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Course directory - WS 2021/22
1221 Einträge in allen Unterebenen vorhanden
Philosophische Fakultät I - Sozialwissenschaften und historische Kulturwissenschaften (WS 2021/22) 246 Veranstaltungen
No. Title Zeit/Ort Lecturers
[BA-AS] [Seminar/Übung] Argumentationstechniken und Schreibwerkstatt Course details

Was ist eigentlich wissenschaftliches Schreiben? Wie entwickeln Sie eine Fragestellung und eine These? Wie bauen Sie eine Argumentation auf? Was sind die Grundbausteine eines Forschungsplans? Wie bilden Sie sich eine Meinung über die Texte anderer? Und wie können Sie Ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse in aktuelle gesellschaftliche Debatten transferieren? Die Schreibwerkstatt bietet eine gründliche Einführung.
Unter Anleitung und im Austausch miteinander üben Sie das Formulieren konkreter wissenschaftlicher Texte. Während der Vorlesungszeit fertigen Sie sukzessive eine Rezension, einen Forschungsplan, einen kleinen Aufsatz und einen Essay an. Die Entwürfe diskutieren wir im Plenum und in kleineren Gruppen. Von den Dozent*innen erhalten Sie mehrfach schriftliche Kommentare, auf deren Grundlage Sie Ihre Texte stetig weiterentwickeln. Bitte planen Sie dafür großzügig Zeit ein! Für Nachfragen steht Ihnen ein/e studentische/r Tutor*in unterstützend zur Seite.
Das Rahmenthema der Schreibwerkstatt ist die Geschichte des Russländischen Reichs vom 18. bis ins frühe 20. Jahrhundert, insbesondere die Auseinandersetzung seiner Repräsentanten mit der indigenen Bevölkerung in neu eroberten Gebieten. Anhand von Quellen und Forschungstexten werden wir der Frage nachgehen, wie die imperiale Regierung Wissen über die heterogene Einwohnerschaft ihres Reiches generierte.
Textgrundlage für das Modul ist ein Reader, der Forschungs- und Quellentexte zum Thema enthält. In beschränktem Umfang werden Sie selbst Literatur recherchieren. Russischkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Teilnahme am Seminar Schreibwerkstatt ist nur in Verbindung mit der Übung Argumentationstechniken möglich, da beide eng aufeinander abgestimmt sind.

Studienleistung: Begleitend zu den ersten Sitzungen formulieren Sie Exzerpte zu zentralen Forschungstexten und stellen diese mündlich vor. Im Laufe der Vorlesungszeit fertigen Sie die o.g. vier Texte an, diskutieren diese im Plenum und kommentieren die Texte Ihrer Kommiliton*innen. Die Studienleistung erbringen Sie durch die regelmäßige aktive Teilnahme an den Sitzungen.
Bis zum ersten oder zweiten Prüfungstermin müssen die vier Texte in überarbeiteter Form eingereicht werden.
Gewichtung der einzelnen Teile: 1/6 Rezension, 1/6 Forschungsplan, 1/3 Aufsatz, 1/3 Essay.

Tuesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 19/10/21), Location: Seminarraum 16 (Raum E.11) [LuWu 2]
Tuesday: 18:00 - 19:00, weekly (from 19/10/21), Tutorium, Location: Hörsaal F [Mel]
Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/10/21), Location: Seminarraum 19 (Raum1.40) [LuWu 2]
Prof. Dr. Yvonne Kleinmann,
Dr. Martin Rohde
[BA-B] [Seminar/Übung] Einführung in das Studium der Geschichtswissenschaft: "Hinaus mit der Jugend in des Getriebe der Staaten" Auslands- und Ausländerstudium im späten Kaiserreich Course details

Das Seminar und die Übung bilden zusammen das einführende Basismodul für den Studiengang BA Geschichte (60, 90, 120 LP und Lehramt), sind also beide zu belegen. Schwerpunkte im Seminar sind die Klärung zentraler Begriffe, die Einführung in wesentliche Arbeitsmaterialien und wichtiger Arbeitsorte der HistorikerInnen, ein Überblick über Techniken der Informationserschließung und -aneignung und eine erste Einführung in Methoden der Bearbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung. Die Übung zum Thema "Hinaus mit der Jugend in des Getriebe der Staaten: Auslands- und Ausländerstudium im späten Kaiserreich" unterstützt das Seminar durch die praktische Anwendung der vermittelten theoretischen Kenntnisse. Hier werden Quellen und Texte zum Auslands- und Ausländerstudium am Beginn des 20. Jahrhunderts gelesen und diskutiert.

Monday: 15:30 - 17:00, weekly (from 11/10/21), Location: Seminarraum 21 (Raum E.04) [LuWu 2]
Monday: 18:00 - 19:30, weekly (from 11/10/21), Location: Seminarraum 21 (Raum E.04) [LuWu 2]
Tuesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 09/11/21), Tutorium zur Lehrveranstaltung: Einführung in das Studium der Geschichtswissenschaft: "Hinaus mit der Jugend in des Getriebe der Staaten" Auslands- und Ausländerstudium im späten Kaiserreich, Location: Seminarraum 16 (Raum E.11) [LuWu 2]
Dr. Hartmut Rüdiger Peter
[BA-B] [Seminar/Übung] Einführung in das Studium der Geschichtswissenschaft: 1932: Das letzte Jahr der Weimarer Republik Course details

„Zwiespältige Jahreswende“ – unter diesem Titel blickte die Berliner Boulevardzeitung Tempo am 31. Dezember 1931 auf das alte Jahr zurück, „ein Jahr weltgeschichtlicher Ereignisse, das der Menschheit die bisher größte Wirtschaftskrise brachte und in ihrem Gefolge Arbeitslosigkeit, Not, Elend und Zwietracht.“ Den fünf Millionen Erwerbslosen und der „ungewissen Zukunft“ zum Trotz fiel die Neujahrsbotschaft der Tageszeitung dennoch verhalten positiv aus: „Eine dunkle Zukunft wird nicht heller, wenn man ihr nicht ein Licht gibt, nach dem auch der Mutlose greifen kann. Und sind wir nicht ein Jahr voller Sorgen endlich losgeworden? Auch das ist schon ein Fortschritt! Darum Prosit Neujahr 1932 – es wird schon werden!“ Die kommenden Monate sollten allerdings zeigen, dass die Wirtschafts- und Staatskrise ihren Höhepunkt noch nicht erreicht hatte und der Aufstieg der NSDAP zur Massenpartei noch bevorstand.

In diesem Seminar wollen wir uns über eine intensive Beschäftigung mit den Ereignissen und Entwicklungen des Jahres 1932 die Endphase der Weimarer Republik erschließen. In einem ersten Schritt werden wir uns zunächst allgemein mit der Geschichte und den verschiedenen Phasen der ersten deutschen Demokratie befassen. Im weiteren Verlauf des Seminars liegt dann ein besonderer Fokus auf ausgewählten Aspekten der Politik-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Kulturgeschichte des Krisenjahres 1932. Dabei geht es zum einen darum, die Faktoren herauszuarbeiten, die die Aushöhlung des parlamentarischen Systems und die Zerstörung der Republik beschleunigten. Zum anderen werden wir uns mit Gesellschaft, Alltag und Kultur im Schatten der Wirtschafts- und Staatskrise beschäftigen. Schließlich werden wir die Geschichte der späten Weimarer Republik im europäischen Kontext verorten und danach fragen, warum demokratische Systeme in der Zwischenkriegszeit europaweit in die Krise gerieten und in der Mehrzahl der Staaten durch Diktaturen ersetzt wurden.

Neben dem Erwerb von inhaltlichen Kenntnissen ist es zum einen Ziel des Seminars, die Grundlagen historischen Arbeitens (vom Bibliographieren über die Quellenkritik bis hin zur Erarbeitung eigener Fragestellungen) zu erlernen und einzuüben. Zum anderen wird am Beispiel des Seminarthemas ein Einblick in die wichtigsten Ansätze der Geschichtswissenschaft vermittelt.

Zu den von Ihnen im Seminar zu erbringenden Studienleistungen gehören die sorgfältige Lektüre der Vorbereitungstexte und Quellen für die einzelnen Sitzungen, die engagierte Mitarbeit im Seminar und das Verfassen verschiedener schriftlicher Arbeitsleistungen. Die Modulleistung besteht in einer unbenoteten Hausarbeit.

Zu diesem Grundkurs bieten wir Ihnen ein Tutorium an, in dem ein erfahrener Geschichtsstudent Ihre einzelnen Lernschritte unterstützt.

Literaturempfehlungen: Detlev J.K. Peukert: Die Weimarer Republik. Krisenjahre der klassischen Moderne, Frankfurt am Main 1987; Gunther Mai: Die Weimarer Republik. 3. Auflage, München 2018; Detlef Lehnert: Die Weimarer Republik. 2. Auflage, Stuttgart 2009.

Wednesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 10/11/21), Tutorium zur Lehrveranstaltung: Einführung in das Studium der Geschichtswissenschaft: 1932: Das letzte Jahr der Weimarer Republik, Location: Hörsaal XVI [Mel]
Thursday: 13:00 - 14:30, weekly (from 21/10/21), Location: Seminarraum 5 (Raum E.61) [EA 26-27]
Friday: 10:30 - 12:00, weekly (from 15/10/21), Location: Seminarraum 21 (Raum E.04) [LuWu 2]
Dr. Anna Catharina Hofmann
[BA-B] [Seminar/Übung] Einführung in das Studium der Geschichtswissenschaft: Adel, Klerus, Bauern, Bürger: Leben im Mittelalter Course details

Anhand ausgewählter Quellen aus den Bereichen des adligen, städtischen, monastischen und bäuerlichen Lebens wird den Teilnehmern ein Überblick über die höchst unterschiedlichen Rechts- und Sozialverhältnisse des hohen und späten Mittelalters vermittelt werden.
Das Seminar und die Übung bilden zusammen mit der Vorlesung das einführende Basismodul für den Studiengang Geschichte (BA 60, 90, 120 und Lehramt). Schwerpunkte im Seminar sind die Klärung zentraler Begriffe, die Einführung in wesentliche Arbeitsmaterialien und wichtiger Arbeitsorte des Historikers, ein Überblick über Techniken der Informationserschließung und -aneignung und eine erste Einführung in Methoden der Bearbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung. Die Übung unterstützt den Kurs durch die praktische Anwendung der vermittelten theoretischen Kenntnisse.
Die Modulleistung besteht aus einer wissenschaftlichen Hausarbeit; Studienleistungen sind regelmäßige (auch schriftliche) Hausaufgaben in Form von Vorbereitung einer Quelle / eines Sekundärtextes, Inhaltsangabe, Zusammenfassung eines wiss. Aufsatzes, Erstellen einer Bibliographie sowie die Übernahme eines Sitzungsprotokolls.

Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/10/21), Location: Seminarraum 16 (Raum E.11) [LuWu 2]
Thursday: 13:00 - 14:30, weekly (from 14/10/21), Location: Seminarraum 16 (Raum E.11) [LuWu 2]
Thursday: 18:00 - 19:30, weekly (from 04/11/21), Tutorium, Location: Seminarraum (Indologie)
Prof. Dr. Klaus Krüger
[BA-B] [Seminar/Übung] Einführung in das Studium der Geschichtswissenschaft: Das Jahr 1989 Course details

Vor drei Jahrzehnten verschwand das Staatsgebilde der DDR – die Menschen freilich, ihre Erfahrungen aus der Vergangenheit und ihre Erwartungen an die Zukunft blieben. Das Seminar fragt nach den Ereignissen der „Wende“ ebenso wie nach den langfristigen Veränderungen für die Bürgerinnen und Bürger. Im Fokus steht dabei die Alltagsgeschichte im Osten Deutschlands.
Der Grundkurs und die Übung bilden zusammen mit der Vorlesung das einführende Basismodul für den Studiengang BA Geschichte (60, 90, 120 und Lehramt). Schwerpunkte im Grundkurs sind die Klärung zentraler Begriffe, die Einführung in wesentliche Arbeitsmaterialien und wichtiger Arbeitsorte der Historiker*innen, ein Überblick über Techniken der Informationserschließung und -aneignung und eine erste Einführung in Methoden der Bearbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung. Die Übung unterstützt den Kurs durch die praktische Anwendung der vermittelten theoretischen Kenntnisse.

Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/10/21), Location: Seminarraum 23 A (Raum 2.02) [LuWu 2]
Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 12/10/21), Location: Seminarraum 23 A (Raum 2.02) [LuWu 2]
Thursday: 08:00 - 09:30, weekly (from 01/11/21), Tutorium, Location: Seminarraum 23 (Raum 2.01) [LuWu 2], Seminarraum (Indologie)
Prof. Dr. Silke Satjukow
[BA-B] [Seminar/Übung] Einführung in das Studium der Geschichtswissenschaft: Der Deutsche Orden. Ein spätmittelalterlicher Ritterorden zwischen adliger, geistlicher und politischer Identität Course details

Im Jahr 1231 überschritt eine kleine Gruppe von Ordensrittern mit weiteren Bewaffneten die Weichsel, um mit Unterstützung des polnischen Herzogs Konrad von Masowien gegen die heidnischen Prußen zu kämpfen. In den folgenden 50 Jahren gelang nach einigen Rückschlägen die Eroberung und Christianisierung des Landes Preußen, das im selben Zeitraum auch von deutschsprachigen Siedlern kolonisiert wurde. Bis zur Reformation sollte Preußen den Kern der weltlichen Herrschaft des Ordens bilden.

Das spätmittelalterliche Preußen ist indes ebenso wenig mit dem Deutschen Orden gleichzusetzen, wie der Orden auf Preußen reduziert werden kann. Vielmehr handelte es sich um einen Spital- und Ritterorden, der am Ende des 12. Jahrhunderts im Heiligen Land entstanden war, dessen Hauptsitz bis 1309 im Mittelmeerraum lag und der über umfangreiche Besitzungen in Südwestdeutschland und Franken verfügte. Zugleich war der Orden auf verschiedenen Ebenen von Spannungen und Widersprüchen geprägt. Er bildete eine geistliche Korporation, die unmittelbar dem Papst unterstellt war, entwickelte aber zunehmend eine adlig-ständische Identität. Seinen Statuten nach war er zu Krankenpflege und Heidenkampf verpflichtet, führte aber auch Kriege gegen christliche Herrschaftskonkurrenten. In Preußen fungierte der Orden als Landesherr eines straff organisierten „Fürstenstaats“; seine Mitglieder entstammten indes zumeist dem nichtfürstlichen Adel Süddeutschlands.

Im Licht dieser (und anderer) Widersprüche und Spannungen wollen wir im Seminar die Geschichte des Ordens untersuchen und dabei grundlegende Methoden und Fertigkeiten historischen Arbeitens einüben. Welche Forschungsansätze gibt es und wie kann man sich darüber informieren? Wie zitiert man Forschungsliteratur richtig? Wo findet man historische Quellen und wie wertet man sie aus, um Einblick in faszinierende Vergangenheiten zu erhalten? Geschichtswissenschaftliches Arbeiten ist ein großes Vergnügen, wenn man die Grundtechniken von der Pike auf gelernt hat! Im Basisseminar wird dazu Gelegenheit geboten!

Als Studienleistung sind im Laufe des Semesters zwei Übungsaufgaben einzureichen, die die Abfassung der als Modulleistung vorgesehenen Hausarbeit vorbereiten. Studienleistung sind weiterhin die regelmäßige Teilnahme mit Bearbeitung von Arbeitsblättern sowie ein abschließender Kurztest, der propädeutische und inhaltliche Grundkenntnisse prüft.

Literatur: Jürgen Sarnowsky, Der Deutsche Orden, München 2007 oder jünger (Dieses kurze Werk aus der Reihe „Beck Wissen“ ist bis zur vierten Sitzung zu lesen!).

Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 12/10/21), Location: Seminarraum 21 (Raum E.04) [LuWu 2]
Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 12/10/21), Location: Seminarraum 21 (Raum E.04) [LuWu 2], Seminarraum 13 (Raum K.03) [EA 25] Psychologie
Thursday: 18:00 - 19:30, weekly (from 04/11/21), Tutorium, Location: Seminarraum 9 (Raum 2.36) [EA 26-27]
Prof. Dr. Georg Jostkleigrewe
[BA-B] [Seminar/Übung] Einführung in das Studium der Geschichtswissenschaft: Freie und unfreie Arbeit in der Frühen Neuzeit Course details

Die Geschichte der Arbeit kann aus zwei unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden: einerseits als eine Geschichte des Arbeitsbegriffes, also der unterschiedlichen Bewertungen und Definitionen von Arbeit – von der Frage, ob Arbeit entwürdigt, bis zur Frage, ob denn Tätigkeiten, die nicht dem Erwerb dienen, als Arbeit oder sogar ‚unfreie Arbeit‘ ,‚Sklaverei‘ oder ‚Ausbeutung‘ gelten sollen. Andererseits kann man fragen, wie sich die Praxis der Arbeit in der Frühen Neuzeit gestaltete: ob viel oder wenig gearbeitet wurde, welche Konsequenzen Arbeit für das Markieren sozialer Ungleichheit hatte, wie Arbeitsrollen von Alt und Jung, Mann und Frau sich unterschieden.

Arbeit bildet dabei ein zentrales Element vormodernen Wirtschaftens, sowohl in der Erzeugung von Grundnahrungsmitteln als auch im Bergbau, in Werkstätten oder im Haushalt. Zugleich beruhte sie auf umfangreich verrechtlichten Strukturen und beinhaltete eine Vielzahl sozialer und symbolischer Praktiken. Ziel des Seminars ist es die unterschiedlichen Formen freier und unfreier Arbeit im vormodernen Deutschland zu klassifizieren, gleichzeitig sollen aber auch Möglichkeiten und Grenzen von Handlungsspielräumen innerhalb des Systems ausgelotet werden. Denn gerade diese Handlungsspielräume mussten von allen involvierten Akteuren immer wieder aufs Neue ausgehandelt werden. Die Wechselwirkungen zwischen rechtlichen Grundlagen, sozialer Praxis, symbolischer Repräsentation und ihr Verhältnis zueinander stehen dabei im Mittelpunkt der Auseinandersetzung.

Schwerpunkte sind:

  • die Klärung zentraler Voraussetzungen für das Geschichtsstudium (z.B. dessen, was Sie an Vorstellungen über die geschichtliche Vergangenheit mitbringen),
  • die Einführung der wesentlichen Arbeitsmaterialien und wichtiger Arbeitsorte der HistorikerInnen,
  • ein Überblick über Techniken der Informationsaneignung (z.B. Bibliographieren, Exzerpieren; Quellenarten und ihre Interpretation)
  • erste Übungen in Methoden der Bearbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung

Literatur zur Einführung:

Brass, Tom / van der Linden, Marcel (Hrsg.), Free and unfree labour. The debate continues, Bern 1997.
Herrmann-Otto, Elisabeth (Hrsg.), Unfreie Arbeits- und Lebensverhältnisse von der Antike bis in die Gegenwart. Eine Einführung, Hildesheim u.a. 2005.
Kocka, Jürgen / Offe, Claus / Redslob, Beate (Hrsg.), Geschichte und Zukunft der Arbeit, Frankfurt / Main 2000.
Klußmann, Jan (Hrsg.), Leibeigenschaft. Bäuerliche Unfreiheit in der frühen Neuzeit, Köln 2003.
Werner Conze, Arbeit, in: Reinhart Koselleck, Otto Brunner, Werner Conze (Hrsg.), Geschichtliche Grundbegriffe. Historisches Lexikon zur politisch-sozialen Sprache in Deutschland. Bd. 1, A-D, Stuttgart 1972, S. 154-215.
Josef Ehmer / Edith Saurer: Art. „Arbeit“. In: Enzyklopädie der Neuzeit, hrsg. von Friedrich Jaeger, Bd. 1, Stuttgart 2005, S. 507-533.

Tuesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 12/10/21), Location: Seminarraum 15 (Raum K.01) [EA 25] Rückinfo Fr. Moeller
Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/10/21), Location: Seminarraum 15 (Raum K.01) [EA 25] Rückinfo Fr. Moeller
Thursday: 15:30 - 17:00, weekly (from 04/11/21), Tutorium, Location: Seminarraum 11 (Raum 2.39) [EA 26-27]
Dr. Anne Purschwitz
[BA-EA] [Seminar] Das Zeitalter des Marius und Sulla (ca. 120-78 v. Chr.) Course details

Aussenpolitisch stellte das römische Reich am Ausklang des 2. Jahrhunderts v. Chr. ohne jeden Zweifel die dominierende Macht im Mittelmeerraum dar, innenpolitisch stand es allerdings seit den Tagen der Gracchen vor enormen strukturellen und sozialen Herausforderungen. Dieser Krise konnten auch Marius und Sulla - neben Pompeius und Caesar zählen sie sicherlich zu den prägendsten Persönlichkeiten der römischen Republik - nicht Herr werden… ganz im Gegenteil. Durch ihr oft rücksichts- und gewissenloses Handeln, ihre nicht weit genug reichenden Lösungsbemühungen und gegenseitige Animosität trugen sie maßgeblich dazu bei, die innere Zerrissenheit des Staates noch zu verstärken. Nichtsdestotrotz hinterließen sie durch eine Vielzahl an persönlichen Erfolgen und ihren folgenschweren Konflikt miteinander, der letztlich in einen Bürgerkrieg mündete, tiefe Spuren in der römischen Geschichte. Diese sollen im Rahmen des Seminars erschlossen und in den Kontext der Ereignisse und Entwicklungen im Zeitraum ca. 120 bis 78 v. Chr. eingeordnet werden.

Studienleistung:
mündlicher und schriftlicher Beitrag

Literatur:
Karl Christ, Krise und Untergang der römischen Republik, 8. unveränderte Auflage, Darmstadt 2013.
Richard John Evans, Gaius Marius. A Political Biography, Pretoria 1994.
Arthur Keaveney, Sulla. The Last Republican, 2nd Edition, London / New York 2005.

Thursday: 13:00 - 14:30, weekly (from 14/10/21), Location: (Rob / HS)
Sebastian Blaschek
[BA-EA] [Seminar] Herodot und die Anfänge der Geschichtsschreibung Course details

Das Schreiben von Hausarbeiten ist studentisches Pflichtprogramm. Aber keine Angst, in diesem Seminar lernen Sie, wie eine Hausarbeit in der Alten Geschichte zu schreiben ist und mit welchem Thema ließe sich das Geschichtsstudium besser beginnen als mit dem sogenannten pater historiae, mit Herodot. Eine seiner Erzählungen kennen Sie mit Sicherheit bereits, den Bericht über den heldenhaften Kampf der 300 („Wanderer kommst du….“). In diesem Seminar wollen wir uns also beispielhaft mit einem der zentralen Texte der Geschichtswissenschaft auseinandersetzen, mit ihrem Anfang. Es gilt, einen Einblick in neuere Diskussionen über Vorwürfe an und Vorstellungen von Herodot zu diskutieren und damit einen ersten Einblick in die Alte Geschichte und ihre Methoden und Techniken zu gewinnen.

