zornigen Achill, er bietet vielmehr eine „kleine“ Erzählung über die Hochzeit der Eltern des Helden, Peleus und Thetis: wie Peleus auf einer Schiffsreise erstmals den unbekleideten Körper seiner zukünftigen Nereiden-Frau erblickt oder wie der tollpatschige Kentaur Cheiron mit einem ungeschickt gebunden Kranz als Geschenk auf dem Hochzeitsfest erscheint.
Im Wechsel von Einzelvorträgen und vertiefenden Lektürephase wollen wir uns im Seminar dem im Großen wie im Kleinen sehr verwickelten und komplexen Gedicht auch vor dem Hintergrund des Epyllionbegriffs nähern und dabei die Methoden der Klassischen Philologie einüben.

Das Seminar wird voraussichtlich online, ggf. und je nach Wunsch auch in hybrider Form stattfinden. Eine Woche vor Beginn des Semesters folgen weitere Informationen dazu sowie eine Literaturliste samt Semesterablaufplan.

Für erste Einblicke und Vorbereitungen auf das Seminar bieten sich zunächst an:
a) zum Epyllion
b) zu Catull und c. 64
c) Kommentare
  • Fordyce, C.J., Catullus, Oxford 1961.
  • Kroll, W., C. Valerius Catullus, Stuttgart 1968 (5. Aufl.).
  • Thomson, D.F.S., Catullus, Toronto u.a. 1998 (2. Aufl.), online via VPN https://doi.org/10.3138/9781442672789

Als Textgrundlage nutzen wir die online zugängliche kommentierte Ausgabe von Thomson (oben mit Link zitiert).

Monday: 18:00 - 19:30, weekly (from 12/04/21), Location: (Rob / HS)
Dr. Erik Pulz
Citavi für Fortgeschrittene Course details

Der Workshop Citavi für Fortgeschrittene ist als Aufbaukurs zum Kurs "Einführung in das Literaturverwaltungsprogramm Citavi" konzipiert.

Dates on Tuesday. 30.03.21 08:00 - 10:00, Room: (Di , 30.03.2021 08:00 - 10:00, Ort: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-gp5-oj6-5fi)) Miriam Heise, M.A.
Citavi für Fortgeschrittene 4. August 2021 Course details

Der Workshop Citavi für Fortgeschrittene ist als Aufbaukurs zum Kurs "Einführung in das Literaturverwaltungsprogramm Citavi" konzipiert.

Dates on Wednesday. 04.08.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-gp5-oj6-5fi) Dipl.-Geogr. Martin Scheuplein, M.A.
Citavi für Fortgeschrittene 5. Mai 2021 Course details

Der Workshop Citavi für Fortgeschrittene ist als Aufbaukurs zum Kurs "Einführung in das Literaturverwaltungsprogramm Citavi" konzipiert.

Dates on Wednesday. 05.05.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-gp5-oj6-5fi) Miriam Heise, M.A.,
Dipl.-Geogr. Martin Scheuplein, M.A.
Das 1×1 des Zeitmanagements - Einfache Tools für Ordnung im Terminchaos Course details

Im Studium stehen eine Menge Aufgaben an, die es zu bewältigen gilt. Mit einfachen Tools lässt sich Struktur in das Chaos bringen und Stress reduzieren. Aufgaben und Ziele können schneller erledigt und erreicht werden, ohne dass die Lust zwischendurch verloren geht.

Dozentinnen: Anja Beck und Andrea Herz, Diplom-Psychologinnen
Als ehemalige Psychologiestudentinnen der MLU Halle-Wittenberg wissen Andrea und Anja von der Herz und Beck GbR sehr gut, wie Chaos im Kopf und Prüfungsängste einen lähmen können. Entsprechend haben sie es sich auf die Fahne geschrieben Studierende dabei zu unterstützen, ein Mindset zu entwickeln, dass Sie gesund und erfolgreich durchs Studium bringt - ganz nach dem Motto: anders denken I anders handeln.

Hier findest du den Link zum MLUconf-Raum: https://conf.uni-halle.de/b/sab-ypl-3we-nex

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des MLU-Projektes "Studentisches Gesundheitsmanagement" in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse statt.

Dates on Tuesday. 20.04.21 16:15 - 17:45, Room: (MLUconf) Sabrina Funk,
Andrea Herz,
Dipl.-Psych. Anja Beck
Das antike Rom: Topographie und Architektur Course details

In der Vorlesung soll zum einen ein Überblick über die Geschichte und Entwicklung der Stadt Rom von ihren Anfängen bis in die Spätantike gegeben werden, wobei die späte Republik und die Kaiserzeit im Zentrum stehen. Zum anderen werden wichtige Bereiche wie das Forum Romanum, die Kaiserforen, das Kapitol, der Palatin und das Marsfeld mit ihren wichtigsten Gebäuden und Denkmälern vorgestellt.

Literatur:
F. Coarelli, Rom. Der archäologische Führer (Darmstadt 2013).
G. Gorski – J. Packer, The Roman Forum. A Reconstruction and Architectural Guide (New York 2015).
P. W. Jacobs – D. A. Conlin, Campus Martius. The Field of Mars in the Life of Ancient Rome (Cambridge 2015).
F. Kolb, Rom. Die Geschichte der Stadt in der Antike 2(München 2002).
R. Meneghini, Die Kaiserforen Roms (Darmstadt 2015).

Monday: 15:30 - 17:00, weekly (from 12/04/21), Location: Hörsaal XIV a/b [Löw]
Dr. Stephan Faust
Das Mittelalter in Ostbayern Course details Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/04/21), Location: (digital)
Prof. Dr. Tobias Gärtner
Der lateinische Flavius Josephus Course details

Das Bellum Judaicum des Flavius Josephus liegt in zwei lateinischen Bearbeitungen vor. Im Mittelpunkt des Seminars wird der sog. Ps.-Hegesipp stehen, eine ebenso stilistisch wie historiographisch ambitionierte Interpretation aus dem 4. Jh.

Ausgabe: Ussani (CSEL 66)
Literatur: C. Somenzi, Egesippo Ambrogio, Milano 2009
Zur Einführung: HLL VI 1, 554ff.

Monday: 08:00 - 09:30, weekly (from 19/04/21) n.a
Prof. Dr. phil. habil. Rainer Jakobi
Die antike Fabel in der frühen Neuzeit Course details

Text: In der LÜ werden Fabeln des 15. und 16. gelesen und mit ihren antiken oder mittelalterlichen Vorbildern verglichen.
Bedingungen für einen qualifizierten Schein: Regelmäßige Teilnahme und Präparation der ausgegebenen Textbeispiele

Literatur: wird in der 1. Sitzung bereitgestellt

Tuesday: 18:00 - 19:30, fortnightly (from 13/04/21), Location: (Rob / Mag)
Wednesday: 15:30 - 17:00, fortnightly (from 14/04/21), Location: (Rob / Mag)
Prof. Dr. phil. habil. Thomas Klein
Die Arabische Petrusapokalypse, alias das Rollenbuch Course details Thursday: 10:15 - 11:45, weekly (from 15/04/21) n.a
Dr. Lutz Greisiger,
Dr. Lutz Greisiger
Die Baupolitik Roms im Spiegel der Münzprägung Course details

Kaiserzeitliche Münzen stellen eine wichtige Quelle zur Repräsentation und zum Selbstverständnis kaiserlicher Herrschaft dar und kommunizieren imperiale Tages- und auch Baupolitik. Architekturdarstellungen auf Münzen sind ein römisches Phänomen und finden sich nur selten auf griechischen Geprägen. Anhand von ausgewählten Beispielen soll nach einem Blick auf die römische Republik insbesondere die kaiserliche Baupolitik im Spiegel der Münzprägung in den Blick genommen werden.

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/04/21) n.a
Prof. Dr. Stefan Pfeiffer,
Dr. Aylin Tanriöver
Die Entstehung des Floridus Aspectus des Petrus Riga Course details

Die große Gedichtsammlung des Petrus Riga, genannt Floridus Aspectus, ist in mehr als 100 Handschriften und ca. 4 Fassungen überliefert. Die Vorlesung wird sich mit der Genese, der Textgeschichte sowie der Bedeutung des Werkes für die moderne Dichtung des 12. Jahrhunderts befassen. Dem Sitz im Leben wird dabei eine besondere Bedeutung zukommen.

Blockveranstaltung Ende des Semesters

The course times are not decided yet. PD Dr. phil. habil. Carsten Wollin
Die Frühdynastische Zeit (Vorlesung) Course details

Geschichte und Kultur der Frühdynastischen Zeit (ca. 2900-2300 v. Chr. ) in Mesopotamien

Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 15/04/21), Zentral-/Ergänzungsmodul Vorderasien 1, Location: (Ort: Emil-Abderhalden-Str. 28, Raum: 1.03.0)
Prof. Dr. Felix Blocher
Die hellenistische Welt Course details

Die Welt nach Alexander dem Großen bis zum Tod der Kleopatra wird heute als das Zeitalter des Hellenismus bezeichnet. Es war eine von Migration und Kulturkontakten geprägte Zeit und eine Welt des ständigen Krieges. An verschiedenen Bespielen aus den Königreichen der Seleukiden, Ptolemäer, Attaliden und Hasmonär werden die Entwicklungen des Hellenismus im Seminar untersucht.

BITTE BEACHTEN SIE: Das Seminar ist eines von drei Seminaren, unter denen Sie für das Einführungsmodul Antike auswählen können. Zusätzlich gehört die Vorlesung "Geschichte der Antike im Überblick" (findet immer im WS statt) zum Einführungsmodul Antike. Als Studienleistungen im BA Einführungsmodul Antike sind 1. ein Kurztest (bzw. virtuelle Alternativen) über den Stoff der Vorlesung „Geschichte der Antike im Überblick“ vorgesehen, sowie 2. mündlicher Beitrag/Referat im Seminar. Zu letzterem erfahren Sie Genaueres in der ersten Sitzung des Seminars. Die Modulleistung stellt eine Hausarbeit im Seminar dar. Wer die Vorlesung "Geschichte der Antike im Überblick" im Winter noch nicht besucht hat, kann dennoch ohne weiteres am Seminar teilnehmen. Es gibt dann zwei Alternativen: 1. Wenn Sie das Modul im SoSe abschließen wollen, besuchen Sie eine andere althistorische Vorlesung und erbringen die Studienleistung 1 über diese. Die Anforderungen entsprechen im Niveau dem Test über "Geschichte der Antike im Überblick". Die Vorlesungen sind allerdings nicht speziell an Anfänger/innen gerichtet und vermitteln auch keinen Überblick über die gesamte Antike. Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen möchten, nehmen Sie bitte mit angela.pabst@altertum.uni-halle.de Kontakt auf. 2. Sie können aber auch im SoSe das Seminar mit Modulleistung Hausarbeit absolvieren und erst im WS 2021/22 die Vorlesung "Geschichte der Antike im Überblick" besuchen und dort Studienleistung 1 erbringen. Das gesamte Einführungsmodul Antike ist dann nach dem WS 2021/22 abgeschlossen.

Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 13/04/21) n.a
Prof. Dr. Stefan Pfeiffer
Die nordische Bronzezeit Course details

Zunächst bis zum 30. April 2021 wird die Lehre ausschließlich digital stattfinden. Mitte April wird die Lage neu bewertet und entsprechend informiert.

Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 15/04/21), Location: Hörsaal I (ehem. HS 1.04 ) [AKStr.35]
Prof. Dr. Francois Bertemes
Die westliche Hallstattkultur anhand ausgewählter Fundplätze Course details

Zunächst bis zum 30. April 2021 wird die Lehre ausschließlich digital stattfinden. Mitte April wird die Lage neu bewertet und entsprechend informiert.

Monday: 18:00 - 19:30, weekly (from 12/04/21), Location: Hörsaal IV (Raum E.22) [LuWu 2]
Dr. Laura Burkhardt
Digital Papyrology - Dokumentarische Papyri Course details

Nachdem im Somersemster 2020 die literarischen Papyri der Halleschen Papyrussammlung in codierter Form für mannigfaltige Suchen und vielfältige Nachnutzung aufbereitet wurden, wird dieses Blockseminar den dokumentarischen Papyri gewidmet sein. In einem ersten Teil sollen die wichtigsten digitalen Datenbanken und Tools aus dem Bereich vorgestellt werden. In einem zweiten Teil soll erneut die aktive Mitarbeit an diesen Datenbanken praktisch eingeübt werden, voraussichtlich am Beispiel der dokumentarischen Papyri der Halleschen Sammlung sowie anhand einer kürzlich veröffentlichten Akte zur Stellenbesetzung und Besoldung im Militär (P.Trier II 15). Gleichzeitig wird den Teilnehmern auf diesem Wege auch eine allgemeine Einführung in die Disziplin der (dokumentarischen) Papyrologie und ihre Methodik vermittelt.

Die Teilnehmer müssen über Griechischkenntnisse verfügen und einen eigenen Laptop mit WLAN-Zugang zur Blockveranstaltung mitbringen.

The course times are not decided yet. Dr. Sandra Scheuble-Reiter,
Marius Gerhardt, M.A.
Diocletian und die Tetrarchie Course details

Mit der Herrschaft und den Reformen Diokletians lässt man gemeinhin die Spätantike bzw. das Dominat beginnen. Zentraler Punkt seiner Reformen war die Aufteilung der kaiserlichen Macht auf vier Kaiser, für die in der modernen Forschung der Begriff der Tetrarchie verwendet wird. Im Zentrum des Proseminars steht die Ereignisgeschichte der Jahre 284–313 n. Chr., die Veränderungen im Bereich der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Strukturen sowie die Entwicklung der Religionspolitik von der Großen Christenverfolgung Diokletians bis hin zum Mailänder Edikt des Konstantin und Licinius.

Literatur:
H. Brandt, Geschichte der römischen Kaiserzeit. Von Diokletian und Konstantin bis zum Ende der konstantinischen Dynastie (284–363), Berlin 1998.
H. Brandt, Das Ende der Antike. Geschichte des spätrömischen Reiches, München 42010.
D. Boschung – W. Eck – C. Marcks (Hg.), Die Tetrarchie. Ein neues Regierungssystem und seine mediale Präsentation (Kolloquium des Lehr- und Forschungszentrums für die Antiken Kulturen des Mittelmeerraumes der Universität zu Köln, 13.-14. Februar 2004), Wiesbaden 2006.
A. Demandt, Die Spätantike, München 22007.
A. Demandt – A. Goltz – H. Schlange-Schöningen (Hg.), Diokletian und die Tetrarchie: Aspekte einer Zeitenwende (Millennium Studien 1), Berlin – New York 2004.
F. Kolb, Diocletian und die Erste Tetrarchie. Improvisation oder Experiment in der Organisation monarchischer Herrschaft? (Untersuchungen zur antiken Literatur und Geschichte 27), Berlin – New York 1987.
W. Kuhoff, Diokletian und die Epoche der Tetrarchie. Das römische Reich zwischen Krisenbewältigung und Neuaufbau (284–313 n. Chr.), Frankfurt am Main 2001.
Panegyrici Latini. Lobreden auf römische Kaiser, Bd. 1: Von Diokletian bis Konstantin. Lateinisch und deutsch. Eingeleitet, übersetzt und kommentiert von B. Müller-Rettig, Darmstadt 2008.
R. Rees, Diocletian and the Tetrarchy, Edinburgh 2004.
J. Wienand (Hg.), Contested Monarchy: Integrating the Roman Empire in the Fourth Century AD, Oxford 2014.

Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/04/21) n.a
Dr. Sandra Scheuble-Reiter
E-Learning (BA-EM/MA-nMI-IntPol-GPO) Was ist polnische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert? Nationale, imperiale und globale Aspekte Course details

WICHTIGE INFO: Aus dem Themenkreis der Vorlesung wird im Herbst 2021 die Klausur für Staatsexamenskandidat*innen im Bereich Zeitgeschichte/20. Jahrhundert gestellt.