Studienleistung: In diesem Seminar erbringen Sie Ihre Studienleistung nicht, indem Sie einen Vortrag halten. Stattdessen beantworten Sie schriftlich Fragen zum wöchentlichen Text. Dies hat den Vorteil, dass Sie sich perspektivisch auch für Ihre Hausarbeit schon einmal in schriftlicher Form Gedanken über Aufsätze und Thesen machen. Die Fragen dienen daneben als Ansatz- und Leitpunkte der wöchentlichen Diskussion.
Gesamtausgabe: Herodot, Historien, Neu übersetzt, herausgegeben und erläutert von Nesselrath, Heinz- Günther, 2017.
Kommentar: Asheri, David/ Lloyd, Alan/ Moreno, Alfonso: A Commentary of Herodotus

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/10/21), Location: (Rob / HS)
Gregor Krönig
[BA-EA] [Seminar] Makedonien bis auf Alexander III. (7.-4. Jh.v.Chr.) Course details

Makedonien im Norden der griechischen Halbinsel führte über mehrere Jahrhunderte ein Schattendasein in der Nachbarschaft Athens, auch sein Aufstieg zur führenden Macht Griechenlands vollzog sich bis ins 4. Jahrhundert v.Chr. eher zähflüssig. Das Seminar nimmt diese oft als ‚dunkel‘ bezeichneten Jahrhunderte Makedoniens bis zum Jahr 336 v.Chr. in den Fokus, um der Frage nachzugehen, ob diese wirklich so dunkel gewesen sind. Es soll zudem untersucht werden, inwieweit der Aufstieg Makedoniens auf Einzelleitungen bedeutender Könige beruht und welche Rolle seine geopolitische Einbettung zwischen den klassischen ‚Supermächten‘ Athen und Persien spielte. Schließlich soll auch die ‚Systemfrage‘ gestellt werden: Makedonische Monarchie oder athenische Demokratie – welche (welt-) politischen Herausforderungen begünstigten in der Antike welche Staatsform?

Studienleistung:
Referats (inkl. Handout). Details zu den Anforderungen an beide Teilleistungen werden in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

Literatur:
Nicholas G. L. Hammond (et al.), A History of Macedonia, 3 Bde., Oxford 1972-88. Waldemar Heckel (Hrsg., et al.), Lexicon of Argead Makedonia, Berlin 2020.
Malcolm Errington: Geschichte Makedoniens, München 1986.

Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 12/10/21), Location: Hörsaal XII [Löw]
Dr. Thomas Brüggemann, M.A.
[BA-EA] [Vorlesung] Geschichte der Antike im Überblick Course details

Um einen Überblick über die gesamte Antike, das Forschungsfeld der Universitätsdisziplin der Alte Geschichte, zu bieten, wird die Vorlesung versuchen, die Hauptcharakteristika jener Epochen vorzustellen, in welche die Geschichtswissenschaft den relevanten Zeitraum von ca. 2000/1200 v. Chr. bis ca. 5./6. Jh. n. Chr. untergliedert hat. Wir lernen dabei die Mykener als erste Griechen ebenso kennen wie die „Dunklen Jahrhunderte“, die „Archaik“ und „Klassik“, den „Hellenismus“, sodann die verschiedenen Phasen der römischen Geschichte mit „Königszeit“, „Republik (hier: frühe, klassische, späte Republik)“ und „Kaiserzeit (hier: frühe, hohe Kaiserzeit, das dritte Jahrhundert und die Spätantike)“. Dabei werden gleichermaßen die traditionellen Themen von Politik und Gesellschaft wie auch einige kulturhistorische Aspekte berücksichtigt und ein exemplarischer Einblick in Fragestellungen und Vorgehensweise althistorischer Wissenschaft geboten. Als Leitfrage aber soll uns die These beschäftigen, daß die Wirkungen der Antike noch täglich in unserem Alltag spürbar sind. Lassen Sie sich überraschen…
Die Vorlesung bildet in den Altertumswissenschaften das gleichnamige Modul „Geschichte der Antike im Überblick“ und schließt dort mit einer Klausur als Modulleistung ab. Im BA/mod. Lehramt Geschichte ist sie Teil des Einführungsmoduls Antike. In ihr wird eine der beiden Studienleistungen erbracht, die zweite Studienleistung wird im zugehörigen Seminar abgelegt, in dem auch die Modulleistung Hausarbeit geschrieben wird. Wegen der großen Zahl von Teilnehmenden wird die Vorlesung digital durchgeführt (sychron über webex; asynchrone Teilnahme ist möglich; hierzu werden Materialien in Ordner zu den einzelnen Sitzungen eingestellt). Die Vorlesung „Geschichte der Antike im Überblick“ kann nur im WS angeboten werden. Wenn Sie mit der Antike bereits in Grundzügen vertraut (oder terminlich verhindert) sind, können Sie im Einführungsmodul Antike auch eine andere althistorische Vorlesung für die Erbringung der Studienleistung nutzen. Hierzu bitte Kontaktaufnahme mit: angela.pabst@altertum.uni-halle.de. Im WS 2021/22 sind die Seminarplätze im Einführungsmodul Antike leider begrenzt, da Prof. Pfeiffer ein Forschungsfreisemester hat. Sollten Sie keinen Platz bekommen, so können Sie im WS 2021/22 die Studienleistung in der Vorlesung erbringen und das Einführungsmodul Antike mit dem Seminar dann im SoSe 2022 abschließen.

Studienleistung:
BA/mod. Lehramt Geschichte: Kurztest; Studiengänge Altertum: Übungsaufgabe

Literatur:
Werner Dahlheim, Die griechisch-römische Antike, Bd. 1: Griechenland, UTB 1646 und Bd, 2: Rom, UTB 1647, Paderborn 1992
Oswyn Murray/ John Kenyon Dover/ Frank Walbank/ Robert Maxwell Ogilvie/ Michael Crawford/ Colin Wells, DTV Geschichte der Antike in 6 Bd. (Neuauflage in 2 Bd.; 1. Bd. Griechenland; 2. Bd.: Rom; die letzte Auflage Düsseldorf 2006)
Christian Mann, Antike, Einführung in die Altertumswissenschaft, Berlin 2008

Friday: 13:00 - 14:30, weekly (from 15/10/21) n.a
Prof. Dr. phil. habil. Angela Pabst
[BA-EM] [Seminar] "Asoziale" im Nationalsozialismus Course details

Menschen, die abseits der hegemonialen Norm von der Mehrheitsgesellschaft verortet und als Gruppen definiert werden, sind stets Ausgrenzung und Ablehnung ausgesetzt. In modernen Gesellschaften rückt bei der Betrachtung, ob ein Mensch als Mitglied oder als Außenseiter gesehen wird, meist die ökonomische Nutzbarmachung in den Vordergrund. Doch auch Sexualität, die Gestaltung des Lebens selbst, etwa die gewählte Wohnform, die Verweigerung der als „normal“ betrachteten Aktivitäten oder die Partizipation an als „abnorm“ aufgefassten Tätigkeiten gehören dazu.
Während des Nationalsozialismus sahen sich gesellschaftliche Außenseiter einer bereits ab 1933 eintretenden Verfolgung ausgesetzt, die sich in den Folgejahren kontinuierlich verschärfen sollte. Der Begriff des „Asozialen“ und die damit stigmatisierten Gruppenkonstruktionen hatten ihren Ursprung dabei nicht im nationalsozialistischen Deutschland, dort jedoch eine immense Aufwertung und erbbiologische Umdeutung erlangt. Dabei waren es weniger eugenische Maßnahmen, die den größten Einfluss auf die Ränder der Gesellschaft ausübten, als es der polizeiliche Zugriff auf als „asozial“ klassifizierte Menschen war, der sich nach der Machtübernahme mithilfe von Sondererlassen und Verordnungen in intensiver Form zuspitzte. Eine konsistente Definition des Begriffs sollte es jedoch auch bis zum Kriegsende nicht geben und so blieb der Zugriff auf „Asoziale“ durch die Möglichkeiten des NS-Terrors vielschichtig. Nach Kriegsende waren jene, die in den Konzentrationslagern den schwarzen Winkel getragen hatten, oftmals Ausgegrenzte, deren schmerzhafte Erfahrungen noch lange Zeit gesamtgesellschaftlich als selbstverschuldet wahrgenommen worden ist. In der historischen Forschung erfuhr das Thema der „Asozialen“ im Nationalsozialismus insbesondere ab den 1990 an Beachtung, seit jüngster Zeit wird sich auch politisch der Aufarbeitung der Verfolgung „Asozialer“ im Nationalsozialismus verstärkt gewidmet. Im Seminar werden wir uns mit der Konstruktion der „Asozialen“ im Nationalsozialismus und der Geschichte ihrer Verfolgung beschäftigen. Dafür werden wir zuerst einen Blick auf das Konzept der „Volksgemeinschaft“ werfen, bevor darauf geschaut wird, wer nicht zu dieser gehören sollte. Um Brüche und Kontinuitäten des politischen und gesellschaftlichen Umgangs mit gesellschaftlichen Außenseitern deutlich zu machen,
werden wir uns zudem mit der Tradierung von Vorurteilen und Diskriminierungen gegenüber „Asozialen“ vor und nach dem Nationalsozialismus auseinandersetzen.

Literaturempfehlungen:
Wolfgang Ayaß: „Asoziale“ im Nationalsozialismus, Stuttgart 1995;
Julia Hörath: „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ in den Konzentrationslagern 1933 bis 1938, Göttingen 2017.

Monday: 15:30 - 17:00, weekly (from 11/10/21), Location: Hörsaal D [Mel]
Niklas Poppe
[BA-EM] [Seminar] Einführung in die Medien- und Kommunikationsgeschichte des Nationalsozialismus Course details

Die institutionelle und inhaltliche Lenkung der Massenmedien zählt zu den wesentlichen Merkmalen der nationalsozialistischen Herrschaft. In bis dahin ungekanntem Ausmaß haben die Nationalsozialisten bereits unmittelbar nach der Machtübernahme damit begonnen, einen Propagandaapparat zu errichten, der sämtliche Medienkanäle erfasste. In den darauffolgenden Jahren ist es ihnen nicht nur gelungen, diesen Apparat immer weiter auszubauen, sondern ihn auch bis in die letzten Tage der NS-Herrschaft funktionsfähig zu halten. Gleichzeitig wirkte sich die Steuerung der gesamten Medienlandschaft dabei unmittelbar auf das Alltagsleben der Bevölkerung des „Dritten Reiches“ aus: Der alltägliche Medienkonsum – von der Lektüre der Tagespresse bis hin zum Gang ins Kino – war weitreichend geprägt von politischer Kontrolle und Beeinflussung.
Im Seminar wollen wir uns der Geschichte der Massenmedien und der öffentlichen Kommunikation im Nationalsozialismus annähern. Dabei soll der Schwerpunkt nicht allein auf der Entwicklung des Propagandaapparates und einzelner Medienkanäle liegen, sondern besonders die gesellschaftsgeschichtliche Bedeutung der Massenmedien im Verlauf der gesamten NS-Herrschaft in den Blick genommen werden. Das Seminar bietet dazu neben einer methodischen und praktischen Einführung im Umgang mit verschiedenen Quellengattungen (Presse, Rundfunk, audiovisuelle Quellen) vor allem eine Beschäftigung mit der Rolle von Medien im Zusammenhang mit zentralen Themenfeldern der NS-Geschichte (Machtübernahme und Herrschaftssicherung, Führerkult, „Volksgemeinschaft“, Gewalt und Kriegsgeschehen, Holocaust u.a.). Darüber hinaus soll die Veranstaltung auch an jüngere Forschungsdiskussionen über die Mediengeschichte als Teildisziplin der Geschichtswissenschaft sowie über die analytische Tragfähigkeit des Propagandabegriffs heranführen.
Das Seminar findet von Oktober bis Dezember im wöchentlichen Rhythmus statt. Im Januar 2022 entfallen die wöchentlichen Sitzungen und werden in zwei Blocksitzungen am 4. und 5. Februar (Freitagnachmittag/Samstag) nachgeholt.