Über die Frage, was polnische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert ist, streitet die Forschung immer wieder, weil ein souveräner polnischer Staat in dieser Zeit nur phasenweise existierte. Was blieb aber polnisch jenseits der staatlichen Ebene? Und wie integrierten sich Polen und Polinnen in andere Herrschaftszusammenhänge, etwa die Imperien des 19. Jahrhunderts und in ein System unter sowjetischer Hegemonie nach dem Zweiten Weltkrieg? Und schließlich: Wie wurde „polnisch“ im Laufe der Zeit definiert? Umfasste es auch jüdische, ukrainische und deutsche Minderheiten und andere Gruppen? Und welche Alternativen gab es?
Die Vorlesung ist auf drei Ebenen angelegt: Erstens vermittelt sie elementare Kenntnisse polnischer Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert, die für das Verständnis der heutigen Gesellschaft, Kultur und Erinnerungspolitik Polens grundlegend sind. Zweitens reflektiert sie darüber, auf welch unterschiedliche Weisen polnische Geschichte nach dem Verlust staatlicher Souveränität in anderen Herrschaftskontexten erzählt werden kann. Und schließlich präsentiert sie ausgewählte Themen, die eine vergleichende Betrachtung Polens in europäischen und globalen Zusammenhängen ermöglichen.

Die Studienleistung können Sie durch einen Online-Test am Ende der Vorlesungszeit erbringen.

Literatur:
Augustynowicz, Christoph: Kleine Kulturgeschichte Polens. Vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert. Wien 2017; Borodziej, Włodzimierz: Geschichte Polens im 20. Jahrhundert. München 2010; Heyde, Jürgen: Geschichte Polens. München 42017; Jaworski, Rudolf/Christian Lübke/Michael G. Müller: Eine kleine Geschichte Polens. Frankfurt a.M. 2000; Jobst, Kerstin: Geschichte der Ukraine. Stuttgart 2010; Kappeler, Andreas: Russland als Vielvölkerreich. Entstehung – Geschichte – Zerfall. München 1992; Kraft, Claudia/Katrin Steffen (Hg.): Europas Platz in Polen. Polnische Europa-Konzeptionen vom Mittelalter bis zum EU-Beitritt. Osnabrück 2007; Wandycz, Piotr: The Lands of Partitioned Poland, 1795–1918. Seattle/London 1984.

Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 21/04/21) n.a
Prof. Dr. Yvonne Kleinmann
E-Learning (BA-EV/MA-nVI) Der Mittelmeerraum im Hoch- und Spätmittelalter (online) Course details

Der Mittelmeerraum stellt seit dem frühen Mittelalter eine Kontaktzone dreier religiös fundierter Großkulturen dar: Hier begegnen sich Vertreter des lateinisch-christlichen Raumes, des ebenfalls christlich geprägten byzantinischen Kulturkreises und der arabisch-muslimischen Welt, die freilich auch von einer großen Anzahl ‚orientalischer‘ Christen bevölkert wird. In allen drei Kulturräumen gibt es zudem auch jüdische Diasporagemeinden.

Kultureller ‚Kontakt‘ bedeutet im Mittelmeerraum nicht selten ‚Konflikt‘: Zu nennen sind beispielsweise die Auseinandersetzungen im Kontext der sogenannten Kreuzzüge. Zugleich gibt es aber auch kulturellen und vor allem kommerziellen Austausch: Ein großer Teil des europäisch-asiatischen und europäisch-afrikanischen Handels wird über das Mittelmeer abgewickelt, dessen Seewege ab dem 12. Jahrhundert immer deutlicher von den Katalanen und den italienischen ‚Seerepubliken‘ kontrolliert werden.

In der Vorlesung werden wir wichtige Aspekte der Geschichte des Mittelmeerraumes im späteren Mittelalter (ca. 1100–1500) erarbeiten. Dabei stehen ökonomische, kulturelle und religiöse Phänomene ebenso im Fokus wie die klassische Politikgeschichte. Zugleich ermöglicht die Vorlesung die Erarbeitung und Vertiefung von Grundkenntnissen zur Geschichte des europäischen Mittelalters.

Die Veranstaltung findet online statt; im Stud.IP-Forum besteht die Möglichkeit, schriftliche Fragen zur Vorlesung zu stellen und die Deutungen des Dozenten und der Kommilitonen ggf. zu diskutieren. Als Studienleistung sind je nach Pandemielage ein oder mehrere Kurztests zu absolvieren.

The course times are not decided yet. Prof. Dr. Georg Jostkleigrewe
E-Learning (MA-F) Current Topics in Empirical Economics and Economic History Course details Thursday: 16:30 - 18:00, fortnightly (from 22/04/21) n.a
Prof. Dr. Georg Fertig,
Prof. Dr. Michael Kopsidis,
Prof.Dr. Lars Börner
E-Learning (MA-TA-TB-SM-nMI/IAS-WuSG I, Wiwis, Agrar) Wirtschaftsgeschichte II Course details

Eines der großen Themen der neueren Wirtschaftsgeschichte ist die Frage, wie es dazu kommen konnte, dass die über fast zwei Jahrtausende größte und bis in die frühe Neuzeit hinein auch technologisch führende Volkswirtschaft der Welt, China, bis Anfang des 19. Jahrhunderts nicht nur ihren Vorsprung verloren hatte, sondern auf den Status eines der ärmsten Entwicklungsländer der Welt zurückfiel und zum Spielball der europäischen Mächte wurde. Es kam zu dem, was der amerikanische Wirtschaftshistoriker Kenneth Pomeranz „The Great Divergence“ nennt. Während Europa mit der Industrialisierung einen beispiellosen Aufschwung erlebte, fiel China immer weiter zurück.

Zu fragen ist nun, wo die Ursachen der beispiellosen chinesischen Krise lagen, die nach 1800 mit aller Macht einsetzte und warum trotz aller Modernisierungsbemühungen der Chinesen der Abstand zum Westen nur noch größer wurde. Chinesische Wissenschaftler selbst studieren dabei sehr genau die Wirtschaftsgeschichte erfolgreicher Spätentwickler, z.B. Japans, aber auch Deutschlands. Wie China erfuhr auch Deutschland in der Terminologie des berühmten Wirtschaftshistorikers Alexander Gerschenkron einen tiefgreifenden Prozess „nachholender Entwicklung“, der allerdings schon im 19. Jahrhundert erfolgreich verlief. Zu fragen ist also, wo die Gründe für die herausragende Dynamik des deutschen Wirtschaftswachstums ab 1840 lagen. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Deutschlands Industrie die britische bereits überholt und Großbritannien seinen Entwicklungsvorsprung verloren.
Ein deutsch-chinesischer Vergleich macht deutlich, welche Bedingungen gegeben sein müssen, damit nachholende Entwicklung erfolgreich verlaufen kann, und wann sie scheitert. Es wird dabei klar, dass ohne einen starken und handlungsfähigen Staat keine wettbewerbsfähige, moderne Marktwirtschaft entsteht und nachholende Entwicklung wenig mit dem Wirken einer irgendwie gearteten „unsichtbaren Hand“ zu tun hat. Gleichzeitig gilt aber, dass gesellschaftliche und ökonomische Modernisierungsprozesse in Richtung einer wettbewerblichen Marktwirtschaft schon von selbst in Gang gekommen sein müssen, damit staatliches Handeln ergänzend wirken kann. Somit behandelt die Vorlesung ein hochaktuelles Thema mit der immer wieder neu zu beantwortenden Frage nach dem Verhältnis von Gesellschaft, Wirtschaft und Staat, auf die es keine definitive für alle Zeiten und Situationen gültige Antwort gibt.

Studienleistung für Studierende der Geschichtswissenschaften: drei Protokolle, abzugeben bei Prof. Fertig.

Monday: 16:15 - 17:45, weekly (from 19/04/21) n.a
Prof. Dr. Michael Kopsidis,
Prof. Dr. Georg Fertig
EDV-Material Course details The course times are not decided yet. Christian Schüffler
Einführung ins Altgeorgische auf der Grundlage biographischer Quellen zum Mönchtum in Palästina Course details The course times are not decided yet. Dr. Robert Phenix
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Citavi 11. August 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
  • Möglichkeiten des Datenimports mit Citavi aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken
  • Verknüpfung zwischen Citavi-Datenbank und Textdokumenten
  • Dokumente in verschiedenen Zitationsstilen ausgeben und Literaturverzeichnisse erstellen
  • Datenexport aus Citavi

2. Aufgabenplanung

3. Wissensorganisation
  • Strukturiertes Ablegen von Zitaten, Kommentaren etc.

Dates on Wednesday. 11.08.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-gp5-oj6-5fi) Marcel Schmidt-Bonacker
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Citavi 14. Juli 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
  • Möglichkeiten des Datenimports mit Citavi aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken
  • Verknüpfung zwischen Citavi-Datenbank und Textdokumenten
  • Dokumente in verschiedenen Zitationsstilen ausgeben und Literaturverzeichnisse erstellen
  • Datenexport aus Citavi

2. Aufgabenplanung

3. Wissensorganisation
  • Strukturiertes Ablegen von Zitaten, Kommentaren etc.

Dates on Wednesday. 14.07.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-gp5-oj6-5fi) Dipl.-Geogr. Martin Scheuplein, M.A.
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Citavi 16. Juni 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
  • Möglichkeiten des Datenimports mit Citavi aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken
  • Verknüpfung zwischen Citavi-Datenbank und Textdokumenten
  • Dokumente in verschiedenen Zitationsstilen ausgeben und Literaturverzeichnisse erstellen
  • Datenexport aus Citavi

2. Aufgabenplanung

3. Wissensorganisation
  • Strukturiertes Ablegen von Zitaten, Kommentaren etc.

Dates on Wednesday. 16.06.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-gp5-oj6-5fi) Götz-Olaf Wolff, M.A., Wiss.Bib.
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Citavi 19. Mai 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
  • Möglichkeiten des Datenimports mit Citavi aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken
  • Verknüpfung zwischen Citavi-Datenbank und Textdokumenten
  • Dokumente in verschiedenen Zitationsstilen ausgeben und Literaturverzeichnisse erstellen
  • Datenexport aus Citavi

2. Aufgabenplanung

3. Wissensorganisation
  • Strukturiertes Ablegen von Zitaten, Kommentaren etc.

Dates on Wednesday. 19.05.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-gp5-oj6-5fi) Marcus Werner
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Citavi 2. Juni 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
  • Möglichkeiten des Datenimports mit Citavi aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken
  • Verknüpfung zwischen Citavi-Datenbank und Textdokumenten
  • Dokumente in verschiedenen Zitationsstilen ausgeben und Literaturverzeichnisse erstellen
  • Datenexport aus Citavi

2. Aufgabenplanung

3. Wissensorganisation
  • Strukturiertes Ablegen von Zitaten, Kommentaren etc.

Dates on Wednesday. 02.06.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-gp5-oj6-5fi) Marcel Schmidt-Bonacker
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Citavi 21. April 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
  • Möglichkeiten des Datenimports mit Citavi aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken
  • Verknüpfung zwischen Citavi-Datenbank und Textdokumenten
  • Dokumente in verschiedenen Zitationsstilen ausgeben und Literaturverzeichnisse erstellen
  • Datenexport aus Citavi

2. Aufgabenplanung

3. Wissensorganisation
  • Strukturiertes Ablegen von Zitaten, Kommentaren etc.

Dates on Wednesday. 21.04.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-gp5-oj6-5fi) Dipl.-Geogr. Martin Scheuplein, M.A.
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Citavi 22. September 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
  • Möglichkeiten des Datenimports mit Citavi aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken
  • Verknüpfung zwischen Citavi-Datenbank und Textdokumenten
  • Dokumente in verschiedenen Zitationsstilen ausgeben und Literaturverzeichnisse erstellen
  • Datenexport aus Citavi

2. Aufgabenplanung

3. Wissensorganisation
  • Strukturiertes Ablegen von Zitaten, Kommentaren etc.

Dates on Wednesday. 22.09.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-gp5-oj6-5fi) Dipl.-Geogr. Martin Scheuplein, M.A.
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Citavi 25. August 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
  • Möglichkeiten des Datenimports mit Citavi aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken
  • Verknüpfung zwischen Citavi-Datenbank und Textdokumenten
  • Dokumente in verschiedenen Zitationsstilen ausgeben und Literaturverzeichnisse erstellen
  • Datenexport aus Citavi

2. Aufgabenplanung

3. Wissensorganisation
  • Strukturiertes Ablegen von Zitaten, Kommentaren etc.

Dates on Wednesday. 25.08.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-gp5-oj6-5fi) Marcus Werner
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Citavi 28. Juli 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
  • Möglichkeiten des Datenimports mit Citavi aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken
  • Verknüpfung zwischen Citavi-Datenbank und Textdokumenten
  • Dokumente in verschiedenen Zitationsstilen ausgeben und Literaturverzeichnisse erstellen
  • Datenexport aus Citavi

2. Aufgabenplanung

3. Wissensorganisation
  • Strukturiertes Ablegen von Zitaten, Kommentaren etc.

Dates on Wednesday. 28.07.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-gp5-oj6-5fi) Dr. Gerrit Grenzebach,
Dr. Mirjam Kant
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Citavi 30. Juni 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
  • Möglichkeiten des Datenimports mit Citavi aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken
  • Verknüpfung zwischen Citavi-Datenbank und Textdokumenten
  • Dokumente in verschiedenen Zitationsstilen ausgeben und Literaturverzeichnisse erstellen
  • Datenexport aus Citavi

2. Aufgabenplanung

3. Wissensorganisation
  • Strukturiertes Ablegen von Zitaten, Kommentaren etc.

Dates on Wednesday. 30.06.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-gp5-oj6-5fi) Götz-Olaf Wolff, M.A., Wiss.Bib.
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Citavi 7. April 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
  • Möglichkeiten des Datenimports mit Citavi aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken
  • Verknüpfung zwischen Citavi-Datenbank und Textdokumenten
  • Dokumente in verschiedenen Zitationsstilen ausgeben und Literaturverzeichnisse erstellen
  • Datenexport aus Citavi

2. Aufgabenplanung

3. Wissensorganisation
  • Strukturiertes Ablegen von Zitaten, Kommentaren etc.

Dates on Wednesday. 07.04.21 10:00 - 12:00, Room: (Webschulung via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-gp5-oj6-5fi) Marcel Schmidt-Bonacker
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Citavi 8. September 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
  • Möglichkeiten des Datenimports mit Citavi aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken
  • Verknüpfung zwischen Citavi-Datenbank und Textdokumenten
  • Dokumente in verschiedenen Zitationsstilen ausgeben und Literaturverzeichnisse erstellen
  • Datenexport aus Citavi

2. Aufgabenplanung

3. Wissensorganisation
  • Strukturiertes Ablegen von Zitaten, Kommentaren etc.

Dates on Wednesday. 08.09.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-gp5-oj6-5fi) Dipl.-Geogr. Martin Scheuplein, M.A.
Einführung Literaturverwaltungsprogramm EndNote 14. April 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
• Organisieren und Verwalten von Literatur
• Recherche und Datenimport aus Online-Datenbanken und Bibliothekskatalogen
• Automatische Volltextsuche
• Ausgabe von Dokumenten in verschiedenen Zitationsstilen und Erstellung von Literaturverzeichnissen und Bibliographien
• Zusammenarbeit und Informationsaustausch dank EndNote Web

2. Wissensorganisation
• Strukturiertes Anlegen von Zitaten
• Informationen, Literaturhinweise, Images und PDFs
• eigene Kommentare zur Literatur

3. Anwendung
• Englischsprachige Benutzeroberfläche
• Nutzung unter Betriebssystemen Windows und Mac
• Synchronisation von Desktop-Version und Web-Version
• Teilen der EndNote Datenbank mit bis zu 14 Personen und unbeschränktem Cloudspeicherplatz

Dates on Wednesday. 14.04.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-xuu-9lv-jgy) Dr. Gerrit Grenzebach,
Dr. Mirjam Kant
Einführung Literaturverwaltungsprogramm EndNote 15. September 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
• Organisieren und Verwalten von Literatur
• Recherche und Datenimport aus Online-Datenbanken und Bibliothekskatalogen
• Automatische Volltextsuche
• Ausgabe von Dokumenten in verschiedenen Zitationsstilen und Erstellung von Literaturverzeichnissen und Bibliographien
• Zusammenarbeit und Informationsaustausch dank EndNote Web

2. Wissensorganisation
• Strukturiertes Anlegen von Zitaten
• Informationen, Literaturhinweise, Images und PDFs
• eigene Kommentare zur Literatur

3. Anwendung
• Englischsprachige Benutzeroberfläche
• Nutzung unter Betriebssystemen Windows und Mac
• Synchronisation von Desktop-Version und Web-Version
• Teilen der EndNote Datenbank mit bis zu 14 Personen und unbeschränktem Cloudspeicherplatz