Studienleistungen: Regelmäßige und aktive Teilnahme sowie maximal drei kleinere schriftliche und mündliche Beiträge im Laufe des Semesters.

Modulleistung: Hausarbeit

Literatur zur Einführung:

Frank Bösch, Mediengeschichte. Vom asiatischen Buchdruck zum Fernsehen, Frankfurt a.M./New York 2011 [besonders Kap. 5.3: Diktaturen und Zweiter Weltkrieg, S. 170–189. Mit VPN-Zugang online über den OPAC der ULB Halle erhältlich].
Clemens Zimmermann, Medien im Nationalsozialismus. Deutschland 1933–1945, Italien 1922–1943, Spanien 1936–1951, Wien u.a. 2007.

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/10/21), Location: Seminarraum 22 A (Raum 1.02) [LuWu 2]
Dates on Friday. 04.02.22 14:00 - 18:00, Saturday. 05.02.22 09:00 - 18:00, Room: Seminarraum 22 A (Raum 1.02) [LuWu 2]
Kay Schmücking
[BA-EM] [Seminar] Holodomor - Geschichte und Erinnerung des 'Großen Hungers' in der Ukraine 1932/33 Course details

Die große Hungersnot der Jahre 1932/33 in der Sowjetunion und insbesondere ihre Ursachen in der sowjetischen Ukraine gehörten lange Zeit zu den ausgesprochenen umstrittenen Themen in der sowjetischen Geschichte. Mittlerweile ist weithin anerkannt, dass der aus der Zwangskollektivierung der Landwirtschaft hervorgegangene Hunger von der sowjetischen Führung in den ukrainischen Territorien gezielt aus politischen Gründen verstärkt wurde. Mit ungefähr vier Millionen Todesopfern gehört der "Holodomor", die große Hungersnot in der Ukraine in den Jahren 1932/33, damit zu den größten Verbrechen während Stalins Herrschaft.

In der Lehrveranstaltung sollen die Geschichte des "Großen Hungers" in der Ukraine sowie damit verbundene Kontroversen in der Forschung und ihre Entwicklung bis in die Gegenwart behandelt werden. Dabei sollen vergleichend auch andere Regionen der Sowjetunion einbezogen werden. Gleichzeitig war die Geschichte des "Großen Hungers" auch immer ein Gegenstand politischer Konflikte und einer bis in die Gegenwart umstrittenen Erinnerung. Während in sowjetischer Zeit der Hunger weitgehend geleugnet und entsprechende Berichte als "faschistische Propaganda" zurückgewiesen wurden, wurde er außerhalb der Sowjetunion, insbesondere in der ukrainischen Diaspora, schon früh als Genozid am ukrainischen Volk beschrieben. Auch die bis in die Gegenwart fortdauernden erinnerungsgeschichtlichen Gegensätze sollen in der Veranstaltung behandelt werden.

Studienleistung: Referat, regelmäßige Textlektüre

Literatur:
Anne Applebaum: Roter Hunger. Stalins Krieg gegen die Ukraine, München 2019; Timothy Snyder: Bloodlands. Europa zwischen Hitler und Stalin, München 2011; Alfred Eisfeld, Guido Hausmann, Dietmar Neutatz (Hg.): Hungersnöte in Russland und in der Sowjetunion 1891-1947. Regionale, ethnische und konfessionelle Aspekte, Essen 2017

Monday: 13:00 - 14:30, weekly (from 11/10/21), Location: Seminarraum 12 (Raum 2.40) [EA 26-27]
PD Dr. Kai Struve
[BA-EM] [Seminar] Sexualität und Geschlecht im Film: Pre-Code Hollywood (ca. 1929-1934) Course details

(Spiel-)Filme begegnen uns in unserem Alltag vor allem als Unterhaltungsmedium. Filme sind aber auch eine historische Quelle. Als solche können sie uns über bestimmte Gegenstände und Phänomene der Vergangenheit berichten. Sexualität und Geschlecht sind zwei bedeutsame Kategorien der Differenz, die in historischen und gegenwärtigen Gesellschaften immer neu ausgehandelt werden. Diese Aushandlungen werden auch im Medium „(Spiel-)Film“ sichtbar.
In diesem Seminar werden wir uns im Laufe des Semesters mit vier verschiedenen Spielfilmen aus der sogenannten „Pre-Code“-Ära Hollywoods beschäftigen (ca. 1929 bis 1934), nämlich die Zeit vor der flächendeckenden Implementierung des sogenannten „Production Code“ oder „Hays Code“. Der „Hays Code“ (nach seinem Verfasser Will Hays) war eine Reihe von Regelungen zur Selbstzensur der US-amerikanischen Filmproduktionsfirmen, die von 1934 bis 1968 in Kraft waren. Der „Production Code“ regelte insbesondere auch die „moralisch korrekte“ Darstellung von Geschlecht und Sexualität.
Wir werden uns in den Sitzungen insbesondere mit der Darstellung von Geschlecht und Sexualität auseinandersetzen, diese analysieren und kontextualisieren. Filme sind in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen sehr wirkmächtig. Das liegt daran, dass der Film ein Zeichensystem ist, welches in der Lage ist, außerfilmische Zeichensysteme zu repräsentieren. Er kann sich anderer, nicht-filmischer Zeichensysteme bedienen, sie transformieren und sie in ein neues Bedeutungsgefüge stellen. Vorstellungen von „richtiger“ und „falscher“ Sexualität und Geschlechtlichkeit werden auf der Leinwand erst „produziert“ und für ein breites Publikum sichtbar gemacht. Die Quelle „Film“ aus einer geschichtswissenschaftlichen Perspektive zu betrachten, wird uns deutlich machen, dass so scheinbar „überzeitliche“ und „natürlich“ wirkende Phänomene wie Geschlecht und Sexualität eine Geschichte haben, die wir studieren können.
Die Teilnahme an diesem Seminar setzt voraus, längere wissenschaftliche Texte auf Englisch zu lesen und dass vor den betreffenden Sitzungen die Spielfilme in voller Länge in der englischen Originalfassung angesehen werden.
Film 1 – „Shanghai Express“ (USA, 1932, Josef von Sternberg)
Film 2 – „Employee’s Entrance“ (USA, 1933, Roy del Ruth)
Film 3 – „Call her Savage” (USA, 1932, John Francis Dillon)
Film 4 – „Red Dust“ (USA, 1932, Victor Fleming)

Studienleistung: Referat, Ergebnisprotokoll
Literatur
Franziska Schößler, Einführung in die Gender Studies. Studienbuch Literaturwissenschaft. Berlin: Akad.-Verl., 2008.
Helmut Korte, Einführung in die systematische Filmanalyse. Ein Arbeitsbuch, E. Schmidt Verlag 2004.
Thomas Doherty, Pre-Code-Hollywood. Sex, Immorality, and Insurrection in American Cinema, 1930-1934, NY: Columbia University Press, 1999.

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/10/21), Location: Hörsaal V (Raum E.03) [LuWu 2]
MA Antonius Heinrich Schulte
[BA-EM] [Seminar] Zwischen Halle und Windhoek. Die deutsche Gesellschaft und "ihre" Kolonien 1884-1918 Course details

Im Jahr 1884 erhob das Deutsche Reich erstmals den Anspruch, Gebiete und Menschen in Afrika und im Pazifik als Kolonien zu beherrschen. 35 Jahre später verlor Deutschland mit dem Versailler Friedensvertrag alle Kolonien an andere Kolonialmächte. Lange Zeit neigten Geschichtswissenschaft und politische Öffentlichkeit der Bundesrepublik dazu, die Relevanz der deutschen Kolonialherrschaft kleinzureden: Verglichen mit den anderen Kolonialmächten habe man doch nur sehr kurz und nur in wenigen Territorien Kolonialherrschaft ausgeübt. In den letzten Jahrzehnten hat sich diese Perspektive zu wandeln begonnen: Die Geschichtswissenschaft hat z.B. die genozidale Kriegsführung der deutschen Kolonialtruppen im heutigen Namibia rekonstruiert, deutsche Museen werden mit der Frage konfrontiert, ob ihre außereuropäischen Sammlungen nicht durch koloniale Raubpraktiken entstanden sind, und politische Aktivist*innen skandalisieren die Namensgebung von Straßen oder Geschäften als unreflektiertes kolonialistisches/rassistisches Erbe.
Nun besteht die Aufgabe der Geschichtswissenschaft nicht darin, zu bereits gefällten moralischen Werturteilen passende historische Tatsachen nachzuliefern. Vielmehr haben Historiker*innen zunächst einmal mit den Methoden ihrer Wissenschaft konkret zu ermitteln, wie historische Ereignisse und Strukturen entstanden sind, welche Rolle welche Akteur*innen warum dabei gespielt haben und welche Wirkungen wiederum von historischen Ereignissen und Strukturen ausgegangen sind. In diesem Seminar fragen wir daher auf der Basis von zeitgenössischem Quellenmaterial danach, welche Bedeutung die Kolonialherrschaft für die deutsche Gesellschaft selbst gehabt hat: Wessen Interessen und Einflussnahmen führten 1884 zur Aneignung von Kolonien und danach zur Entwicklung einer Kolonialpolitik? Was erfuhren hallesche Zeitungsleser*innen 1904/5 vom deutschen Vernichtungskrieg in Namibia? Wer engagierte sich damals im halleschen Kolonialverein, und welche Rolle spielte dieser Verein in der städtischen Öffentlichkeit? Welche Themen debattierte der Reichstag in Bezug auf die Kolonien? Beeinflusste die deutsche Kolonialherrschaft die Entwicklung neuer Rassismen in Wissenschaft, Öffentlichkeit und Politik des Kaiserreichs bzw. welche Rolle spielte Rassismus für die Legitimation kolonialer Herrschaft? Und schließlich: Führte ein Kontinuitätsstrang vom Vernichtungskrieg gegen Herero und Nama zum Holocaust, wie einige Historiker behaupten, andere bestreiten? Und was meint hier überhaupt „Kontinuität“? Ist sie gleichbedeutend mit „Kausalität“?
Wir lernen im Seminar wesentliche geschichtswissenschaftliche Debatten zum Thema kennen und versuchen, durch eigene Quellenrecheren zu Antworten auf die oben formulierten Fragen zu kommen. Am Ende des Seminars fragen wir bilanzierend, inwiefern das von uns so erarbeitete historische Wissen Argumente für die eine oder andere Position in den geschichtspolitischen Debatten der Gegenwart liefert.
Als Studienleistung erwarte ich von Ihnen die aktive Teilnahme an den Sitzungen auf der Basis der Lektüre von Grundlagentexten, die Recherche, Interpretation und Präsentation von Quellen in einzelnen Sitzungen sowie das Verfassen von kurzen Stellungnahmen zu Positionen/Argumentationen der Forschung.
Die Modulleistung besteht im Verfassen einer Hausarbeit von 12 bis 15 Seiten zu einem Thema Ihrer Wahl.
Nach derzeitigem Planungsstand ist das Seminar als Präsenzseminar organisiert. Wenn sich die Rahmenbedingungen ändern sollten, werde ich dies über StudIP mitteilen.
Zur vorbereitenden Lektüre empfehle ich Ihnen die Aufsätze des Sammelbandes: Jürgen Zimmerer (Hrsg.), Kein Platz an der Sonne. Erinnerungsorte der deutschen Kolonialgeschichte, Frankfurt am Main 2013. Diesen Band können Sie in unserer Bibliothek als Online-Ressource nutzen.
Da man Forschungsliteratur nie unkritisch lesen soll, empfehle ich Ihnen zudem zwei Rezensionen zu Zimmerers Sammelband unter https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-20330 (Thomas Morlang) und
http://www.sehepunkte.de/2014/04/24788.html (Ina Markova).