Dates on Wednesday. 15.09.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-xuu-9lv-jgy) Dr. Mirjam Kant
Einführung Literaturverwaltungsprogramm EndNote 21. Juli 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
• Organisieren und Verwalten von Literatur
• Recherche und Datenimport aus Online-Datenbanken und Bibliothekskatalogen
• Automatische Volltextsuche
• Ausgabe von Dokumenten in verschiedenen Zitationsstilen und Erstellung von Literaturverzeichnissen und Bibliographien
• Zusammenarbeit und Informationsaustausch dank EndNote Web

2. Wissensorganisation
• Strukturiertes Anlegen von Zitaten
• Informationen, Literaturhinweise, Images und PDFs
• eigene Kommentare zur Literatur

3. Anwendung
• Englischsprachige Benutzeroberfläche
• Nutzung unter Betriebssystemen Windows und Mac
• Synchronisation von Desktop-Version und Web-Version
• Teilen der EndNote Datenbank mit bis zu 14 Personen und unbeschränktem Cloudspeicherplatz

Dates on Wednesday. 21.07.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-xuu-9lv-jgy) Dr. Mirjam Kant
Einführung Literaturverwaltungsprogramm EndNote 23. Juni 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
• Organisieren und Verwalten von Literatur
• Recherche und Datenimport aus Online-Datenbanken und Bibliothekskatalogen
• Automatische Volltextsuche
• Ausgabe von Dokumenten in verschiedenen Zitationsstilen und Erstellung von Literaturverzeichnissen und Bibliographien
• Zusammenarbeit und Informationsaustausch dank EndNote Web

2. Wissensorganisation
• Strukturiertes Anlegen von Zitaten
• Informationen, Literaturhinweise, Images und PDFs
• eigene Kommentare zur Literatur

3. Anwendung
• Englischsprachige Benutzeroberfläche
• Nutzung unter Betriebssystemen Windows und Mac
• Synchronisation von Desktop-Version und Web-Version
• Teilen der EndNote Datenbank mit bis zu 14 Personen und unbeschränktem Cloudspeicherplatz

Dates on Wednesday. 23.06.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-xuu-9lv-jgy) Dr. Gerrit Grenzebach
Einführung Literaturverwaltungsprogramm EndNote 26. Mai 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
• Organisieren und Verwalten von Literatur
• Recherche und Datenimport aus Online-Datenbanken und Bibliothekskatalogen
• Automatische Volltextsuche
• Ausgabe von Dokumenten in verschiedenen Zitationsstilen und Erstellung von Literaturverzeichnissen und Bibliographien
• Zusammenarbeit und Informationsaustausch dank EndNote Web

2. Wissensorganisation
• Strukturiertes Anlegen von Zitaten
• Informationen, Literaturhinweise, Images und PDFs
• eigene Kommentare zur Literatur

3. Anwendung
• Englischsprachige Benutzeroberfläche
• Nutzung unter Betriebssystemen Windows und Mac
• Synchronisation von Desktop-Version und Web-Version
• Teilen der EndNote Datenbank mit bis zu 14 Personen und unbeschränktem Cloudspeicherplatz

Dates on Wednesday. 26.05.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-xuu-9lv-jgy) Dr. Mirjam Kant
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Zotero 1. September 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
• Sammeln, Verwalten und Zitieren unterschiedlicher Online- und Offline-Quellen
• Bearbeitung bibliographischer Angaben und Literaturlisten, besonders wissenschaftlicher Publikationen
• Ausgabe von Dokumenten in verschiedenen Zitationsstilen und Erstellung von Literaturverzeichnissen

2. Wissensorganisation
• Strukturiertes Anlegen von Zitaten
• Integration vieler Medientypen
• Erstellen von Snapshots einer Website
• Anfügen von Schlagworten und Kommentaren zu den Ressourcen

3. Anwendung
• freie Software, in vielen Sprachen verfügbar
• Browser-Version
• geeignet für Windows, Linux, Mac OS und andere Betriebssysteme
• Import und Export verschiedener Metadatenformate (EndNote, BibTeX, MODS und RIS)
• Synchronisation der Daten, Nutzung auf verschiedenen Endgeräten und Zusammenarbeit in Teams

Dates on Wednesday. 01.09.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-x23-eqp-hge) Reza Zanganeh, M.A.
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Zotero 28. April 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
• Sammeln, Verwalten und Zitieren unterschiedlicher Online- und Offline-Quellen
• Bearbeitung bibliographischer Angaben und Literaturlisten, besonders wissenschaftlicher Publikationen
• Ausgabe von Dokumenten in verschiedenen Zitationsstilen und Erstellung von Literaturverzeichnissen

2. Wissensorganisation
• Strukturiertes Anlegen von Zitaten
• Integration vieler Medientypen
• Erstellen von Snapshots einer Website
• Anfügen von Schlagworten und Kommentaren zu den Ressourcen

3. Anwendung
• freie Software, in vielen Sprachen verfügbar
• Browser-Version
• geeignet für Windows, Linux, Mac OS und andere Betriebssysteme
• Import und Export verschiedener Metadatenformate (EndNote, BibTeX, MODS und RIS)
• Synchronisation der Daten, Nutzung auf verschiedenen Endgeräten und Zusammenarbeit in Teams

Dates on Wednesday. 28.04.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-x23-eqp-hge) Reza Zanganeh, M.A.
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Zotero 7. Juli 2021 Course details

1. Literaturverwaltung
• Sammeln, Verwalten und Zitieren unterschiedlicher Online- und Offline-Quellen
• Bearbeitung bibliographischer Angaben und Literaturlisten, besonders wissenschaftlicher Publikationen
• Ausgabe von Dokumenten in verschiedenen Zitationsstilen und Erstellung von Literaturverzeichnissen

2. Wissensorganisation
• Strukturiertes Anlegen von Zitaten
• Integration vieler Medientypen
• Erstellen von Snapshots einer Website
• Anfügen von Schlagworten und Kommentaren zu den Ressourcen

3. Anwendung
• freie Software, in vielen Sprachen verfügbar
• Browser-Version
• geeignet für Windows, Linux, Mac OS und andere Betriebssysteme
• Import und Export verschiedener Metadatenformate (EndNote, BibTeX, MODS und RIS)
• Synchronisation der Daten, Nutzung auf verschiedenen Endgeräten und Zusammenarbeit in Teams

Dates on Wednesday. 07.07.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-x23-eqp-hge) Reza Zanganeh, M.A.
Einführungsveranstaltung: Archäologien BA und MA Course details

Im Rahmen der Verastaltung haben Studierende die Möglichkeit, sich über die im Sommersemester angebotenen Lehrveranstaltungen zu informieren.

Dates on Thursday. 08.04.21 10:00 - 12:00, Room: (Meeting-Raum der Veranstaltung) Dr. Aylin Tanriöver,
Dr. Annarita Doronzio,
Anna Bartrow, M.A. M. Sc.,
Dr. Simone Arnhold, M.A.,
Dr. Oliver Rück
Epochen: Orientalische Archäologie (Seminar) Course details

Archäologie und Geschichte der mittelbronzezeitlichen Kulturen Vorderasiens von ca. 2000 bis 1600 v. Chr., Vertiefung von Einzelthemen durch die Studierenden in Referaten

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 19/04/21), Archäologie und Geschichte der mittelbronzezeitlichen Kulturen Vorderasiens von ca. 2000 bis 1600 v. Chr., Location: Hörsaal I (ehem. HS 1.04 ) [AKStr.35]
Prof. Dr. Felix Blocher
Epochen: Orientalische Archäologie (Vorlesung) Course details

Archäologie und Geschichte der mittelbronzezeitlichen Kulturen Vorderasiens von ca. 2000 bis 1600 v. Chr.

Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 20/04/21), Epochen: Orientalische Archäologie (Kulturen der Mittelbronzezeit) n.a
Prof. Dr. Felix Blocher
Euripides Course details

Von den drei Hauptvertretern der attischen Tragödie hatte Euripides zu seinen Lebzeiten den geringsten Erfolg, später aber den größten Nachruhm. Wie ist dieser Befund zu erklären? Was unterscheidet ihn von seinen älteren Dichterkollegen Aischylos und Sophokles? Eine Interpretation ausgewählter Stücke soll uns helfen, die poetische Eigenart des großen Einzelgängers zu erfassen.

Text:
- J. Diggle, Euripidis fabulae, 3 Bde., Oxford 1981–1994.

Literatur zur Einführung:
- K. Matthiessen, Die Tragödien des Euripides (Zetemata 114), München 2002.
- K. Matthiessen, Euripides und sein Jahrhundert (Zetemata 119), München 2004.
- M. Hose, Euripides. Der Dichter der Leidenschaften, München 2008.
- L. McClure (Hg.), A Companion to Euripides, Chichester 2017.
- A. Markantonatos (Hg.), Brill’s Companion to Euripides, 2 Bde., Leiden 2020.

Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 13/04/21) n.a
Prof. Dr. phil. habil. Michael Hillgruber
Europäische Missionarinnen im Orient: Die Hilfs- und Missionstätigkeit unter den Armeniern des Osmanischen Reiches Course details

Auch wenn verschiedene Missionsorganisationen sich immer wieder mit gewissen Schwierigkeiten konfrontiert sahen, bot ihnen das Osmanische Reich dennoch ein breites Betätigungsfeld. In einigen Bereichen wie der Waisenarbeit, der Bildung und der medizinischen Versorgung leistete ihre Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Effektivität der Missionsarbeit. Die Missionsorganisationen gründeten zahlreiche Waisenhäuser, Schulen, Werkstätten, Krankenhäuser und Polikliniken. Mit der Zeit erhöhte sich auch die Zahl der mitarbeitenden Missionarinnen.
Im 19. Jahrhundert begannen auch deutsche Vereine und Missionsorganisationen, im Orient zu arbeiten. In den 90er Jahren fanden die Hamidischen Massaker an den Armeniern des Osmanischen Reiches statt. In Reaktion darauf wurden neue Missions- und Hilfsorganisationen in Deutschland gegründet. Die bereits vorhandenen Organisationen begannen, verstärkt unter den Armeniern zu missionieren und zu helfen. Während der Massaker und des Völkermordes an den Armeniern wurden viele Missionarinnen und Missionsstationen zu wichtigen Rettungsringen und -oasen für Armenier. Zum Teil unter unvorstellbar großem Einsatz und mit anstrengendsten eigenen Bemühungen sowie unter zahlreichen Entbehrungen, manchmal auch unter Einsatz ihres Lebens, halfen Missionarinnen ihren christlichen Schwestern und Brüder und retteten vielen von ihnen das Leben.
Das Seminar untersucht die Biographien, Lebensumstände, sowie die vielfältige Tätigkeit eines Dutzends der Missionarinnen aus Deutschland, Estland, aus der Schweiz und den skandinavischen Ländern, die unter den Armeniern im Osmanischen Reich tätig waren. Es behandelt unter anderem ihre besondere Rolle in der Waisenarbeit, Bildung, medizinischen Versorgung und vor allem ihre Rettungsarbeit an der armenischen Bevölkerung.

The course times are not decided yet. Dr. Hayk Martirosyan
Festdatierte Denkmäler Course details

Die Chronologie der griechischen Skulptur beruht im Wesentlichen auf wenigen archäologischen Denkmälern, die auf verschiedene Weise mit historischen Ereignissen verknüpft und somit absolut datiert werden können. Für unser Verständnis von der stilistischen Entwicklung griechischer Skulptur und das allgemeine Chronologiesystem sind sie insofern von entscheidender Bedeutung. Allerdings wurde die Tragfähigkeit des Beziehungsgeflechtes zwischen manchen ʽfestdatiertenʼ Denkmälern und der historischen Überlieferung nicht selten in Frage gestellt. In dem Seminar sollen die wichtigsten Denkmäler dieser Art behandelt und die zum Teil komplexen Kontroversen um deren Datierung nachvollzogen und diskutiert werden.

Literatur:
J. Kleine, Untersuchungen zur Chronologie der attischen Kunst von Peisistratos bis Themistokles, IstMitt Beih. 8 (Wiesbaden 1973)
R. Tölle-Kastenbein, Bemerkungen zur absoluten Chronologie spätarchaischer und frühklassischer Denkmäler Athens, AA 1983, 573 ff.
B. Bäbler, Archäologie und Chronologie. Eine Einführung (Darmstadt 2004)
F. Lang, Klassische Archäologie. Eine Einführung in Methode, Theorie und Praxis (Tübingen 2002) 127-156.

Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 13/04/21), Location: (Rob / HS KA)
Prof. Dr. Helga Bumke
Formenkunde der nordischen Bronzezeit Course details

Zunächst bis zum 30. April 2021 wird die Lehre ausschließlich digital stattfinden. Mitte April wird die Lage neu bewertet und entsprechend informiert.

Monday: 15:30 - 17:00, weekly (from 12/04/21), Location: Hörsaal II (Raum 1.01)[EA 28]
Dr. Laura Burkhardt
Forschungs- und Kolloquiumsmodul für MA-, Magister- und Doktorarbeiten Course details

Das Kolloquium unterstützt die Planung und Durchführung von Forschungsprojekten für die Magister-, MA- und Doktorarbeiten der TeilnehmerInnen. Es werden die Bedeutung, Herangehensweise und Durchführung von Magister- und ggf. Doktorarbeiten besprochen und aktuell laufende Forschungsprojekte exemplarisch vorgestellt und diskutiert.

Das Forschungskolloquium ist ein wichtiges Forum für die Forschenden der Japanologie. Sie haben hier die Möglichkeit, dem Kollegium das "Design" ihrer Forschungsprojekte zu präsentieren. Vor dem Hintergrund des jeweils aktuellen Diskurses können die unterschiedlichen Ansätze diskutiert werden. Auf diese Weise findet eine kritische Reflektion statt und es werden gegenseitige Impulsgebungen initiiert. Das Angebot richtet sich an Master-Studierende und (insbesondere) an Doktorandinnen und Doktoranden, die bei der Gestaltung ihres Promotionsprojekts gefördert werden sollen.

Im Rahmen des Forschungskolloquiums können erste Ideen vorgestellt werden, für die noch kein konkretes Forschungsdesign vorliegt. Es kann also in Kooperation mit den anderen Mitgliedern des Instituts überlegt werden, mit welchen Methoden eine Forschungsfrage bearbeitet werden kann und welche theoretischen Ansätze heranzuziehen sind. Ebenso können Projekte vorgestellt werden, für die bereits ein Forschungsdesign entwickelt wurde, falls bei der Erhebung oder Auswertung der gewonnenen Daten spezifische Fragen zu klären sind. Darüber hinaus bietet das Forschungskolloquium auch für jene Doktorandinnen und Doktoranden, die kurz vor dem Abschluss stehen, ein geeignetes Forum. Sie können hier das gesamte Projekt und die entwickelten Ergebnisse vorstellen, um sich auf diese Weise auf die abschließende Begutachtung sowie die Disputation vorzubereiten.

Im Forschungskolloquium versammeln sich konstruktive Gesprächspartner zur Unterstützung der Doktorandinnen und Doktoranden unseres Instituts. In der Regel können wichtige Impulse gesetzt werden, welche die Arbeit substanziell vorwärts bringen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man durch den gemeinschaftlichen Austausch einen besseren Einblick in die aktuellen Themen und Projekte der unterschiedlichen Lehrgebiete erhält.

Tuesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 20/04/21) n.a
Prof. Dr. Christian Oberländer, MPA (Harvard)
Forschungskolloquium Alte Geschichte Course details Dates on Tuesday. 20.04.21, Tuesday. 04.05.21, Tuesday. 01.06.21, Tuesday. 22.06.21, Tuesday. 29.06.21 18:15 - 19:45, Room: (online meeting über webex) Prof. Dr. Stefan Pfeiffer,
Prof. Dr. phil. habil. Angela Pabst,
Dr. Sandra Scheuble-Reiter
Fundauswertung Course details

Zunächst bis zum 30. April 2021 wird die Lehre ausschließlich digital stattfinden. Mitte April wird die Lage neu bewertet und entsprechend informiert.

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 14/04/21), Location: Seminarraum 9 (Raum 2.36) [EA 26-27]
Prof. Dr. Tobias Gärtner
Fürsten der Eisenzeit im europäischen Kontext: Interdisziplinäre Exkursion zu Fundorten und Funden der Eisenzeit in Südwestdeutschland Course details

Termin abhängig von der Pandemie-Lage voraussichtlich entweder an Pfingsten oder im Anschluss an die VL-Zeit im SS. Das vorbereitende Seminar muss, wenn die Exkursion in der Prähistorischen Archäologie angerechnet werden soll, zwingend besucht werden.

The course times are not decided yet. Dr. Stephan Faust,
Prof. Dr. Francois Bertemes
Gelassen durch die Krise – durchhalten in schwierigen Zeiten Course details

Die Corona Pandemie hat unseren Alltag stark verändert – auch das Studieren!

Alleine zu Hause vor dem Laptop zu sitzen - keine Kommilitonen/innen mit denen man in der Pause einen Kaffee in der Mensa trinken gehen kann oder denen man „mal eben“ eine fachliche Zwischenfrage stellen kann – das alles macht es nicht leichter produktiv, motiviert und zufrieden zu studieren.
Die psychischen Belastungen der Kontaktbeschränkungen und Restriktionen sind enorm.
Aber was kannst du tun, um in diesen schwierigen Zeiten durchzuhalten?

Das möchte ich dir in dem 60 minütigen Impulsvortrag am 28.04. 2021 von 17:00-18:00 zeigen. Konkret werde ich die folgenden Fragen beantworten:
• Was genau macht die Pandemie zur psychischen Belastung?
• Was ich kann als Studierender tun, um meine Resilienz zu steigern?
• Wie sehen konkrete Tools und Methoden aus, um die eigene Motivation und Produktivität zu verbessern?

Ein Mix aus anschaulichen psychologischen Modellen zum Grundlagenverständnis und praktischen Tipps zum selbst Anwenden geben dir die ideale Grundlage für eine gestärkte psychische Widerstandskraft - und die können wir alle gerade sehr gut gebrauchen! Ich freue mich auf dich!

Über die Dozentin Linda-Marlen Leinweber:
Linda-Marlen Leinweber, 32 Jahre, ist Psychologin und hat sich auf die Prävention psychischer Krankheiten spezialisiert. Sprich, was kann jede*r Einzelne tun, um es nicht so weit kommen zu lassen, von dem Stress, dem Druck oder der Unzufriedenheit psychisch krank zu werden.
Sie arbeitet als zertifizierter Coach in Einzelcoachings im Video-Call und bietet Online-Workshops für Unternehmen an. Als Heilpraktikerin der Psychotherapie unterstützt sie zudem Menschen bei der Überwindung von Angst & Panikattacken.

HIER GEHT´S ZUR VERANSTALTUNG:
Meeting-Link: https://uni-halle.webex.com/uni-halle/j.php?MTID=medcb10c67083da4bf79fd4f33b66da2a
Meeting-Kennnummer: 121 123 4690
Passwort: MLU_sgm2021

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des MLU-Projektes "Studentisches Gesundheitsmanagement" in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse statt.

Dates on Wednesday. 28.04.21 17:00 - 18:00, Room: (WebEx) Sabrina Funk
Geschichte der lateinischen Literatur II Course details

Überblick über die lateinische Literatur von der Augusteischen Zeit bis zur Epoche des Theodosius

Literatur:
G.B. Conte, Latin Literature, Baltimore/London 1994

Tuesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 20/04/21) n.a
Prof. Dr. phil. habil. Rainer Jakobi
Gott und Mensch in der Vorstellungswelt griechischer Dichter Course details

Erkenne dich selbst (γνῶθι σαυτόν) rief eine Inschrift an der Vorhalle des Apollontempels in Delphi den Ratsuchenden zu, und dieser Spruch war nicht etwa im psychologischen, sondern im anthropologischen Sinne gemeint: Erkenne, welch schwaches und hinfälliges Wesen du bist im Vergleich zu den mächtigen und unsterblichen Göttern. Im Seminar wollen wir den verschiedenen Ausprägungen dieses Gedankens in der griechischen Dichtung der archaischen und klassischen Zeit nachspüren.

Texte: Werden im Laufe des Semesters in Kopie zur Verfügung gestellt.

Literatur zur Einführung:
H. Fränkel, Dichtung und Philosophie des frühen Griechentums. Eine Geschichte der griechischen Epik, Lyrik und Prosa bis zur Mitte des fünften Jahrhunderts, München 31962 (hilfreich für einen ersten Zugriff auf einschlägige Texte ist hier der in einem Anhang beigegebene Index A: „Der frühgriechische Mensch“ und hier wiederum besonders die Unterpunkte 5.5 und 5.8, S. 610 u. 615–617).

Thursday: 15:30 - 17:00, weekly (from 15/04/21) n.a
Prof. Dr. phil. habil. Michael Hillgruber
Grabung in Olbia - Lehrgrabung Course details

Olbia Pontike ist eine der bedeutendsten antiken Städte, die im Zuge der sog. Großen Griechischen Kolonisation an den Küsten des Schwarzen Meeres entstanden sind. Diese griechische Niederlassung auf dem Territorium der heutigen Ukraine entwickelte sich sehr schnell nach ihrer Gründung am Ende des 7. Jhs. v. Chr. zum wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Zentrum der gesamten Region. Griechische Waren aus der Mittelmeerwelt wurden nach Norden in die ukrainischen Steppen verhandelt, während im Gegenzug über viele Jahrhunderte hinweg vor allem landwirtschaftliche Erzeugnisse und natürliche Ressourcen den Weg über Olbia zurück in die antiken Mittelmeerzentren fanden. An der Schnittstelle zum skythischen Kulturkreis entwickelte sich zudem ein intensiver kultureller Austausch mit den überwiegend nomadisch strukturierten Bevölkerungsgruppen vor Ort, der seinen Niederschlag vor allem in der Genese der sog. graeco-skythischen Kunst offenbart.

Diese antike griechische Kolonie am Unterlauf des Flusses Bug (dem antiken Hypanis) steht im Zentrum eines deutsch-ukrainischen Kooperationsprojektes, das bereits seit 2015 Forschungen im westlichen Stadtareal durchführt (zunächst von der GU Frankfurt am Main, seit 2021 von der MLU Halle aus). Im Rahmen des für das SoSe 2021 geplanten, ca. fünfwöchigen Grabungspraktikums werden die teilnehmenden Studierenden zunächst in einem Vorbereitungsseminar in die Geschichte der griechischen Schwarzmeerkolonisation allgemein und die spezifische Situation auf einer Grabung in der Ukraine im Besonderen eingeführt (Blockveranstaltung gegen Ende der Vorlesungszeit). In der eigentlichen Grabungskampagne vor Ort werden die Teilnehmer/innen dann in alle während archäologischer Feldforschungen anfallenden wissenschaftlichen Prozesse eingeführt – angefangen bei den eigentlichen Ausgrabungen über die Vermessungstechnik bis hin zur archäologischen Dokumentation.

Bitte beachten Sie, dass die Lehrgrabung im Sommer nur durchgeführt werden kann, sofern die gesetzlichen Reisebestimmungen im Rahmen der Corona-Pandemie diese ermöglichen. Sollte ein Auslandaufenthalt in der Ukraine aufgrund der Pandemiebestimmungen nicht möglich sein, so muss die Olbia-Lehrgrabung und auch das dazugehörige Vorbereitungsseminar in diesem Semester leider ersatzlos entfallen.

Einführende Literatur:
Jochen Fornasier/A. V. Bujskich/A. G. Kuz’miščev/A. Patzelt/M. Helfert/N. Kratzsch, Vor den Toren der Stadt. Deutsch-ukrainische Forschungen in der Vorstadt von Olbia Pontike. Archäologischer Anzeiger 2017, 1, 19–61; Jochen Fornasier/A. V. Bujskich/A. G. Kuz’miščev, Neues aus der Vorstadt. Aktuelle Forschungsergebnisse aus der griechischen Schwarzmeerkolonie Olbia Pontike. Antike Welt 2018, 2, 75–83; Jochen Fornasier/A. V. Bujskich/A. Kuz’miščev, Ein Stadtbild im Wandel. Neue Ergebnisse eines deutsch-ukrainischen Forschungsprojektes aus der griechischen Kolonie Olbia Pontike. Das Altertum 62, 2017 [2018], 241–270

The course times are not decided yet. apl. Prof. Dr. Jochen Fornasier
Grabungspraktikum Landsberg I 06.09.-24.09.2021 Course details

Grabungspraktikum im Bereich der hochmittelalterlichen Burg von Ladsberg im Saalekreis. Die drei Wochen Grabungspraktikum können innerhalb der Kampagne vom 01.09.-08.10.2021 absolviert werden. Die abschließende Einteilung findet in einem Vorgespräch statt.

Stadt Landsberg, Saalekreis Prof. Dr. Harald Meller
Grabungspraktikum Landsberg II 27.09.-15.10.2021 Course details The course times are not decided yet. Prof. Dr. Harald Meller
Grabungspraktikum Pfalz Helfta I 26.07.-13.08.2021 Course details Helfta, Lutherstadt Eisleben, Mansfeld-Südharz Prof. Dr. Harald Meller
Grabungspraktikum Pfalz Helfta II 16.08.-03.09.2021 Course details The course times are not decided yet. Prof. Dr. Harald Meller
Grabungspraktikum Pömmelte I (für Fortgeschrittene) 19.07.-06.08.2021 Course details

Forschungsgrabung am Ringheiligtum Pömmelte (gefördert durch das BKM).
Ziel: Vollständige Erfassung der endneolithischen/frühbronzezeitlichen Siedlung im Süden des Rondells.

The course times are not decided yet. Franziska Knoll,
Prof. Dr. Harald Meller
Grabungspraktikum Pömmelte II (für Fortgeschrittene) 09.08.-27.08.2021 Course details

Forschungsgrabung am Ringheiligtum Pömmelte (gefördert durch das BKM).
Ziel: Vollständige Erfassung der endneolithischen/frühbronzezeitlichen Siedlung im Süden des Rondells.

Ringheiligtum Pömmelte-Zackmünde (bei Schönebeck) Franziska Knoll,
Prof. Dr. Harald Meller
Grabungstechnik Course details The course times are not decided yet. N.N.
Graecum II Course details

Im Vordergrund stehen die Erweiterung des Basisvokabulars und das Erlernen komplexerer syntaktischer Strukturen anhand von Lehrbuchtexten, die (weitgehend) originale Auszüge klassischer und nachklassischer griechischer Werke darstellen.

Literatur:
Elliger, W. u.a., Kantharos – Griechisches Unterrichtswerk, Stuttgart (mehrere Auflagen, ISBN: 3-12-670100-0)
Lahmer, K., Grammateion. Griechische Lerngrammatik – kurz gefasst, Leipzig 2005 (ISBN: 3-12-670170-1)

Monday: 08:00 - 09:30, weekly (from 12/04/21) n.a
Wednesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 14/04/21) n.a
Friday: 08:00 - 09:30, weekly (from 16/04/21) n.a
Anja Huth
Griechische Grabkultur Course details

Der Umgang mit dem Tod bzw. den Verstorbenen spielt in allen Kulturen eine zentrale Rolle und ist in seiner jeweiligen Ausprägung von größter Aussagekraft für mentalitäts- und sozialgeschichtliche Betrachtungen. In der Vorlesung soll ein Überblick über die verschiedenen Aspekte griechischer Sepulkralkultur gegeben werden, angefangen bei den Grabriten und den sich wandelnden Bestattungsformen bis zu den unterschiedlichen Arten von Gräberausstattung.

Literatur:
Für einen ersten allgemeinen Überblick:
D. C. Kurtz – J. Boardman, Greek Burial Customs (1971)
R. Garland, The Greek Way of Death (1985)
U. Knigge, Der Kerameikos von Athen (1988)
B. d’Agostino, Archäologie der Gräber, in: A. H. Borbein – T. Hölscher P. Zanker, Klassische Archäologie (Berlin 2000) 313-331
J. Stroszeck, Der Kerameikos in Athen. Geschichte, Bauten und Denkmäler im archäologischen Park (Athen 2014)

Thursday: 15:30 - 17:00, weekly (from 15/04/21), Location: (Rob / HS KA)
Prof. Dr. Helga Bumke
Griechische Oberstilübungen Course details

Im Vordergrund stehen die deutsch-griechische „Rückübertragung“ von (weitgehend) originalen klassischen Prosatexten sowie die Besprechung stilistischer Varianten, um Nuancen der griechischen Sprache adäquat zu erfassen.

Literatur:
  • E. Bornemann/E. Risch: Griechische Grammatik, 2. Aufl., Frankfurt a.M. 1978 (zur Anschaffung dringend empfohlen)
  • Menge, H./Thierfelder, A./Wiesner, J.: Repetitorium der griechischen Syntax, Darmstadt, versch. Auflagen (zur Anschaffung dringend empfohlen)

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/04/21) n.a
Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/04/21) n.a
Anja Huth
Grundlagen der Grabungstechnik Course details

Zunächst bis zum 30. April 2021 wird die Lehre ausschließlich digital stattfinden. Mitte April wird die Lage neu bewertet und entsprechend informiert.

Blockveranstaltung. Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Dates on Friday. 11.06.21, Friday. 18.06.21, Friday. 25.06.21, Friday. 02.07.21 13:00 - 15:00 Brigitte Schiefer-Kutzschrad, M.A.
Häuser in Pompeji Course details

Durch ausgewählte Beispiele aus Pompeji werden wir die Wohnkultur der römischen Zeit näher kennenlernen. Wir werden uns mit der ganz grundsätzlichen Frage beschäftigen, wie die Häuser in Pompeji aufgebaut waren. Daraufhin wird erläutert welche Funktionen die verschiedenen Räume der pompejanischen Häuser hatten. Verschiedene Aspekte des Wohnens werden untersucht, wie zum Beispiel die räumliche Organisation der diversen Aktivitäten des häuslichen Lebens, oder die Umnutzung und Umstrukturierung von Wohneinheiten zwecks Anpassung an sich verändernde Bedürfnisse. Ausgewählte Wohnbauten in Pompeji werden auch in Hinblick auf die Wandmalereien und die Dekorationen untersucht. Unter Einbeziehung relevanter Schriftquellen werden wir uns in den ersten Sitzungen mit grundsätzlichen Aspekten des Wohnens vertraut machen. Dann werden wir uns einigen besonders aussagekräftigen Fallbeispielen zuwenden, wie den neuen spektakulären Funden in der Regio V. Ziel des Seminars ist es, einen exemplarischen Überblick über die Vielfalt an Wohnformen in Pompeji zu gewinnen, sich mit dem aktuellen Stand der Forschungsdiskussion vertraut zu machen und dabei eigene Fragestellungen zu entwickeln.
Studienleistung: Schriftliche Hausarbeit zum Thema des mündlichen Referats.
Einführende Literatur: P. W. Foss, Kitchens and Dining Rooms at Pompeii: The Spatial and Social Relationship of Cooking to Eating in the Roman Household (Diss. University of Michigan 1994); A. Wallace-Hadrill, Houses and society in Pompeii and Herculaneum (Princeton 1994); F. Pesando, Domus. Edilizia privata e società pompeiana fra III e I secolo a.C., Monografie della Soprintendenza archeologica di Pompei 12 (Rom 1997); J.-A. Dickmann, Domus frequentata. Anspruchsvolles Wohnen im pompejanischen Stadthaus, Studien zur antiken Stadt 4 (München 1999); R. Laurence – A. Wallace-Hadrill (Hrsg.), Domestic Space in the Roman World. Pompeii and beyond, JRA Suppl. 22 (Portsmouth 1997); W. Hoepfner (Hrsg.), Geschichte des Wohnens I: 5000 v. Chr. – 500 n. Chr. Vorgeschichte, Frühgeschichte, Antike (Stuttgart 1999) 609–678 (Pompeji); F. Pirson, Mietwohnungen in Pompeji und Herkulaneum. Untersuchungen zur Architektur, zum Wohnen und zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Vesuvstädte, München 1999; P. M. Allison, Pompeian Households. An Analysis of the Material Culture (Los Angeles 2004); J. J. Dobbins – P. W. Foss (Hrsg.), The World of Pompeii (New York 2007); P. Kastenmeier, I luoghi del lavoro domestico nella casa pompeiana, Studi della Soprintendenza Archeologica di Pompei 23 (Rom 2007); A. Anguissola, Intimità a Pompei. Riservatezza, condivisione e prestigio negli ambienti ad alcova di Pompei, Image & Context 8 (Berlin 2010); A. Haug, Decor-Räume in pompejanischen Stadthäusern. Ausstattungsstrategien und Rezeptionsformen, Decor. Decorative Principles in Late Republican and Early Imperial Italy 1 (Berlin 2020).

Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 13/04/21), Location: (Rob / SR)
Dr. Annarita Doronzio
Herodot, Historien I Course details

„Herodot hinterließ mit seinen Historien ein Werk von erstaunlicher Größe und ungeheurer Wirkung. Kein anderer Autor des Altertums hat sich in gleicher Weise dem Ziel verschrieben, seiner künftigen Leserschaft eine Vorstellung von der ganzen Welt in ihrer Vielfalt zu geben, vom Lebensraum der Völker, von ihren unterschiedlichen Sitten und kulturellen Leistungen, von ihren Taten und ihrem Geschick, um daraus einen Maßstab für die Erkenntnis der eigenen Geschichte – das heißt: der Geschichte der Griechen – zu gewinnen und diese gleichzeitig in einen universalen Zusammenhang zu stellen.“
(Bichler/ Rollinger, Herodot, 11)
Exemplarisch für den im Zentrum des Werkes stehenden Konflikt zwischen Asien und Europa, zwischen imperialer Königsherrschaft und Freiheit sowie für die Verlockung der Herrschaft, die viele Große das rechte Maß verlieren und ihren Fall selbst herbeiführen ließ, soll im Seminar der Logos des götterbeschenkten Lyderkönigs Kroisos betrachtet werden, dessen Vertrauen in das eigene Glück zu einer folgenschweren Entscheidung gegenüber dem aufstrebenden Perserreich führte…

Textgrundlage
  • Herodoti Historiae, ed. C. Hude, Tomus prior, Oxford 1988.

Kommentar, Übersetzung und einführende Literatur:
  • Asheri, D. / Lloyd, A. / Corcella, A.: A Commentary on Herodotus, Oxford 2007.
  • Bichler, R. / Rollinger, R.: Herodot, Hildesheim (u.a.) 2001.
  • Feix, J. (Hg.): Herodot Historien. Erster Band, München 1963.

Wednesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 14/04/21) n.a
Anja Huth
Homerische Hymnen Course details

Unter dem Namen Homers ist uns eine Sammlung von 33 Göttergedichten verschiedener Zeit und Herkunft erhalten. Wir wollen uns den sogenannten ‚Großen Hymnen’ im Umfang von mehreren hundert Versen zuwenden und dabei mit dem Demeter-Hymnus beginnen, der uns mit dem Gründungsmythos der eleusinischen Mysterien vertraut macht.

Texte und Kommentare:
- N.J. Richardson, The Homeric Hymn to Demeter, Oxford 1974.
- H.P. Foley, The Homeric Hymn to Demeter. Translation, Commentary, and Interpretive Essays, Princeton 1993.
- M.L. West, Homeric Hymns. Homeric Apocrypha. Lives of Homer, Cambridge/Mass. 2003.

Literatur zur Einführung:
- J.S. Clay, The Homeric Hymns, in: I. Morris / B. Powell (Hgg.), A New Companion to Homer (Mnemosyne Suppl. 163), Leiden 1997, 489–507.
- M. Hirschberger, Homerische Hymnen und satirische Epen (Pseudohomerica), in: A. Rengakos / B. Zimmermann (Hgg.), Homer-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, Stuttgart 2011, 156–167.
- A. Faulkner, The Homeric Hymns. Interpretative Essays, Oxford 2011.

Monday: 13:00 - 14:30, weekly (from 12/04/21) n.a
Prof. Dr. phil. habil. Michael Hillgruber
Ikonographie des Todes Course details

In der griechischen Kultur wurden Tod und Jenseits in zahlreichen Darstellungen thematisiert, wobei sich deutliche Unterschiede in der Themenwahl und Ikonographie beobachten lassen, die nicht nur zeitlich, sondern auch durch die Verwendungskontexte bedingt sind. Ziel ist es, verschiedene Darstellungsmotive im Kontext zeitgenössischer Bestattungsriten, ̔Totenkulte̕ und Jenseitsvorstellungen zu untersuchen.
Literatur:
H. A. Shapiro, The Iconography of Mourning in Athenian Art, AJA 95, 1991, 629 ff.
C. Sourvinou-Inwood, Reading Greek Death to the End of the Classical Period (Oxford 1995)
H. Willinghöfer, Thanatos. Die Darstellung des Todes in der griechischen Kunst der archaischen und klassischen Zeit (Marburg 1996)
J. H. Oakley, in: J. Neils – ders. (Hrsg.), Coming of Age in Ancient Greece, Ausst. Hood Mus. of Art, Hanover, New Hampshire 2003 (New Haven – London 2003) 163-194.
J. H. Oakley, Picturing Death in Classical Athens. The Evidence of the White Lekythoi (Cambridge 2004)
M. Söldner, Totendarstellungen von Menschen und Homerischen Helden in der attischen Kunst, in: M. Şahin – İ. H. Mert (Hrsg.), Festschrift für Ramazan Özgan (Istanbul 2005) 373 – 390.
S. Schmidt, Rhetorische Bilder auf attischen Vasen. Visuelle Kommunikation im 5. Jahrhundert v. Chr. (Berlin 2005)
K. Schade – St. Altekamp (Hrsg.), „Zur Hölle!“ Eine Reise in die antike Unterwelt, Begleitbuch zur Ausstellung im Pergamonmuseum (Berlin 2007)
A. Scholl, Hades and Elysion. Images of the Afterlife in Classical Athens, in: Exploring Ancient Sculpture. Essays in Honour of Geoffrey Waywell, BICS Suppl. 105 (2010) 71–96.

Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 13/04/21), Location: (Rob / HS KA)
Prof. Dr. Helga Bumke
Introduction to the reference management tool EndNote (in English) 12. May 2021 Course details Dates on Wednesday. 12.05.21 10:00 - 12:00, Room: (Online course: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-xuu-9lv-jgy) Dr. Mirjam Kant,
Dr. Gerrit Grenzebach
Introduction to the reference management tool EndNote (in English) 18. August 2021 Course details

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Dates on Wednesday. 18.08.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-xuu-9lv-jgy) Philipp Kampa
Introduction to the reference management tool EndNote (in English) 29. September 2021 Course details

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Dates on Wednesday. 29.09.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-xuu-9lv-jgy) Philipp Kampa
Introduction to the reference management tool EndNote (in English) 9. June 2021 Course details

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Dates on Wednesday. 09.06.21 10:00 - 12:00, Room: (Online-Kurs via: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-xuu-9lv-jgy) Philipp Kampa
Katastrophen in der Antike Course details

Die antike Welt wurde so wie unsere Welt in regelmäßigen Abständen von Katastrophen heimgesucht. Hierzu zählen Naturereignisse, Pandemien, aber auch politische Ereignisse, die einschneidend in das Leben einer großen Zahl von Menschen eingriffen. In dem Seminar werden alle drei Formen von Katastrophen in den Blick genommen und untersucht, wie diese Ereignisse bewältigt und nachträglich gedeutet wurden

Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/04/21) n.a
Prof. Dr. Stefan Pfeiffer
Klausurenkurs Griechisch Course details

In dreiwöchigem Rhythmus werden anspruchsvolle griechische Originaltexte aus Poesie und Prosa in Klausur übersetzt und besprochen. Ziel des Kurses ist die Erlangung größtmöglicher Sicherheit in der adäquaten Übertragung examensrelevanter Texte durch eine vertiefte Einsicht in die komplexen syntaktischen Strukturen und gattungsspezifischen Eigenheiten der griechischen Literatursprache.

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/04/21) n.a
Prof. Dr. phil. habil. Michael Hillgruber
Klausurenkurs Latein Course details

Der Kurs wendet sich an Studierende ab dem dritten Studienjahr (5. Sem.) und dient der Vorbereitung auf die lateinisch-deutsche Staatsexamensklausur. Wöchentlich werden Klausuren geschrieben, eine Besprechung erfolgt im Anschluß an jede 4. Klausur.

Friday: 10:30 - 12:00, weekly (from 16/04/21) n.a
Dr. phil. Marcus Beck
Kolloquium Systemanalyse und vergleichende Politikwissenschaft Course details

In diesem Kolloquium erhalten Studierende die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeiten vorzustellen und diskutieren zu lassen.

Friday: 08:00 - 09:30, weekly (from 16/04/21) n.a
Dr. Michael Kolkmann
Kolloquium zu aktuellen Forschungen der Klassischen Archäologie Course details Thursday: 18:00 - 19:30, weekly (from 29/04/21) n.a
Prof. Dr. Helga Bumke,
Dr. Annarita Doronzio,
Dr. Stephan Faust,
Dr. Aylin Tanriöver
Lateinische Sprachübungen II Course details

In der Lateinischen Sprachübung I und II sollen wesentliche Kapitel der lateinischen Syntax und Formenlehre wiederholt werden, in der Sprachübung I liegt der Schwerpunkt dabei auf der Kasuslehre, in der Sprachübung II auf der Lehre von den Nebensätzen. Der grammatische Stoff wird anhand lateinischer Beispielsätze präsentiert und mittels deutsch-lateinischer Übersetzungsaufgaben eingeübt.

Literatur:
– H. Rubenbauer, J.B. Hofmann, R. Heine: Lateinische Grammatik, Bamberg-München 121995 u.ö.
– R. Vischer, Lateinische Wortkunde, Stuttgart 42007

Monday: 13:00 - 14:30, weekly (from 12/04/21), Location: Hörsaal XX [Mel]
Thursday: 13:00 - 14:30, weekly (from 15/04/21), Location: Hörsaal XIV a/b [Löw]
Dr. phil. Marcus Beck
Lateinische Stilübungen Oberstufe Course details

In den beiden lateinischen Stilübungen Oberstufe soll die aktive Beherrschung der lateinischen Sprache unter vorrangig stilistischen Aspekten gefördert und trainiert werden. Zu diesem Zweck werden längere zusammenhängende Texte, die sich in der Regel an ein Cicero-Original anlehnen, aus dem Deutschen in das Lateinische übersetzt. In beiden Übungen wird die Erweiterung des lateinischen Prosawortschatzes gefördert.

Literatur:
H. Menge, Lehrbuch der lateinischen Syntax und Semantik, völlig neu bearbeitet von Thorsten Burkard und Markus Schauer, Darmstadt 62020;
H. Menge: Repetitorium der lateinischen Syntax und Stilistik, Darmstadt 171979
R. Vischer, Lateinische Wortkunde, Stuttgart 42007

Friday: 08:00 - 09:30, weekly (from 16/04/21), Location: (Rob / HS)
Dr. phil. Marcus Beck
Lateinunterricht in der Lehrbuchphase Course details

Inhalte:
– Überblick über die Geschichte des altsprachlichen Unterrichts
– Definition, Begründung und Umsetzung von Zielen und Inhalten des Sprachunterrichts
– Übersetzungs- und Interpretationsmethodik im Sprachunterricht
– Übungsdidaktik (Wortschatz, Grammatik)
– Leistungsbewertung
– Kriterien für die Auswahl der Übergangslektüre
– Schulpraktische Übungen


Literatur:
– Keip, Marina/ Doepner, Thomas (Hgg.): Interaktive Fachdidaktik Latein, Göttingen 2010, > zum Kauf dringend empfohlen!
– Korn, Matthias (Hg.): Latein. Methodik. Handbuch für die Sekundarstufe I und II, Berlin 2018
– Kuhlmann, P. (Hg.): Lateinische Grammatik unterrichten. Didaktik des lateinischen Grammatikunterrichts, Bamberg 2014
– Kuhlmann, Peter/ Kühne, Jens: Referendariat Latein. Kompaktwissen für Berufseinstieg und Examensvorbereitung, Berlin 2015
– Wittich, Peggy: Latein unterrichten: planen, durchführen, reflektieren, Berlin 2015

Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 15/04/21), Location: (Rob / HS)
Dr. phil. Anne Friedrich
Lehrgrabung Burglahr Course details The course times are not decided yet. N.N.,
Anna Bartrow, M.A. M. Sc.,
Prof. Dr. Tobias Gärtner
Leon Battista Alberti, Intercenales Course details The course times are not decided yet. Dr. Tom van de Loo
Lernstrategien - Entspannt in die Prüfung Course details

Entspannt in die Prüfung gehen - eine Wunschvorstellung? Jeder entscheidet ob Wünsche wahr werden! Im Seminar geht es rund ums Lernen. Oft ist es nicht die fehlende Lernstrategie, sondern eher die fehlende Motivation oder das fehlende Wohlfühlen.

Mit unseren Tipps den richtigen Ort, die richtige Motivation und Strategie finden, damit die nächste Prüfung erfolgreich und entspannt wird.

Dozentinnen: Anja Beck und Andrea Herz, Diplom-Psychologinnen
Als ehemalige Psychologiestudentinnen der MLU Halle-Wittenberg wissen Andrea und Anja von der Herz und Beck GbR sehr gut, wie Chaos im Kopf und Prüfungsängste einen lähmen können. Entsprechend haben sie es sich auf die Fahne geschrieben Studierende dabei zu unterstützen, ein Mindset zu entwickeln, dass Sie gesund und erfolgreich durchs Studium bringt - ganz nach dem Motto: anders denken I anders handeln.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des MLU-Projektes "Studentisches Gesundheitsmanagement" in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse statt.

Link zur Online-Veranstaltung: https://conf.uni-halle.de/b/sab-fr2-n2u-yze

Dates on Thursday. 06.05.21 16:15 - 17:45, Room: (MLUconf: https://mluconf.uni-halle.de/b/sab-fr2-n2u-yze) Sabrina Funk,
Dipl.-Psych. Anja Beck,
Andrea Herz
Lesekreis: Lektüren zur Reflexion der Judaistik / Jüdische Studien in (trans-)europäischen Kontexten Course details

Die Judaistik / Jüdische Studien haben die Wahl sich als Forschungsdisziplin in der Linie verschiedener europäischer Vorläufer zu verstehen: der Hebraistik, der Haskala, der Wissenschaft des Judentums, der Neugründung als Judaistik in den 60iger Jahren des Nachkriegsdeutschland oder der angelsächsischen Jewish Studies. Die Erfahrung zeigt, dass die Judaistik oft kein reflektiertes Selbstverständnis im Hinblick auf ihre Einordnung zwischen diesen Wissenstraditionen hat - bis hin zur Tatsache, dass sie sich ganz ahistorisch und als "rein akademisches" Fach versteht. Angesichts der breiten Palette ihrer Vorläufer und deren gerade auch außeruniversitären Engagements und Verankerung - insbesondere im Falle der Haskala und der Wissenschaft des Judentums - möchte der Lesekreis die Studieninhalte der Judaistik / Jüdische Studien nachdrücklich im Kontext gesellschaftlich-persönlicher Erfahrung reflektieren.

Thursday: 18:00 - 19:30, weekly (from 29/04/21) n.a
Prof. Dr. Ottfried Fraisse
MA Parlamentarismus und Präsidentialismus (Sem. I: US-Kongress und Deutscher Bundestag) Course details

Der US-amerikanische Kongress und der Deutsche Bundestag dürften zu den am besten erforschten Parlamenten der Welt zählen. Zugleich agieren sie in unterschiedlichen institutionellen Kontexten: in einem präsidentiellen sowie in einem parlamentarischen Regierungssystem. Dieses Seminar behandelt beide Parlamente anhand systematischer Kriterien. Der Fokus liegt dabei auf dem Ort des Parlamentes im jeweiligen politischen System (gerade im Hinblick auf die beiden anderen Gewalten), auf dem parlamentarischen Prozess, der jeweiligen Binnenstruktur, der Rolle des/der einzelnen Abgeordneten sowie aktuellen Herausforderungen wie etwaigen Entarlamentarisierungstendenzen.

Diese Veranstaltung wird als Digitalseminar angeboten.

Als einführende Lektüre seien die nachfolgenden Werke empfohlen:
Uwe Andersen (Hrsg.): Der Deutsche Bundestag, Schwalbach 2015.
Wolfgang Ismayr: Der Deutsche Bundestag, Wiesbaden 2012.
Roger H. Davidson/Walter J. Oleszek: Congress and its Members, Washington DC 2019.
Lawrence C. Dodd/Bruce I. Oppenheimer (Hrsg.): Congress Reconsidered, Washington DC 2017.

Wednesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 14/04/21) n.a
Dr. Michael Kolkmann
MA Repräsentanten und Repräsentierte (Sem. II: Parlamentarismus in Deutschland) Course details

Mehr als 70 Jahre besteht das im Grundgesetz festgeschriebene parlamentarische System der Bundesrepublik Deutschland inzwischen - höchste Zeit also, um im Rahmen dieses Seminars eine politikwissenschaftliche Bilanz zu ziehen. Nach einer systematischen Einführung in die Grundlagen und Funktionslogik parlamentarischer Systeme liegt der Fokus der Veranstaltung auf der Entwicklung des bundesdeutschen politischen Systems seit 1949. Welche Herausforderungen galt es zu bestehen, welche Reformen sind umgesetzt worden? Wo liegen die Leistungen und Defizie des parlamentarischen Systems in Deutschland? Welche formalen und informalen Akteure und Institutionen bestimmen heute die Politik? Damit richtet sich der Blick naturgemäß vor allem auf den Deutschen Bundestag, aber auch auf die Bundesregieurng, den Bundesrat, das Bundesverfassungsgericht, den Bundespräsidenten sowie Parteien und Medien.
Diese Veranstaltung wird als Digitalseminar angeboten.