Friday: 10:30 - 12:00, weekly (from 15/10/21), Location: Seminarraum 22 (Raum 1.01) [LuWu 2]
Prof. Dr. Patrick Wagner
[BA-EM/MA-MI/MA-nMI/MA-IntPol-BIL] [Vorlesung] Was Sie schon immer über Polen wissen wollten (oder sollten) Course details

Die Ringvorlesung bietet eine wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche und abwechslungsreiche Einführung in die polnische Gesellschaft, Sprache, Geschichte und Kultur. Anhand ausgewählter Themen geben die Vortragenden Einblicke in das Polen von gestern und heute: Wie lässt sich polnische Geschichte jenseits von Widerstand und Martyrium erzählen? Endete die Konjunktur des polnischen Films mit Wajda, Holland und Polański? Wie vermitteln deutsche Theatermacher ihre Kunst in Polen? Und wie kommt die polnische Oper nach Deutschland? Liegt das Oberschlesische näher am Deutschen oder doch am Polnischen? Was heißt polnische Diasporapolitik heute?
Schließen Sie sich uns an, um Antworten auf diese Fragen zu suchen!

Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 19/10/21), Location: Hörsaal XV [Mel]
Prof. Dr. Yvonne Kleinmann,
Dr. Paulina Gulinska-Jurgiel
[BA-EV] [Seminar] Der Hundertjährige Krieg: Politik und Gesellschaft. Course details

Der Hundertjährige Krieg (1337-1453) zwischen England und Frankreich war ein komplexer Konflikt um Fragen der Erbfolge, des Lehnsrechtes und der europäischen und innerfranzösischen Machtverhältnisse. In den Kampfhandlungen kam neueste Kriegstechnologie zum Einsatz. Im Verlauf des Konflikt bildeten sich wichtige politische Institutionen heraus und es formten sich die Grundzüge des modernen französischen Staates. An seinem Ende standen zentrale Veränderungen in der politischen Landschaft Westeuropas. Das Seminar untersucht daher nicht nur den Konflikt zwischen Frankreich und England, sondern nimmt auch regionale Perspektiven in den Blick und zeigt die gesamteuropäische Dimension der Auseinandersetzungen auf. Zudem soll die Rolle dieses Krieges in der spätmittelalterlichen Staatenbildung und der Erinnerungskultur der Konfliktparteien diskutiert werden.
Studierende lernen im Seminar die wichtigsten Quellen kennen und nähern sich historischen Fragestellungen mittels verschiedener methodischer Ansätze. Studierende sollen sich rege an den Diskussionen beteiligen und ein Kurzreferate übernehmen. Als Studienleistung sind im Laufe des Semesters zwei Übungsaufgaben einzureichen, die die Abfassung der als Modulleistung vorgesehenen Hausarbeit vorbereiten. Als weitere Studienleistung ist zudem Orientierungswissen über das Mittelalter zu erarbeiten, das in einem Kurztest abgeprüft wird. Zur Vorbereitung wird Material bereitgestellt.

Einführende Literatur:
Ehlers, Joachim: Der Hundertjährige Krieg, München, ²2012 (Beck’sche Reihe 2475);
Curry, Anne: The Hundred Years‘ War, 1337-1453, Oxford 2002 (Essential Histories 19);
Green, David: National Identities and the Hundred Years War, in: Fourteenth Century England 6 (2010), S, 115-129.

Tuesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 12/10/21), Location: Seminarraum 20 (Raum 2.11) [LuWu 2]
Dr. Claudia Wittig
[BA-EV] [Seminar] Emotionen und materielle Interessen in der Vormoderne Course details

Wenn man erklären möchte, warum Menschen auf eine bestimmte Weise handeln, verweist man oft darauf, dass diese sich gemäß ihren materiellen Interessen verhalten. Man glaubt also, die Handlungen verstanden zu haben, wenn man weiß, was materiell dahintersteckt. Eine andere Art, Handlungen zu erklären, besteht im Verweis auf Emotionen - zum Beispiel um zu sagen, dass jemand gegen seine Interessen, unvernünftig handelt. Die Art, wie Handlungen erklärt, begründet und gedeutet werden, ändert sich im Lauf der Geschichte. Im Seminar soll versucht werden, mit Blick auf konkrete Handlungsformen, etwa politischen Protest, Gewalt, Liebesbeziehungen, Migration etc. auszuprobieren, wie emotionsgeschichtliche und interessensgeschichtliche Erklärungsweisen funktionieren. Dabei werden wir uns vor allem auf die Zeit zwischen dem 17. und dem Ende des 18. Jahrhunderts konzentrieren.

Studienleistungen: Aktive Diskussionsteilnahme, schriftliche und mündliche Aufgaben.
Prüfungsleistung: Hausarbeit.

Literaturhinweise:

Nina Verheyen, Geschichte der Gefühle, Version: 1.0, in: Docupedia-Zeitgeschichte, 18.6.2010, URL:
http://docupedia.de/zg/verheyen_gefuehle_v1_de_2010

Hans Medick, David Sabean: Einleitung. In: dies. (Hg.): Emotionen und materielle Interessen. Sozialanthropologische und historische Beiträge zur Familienforschung. Göttingen 1984 (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte; Bd. 75), S. 11–24.

Wednesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 13/10/21), Location: Seminarraum 5 (Raum E.61) [EA 26-27]
Prof. Dr. Georg Fertig
[BA-EV] [Seminar] Zeit im 18. Jahrhundert Course details

Zeit in ihren unterschiedlichen Temporalitäten (z.B. als soziale Zeit oder Arbeitszeit), stellt insbesondere für das Leben des einzelnen Individuums eine zentrale Kategorie mit umfassenden Strukturierungs-, Orientierungs- und Kontrollfunktionen dar. Für die historische Forschung hingegen ist sie auf Grund einer problematischen Quellenlage nur schwer zu fassen, nahezu unsichtbar, internalisiert und nur selten bewusst hinterfragt. Gleichzeitig unterliegt auch die Zeit in der Zeit vielfältigen Wandlungsprozessen und bleibt eben nicht immer gleich. Ihr Stellenwert, ihr Verständnis, ihre Wahrnehmung ändert sich zweifelsohne im Laufe der Geschichte – dies jedoch keineswegs in einem linearen Fortschrittsprozess.
Ein besonders deutliches Neben-, Zwischen- und Miteinander unterschiedlicher Zeitverständnisse aber auch Zeitnutzungsstrategien findet sich im 18. Jahrhundert. Die Gleichzeitigkeiten und Unterschiede im Umgang, der Beschreibung, der Nutzung und dem Verständnis von Zeit aufzufinden bildet den Schwerpunkt des Seminars

Das Seminar beabsichtigt: 1. sich unterschiedlichen Quellengattungen zu nähern, die das Verständnis von Zeit sichtbar machen können; 2. verschiedene zeitgenössische Zeitverwendungskonzeptionen zu untersuchen und 3. die Relevanz der Zeit für unterschiedliche soziale Gruppen im 18. Jahrhundert zu hinterfragen.

Einführende Literatur:

Brendecke, Arndt (Hrsg: Die Autorität der Zeit in der Frühen Neuzeit. Berlin 2007.
Chvojka, Erhard; Schwarcz, Andreas; Thien, Klaus (Hrsg.): Zeit und Geschichte. Kulturgeschichtliche Perspektiven. Wien, München 2002.
Landwehr, Achim: Alte Zeiten, neue Zeiten. Aussichten auf die "Zeit-Geschichte". In: Achim Landwehr (Hg.): Frühe Neue Zeiten: Zeitwissen zwischen Reformation und Revolution. Bielefeld 2012.
Landwehr, Achim (Hrsg.): Frühe Neue Zeiten: Zeitwissen zwischen Reformation und Revolution. Bielefeld 2012.
Rifkin, Jeremy: Uhrwerk Universum. Die Zeit als Grundkonflikt des Menschen. München 1988.
van Dohrn-Rossum, Gerhard: Die Geschichte der Stunde. Uhren und moderne Zeitordnung. München 1992.
Whitrow, Gerald J.: Die Erfindung der Zeit. Hamburg 1991.

Thursday: 08:00 - 09:30, weekly (from 14/10/21), Location: Seminarraum 12 (Raum 2.40) [EA 26-27]
Dr. Anne Purschwitz
[BA-EV/BA-EM] [Seminar] Die jüdische Gemeinde im östlichen Europa. Eine frühneuzeitliche Institution und ihr Wandel im 19. Jahrhundert Course details

Die Staatenunion Polen-Litauen entwickelte sich im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit zum weltweit wichtigsten jüdischen Siedlungszentrum. Damit verbunden war der Aufbau einer komplexen Infrastruktur, deren Kern die jüdische Gemeinde bildete. Aber was war eine jüdische Gemeinde? – Das Seminar befasst sich mit ihren rechtlichen, politischen, rituellen und ökonomischen Aspekten, die sie grundlegend von heutigen Religionsgemeinden unterscheiden.
Im zweiten Teil des Seminars beschäftigen wir uns mit den Folgen der Teilungen Polen-Litauens (1772-1795) für die jüdischen Gemeinden, die nun unter die Herrschaft von drei Imperien gelangten. Im Mittelpunkt steht die jüdische Bevölkerung unter russischer Herrschaft und der Wandel ihrer Gemeinden im 19. Jahrhundert. Besonders beschäftigen wird uns die Frage, welche Kompetenzen ihnen die kaiserliche-russische Regierung zugestand, welche alten Kompetenzen sie erfolgreich verteidigten und welche Neuerungen sie aufgrund von innerjüdischen Diskussionen und Auseinandersetzungen mit ihrer christlichen Umwelt einführten.
Die Literaturgrundlage des Seminars sind deutsch- und englischsprachige Quellen und Forschungsliteratur bzw. Übersetzungen. Polnisch- und Russischkenntnisse benötigen Sie nicht.
Die Studienleistung erbringen Sie durch aktive Teilnahme an den Sitzungen, Exzerpte und Kurzpräsentationen. Die Prüfungsleistung besteht aus einer 10- bis 15-seitigen Hausarbeit.

Literatur:
Bartal, Israel: Geschichte der Juden im östlichen Europa, 1772-1881. Göttingen 2010.
Hundert, Gershon D.: Jews in Poland-Lithuania in the Eighteenth Century. A Genealogy of Modernity. Los Angeles 2004.
Kleinmann, Yvonne: Neue Orte – neue Menschen. Jüdische Lebensformen in St. Petersburg und Moskau im 19. Jahrhundert. Göttingen 2006.
The YIVO Encyclopedia of Jews in Eastern Europe, 2 Bde. Hg. von Gershon D. Hundert, New Haven 2008 (auch online: www.yivoencyclopedia.org).

Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 13/10/21), Location: Seminarraum 22 (Raum 1.01) [LuWu 2]
Prof. Dr. Yvonne Kleinmann
[BA-EV/MA-nVI] [Vorlesung] Das Spätmittelalter. 1250-1500 Course details

Das Spätmittelalter stellt in vielfacher Hinsicht eine „Wiege“ der Moderne dar. Viele politische, rechtliche, ökonomische und militärische Institutionen, die im Spätmittelalter (weiter)entwickelt wurden, prägen unsere Gesellschaft bis heute. Das gilt in gewisser Weise sogar für die heutigen Nationalstaaten, deren Wurzeln in vielen Fällen in den spätmittelalterlichen Königreichen liegen.

Auf der anderen Seite bleibt das Spätmittelalter eine Zeit, deren Andersartigkeit uns immer wieder überrascht: Die spätmittelalterliche Gesellschaft war tiefgreifend durch ältere Traditionen und Normen geprägt, die aus heutiger Sicht bisweilen kaum nachvollziehbar erscheinen. Zu nennen ist die große Bedeutung einer als selbstverständlich akzeptierten sozialständischen Gliederung, die besondere Rolle der Kirche, aber auch die Tatsache, daß das mittelalterliche Leben auf ganz anderen technologischen Grundlagen fußte als das heutige.

In der Vorlesung werden wir uns mit wichtigen sozialen, kirchlichen bzw. religiösen und kulturellen Entwicklungen in der spätmittelalterlichen Welt beschäftigen und zugleich einen Überblick über die Geschichte der europäischen Reiche erarbeiten. Als Studienleistung sind im Laufe des Semesters mehrere Kurztests zum Vorlesungsstoff abzulegen. Konkrete Hinweise zum Ablauf der Vorlesung und zur praktischen Durchführung der Tests werden entsprechend der Pandemie- und Erlaßlage zu einem späteren Zeitpunkt gegeben werden.

Literatur: Ulf Dirlmeier, Gerhard Fouquet, Bernd Fuhrmann, Europa im Spätmittelalter. München (2. Auflage) 2009 oder später; Erich Meuthen, Claudia Märtl, Das 15. Jahrhundert, München 2006

Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/10/21), Location: Hörsaal II (Raum 1.01)[EA 28]
Prof. Dr. Georg Jostkleigrewe
[BA-MH/BA-T] [Seminar] "Geschichte geht nie der Content aus". Soziale Medien als Quellengrundlage der Geschichtswissenschaft Course details

Diskurse über die Vergangenheit setzen Maßstäbe für die Selbstverständigung und für die Selbstorientierung unserer heutigen Gesellschaft – und finden nicht erst seit Beginn der Covid19-Pandemie zunehmend digital statt. Vor allem Social Media ermöglichen es Millionen Menschen, Tag für Tag als Mit-Autor*innen aktiv an der Gestaltung von historischen Narrativen teilzuhaben. Ob MrWissen2go auf YouTube, #30JahreEins auf Twitter oder @ichbinsophiescholl auf Instagram: Auf Social-Media-Plattformen werden Vorstellungen von Vergangenheit vor einem Millionenpublikum präsentiert, das in der Folge damit öffentlichkeitswirksam interagieren kann. Der Konsum, die Rezeption und die Produktion von historischen Erzählungen können quasi in Echtzeit beobachtet werden.
Hier offenbart sich für Historiker*innen eine Unmenge an neuen, digitalen Quellen, die es zu erschließen und deren Potential es zu erkennen gilt. Denn über die Akteur*innen und Strukturen, über die Themen und Inhalte, über die gesellschaftlichen Dynamiken und über die politischen Dimensionen dieser digitalen Aushandlungsprozesse des Historischen wissen wir bislang zu wenig. Deshalb stellt sie dieses Seminar in seinen Mittelpunkt.
Wer thematisiert wie und wann auf welcher Social-Media-Plattform welchen Aspekt von Vergangenheit? Was für Quellen werden dabei produziert? Wie können wir sie im geschichtswissenschaftlichen Sinn nutzbar machen? Was können wir über ihre Urheber*innen, aber auch Rezipient*innen aussagen? Welche Dynamiken beobachten wir? Wie gehen wir große Mengen an Quellen an, ohne deren qualitative Aussagekraft aus dem Blick zu verlieren?

Literaturempfehlung:
Burkhardt, Hannes: Geschichte in den Social Media. Nationalsozialismus und Holocaust in Erinnerungskulturen auf Facebook, Twitter, Pinterest und Instagram (Beihefte zur Zeitschrift für Geschichtsdidaktik, Bd. 23), Göttingen 2021
Bunnenberg, Christian / Steffen, Nils (Hrsg.): Geschichte auf YouTube. Neue Herausforderungen für Geschichtsvermittlung und historische Bildung (Medien machen Geschichte, Bd.2), Berlin/Boston 2019

Monday: 13:00 - 14:30, weekly (from 11/10/21), Location: Seminarraum 23 A (Raum 2.02) [LuWu 2]
Robert Scholz
[BA-MH/BA-T] [Seminar] Migration im Mittelalter. Globale Dimensionen und transkulturelle Verortungen Course details

Migration ist viel mehr als die Bewegung von Menschen zwischen verschiedenen Orten. Migration bringt Menschen dazu, sich zu „verorten“ – anzukommen an einem Ort, mit neuen NachbarInnen und neuen Bräuchen, aber auch sich einzulassen auf neue Mitmenschen, möglicherweise auch auf neue Herrschaftsstrukturen und ihre Anforderungen. Macht – und gerade militärische Macht – schafft Rahmen für Migration. Auch die Mächtigen migrieren und müssen sich in neuen Zusammenhängen einrichten. Migrantinnen und Migranten trafen auf neue gesellschaftliche Normen, brachten aber auch eigene Gesellschaftsvorstellungen ein – auf diese Weise entstand eine neue Qualität, welche in der Soziologie als Migrationsgesellschaft bezeichnet.
Wie verorteten sich Menschen in migrantischen Zusammenhängen? Wie veränderte Migration Gesellschaft? Im Seminar werden wir uns mit ausgewählten Texten zu Migration und Migrationsfolgen in globalen Dimensionen auseinandersetzen. Im ersten Teil des Seminars werden wir uns anhand ausgewählter Texte mit den grundlegenden Fragen und Herangehensweisen der Migrationsgeschichte bekannt machen. Im zweiten Teil geht es um konkrete Erscheinungsformen von Migration – freiwillig oder erzwungen, elitär oder als Massenphänomen, u.a.
Als Einführung zu diesem Teil werden wir den Band „Migrationen im Mittelalter“ hg. von Michael Borgolte (s. unten) nutzen, der im Campusnetz online verfügbar ist. Für den dritten Teil wählen Sie sich ein Thema aus dem Bereich der Migrationsgeschichte aus, welches Sie anhand der Forschungsliteratur bearbeiten und methodisch einordnen.
Für die kumulative Hausarbeit fertigen Sie nach den ersten beiden Seminarteilen jeweils ein kurzes Thesenpapier an, welches von mir kommentiert wird. Zu Semesterende verknüpfen Sie diese Texte mit dem Papier zu Ihrem Thema zur kumulativen Hausarbeit.
Studienleistung
Thesenpapiere, Diskussion im Seminar
Literatur:
Dirk Hoerder: Imago Mundi und Funds of Knowledge‒Migranten schaffen Kulturen, in: Michael Borgolte u.a. (Hg.), Europa im Geflecht der Welt. Mittelalterliche Migrationen in globalen Bezügen, Berlin 2012 (Europa im Mittelalter 20), S. 9–29. https://doi.org/10.1524/9783050059846.9
Michael Borgolte (Hg.): Migrationen im Mittelalter. Ein Handbuch, Berlin 2014 http://dx.doi.org/10.1515/9783050064758 [Volltextzugang Campus]
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Weitere Literatur:
Bade, K. J. (2018). Migration in der europäischen Geschichte seit dem späten Mittelalter [2002]. Historical Social
Research, Supplement, 30, 227-234. https://doi.org/10.12759/hsr.suppl.30.2018.227-234

Bade, K. J. (2018). Enzyklopädie Migration in Europa vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart [2007/2011]. Historical Social Research, Supplement, 30, 293-305. https://doi.org/10.12759/hsr.suppl.30.2018.293-305

Bade, K. J. (2018). Wanderungstraditionen und Wanderungssysteme am Ende der Frühen Neuzeit [2002]. Historical Social Research, Supplement, 30, 235-265. https://doi.org/10.12759/hsr.suppl.30.2018.235-265

Bade, K., Emmer, P., Lucassen, L., & Oltmer, J. (Eds.). (2011). The Encyclopedia of European Migration and Minorities: From the Seventeenth Century to the Present. Cambridge: Cambridge University Press. doi:10.1017/CBO9780511781841

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 11/10/21), Location: Seminarraum 8 (Raum 2.35) [EA 26-27]
Prof. Dr. Jürgen Heyde
[BA-MH/BA-T] [Seminar] Mikrogeschichte und quantitative Verfahren. Course details

Anhand von bestehenden historischen Datensätzen sowie selbst auszuwertenden Quellen erproben Sie grundlegende statistische Verfahren und erlernen den Umgang mit Office-Anwendungen sowie die Grundlagen der statistischen Programmiersprache „R“.
Thematisch geht es darum, historische gesellschaftliche Strukturen am Beispiel dörflicher Gemeinden sowie einzelner Familien oder Personen zu rekonstruieren. Quantitative Verfahren werden hier also nicht (nur) genutzt, um allgemein gültige Aussagen über ganze Gesellschaften bzw. große Populationen machen zu können, sondern auch als Mittel der Hermeneutik - also des Verstehens von historischen und lebensweltlichen Zusammenhängen.
Sie werden feststellen, dass die Durchführung statistischer Analysen und das Programmieren viel einfacher sind als Sie vielleicht befürchten, und viel nützlicher, als Sie wohl erwarten.
Sie benötigen eine Office-Anwendung zur Tabellenkalkulation (MS-, Open- oder LibreOffice) als Voraussetzung, die Installation von „R“ wird im Seminar durchgeführt („R“ ist kostenfrei/open source). Die Programme sind Plattformunabhängig (Win/Mac/Linux). Vorkenntnisse sind nicht nötig, lediglich die Eigenheiten Ihrer Plattform sollten Ihnen vertraut sein.

Dates on Monday. 04.10.21 - Friday. 08.10.21 08:00 - 14:30, Room: Seminarraum 15 (Raum K.01) [EA 25] Rückinfo Fr. Moeller Oscar Dube
[BA-MH/BA-T] [Seminar] Quellen zur Geschichte der Stadt im Spätmittelalter. Course details

Spätmittelalterliche Städte sind Orte menschlichen Zusammenlebens, politische Einheiten und wirtschaftliche Zentren. Was machte eine Stadt im Mittelalter in rechtlicher, sozialer, kultureller und topographischer Hinsicht aus? Wer herrschte über sie, wer lebte dort und wie wurde dort gearbeitet? In dieser Übung lernen Studierende die vielältigen Quellen kennen, die Aufschluss geben über das Leben in der Stadt, ihre soziale Zusammensetzung, Herrrschaftsformen und die Entstehung städtischer Autonomie und neuer Städtetypen im späten Mittelalter. Wir betrachten dabei nicht nur Texte und Urkunden, sondern auch archäologische Quellen, Objekte und Literatur. Auf diese Weise nähern wir uns der Stadt auf einer Vielzahl von Wegen und lernen dabei verschieden Methoden der historischen Untersuchung kennen.
Als Studienleistung wird neben der Vorbereitung der zur Verfügung gestellten Literatur und der Beteiligung an den Diskussionen die Übernahme eines Kurzreferates erwartet.