Thursday: 08:00 - 09:30, weekly (from 15/04/21) n.a
Dr. Michael Kolkmann
Mental stark durch die Prüfung - Bestanden wird im Kopf Course details

Mental stark durch die Prüfung - Bestanden wird im Kopf

Der Puls rast, die Hände zittern, Im Kopf ist nur noch Leere. Prüfungsangst macht Prüfungen zur Qual. Während eine gesunde Aufregung sogar die Leistung fördert, bewirkt Angst genau das Gegenteil. Der Studierende kann sich nicht mehr konzentrieren.

Im Seminar stellen wir Techniken vor, um auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren zu können - denn ? Bestanden wird im Kopf?!

Dozentinnen: Anja Beck und Andrea Herz, Diplom-Psychologinnen
Als ehemalige Psychologiestudentinnen der MLU Halle-Wittenberg wissen Andrea und Anja von der Herz und Beck GbR sehr gut, wie Chaos im Kopf und Prüfungsängste einen lähmen können. Entsprechend haben sie es sich auf die Fahne geschrieben Studierende dabei zu unterstützen, ein Mindset zu entwickeln, dass Sie gesund und erfolgreich durchs Studium bringt - ganz nach dem Motto: anders denken I anders handeln.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des MLU-Projektes "Studentisches Gesundheitsmanagement" in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse statt.

Zugangslink zum Online-Seminar: https://conf.uni-halle.de/b/sab-xsd-dpl-cad

Dates on Thursday. 24.06.21 16:15 - 17:45, Room: (MLUconf: https://mluconf.uni-halle.de/b/sab-xsd-dpl-cad) Sabrina Funk,
Dipl.-Psych. Anja Beck,
Andrea Herz
Metrik, Rhythmik, Strophik in nachantiker Zeit Course details

Das Modul vermittelt in der LÜ einen Überblick über die Geschichte der lateinischen Sprache Gallliens und Norditaliens im Übergang von der Spätantike zum Frühmittelalter. Um die groben Entwicklungslinien aufzuzeigen, die im Ergebnis zu den romanischen Sprachen, hier Französisch und Italienisch, geführt haben, werden vulgärlateinische Texte unterschiedlicher gattungsmäßiger Zugehörigkeit vorgestellt und unter sprachhistorischen Aspekten (Syntax, Semantik, Phonetik, Graphematik) betrachtet.- Das Proseminar gibt anhand diachronisch ausgewählter Textbeispiele eine Übersicht über die Fortentwicklung der antiken quantitierenden Dichtung zu ihren rhythmischen Pendants sowie ihre neuen strophischen Gestaltungsmöglichkeiten (Sequenz, Lai, Descort, Conductus etc.).

Bedingungen für einen qualifizierten Schein: Regelmäßige Teilnahme und Präparation der ausgegebenen Texte; Kurzreferate.

Literatur: wird in der 1. Sitzung bereitgestellt

Tuesday: 18:00 - 19:30, fortnightly (from 20/04/21) n.a
Wednesday: 18:00 - 19:30, fortnightly (from 21/04/21) n.a
Prof. Dr. phil. habil. Thomas Klein,
Friederike Güsewell
Mit Anwalt Cicero vor Gericht Course details

Marcus Tullius Cicero ist eine sehr gut bezeugte Gestalt in der Geschichte der späten römischen Republik. Den Grundstock für seine politische Karriere legte er durch spektakuläre Auftritte als Ankläger und Verteidiger vor Gericht. Besonders brisant war gleich einer seiner ersten Fälle, da er hier Vertrauensleute des Diktators Sulla zu Kontrahenten hatte. Aber auch die Anklage gegen den Provinzgouverneur Verres, der sich während seiner Tätigkeit auf Sizilien schamlos bereichert und die Untertanen ausgebeutet hatte, liefert uns ungewöhnliche Einblicke in politische Strukturen und den Alltag der Zeit. Daß damit das Spektrum der Erkenntnisse, die sich aus diesem Material gewinnen lassen, noch lange nicht erschöpft ist, zeigen viele weitere Prozesse: Hier treffen wir etwa eine Mutter, die der Tochter den Ehemann ausspannt, eine Witwe, die sich nicht mehr verheiratet und ein angeblich wenig moralisches Leben führt, Bandenkriege auf den Straßen Roms und vieles mehr. Für Spannung und Abwechslung sollte also reichlich gesorgt sein.
Literatur:
Für die einzelnen Sitzungen werden die Materialien in Sitzungsordnern bereitgestellt. Wer sich allgemein mit der Zeit vertraut machen möchte, kann folgende Bücher heranziehen:
Karl Christ, Krise und Untergang der römischen Republik, Darmstadt 1979 (seither mehrere Neuauflagen)
Matthias Gelzer, Cicero. Ein biographischer Versuch, Wiesbaden 1969
BITTE BEACHTEN SIE: Das Seminar ist eines von drei Seminaren, unter denen Sie für das Einführungsmodul Antike auswählen können. Zusätzlich gehört die Vorlesung "Geschichte der Antike im Überblick" (findet immer im WS statt) zum Einführungsmodul Antike. Als Studienleistungen im BA Einführungsmodul Antike sind 1. ein Kurztest (bzw. virtuelle Alternativen) über den Stoff der Vorlesung „Geschichte der Antike im Überblick“ vorgesehen, sowie 2. mündlicher Beitrag im Seminar (bzw. Alternativleistungen bei asynchronen Sitzungen, dazu unten). Zu letzterem erfahren Sie Genaueres in der ersten Sitzung des Seminars. Die Modulleistung stellt eine Hausarbeit im Seminar dar. Wer die Vorlesung "Geschichte der Antike im Überblick" im Winter noch nicht besucht hat, kann dennoch ohne weiteres am Seminar teilnehmen. Es gibt dann zwei Alternativen: 1. Wenn Sie das Modul im SoSe abschließen wollen, besuchen Sie eine andere althistorische Vorlesung (als Ergänzung zum Seminarthema eignen sich beide Vorlesungen: Späte römische Republik/ frühe Kaiserzeit oder Von Götterfurcht bis Lebenslust, da hier zentrale Wertbegriffe der Römer erläutert werden) und erbringen die Studienleistung 1 über diese Die Anforderungen entsprechen im Niveau dem Test über "Geschichte der Antike im Überblick". Die Vorlesungen sind allerdings nicht speziell an Anfänger/innen gerichtet und vermitteln auch keinen Überblick über die gesamte Antike. Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen möchten, nehmen Sie bitte mit angela.pabst@altertum.uni-halle.de Kontakt auf. 2. Sie können aber auch im SoSe das Seminar mit Modulleistung Hausarbeit absolvieren und erst im WS 2021/22 die Vorlesung "Geschichte der Antike im Überblick" besuchen und dort Studienleistung 1 erbringen. Das gesamte Einführungsmodul Antike ist dann nach dem WS 2021/22 abgeschlossen.
Je nach Zahl der Teilnehmenden kann es nötig werden, das Seminar in 2 Gruppen zu teilen. Diese würden sich dann im Wochenrhythmus mit den synchronen meetings über webex abwechseln. Die Gruppe, die kein meeting hat, bearbeitet den Sitzungsstoff anhand eines Arbeitsblattes schriftlich. Sollte jemand nicht die technischen Möglichkeiten haben, an webex-meetings teilzunehmen, soll er/sie sich bei mir melden, damit wir Regelungen für eine rein asynchrone Teilnahme treffen.

Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/04/21) n.a
Prof. Dr. phil. habil. Angela Pabst
Mittagsklatsch Course details

Liebe Studierende,
die Pandemie hat unseren Alltag stark im Griff - das gilt vor allem für euren Studi-Alltag!

Alleine zu Hause oder gar bei den Eltern vor dem Laptop zu sitzen, kein gemeinsames Mittagessen in der Mensa, der Austausch mit den Kommilitonen*innen während einer Kaffeepause fällt ebenfalls aus. All das, was für euch sonst völlig normal war und zum Studium gehörte, leidet unter der Corona-Pandemie extrem. Wir vom Wohlfühlcampus (Studentisches Gesundheitsmanagement der MLU) möchten dagegen etwas unternehmen.

Wir können zwar die Pandemie nicht beseitigen, dennoch euch die Möglichkeit bieten den Austausch untereinander zu fördern. Deshalb gibt es ab sofort JEDEN MITTWOCH von 12.00 - 12.45 Uhr den "Mittagsklatsch". Während ihr gemütlich euer Mittagessen zu euch nehmt oder einen Kaffee trinkt, habt ihr die Möglichkeit euch ohne Anmeldung in den MLUconf-Raum einzuwählen und euch zu ganz unterschiedlichen Themen auszutauschen. Eine aktive Bewegungseinheit schließt jeden Mittagsklatsch ab, so dass ihr gestärkt die nächste Vorlesung bestreiten könnt.

HIER GEHT´S DIREKT ZUM MITTAGSKLATSCH: https://mluconf.uni-halle.de/b/sab-wdp-8hy-oyf
--> ESSEN UND TRINKEN IST WÄHRENDDESSEN ERLAUBT smile

Gemeinsam werden wir Themen ansprechen und notieren, die euch in eurem Studium (in Halle) unterstützen können. Alle Diskussionsergebnisse werden wir hier dann im Nachgang veröffentlichen.
Zudem habt ihr jederzeit die Möglichkeit über das Forum in dieser Veranstaltung gegenseitig in Kontakt zu treten - Nutzt die Chance zum Austausch!

Dein Wohlfühlcampus
Studentisches Gesundheitsmanagement der MLU

Wednesday: 12:00 - 12:45, weekly (from 21/04/21) n.a
Sabrina Funk
Mittel-/Neulateinisches Kolloquium Course details Wednesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 21/04/21) n.a
Prof. Dr. phil. habil. Thomas Klein
Mittelalterarchäologie und Bauforschung Course details

Zunächst bis zum 30. April 2021 wird die Lehre ausschließlich digital stattfinden. Mitte April wird die Lage neu bewertet und entsprechend informiert.

Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/04/21), Location: Seminarraum 16 (Raum E.11) [LuWu 2]
Anna Bartrow, M.A. M. Sc.
Münzerwerbungen zur Zeit Carl Roberts Course details

Am 17. Januar 2022 jährt sich der Todestag Carl Roberts zum hundertsten Mal. Anlässlich des 100. Todestages des Hallischen Archäologieprofessors ist eine Sonderausstellung geplant: Carl Robert und die Klassische Archäologie zwischen Kaiserreich und Weimarer Republik (Arbeitstitel). Im Seminar sollen die Münzen (32 Griechen und 66 Römer), die zur Zeit Carl Roberts (1890-1920) für die Sammlung des Archäologischen Museums der Universität Halle erworben wurden, im Mittelpunkt stehen. Nach einer knappen Einführung in die Antike Numismatik gilt es, die Münzen zu bestimmen und in die Online_Datenbank einzupflegen Weiterhin soll die Präsentation der Münzen im Rahmen der Sonderausstellung ggf. auch als Online-Ausstellung (parallel zur Sonderausstellung) geplant werden.

Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/04/21), Location: (Rob / HS KA)
Dr. Aylin Tanriöver
Neue Forschungen in Vorderasien Course details

Die Vorlesung gibt einen Überblick zur Archäologie des Südkaukasus von der Frühbronze- bis in die späte Eisenzeit.

Monday: 13:00 - 14:30, weekly (from 19/04/21) n.a
Dr. Simone Arnhold, M.A.
Neue Forschungen in Vorderasien Course details Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 13/04/21), Kurzreferat: Pferd / Wagen (S. Petrella), Location: (Ort: Emil-Abderhalden-Str. 28, Raum: 1.03.0)
Dr. Simone Arnhold, M.A.
Ostbayern Course details

Exkursion 26.-30. September 2021

Dates on Sunday. 26.09.21 - Thursday. 30.09.21 07:00 - 20:00, Room: (Ostbayern) Prof. Dr. Tobias Gärtner,
Anna Bartrow, M.A. M. Sc.
Platon, Laches Course details

Da haben wir zum einen Laches, einen athenischen Feldherren, der wie kein anderer einen Werdegang für sich beanspruchen konnte – vom Oberbefehlshaber zum einfachen Hopliten degradiert, kämpfte er in der Schlacht von Delion (424 v. Chr.) und erlebte die Niederlage als einfacher Hoplit, gelangte danach wieder an Einfluss und nahm sogar an den Verhandlungen zum „Nikiasfrieden“ (421 v. Chr.) teil.
Eben dieser bedeutende Politiker und Heerführer Nikias ist es, der in Platons Dialog zusammen mit jenem Laches von den zwei Staatsmännern Lysimachos und Melesias um einen Rat gebeten wird: Was sollten ihre Söhne lernen, womit sich beschäftigen, um tüchtige Männer zu werden (vgl. Plat. Lach. 179 B)?
Sogleich bezieht Laches aber den ebenfalls anwesenden Sokrates mit ins Gespräch ein – beide kennen sich von der Schlacht bei Delion – und auch jetzt hält er große Stücke auf ihn. Der aber lenkt die Aufmerksamkeit durch seine bekannte „Gesprächstechnik“ auf eine Frage, die der Kern dieses „Definitionsdialoges“ ist: Was ist und wie definiert man ἀνδρεία - die „Tapferkeit“?
Die Lektüre des Laches ist nicht nur aufgrund des interessanten Inhaltes lohnenswert, sondern auch durch das literarische Können Platons, der es versteht, eine philosophische Diskussion in ein lebendiges Gespräch zu verwandeln, bei dem der Rezipient sich mitten in der Gesprächsrunde wiederfindet und nicht zuletzt selbst zum Nachdenken angeregt wird.
Textgrundlage:
Emlyn-Jones, C. (Hg.): Plato Laches; Text with Introduction, Commentary and Vocabulary, London 1996.

Kommentare:
Emlyn-Jones, C. (Hg.): Plato Laches; Text with Introduction, Commentary and Vocabulary, London 1996.
Hardy, J.: Laches, Übersetzung und Kommentar, in: Platon, Werke, Übersetzung und Kommentar, Band V 3, Göttingen 2014.

Sekundärliteratur:
Davies, J. K.: Athenian Propertied Families, 600-300 BC, Oxford 1971.
Devereux, R. D.: Courage and Wisdom in Plato’s Laches (JHP 15/2), 129-142.
Görgemanns, Herwig: Platon, Heidelberger Studienhefte zur Altertumswissenschaft, Heidelberg 1994.
McKenzie, M. M.: The Virtues of Socratic Ignorance (CQ 38/2), 331-350, Cambridge 1988.
Penner, T.: Socrates and the Early Dialogues, in: Kraut, R. (Hg.): The Cambridge Companion to Plato, Cambridge 1996, 121-169.

Friday: 10:30 - 12:00, weekly (from 16/04/21) n.a
Karolin Wentrock
Praktikum der Ethnologie-Studierenden im Projekt „Situation von Frauen in Transformations-Gesellschaften 1990 - 2020 Halle - Ufa - Woronesh“" Course details Dates on Wednesday. 21.04.21, Wednesday. 05.05.21 17:30 - 19:00 Kati Illmann,
Ingrid Stude
Praktikumsmodul BA Course details The course times are not decided yet. Prof. Dr. Felix Blocher
Praktikumsmodul MA Course details The course times are not decided yet. Prof. Dr. Felix Blocher
Prospektionsmethoden in der Archäologie – Theorie und Praxis Course details

Zunächst bis zum 30. April 2021 wird die Lehre ausschließlich digital stattfinden. Mitte April wird die Lage neu bewertet und entsprechend informiert.

Thursday: 08:00 - 09:30, weekly (from 15/04/21), Location: Hörsaal II (Raum 1.01)[EA 28]
Dr. Oliver Rück
Prüfung (Klausur Grundkurs Literaturwissenschaft) Course details

Klausur online am 30.04., 8-10 Uhr.

Dates on Friday. 30.04.21 08:00 - 10:00, Room: (online) Dr. Klaus Rek
Reflexionsübung zu den SPÜ Course details Thursday: 13:00 - 14:00, weekly (from 15/04/21), Location: (Rob / HS)
Dr. phil. Anne Friedrich
Rituale, Kult und Religion der nordischen Bronzezeit Course details

Zunächst bis zum 30. April 2021 wird die Lehre ausschließlich digital stattfinden. Mitte April wird die Lage neu bewertet und entsprechend informiert.

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/04/21), Location: Seminarraum 21 (Raum E.04) [LuWu 2]
Prof. Dr. Francois Bertemes
Rom als Kulturbringer? Course details

„Was haben die Römer uns gebracht?“ ist eine Frage, die sich nicht nur die Juden in Jerusalem, sondern auch Germanen, Briten und Gallier stellten. In dem Seminar soll untersucht werden, auf welche Wege die Römer ihre Kultur in die unterworfenen Gebiete brachten und welche Ziele sie damit verbanden.

Monday: 15:30 - 17:00, weekly (from 12/04/21) n.a
Prof. Dr. Stefan Pfeiffer
Römische Briefliteratur (Seneca, Plinius) Course details

Senecas sowie Plinius‘ Briefe eignen sich aufgrund ihrer thematischen Vielfalt und günstigen Textlänge hervorragend für die Oberstufenlektüre. Im Mittelpunkt des Sommersemesters steht die Konzeption einer Lektüresequenz zur Römischen Epistolographie unter Berücksichtigung der Ziele einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Mit Vergil steht im Wintersemester ein Autor, den Oberstufenschüler unbedingt kennen lernen sollten, im Zentrum der didaktischen Analyse. Die Arbeit an Vergils Aeneis wird mit Fokus auf Heterogenität und Binnendifferenzierung im Lateinunterricht erfolgen. Zudem werden verschiedene Systeme der Leistungsbewertung erprobt und kritisch diskutiert.
Das Seminar dient der Kompetenzentwicklung zur Auswahl und Aufbereitung geeigneter Textstücke für entsprechende Lektüresequenzen in der gymnasialen Oberstufe. Spracharbeit, Textinterpretation und Realienkenntnis/ historisches Hintergrundwissen sind dabei in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen und für einen attraktiven, schülerorientierten Unterricht nutzbar zu machen. Die Begleitübung wird anhand der zu Grunde gelegten Texte und deren Lektüre der Übersetzungsmethodik sowie der stilistischen und metrischen Analyse gewidmet sein.

Literatur:
- Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung: https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2015/2015_06_00-Orientierungsrahmen-Globale-Entwicklung.pdf
- Scholz, Ingvelde/ Weber, Karl-Christian: Denn sie wissen, was sie können. Kompetenzorientierte und differenzierte Leistungsbeurteilung im Lateinunterricht, Göttingen 2010
- Kuhlmann, Peter (Hg.): Lateinische Literaturdidaktik, Bamberg 2012
- Kuhlmann, Peter (Hg.): Lateinische Grammatik unterrichten. Didaktik des lateinischen Grammatikunterrichts, Bamberg 2014
- Kuhlmann, Peter/ Kühne, Jens: Referendariat Latein. Kompaktwissen für Berufseinstieg und Examensvorbereitung, Berlin 2015
- Janka, Markus (Hg.): Latein. Didaktik/ Praxishandbuch, Cornelsen, Berlin 2017
- Keip, Marina/ Doepner, Thomas (Hgg.): Interaktive Fachdidaktik Latein, Göttingen 2010
- Drumm, Julia/ Frölich, Roland (Hgg.): Innovative Methoden für den Lateinunterricht, Göttingen 2007
- diverse Lektürehefte zu Seneca, Plinius und Vergil

Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 13/04/21), Location: (Rob / HS)
Dr. phil. Anne Friedrich
Russisch ASQ-​Unicert Basis (Teil 1) ,(Abschlussniveau A1) (4 SWS), Gruppe 1 (Anfänger ohne Vorkenntnisse) Course details Monday: 08:00 - 09:30, weekly (from 12/04/21) n.a
Wednesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 14/04/21) n.a
Alexander Neprjachin
Russisch ASQ-​Unicert Basis (Teil 1), (Abschlussniveau A1) (4 SWS), Gruppe 3 (Anfänger ohne Vorkenntnisse) Course details Tuesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 13/04/21) n.a
Thursday: 08:00 - 09:30, weekly (from 15/04/21) n.a
Alexander Neprjachin
Russisch ASQ-​Unicert Basis (Teil1) (Abschlussniveau A1) (4 SWS), Gruppe 2 (Anfänger ohne Vorkenntnisse) Course details Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/04/21) n.a
Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/04/21) n.a
Alexander Neprjachin
Russisch ASQ-​Unicert Basis, (Teil 1), (Abschlussniveau A1) (4 SWS), Gruppe 4 (Anfänger ohne Vorkenntnisse) Course details Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 13/04/21) n.a
Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 15/04/21) n.a
Alexander Neprjachin
Skulptur der Klassischen Zeit Course details

Griechische Skulptur stellt eine der wichtigsten Denkmälergruppen der griechischen Kunst dar. Die jeweiligen stilistischen Gestaltungsmerkmale der verschiedenen Epochen und Zeitabschnitte sind wesentlich für die zeitliche Einordnung bzw. das chronologische Gerüst griechischer Plastik. In dem Seminar soll anhand ausgewählter Beispiele ein Überblick über die künstlerischen ‘Gestaltungsprinzipien’ der Skulptur klassischer Zeit gegeben werden, wobei deren fachgerechte Beschreibung und Einordnung ein wichtiges Lernziel bilden wird. Überdies gilt es, auch einen Überblick über die verschiedenen Verwendungskontexte griechischer Skulptur zu gewinnen.
Literatur:
J. Boardman, Griechische Plastik. Die klassische Zeit (Mainz 1996)
J. Boardman, Griechische Plastik. Die spätklassische Zeit (Mainz 1998)
A. H. Borbein, Griechische Kunst. Klassik, in: H.-G. Nesselrath (Hrsg.), Einleitung in die griechische Philologie (Stuttgart – Leipzig 1997) 609–627.
P. C. Bol (Hrsg.), Die Geschichte der antiken Bildhauerkunst II: Klassische Plastik (Mainz 2004)

Friday: 10:30 - 12:00, weekly (from 16/04/21), Location: (Rob / HS KA)
Prof. Dr. Helga Bumke
Skulpturensammlung Dresden Course details

Die Skulpturensammlung Dresden beherbergt mehr als 10.000 Werke aus der Antike. Darunter befinden sich so berühmte Statuen wie die Herculanerinnen, der Dresdner Knabe oder die Athena Lemnia (in zwei römischen Kopien), aber auch Bildnisse, Grabdenkmäler, Gefäßkeramik, Terrakotten und Gemmen. Hinzu kommt eine umfangreiche Sammlung von Gipsabgüssen, die der bedeutende Maler Anton Raphael Mengs im 18. Jh. in Rom zusammengetragen hat. Im Rahmen des Seminars und der begleitenden Exkursion werden herausragende Stücke der Dresdner Antikensammlung im Zentrum stehen. Daneben wird auch die Geschichte der Sammlung – insbesondere im Hinblick auf die Erwerbungen Augusts des Starken (reg. 1694-1733) und die Neukonzeption durch den Archäologen Georg Treu um 1900 – behandelt werden. Am Beispiel Dresden lassen sich allgemeine Erkenntnisse über die neuzeitliche Entstehung, Entwicklung und Funktion öffentlicher Museen gewinnen.

Literatur
J. Daehner (Hrsg.), The Herculaneum Women. History, Context, Identities (Los Angeles 2007).
C. Knoll – C. Vorster (Hrsg.), Katalog der antiken Bildwerke 1-4. Skulpturensammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden (München 2011-2018).
Staatliche Kunstsammlungen Dresden – S. Koja (Hrsg.), Skulpturensammlung bis 1800 (Dresden 2020).

The course times are not decided yet. Dr. Stephan Faust
Skulpturensammlung Dresden Course details The course times are not decided yet. Dr. Stephan Faust
Sparta - Legende und Wirklichkeit Course details

Bereits in der Antike rankten sich um den an Fläche größten und zeitweise mächtigsten der Stadtstaaten Griechenlands und speziell die Gruppe seiner politisch vollberechtigten Bürger, der Spartiaten, zahlreiche Geschichten. Bis in die Gegenwart sind sie nicht nur in Adjektiven wie „lakonisch“ und „spartanisch“ lebendig, sondern z. B. auch vom Film 300 mit großer Resonanz beim Publikum auf die Leinwand gebracht worden. Was aber wissen wir wirklich über Sparta, dessen Verfassung ebenso spezifisch ist wie das Alltagsleben seiner Bewohner? Der historischen Grundlage der Klischees möchte das Seminar ebenso nachgehen wie der politischen Instrumentalisierung Spartas durch Zeitgenossen und Nachwelt und der Bildung seines Mythos.
Literatur: Für die einzelnen Sitzungen wird im Sitzungsordner Material zur Verfügung gestellt
Karl Christ, Spartaforschung und Spartabild, in: ders (Hrsg.), Sparta, Darmstadt 1986, S. 1 - 72
  • Manfred Clauss, Sparta. Eine Einführung in seine Geschichte und Zivilisation, München 1983
  • Martin Dreher, Athen und Sparta, München 2001
  • N. Tigerstedt, The Legend of Sparta in Classical Antiquity, Bd. 1 – 3, Stockholm 1965 – 1978.
BITTE BEACHTEN SIE: Das Seminar wird online synchron über webex stattfinden. Sollte die Zahl der Teilnehmenden zu groß werden, werden zwei Gruppen gebildet. Näheres dann, wenn der Fall eintritt. Sollte jemand nicht die technischen Möglichkeiten zur Teilnahme an webex-meetings haben, bitte bei mir melden, damit wir eine Möglichkeit zur asynchronen Teilnahme vereinbaren können

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 14/04/21), Seminar n.a
Prof. Dr. phil. habil. Angela Pabst
Späte römische Republik / frühe Kaiserzeit Course details

Die Vorlesung beschäftigt sich mit zwei zentralen Epochen der römischen Geschichte. Gerade diese Zeit (von 133 v. – 96 n.) hat viel zu bieten: In ihr eskalieren Spannungen und Probleme, die sich seit längerem angestaut haben, zu politischen Morden und Kriegen zwischen Bürgern sowie den Römern und ihren Verbündeten. Zugleich aber prägen sich neue Strukturen aus, die dann über Jahrhunderte Bestand haben. Und nicht zuletzt erweitert sich das Imperium Romanum damals geographisch in den Raum des heutigen Deutschland. Daß in derselben Periode die Hauptwerke der lateinischen Literatur entstehen, macht sie auch für andere Disziplinen reizvoll.
Die Vorlesung steht allen Interessierten offen. Sie findet synchron über webex statt. Wer dafür nicht die technischen Möglichkeiten hat, sollte sich bei mir melden. Dann werden Regelungen für die asynchrone Teilnahme getroffen.
Nach Absprache wird aus ihr oder aus der Vorlesung "Von Götterfurcht bis Lebenslust" das Rahmenthema für die Abschlußklausur des modularisierten Staatsexamens im Bereich Antike (Termin: Herbst 2021) entnommen. Wer daran interessiert ist, sollte sich bitte bei mir melden.
Wer das Einführungsmodul Antike (BA Geschichte bzw, mod. Lehramt Geschichte) im SoSe 2021 abschließen möchte und im WS 2020/21 noch nicht die Vorlesung "Geschichte der Antike im Überblick" besucht hat, kann diese Vorlesung für die Erbringung der Studienleistung 1 ⇐ Kurztest bzw. Alternativleistung in Pandemiezeiten) nutzen. Allerdings möchten wir darauf hinweisen, daß hier kein Überblick über die gesamte Antike geboten wird. Das Niveau des Kurztest entspricht selbstredend dem von "Geschichte der Antike im Überblick". Es kann aber auch das Seminar im SoSe 2020 besucht und das Modul im WS 2021/22 mit dem Besuch der Vorlesung "Geschichte der Antike im Überblick" abgeschlossen werden.
Für die Module Späte römische Republik/frühe Kaiserzeit bzw. Kleines Epochenmodul Antike ist als Modulleistung eigentlich eine Klausur vorgesehen. Es kann aber (je nach Pandemieverlauf) hierfür eine Alternativleistung (ohne Präsenz) nötig werden. Hierüber werden Sie ggf. rechtzeitig informiert.
Literatur zur Einführung: Im Sitzungsordner für die einzelnen Sitzungen wird weiteres Material zur Verfügung gestellt
Christ, Karl, Krise und Untergang der römischen Republik, Darmstadt (in mehreren Auflagen)
Dahlheim, Werner, Die griechisch – römische Antike, Bd. 2, Rom, Paderborn u. a. 1992
Clauss, Manfred (Hrsg.), Die römischen Kaiser, München 2001
Pabst, Angela, Comitia imperii. Ideelle Grundlagen der Macht römischer Kaiser, Darmstadt 1997
Dies., Kaiser Augustus, Stuttgart 2014

Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 13/04/21) n.a
Prof. Dr. phil. habil. Angela Pabst
SPÜ Latein Course details The course times are not decided yet. Dr. phil. Anne Friedrich
Syrisch II für Studierende mit Grundkenntnissen Course details The course times are not decided yet. Dr. Robert Phenix
Tacitus, Historien IV/V Course details

Ausgaben: Heubner (Teubner)/ Zur Anschaffung empfohlen!
Kommentar: Heubner bzw. Heubner/Fauth, Heidelberg 1976 bzw. 1982

Thursday: 08:00 - 09:30, weekly (from 15/04/21) n.a
Prof. Dr. phil. habil. Rainer Jakobi
Texte zur lateinischen Sprachgeschichte Course details

Das Modul vermittelt in der LÜ einen Überblick über die Geschichte der lateinischen Sprache Gallliens und Norditaliens im Übergang von der Spätantike zum Frühmittelalter. Um die groben Entwicklungslinien aufzuzeigen, die im Ergebnis zu den romanischen Sprachen, hier Französisch und Italienisch, geführt haben, werden vulgärlateinische Texte unterschiedlicher gattungsmäßiger Zugehörigkeit vorgestellt und unter sprachhistorischen Aspekten (Syntax, Semantik, Phonetik, Graphematik) betrachtet.- Das Proseminar gibt anhand diachronisch ausgewählter Textbeispiele eine Übersicht über die Fortentwicklung der antiken quantitierenden Dichtung zu ihren rhythmischen Pendants sowie ihre neuen strophischen Gestaltungsmöglichkeiten (Sequenz, Lai, Descort, Conductus etc.).

Bedingungen für einen qualifizierten Schein: Regelmäßige Teilnahme und Präparation der ausgegebenen Texte; Kurzreferate.

Literatur: wird in der 1. Sitzung bereitgestellt

Wednesday: 08:00 - 09:30, fortnightly (from 21/04/21) n.a
Thursday: 10:30 - 12:00, fortnightly (from 22/04/21) n.a
Prof. Dr. phil. habil. Thomas Klein,
Friederike Güsewell
Texterschließungsübung Römische Briefliteratur Course details Tuesday: 15:30 - 16:30, weekly (from 13/04/21), Location: (Rob / HS)
Dr. phil. Anne Friedrich
Tutorium Methoden der Datenerhebung und der qualitativen Datenanalyse mit Projektarbeit [M1a] Course details Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 20/04/21) n.a
Vivian Herold, M.A.,
Thomas Köhler,
Torvid Kreisler
Vitruv und die römische Architektur Course details

Der römische Architekt und Ingenieur Vitruvius Pollio hat in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts v. Chr. ‚Zehn Bücher über Architektur‘ verfasst, die dem Kaiser Augustus gewidmet sind. Es handelt sich um das einzige architekturtheoretische Werk der Antike, das uns in Gänze überliefert ist, und vor allem für die Antikenrezeption seit der Renaissance besaß es eine kaum zu unterschätzende Bedeutung. In den ‚Zehn Büchern‘ setzt sich der Autor mit so vielfältigen Themen wie der Ausbildung des Architekten, dem Städtebau, Baumaterialien, Tempelarchitektur, öffentlichen und privaten Gebäuden und Wasserbau, aber auch Astronomie, Zeitmessung und Maschinenbau auseinander. Im Seminar wollen wir die Schrift als wichtiges Zeugnis zur antiken Baukunst und zur Terminologie gemeinsam (in Übersetzung) lesen und zur archäologischen Überlieferung griechisch-römischer Architektur in Bezug setzen.