Einführende Literatur:
Hirschmann, Frank G.: Die Stadt im Mittelalter. München 2010 (Enzyklopädie deutscher Geschichte 84).
Schmieder, Felicitas: Die mittelalterliche Stadt. 2., bibliogr. aktualisierte Aufl. Darmstadt 2009 (Geschichte kompakt).

Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 12/10/21), Location: Hörsaal II (Raum 1.01)[EA 28], Seminarraum 19 (Raum1.40) [LuWu 2]
Dr. Claudia Wittig
[BA-MH/BA-T] [Vorlesung] "Rohmaterial": Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften. Course details

Über die Historischen Hilfswissenschaften formulierte Edward Hallett Carr: „Kein Mensch erwartet vom Historiker die speziellen Fähigkeiten, die der Experte braucht, um den Ursprung und die Entstehungszeit eines Ton- oder Marmorfragments zu bestimmen, eine obskure Inschrift zu entziffern oder die komplizierten astronomischen Kalkulationen, die zu einer genauen Zeitbestimmung nötig sind, durchzuführen. Diese sogenannten grundlegenden Fakten, die für alle Historiker die gleichen sind, gehören im großen und ganzen eher zur Kategorie des historischen Rohmaterials als zur Geschichte selbst.“

Indessen bedarf es ja trotzdem solcher „Experten“ und ihrer „speziellen Fähigkeiten“ (Carr verwendet den Begriff skills), um die raw materials of the historian zu sichten, aufzubereiten und der Bearbeitung zugänglich zu machen, und diese sind eben in aller Regel Historiker. Tatsächlich benötigt jeder Historiker, der sich hauptsächlich mit der Vormoderne befasst, ein Spezialwissen zu deren Quellen und ihrem Entstehungshintergrund, das weit jenseits des üblichen Erfahrungsschatzes liegt: Urkunden, Kalender und Landkarten gibt es auch heute, aber die mittelalterlichen sehen nicht nur anders aus, sondern haben auch ganz andere Funktionen als die heutigen.

Jeder, der sich ernsthaft mit Geschichte beschäftigt, sollte sich also, auch wenn der Schwerpunkt auf anderen Epochen liegt, mit den Hilfswissenschaften (auch: Basis- oder Grundwissenschaften genannt) und den ihnen zugrunde liegenden Quellen beschäftigen. In dieser Vorlesung wird eine Auswahl dieser Disziplinen vorgestellt, voraussichtlich: Allgemeine Quellenkunde, Annalistik und Chronistik, Biographie und Hagiographie, Diplomatik mit Sphragistik, Paläographie und Epigraphik, Heraldik mit Insignienkunde.

Die Vorlesung wird jeweils live, aber online abgehalten.
Als Studienleistung wird die Übernahme dreier Protokolle erwartet.

Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/10/21) n.a
Prof. Dr. Klaus Krüger
[BA-MH/BA-T] [Vorlesung] Von der Quelle zur Analyse. Methoden und digitale Tools für die Geschichtswissenschaft Course details

Tolle Ideen und Inspirationen hat jeder beim Lesen von historischen Quellen und Sekundärliteratur. Aber ist das, was man auf diese Weise wahrnimmt, nun nicht eher das Besondere statt das Allgemeine? Wie kommt man als Geschichtswissenschaftler*in genau zu einer tatsächlich wissenschaftlich fundierten Erkenntnis? Vor dieser Frage steht jede*r Forschende, der sich nicht allein auf die eigene Interpretationsfähigkeit verlassen möchte, sondern seine Studie über zusätzliche Maßnahmen empirisch untersetzen möchte. In der Vorlesung sollen verschiedene Methoden dazu vorgestellt und ausprobiert werden. Dabei steht im Mittelpunkt, wie eine gute Forschungsfrage mit passfähigen Quellen untersetzt und über methodische Schritte für eine Analyse aufbereitet werden können. Hierfür sollen konkrete Beispiele vorgestellt und mit passfähigen Methoden ausgewertet werden. Ergänzt wird dies über die Vorstellung von hilfreichen Tools und Programmen, die für die Analyse historischer Ereignisse mittlerweile unverzichtbar geworden sind. In der Vorlesung lernen Sie, die Outputs solcher Programme zu interpretieren und Ihre eigenen Forschungsergebnisse erfolgreich zu visualisieren.

Studienleistung: Im Rahmen der Vorlesung sind verschiedene Studienleistungen durch die Erledigung von Übungsaufgaben zu erbringen.

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 11/10/21), Location: Hörsaal II (Raum 1.01)[EA 28]
Dr. Katrin Moeller
[BA-nT] [Seminar] Wissens- und Wissenschaftsgeschichte Course details

Wissenschaftsgeschichte hat in vielen Fächern und Disziplinen Konjunktur, und sie ist dabei längst nicht mehr die Geschichte der Entdeckungen großer Wissenschaftler auf der Suche nach der Wahrheit. Schon 1935 hatte Ludwik Fleck mit seiner Studie über die „Entstehung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache“ am Beispiel der Entdeckung des Syphilis-Erregers die Kontextbedingtheit wissenschaftlicher Erkenntnisse und damit deren sozialen Charakter thematisiert, was die „persönlichen Heldentaten“ einzelner Forscher ebenso relativierte wie die Frage nach der „Wahrheit“ ihres Wissens außerhalb ihres jeweiligen Kontextes oder Denkstiles. Thomas Kuhn hat diese Spur bekanntlich aufgenommen und unter dem vielzitierten Stichwort des „Paradigmenwechsels“ ebenso nach der Struktur wissenschaftlichen Wissens (und seiner Revolutionen) gefragt wie (aus weiterer, genealogischer Perspektive) Michel Foucault.

Ziel des Seminars ist, dass wir uns zunächst von diesen klassischen Positionen der neueren Wissenschaftsgeschichte ausgehend ein Verständnis für zentrale Fragen und Probleme dieser Forschungsrichtung erarbeiten, um dann anhand aktueller Positionen und Perspektiven (Hans-Jörg Reinberger, Bruno Latour, Loraine Daston, Philipp Sarasin u.a.) den Übergang von der Wissenschafts- zur Wissensgeschichte zu untersuchen und zu diskutieren, inwiefern deren weiter, auch Laienwissen, Praktiken und Institutionen mit einschließende Wissensbegriff geeignet ist, die disziplingeschichtlichen Verengungen aufzubrechen oder gar darüber hinaus gehende Ansprüche an die Gesellschaftsgeschichte zu formulieren.

Voraussetzung der Teilnahme ist die Bereitschaft zur gründlichen Lektüre der Seminartexte. Zur Studienleistung gehört außerdem die Bereitschaft zur Übernahme eines Referats sowie die Anfertigung kurzer Zusammenfassungen der Seminartexte.

# Bitte beachten Sie: das Seminar beginnt erst in der zweiten Semesterwoche, also am 21.10.! #

Als (ambitionierte, aber doch lesenswerte) Einführung empfohlen:
Hans-Jörg Rheinberger, Historische Epistemologie zur Einführung, Hamburg 2007 u.ö.

Thursday: 13:00 - 15:30, weekly (from 14/10/21), Location: Seminarraum 7 (Raum 1.32) [EA 26-27]
Dr. Richard Pohle
[BA-VA/ BA-S] [Seminar] "Albinus ist ein Lüstling". Alltagsgeschichte(n) in antiken Graffiti Course details

„Albanus ist ein Lüstling“ – Alltagsgeschichte(n) in antiken Graffiti

Graffiti waren in der Antike ebenso allgegenwärtig wie heutzutage. Dadurch bieten sie die Möglichkeit, ungeahnte Einblicke in das Alltagsleben der antiken Bewohner zu erhalten. Neben den bekannten Fundplätzen in den Vesuvstädten finden sich Graffiti jedoch auch in zahlreichen anderen Städten und Plätzen und nicht nur im architektonischen Kontext, sondern auch auf Gegenständen des täglichen Gebrauchs wie z. B. Keramik oder Münzen.
Im Seminar sollen die unterschiedlichsten Graffiti in ihrem jeweiligen Kontext vorgestellt und analysiert werden. Von Beschimpfungen über Preislisten bis zu tagesaktuellen Sportnachrichten decken antike Graffiti ein unvorstellbar breites Spektrum ab und bieten somit einen Einblick in Alltagsleben, das in anderen Quellengattungen so nicht widergespiegelt wird.
Die besprochenen Texte liegen in Übersetzung vor, Latein- und Griechischkenntnisse sind von Vorteil, aber keine Teilnahmevoraussetzung.

Studienleistung:
Referat (mit Handout). Details zu den Anforderungen werden in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

Einführende Literatur:
R. S. Bagnall et al., Graffiti from the Basilica in the Agora of Smyrna (New York 2016)
J. A. Baird – C. Taylor (Hrsgg.), Ancient graffiti in context (New York 2011)
R. Benefiel – P. Keegan (Hrsgg.), Inscriptions in the private sphere in the Greco-Roman world (Leiden 2016)

Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 12/10/21), Location: Hörsaal XVII [Mel]
Gunnar Dumke
[BA-VA/BA-S/MA-TA/MA-TB] [Übung] Tragödie, Satire, Roman: Fiktionale Texte als (alt)historische Quelle Course details

Fiktionale Texte stellen die Geschichtswissenschaft vor besondere Herausforderungen. Was läßt sich für das demokratische Athen des 5. Jh. v. Chr. aus Theaterstücken gewinnen, deren Handlung in einer fernen mythischen Welt angesiedelt ist, in welcher Könige regieren? Was erfahren wir über die Gesellschaft zur Zeit Kaiser Neros aus einem fragmentarischen Prosawerk, in dem es die ‚Helden‘ (oder Antihelden) in das Haus eines reichen Emporkömmlings verschlägt, dessen Abendeinladung (cena) als ebenso kostspielig wie geschmacklos dargestellt wird? Daß sich der Ertrag hier nicht auf die Analyse von Vorurteilen einer etablierten sozialen Oberschicht gegenüber dem Aufsteiger beschränkt, wird uns in der Übung ebenso beschäftigen wie die Bezüge zu politischen und gesellschaftlichen Kontroversen (darunter dem Geschlechterverhältnis), die sich in den Tragödien des klassischen Athen fassen lassen. Damit aber nicht genug: Auch eine Vielzahl weiterer Texte liefert Stoff für neue Forschungsfragen. Dabei können, falls gewünscht, Interessenschwerpunkte der Teilnehmer/innen der Übung berücksichtigt werden. Neben der konkreten Quellenarbeit sollen einige theoretische Überlegungen nicht fehlen.
Derzeit ist eine Präsenzveranstaltung geplant. Sollte dies erforderlich sein, wird aber auf ein digitales Format umgestellt.

Studienleistung:
Mündlicher Beitrag

Literatur:
Christian Meier, Politik und Tragödie im 5. Jahrhundert, Philologus 185, 1991, S. 70 – 87
Hans Kloft, Trimalchio als Ökonom. Bemerkungen zur Rolle der Wirtschaft in Petrons Satyricon, in: Rosmarie Günther/ Stefan Rebenich (Hrsgg.), E fontibus haurire. Beiträge zur römischen Geschichte und zu ihren Hilfswissenschaften, Paderborn 1994, S. 117 – 131.
Beide Texte sind bereits in studip eingestellt. Weiteres Material finden Sie dann in den Ordnern zu den einzelnen Sitzungen.