Literatur:
C. Höcker, Metzler Lexikon antiker Architektur. Sachen und Begriffe (Darmstadt 2004).
H. von Hesberg, Römische Baukunst (München 2005).
H. Knell, Vitruvs Architekturtheorie. Versuch einer Interpretation 3(Darmstadt 2008).
A. Schmidt-Colinet – G. A. Plattner, Antike Architektur und Bauornamentik. Grundformen und Grundbegriffe (Stuttgart 2004).
Vitruv, Zehn Bücher über Architektur, übersetzt von Curt Fensterbusch 7(Darmstadt 2013).

Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/04/21), Location: (Rob / HS KA)
Dr. Stephan Faust
Von Götterfurcht zu Lebenslust Course details

Will man sich der kollektiven Vorstellungswelt der Römer und Römerinnen nähern, kommt man an Begriffen wie religio, fides, pietas, maiestas, auctoritas, virtus, pudicitia nicht vorbei. Daß manche von ihnen (vgl. Religion, Pietät, Majestät, Autorität) sich in den modernen Wortschatz geschlichen haben, macht das Thema über die Antike hinaus relevant. Es kann aber durch Bedeutungsverschiebungen auch das Verständnis des antiken Konzepts erschweren. In dieser Vorlesungen wollen wir daher zentrale Verhaltensnormen in vielen verschiedenen Lebensbereichen, im Umgang mit den Göttern, mit der Gemeinschaft, innerhalb der Familien und in der Beziehung der Geschlechter, genauer in den Blick nehmen. Als Begleiter soll uns dabei vor allem ein Autor der Zeit des Kaisers Tiberius namens Valerius Maximus dienen: Er hat sein Werk, das aus Sage und Geschichte exemplarische Fälle von Normerfüllung und Normverletzung zusammenträgt, nach solchen Wetbegriffen untergliedert und dabei einen Bogen von "Götterfurcht" zu "Lebenslust" gespannt.
Literatur:
Es werden zu den einzelnen Sitzungen Ordner in studip angelegt und dort Material bereitgestellt.
Sonstiges:
Die Vorlesung steht allen Interessierten offen!
Die Veranstaltung findet synchron über webex statt. Wer nicht die technischen Möglichkeiten zu einer Teilnahme hat, sollte sich bei mir melden, damit wir Regeln für eine asynchrone Teilnahme vereinbaren können.
Die Veranstaltung kann für den BA Klassisches Altertum (Nichtepochenspezifisches Sachthema, hier zusammen mit dem Seminar: Sparta - Legende und Wirklichkeit), den Master Alte Geschichte (hier zusammen mit dem Seminar: Rom als Kulturbringer?) sowie das Mastermodul Vormoderne I/ quellenzentriert (hier zusammen mit dem Seminar: Kattastrophen in der Antike) sowie das Master Geschichte Schwerpunktmodul Vormoderne (alte Ordnung) genutzt werden. Es wird in der Vorlesung eine Studienleistung erbracht.
Ob der Stoff dieser Vorlesung oder der Vorlesung "Späte römische Republik/ frühe Kaiserzeit" als Rahmenthema für die Abschlußklausur im modularisierten Staatsexamen (Termin: Herbst 2021) genutzt wird, wird in Rücksprache mit den Interessierten in den ersten Wochen des Semesters festgelegt. Wer die Abschlußklausur in der Antike schreiben möchte, sollte sich bitte bei mir melden.
Die Vorlesung kann im Einführungsmodul Antike als Ersatz für die Vorlesung "Geschichte der Antike im Überblick" verwendet werden. Näheres siehe Eintrag in den Seminaren.

Thursday: 13:00 - 14:30, weekly (from 15/04/21) n.a
Prof. Dr. phil. habil. Angela Pabst
Wirtschaftskrieg II - Frühstück mit Clausewitz Course details

siehe Datei

The course times are not decided yet. Prof. Dr. Ulrich Blum
Zwischen Griechen und Arabern: Philosophie und die Wissenschaften bei den Syrern (Lehrender: PD Dr. Yury Arzhanov) Course details

Die syrischen Gelehrten werden oft als „Vermittler“ des griechischen Kulturerbes an die Araber und später an Europa betrachtet. Die erhaltenen syrischen Übersetzungen der Schriften des Aristoteles, Euklid und Galen sind ein wichtiger Teil der Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte.
Der Kurs bietet einen Überblick über die syrische Rezeption der griechischen Philosophie und
Wissenschaften in der Spätantike und dem frühen Mittelalter an, d.h. in der Periode zwischen
dem 6. und dem 9. Jh., und schließt folgende Themen ein: die Rolle der Philosophie und
Wissenschaften im syrischen Bildungssystem, die Funktion der aristotelischen Logik, das
Medizinstudium, Plato und Platonismus bei den syrischen kirchlichen Autoren.
Der Kurs ist an alle Fächer gerichtet und setzt keine Vorkenntnisse der syrischen Sprache
voraus. Alle Quellen werden in Übersetzungen gelesen und analysiert.

Literatur:
Gerhard Endress, “Philosophie und Wissenschaften bei den Syrern,” in: W. Fischer und H.
Gaetje (Hgg.), Grundriss der Arabischen Philologie, Bd. 2: Literaturwissenschaft (Wiesbaden
1987), 407–412.
John Watt, “Syriac Philosophy,” in: Daniel King (ed.), The Syriac World, London & New
York, Routledge, 2019, pp. 422–437.

Friday: 12:00 - 14:00, weekly (from 16/04/21) n.a
Prof. Dr. Cornelia Horn
BA: REG und ETRANS 10 (BA-VM-S/MA-IntPol-GPO) Geographien der Solidarität. Osteuropa, der globale Süden und der sozialistische Internationalismus während des Kalten Krieges Course details

Verweise auf ‚alternative‘ oder ‚rote‘ Globalisierung’ sind in der jüngeren Forschung äußerst beliebt. Auch Begriffe wie „sozialistische Solidarität“ und damit einhergehend „sozialistischer Internationalismus“ erleben einen großen Aufschwung und werden als Ausgangspunkte für eine Analyse der komplexen, oftmals quer zu den als traditionell geltenden Scheidungslinien des Kalten Krieges verlaufenden globalen Verflechtungen genommen. Die dabei im Zentrum des wissenschaftlichen Interesses stehenden Ost-Süd-Beziehungen mit ihren durchaus widersprüchlichen sozialistischen (Gesellschafts-)Visionen und politischen Verstrickungen werden zum Thema des Seminars. Wie lässt sich die gegenseitige Faszination erklären, die zwischen den osteuropäischen und afrikanischen Ländern seit den 1950er Jahren zu beobachten war? Welche Art von Solidarität wurde dabei etabliert, wie wurde diese praktiziert und welche Nebeneffekte wurden generiert? Wie war es möglich, unterschiedliche Interessen und Akteure in ein gemeinsames Solidaritätsnetzwerk zu integrieren, das dank seiner ideologischen Attraktivität vereinte, gleichzeitig aber an eigenen Ansprüchen scheiterte und durch eigene Heterogenität spaltete? Oder aber, wie war ein gemeinsamer Nennen der sozialistischen Solidarität zu finden, die die Vorteile und eine gleichberechtigte Teilnahme an der von ihr angestrebten internationalen Ausdehnung anpries, jedoch extremen Paternalismus (post-)kolonialer Art praktizierte und menschenverachtende Asymmetrien generierte? Kurz: Wie haben die komplexen Ost-Süd-Beziehungen eine postkoloniale (Neu-)Verräumlichung der globalen Verflechtungen und Interdependenzen geprägt?
Diese Fragen nach der kulturellen und historischen Ausprägung und Reichweite der sozialistischen Solidaritätskonzepte und ihrem als alternativ betrachteten Globalisierungspotenzial gilt es in der Übung, anhand der neueren Studien aus dem dynamischen Feld der internationalen und transnationalen Geschichte des globalen Sozialismus sowie anhand des Quellenmaterials, kritisch zu beleuchten und zu reflektieren.

Dates on Tuesday. 18.05.21 13:00 - 14:30, Friday. 28.05.21 13:00 - 19:30, Saturday. 29.05.21 10:30 - 17:00, Friday. 11.06.21 13:00 - 19:30, Saturday. 12.06.21 10:30 - 17:00, Room: Seminarraum 8 (Raum 2.35) [EA 26-27] Dr. Justyna Aniceta Turkowska,
Dr. Paulina Gulinska-Jurgiel
GEO.06592 ASQ Web Mapping Course details

Etwa 80 Prozent aller politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen basieren heute auf einem Raumbezug. Entsprechend gewinnen in vielen Ausbildungszweigen der Universität raumbezogene, digitale Daten und zugehörige Informationstechnologien zur Datenverarbeitung immer mehr an Bedeutung. Insbesondere in den Naturwissenschaftlichen Fächern, aber auch zunehmend in den Geistes- und Wirtschaftswissenschaften, ist die Vermittlung von raumbezogenen Prozessen relevant. Im Rahmen des ASQ-Moduls stehen Theorie und Praxis zur Generierung von Online-Karten und Services zur Analyse / Visualisierung von interdisziplinären Fachinformationen im Fokus. Die neuen Potenziale zur raumbezogenen Datenvisualisierung, die sich mit den an der MLU verfügbaren Esri-Campuslizenzen (Weltmarktführer im GIS-Bereich) verbinden, werden dabei ebenso in den Blickpunkt gestellt wie Open Source Technologien.

Thursday: 15:30 - 17:00, weekly (from 15/04/21), Location: (online synchron (https://mluconf.uni-halle.de/b/det-3k0-7yn-a2u) oder online asynchron (Opencast))
Dr. Detlef Thürkow
MA: PM_II Projektmodul II (A) Course details

Im zweiten Teil des Projektmoduls werden die Teilnehmenden intensiv auf ihre eigenen Feldforschungen vorbereitet. Aus einem breiten Spektrum theoretischer Perspektiven und methodologischer Verfahren soll ein individuelles und fundiertes Forschungsexposé entwickelt werden. Qualitative sowie quantitative Methoden der ethnologischen Feldforschung stehen dabei im Mittelpunkt. Ziel ist es gemeinsam einen methodologischen „Werkzeugkasten“ zu entwickeln, der individuell auf die einzelnen Feldforschungsprojekte zugeschnitten werden kann.
Studienleistung: Forschungsexposé

Besonderheiten: Diese Veranstaltung ist ausschließlich für diejenigen Studierenden
im MA 120 vorgesehen, die bereits den ersten Teil des
Projektmoduls (PM I) besucht haben.

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/04/21) n.a
Boris Wille, M.A.
MP-E2 (Aufbaumodul-Vertiefung) Klinische Psychologie III - Vorlesung Course details Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/04/21) n.a
Prof. Dr. Dr. Ronny Redlich
MP-E2 (Aufbaumodul-Vertiefung) Übung zur Vorlesung Klinische Psychologie III Course details Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 22/04/21) n.a
Prof. Dr. Dr. Ronny Redlich,
M. Sc Erik Lang
OSW.05716.02 BA Jüdisches Denken als offenes Zentrum Course details

Das Judentum kennt keine grundlegenden Prinzipien oder Grundsätze im Sinne von zeitlos gültigen Dogmen, zu denen sich zu bekennen die Kohärenz dieser Religion bewirkte. Vielmehr gibt es einige zentrale Annahmen, deren – oft kontroverse – Diskussionen sich über die Jahrhunderte verfolgen lassen. Zu diesen Annahmen gehören etwa die Erwählung des Volkes Israel, die biblischen Prophetien, Lohn und Strafe, die Erlösung oder der Gebots- bzw. Gottesgehorsam (anlässlich der Beinahe-Opferung Isaaks durch Abraham in Gen 22). Es lässt sich also eine gewisse Kontinuität hinsichtlich einer fortdauernden Diskussion dieser Motive feststellen, nicht jedoch hinsichtlich ihrer Antworten. Diese sind vielmehr stark von der Interaktion mit der jeweiligen umgebenden Kultur abhängig, in der sich die jüdischen Gemeinschaften regional befanden. Das Seminar möchte einerseits in einige dieser kontinuierlich diskutierten zentralen Motive einführen, als auch eine Vorstellung von der Offenheit der Antworten vermitteln im Sinne ihrer permamenten Wiederentdeckung in der Interkation mit wechselnden kulturellen Kontexten. Anhand der Problematisierung des Begriffs der "jüdischen Philosophie" zu Beginn des Seminars soll das Konzept des "offenen Zentrums" vorgestellt werden. Anschließend soll diese Behauptung eines Anti-Essentialismus als wichtige Eigenschaft jüdischen Denkens ausgerechnet an den 13 Prinzipien (Ikkarim) des Moses Maimonides veranschaulicht werden, welche oft missverständlich als jüdische Dogmen bezeichnet werden. Dabei soll gezeigt werden, wie nicht nur des Maimonides' Projekt der Ikkarim an sich ein Produkt kontextueller Dynamiken im muslimischen Ägypten des 12. Jahrhunderts war, sondern auch seine Ausführungen im Detail zu Fragen wie der Einheit, Unkörperlichkeit und Existenz Gottes oder zur Prophetie oder zur Wiederauferstehung.

Literatur:
Oliver Leaman, Jewish Thought. An Introduction, New York 2006.
Yoram Hazon, The Philosophy of Hebrew Scripture, Cambridge: Cambridge University Press 2012.
Steven M. Wasserstrom, The Islamic social and cultural context, in: Daniel H. Frank, Oliver Leamn (eds.), History of Jewish Philosophy, London/New York, 2003, 93-114.
Menachem Kellner, Dogma in Medieval Jewish Thought, Oxford 1986

Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 20/04/21), Einführung in Jüdisches Denken: Kontinuierliche Wiederentdeckung zentraler Überzeugungen in wechselnden Kontexten n.a
Prof. Dr. Ottfried Fraisse
ROM.02688.05 Kulturgeschichte Italien Course details

Es geht um relevante Ereignisse in der Kulturgeschichte beginnend 1813 (Wiener Kongress) bis 2010/2020.
Auf wichtige Ereignisse mit Auswirkungen bis zur heutigen Zeit wird vertieft eingegangen.

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/04/21) n.a
Susanne Fülle-Delbarre, Dipl.-Lehrerin
SLA. 04768.03 Gender – Literatur – Kultur (Masterkolloqium) Course details

Das Kolloquium ist ein offenes Angebot für Studierende und Promovierende zur Themenfindung und vorläufigen Konzeption einer wissenschaftlichen Arbeit. Die eigenständige Recherche wird durch die Lektüre und Diskussion theoretischer Texte ergänzt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf literarischen und kulturellen Figurationen von Gender. Die Planung erfolgt gemeinsam und nach Interessenlage der Teilnehmer*innen. Ggf. wird die Gruppe nach Unterrichtssprachen (Deutsch/Russisch; BKS/Englisch) geteilt.

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 28/04/21) n.a
PD Dr. Tatjana Petzer
WIW.06893.01 Ökonometrie und Wirtschaftsgeschichte Course details

Das Seminar bewegt sich an der Schnittstelle zwischen dem Fach Geschichte und den quantitativen Methoden der Wirtschaftswissenschaften. Ziel des Seminars ist es, deutlich zu machen, welchen bahnbrechenden Beitrag Ökonometrie leistet, wirtschaftshistorische Zusammenhänge und Entwicklungen zu verstehen. Mehr noch es wird vermittelt, dass eine wirtschaftshistorisch fundierte Ökonometrie auch nützlich ist, um die historische Tiefendimension von gesellschaftlichen Problemen wie politischer Extremismus nach Finanzkrisen, Antisemitismus oder auch Rassismus empirisch zu erforschen. Dabei soll auch klar werden, dass Ökonometrie, selbst bei ausgefeiltesten Methoden, ohne eine gute historische Fundierung keine wirtschaftshistorisch aussagekräftigen Ergebnisse liefert. Vielmehr geht es um einen echten Dialog von Geschichte und Ökonomie / Ökonometrie. Am Ende des Seminars sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Lage sein, auch komplexere ökonometrische Aufsätze aus dem Bereich der Wirtschaftsgeschichte lesen und in ihrer Qualität beurteilen zu können.

Wir streben eine fachlich gemischte Gruppe aus Studierenden der Wirtschaftswissenschaften und der Geschichtswissenschaft an. Die Prüfungsleistungen werden in den Wirtschaftswissenschaften von Michael Kopsidis und in der Geschichtswissenschaft von Georg Fertig abgenommen. Für die Geschichtswissenschaft gilt: Das Seminar wird mit einer benoteten schriftlichen Hausarbeit (10 Leistungspunkte) abgeschlossen.

Monday: 15:30 - 17:00, weekly (from 26/04/21) n.a
Prof. Dr. Michael Kopsidis,
Prof. Dr. Georg Fertig