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/10/21), Location: Hörsaal XVII [Mel]
Prof. Dr. phil. habil. Angela Pabst
[BA-VM/BA-S] [Seminar] Propagierte Frauen(leit)bilder und feministische Debatten in DDR-Frauenzeitschriften und der ostdeutschen Frauenbewegungspresse (1949-2000) Course details

„Für Dich“, „Sowjetfrau“, „Sibylle“ oder „Die Frau von heute“ – der Leipziger Verlag für die Frau bot interessierten Leser*innen der DDR eine Auswahl an Frauenzeitschriften zu den Themen Mode, Haushalt, Freizeit uvm. Die vermeintlich unpolitische Frauenpresse liefert zusammen mit den Presseerzeugnissen der nichtstaatlichen ostdeutschen Frauenbewegungen wunderbare Quellen zur Erforschung von präsentierten Frauen(leit)bildern in einem Land mit staatlich „verordneter Emanzipation von oben“ sowie der Konstituierung einer feministischen Gegenöffentlichkeit ab den 1980er Jahren.
In dem Seminar werden wir zunächst über die Sekundärliteratur das Konzept Frauenzeitschrift, die Forschungsdebatten zum Stand der Gleichberechtigung in der SBZ/ DDR sowie die feministischen Um- und Aufbrüche nach 1989/90 erschließen. Daran anschließend nähern wir uns der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring zur Untersuchung der Presseerzeugnisse. Das Lernziel der Veranstaltung ist ein vertieftes Verständnis von und Erfahrung mit der praktischen geschichtswissenschaftlichen Arbeit an Archivquellen und speziell dem Quellentyp (Frauen)Zeitschrift.

Diese Lehrveranstaltung ist im Studienbegleitprogramm von gender*bildet (Zertifikat Gender Studies) anrechenbar. Nähere Informationen finden Sie unter:
https://www.gleichstellung.uni-halle.de/aufgaben___aktivitaeten/gender.bildet/angebote_studierende/#anchor3381470

Studienleistung:
Verfassen eines stichwortartigen Protokolls zu einer Sitzung des Seminars, gemeinsamer Besuch der feministischen Bibliothek MONAliesA und der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig (oder virtuell je nach Pandemielage) mit Benutzer*inneneinführung sowie Analyse eines ausgewählten Presserzeugnisses samt Präsentation der Ergebnisse.

Prüfungsleistung:
Verfassen einer Hausarbeit.

Literatur:
Simone Barck/ Siegfried Lokatis/ Martina Langermann (Hrsg.), Zwischen „Mosaik“ und „Einheit“. Zeitschriften in der DDR, Berlin 1991.
Jessica Bock, Frauenbewegung in Ostdeutschland. Aufbruch, Revolte und Transformation in Leipzig 1980-2000 ⇐ Studien zur Geschichte und Kultur Mitteldeutschlands, Bd. 6), Halle (Saale) 2020.
Daniel Schmidt, Ostdeutsche Frauenbewegung. Eine Einführung, Wiesbaden 2015.

Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/10/21), Location: Seminarraum 18 (Raum 1.11) [LuWu 2]
Dates on Wednesday. 10.11.21 10:00 - 11:00, Room: (Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig)
Katharina Eger, M.A.
[BA-VM/BA-S] [Seminar/Übung] Familie und soziale Plazierung im 19. Jahrhundert. Course details

Die Familie ist ein wichtiger Faktor bei der Reproduktion sozialer Ungleichheit. Indem sie durch den Einsatz ihrer ökonomischen, sozialen und kulturellen Ressourcen Einfluss auf den beruflichen Werdegang, den Bildungsgrad oder die Beziehungsbildung ihrer Angehörigen nimmt, trägt die Familie maßgeblich zur Verdichtung sozialer Barrieren bei. Zu familiär gesteuerten Plazierungsprozessen zählen vorrangig die berufliche Mobilität, die soziale Herkunft von SchülerInnen und StudentInnen und das Heiratsverhalten. Das Interesse der empirischen Sozialgeschichte richtet sich dabei insbesondere auf das 19. Jahrhundert, das im Unterschied zur ständischen Gesellschaft als Klassengesellschaft gilt. Führte die Erosion ständischer Privilegien zu einer Auflockerung gesellschaftlicher Grenzen? Setzte der Berufsstrukturwandel in Folge der Industrialisierung und Urbanisierung Mobilitätspotenziale frei? Profitierten alle sozialen Schichten gleichermaßen von dem Ausbau des Bildungswesen?

Die Lehrveranstaltung wird den aufgeworfenen Fragen nachgehen und klassische Studien dieses Forschungsstrangs zum Diskussionsgegenstand haben. Daneben ist es das Ziel der Veranstaltung, Ihnen die methodischen Kompetenzen zu vermitteln, selbständig familiäre Plazierungspraktiken zu erforschen. Der Schwerpunkt liegt also auf zweierlei: Im Seminar geht es darum, ein theoretisches Verständnis für den Forschungsstrang zu entwickeln, seine Erkenntnisziele zu begreifen und einen Überblick über konkurrierende Forschungsmeinungen zu erhalten. In der Übung sollen Sie lernen, wie Sie selbst empirische Forschung betreiben können. Die Übung gibt daher eine technische Einführung in die Arbeit mit Forschungsdaten und deren Auswertung.

Mit Ihrer Anmeldung tragen Sie sich sowohl für das Seminar als auch die Übung ein. Die Anmeldung für eine weitere Lehrveranstaltung im Modul ist nicht nötig. Das Seminar findet wöchentlich statt. Die Übung ist als Blockveranstaltung konzipiert.

Studienleistungen: schriftliche und mündliche Aufgaben.
Prüfungsleistung: Hausarbeit.

Literaturhinweise:
Kocka, Jürgen (1980) : Sozialstruktur und Arbeiterbewegung - die Entstehung des Leipziger Proletariats. Rezension von: Hartmut Zwahr: Zur Konstituierung des Proletariats als Klasse. Strukturuntersuchung über das Leipziger Proletariat während der industriellen Revolution. Berlin: Akademie-Verlag, 1978, Archiv für Sozialgeschichte 20 (1980, S. 584-592, http://hdl.handle.net/10419/122994

David Sabean: Die Ästhetik der Heiratsallianzen. Klassencodes und endogame Eheschließung im Bürgertum des 19. Jahrhunderts. In: Historische Familienforschung: Ergebnisse und Kontroversen. Michael Mitterauer zum 60. Geburtstag. Frankfurt a. M./New York 1997, 175-170, https://escholarship.org/uc/item/3044093z

Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/10/21), Seminar: Forschungsfragen und Forschungsstände (Prof. Fertig), Location: Seminarraum 18 (Raum 1.11) [LuWu 2]
Dates on Friday. 28.01.22 - Saturday. 29.01.22 10:30 - 20:00, Room: Seminarraum 15 (Raum K.01) [EA 25] Rückinfo Fr. Moeller
Prof. Dr. Georg Fertig,
Moritz Müller
[BA-VM/BA-S] [Übung] Die postjugoslawischen Kriege der 1990er Jahre in ihrem europäischen Kontext: Ursachen, Verlauf, Nachwirkungen Course details

Die postjugoslawischen Kriege der 1990er Jahre waren die ersten offenen Kriege auf europäischem Boden seit dem Zweiten Weltkrieg, und doch spielen sie in Diskursen zur neuesten europäischen Geschichte oftmals nur eine untergeordnete Rolle. Dabei waren sie einschneidende Ereignisse nicht nur für die Gesellschaften des ehemaligen Jugoslawiens; sie konfrontierten das gesamte Europa, von den Regierungen zum gewöhnlichen Bürger, mit der Frage, wie man sich gegenüber der Gewalt in der unmittelbaren Nachbarschaft verhalten wolle. Das Blockseminar wird sich mit den Ursachen und dem Verlauf der Kriege in Slowenien (1991), Kroatien (1991-1995), Bosnien und Herzegowina (1992-1995) und Kosovo (1998/9) auseinandersetzen, was sie für die betroffenen Menschen und Gesellschaften bedeuteten, und wie sie bis heute nachwirken. Eine besondere Aufmerksamkeit soll der Frage geschenkt werden, welche Rolle Regierungen und Bürgerinnen und Bürger im restlichen Europa im Laufe dieser Kriege spielten, sowie der Frage, wieso so viele in Europa so wenig über diese Kriege wissen.

Studienleistung: Kurzreferate & Gruppenarbeit

Dates on Friday. 03.12.21 - Saturday. 04.12.21, Friday. 14.01.22 - Saturday. 15.01.22 10:00 - 17:00, Room: Seminarraum 10 (Raum 2.37) [EA 26-27], Seminarraum 5 (Raum E.61) [EA 26-27] Dr. Nicolas Moll
[BA-VM/BA-S/MA-IntPol-GPO] [Übung] Ausgewählte Probleme der deutsch-polnischen Literatur- und Kulturbeziehungen Course details

Zwischen Polen und Deutschland bzw. den deutschsprachigen Ländern insgesamt existieren seit Jahrhunderten intensive Kontakte und Beziehungen u. a. in den Bereichen Kultur, Literatur, Wissenschaft oder Sprache, was zu einem vielfältigen und differenzierten Dialog führte, der jedoch oft nicht einfach war. Im Rahmen dieser Übung soll anhand ausgewählter und repräsentativer Fallbeispiele aus dem 19. und vor allem 20. Jahrhundert gemeinsam erarbeitet und diskutiert werden, wie sich diese Beziehungen in den genannten Bereichen zu verschiedenen Zeiten gestalteten.
Konkret geht es um literarische Texte, die bestimmte gemeinsame historische Erfahrungen thematisieren, ebenso wie um die Problematik von Rezeption und Übersetzung (z. B. der deutschen Literatur in Polen). In diesem Zusammenhang soll auch speziell nach den Vermittler*innen – insbesondere Übersetzer*innen – gefragt werden, von deren individuellem Engagement es häufig abhing, wie sich die Rezeption einzelner Autor*innen entwickelte. Ein weiteres Thema sind literarische Reiseberichte z. B. deutscher Schriftsteller*innen über Polen und die Frage, welches Bild des bereisten Landes dabei vermittelt wird. Schließlich soll auf die institutionellen Rahmenbedingungen des interkulturellen deutsch-polnischen Dialogs eingegangen werden – in dieser Hinsicht werden etwa Fragen der gemeinsamen Wissenschaftsgeschichte (z. B. Germanistik in Polen) bzw. der Auslandskulturpolitik diskutiert. Im Mittelpunkt der Übung stehen neben ausgewählten literarischen Texten auch wissenschaftliche, die die angesprochenen Problembereiche aus methodologisch-theoretischer Sicht beleuchten.

Literatur (zur Einführung)
Jan-Pieter Barbian/ Marek Zybura (Hrsg.): Erlebte Nachbarschaft: Aspekte der deutsch-polnischen Beziehungen im 20. Jahrhundert. Wiesbaden 1999.
Włodzimierz Borodziej/Klaus Ziemer (Hrsg.): Deutsch-polnische Beziehungen. Eine Einführung. Osnabrück 2000.

Dates on Thursday. 11.11.21 15:30 - 17:00, Friday. 19.11.21 13:00 - 19:30, Saturday. 20.11.21 10:30 - 17:00, Friday. 03.12.21 13:00 - 19:30, Saturday. 04.12.21 10:30 - 17:00, Room: Seminarraum 8 (Raum 2.35) [EA 26-27] PD Dr. Markus Eberharter,
Dr. Paulina Gulinska-Jurgiel,
Prof.Dr. Daniel Weidner
[BA-VV/BA-S] [Seminar] Münzstätten und Münzmeister in Mitteldeutschland. Course details

In Mitteldeutschland gab es im Mittelalter und der frühen Neuzeit eine Vielzahl von Münzstätten, allein im heutigen Sachsen-Anhalt ist mit über 120 zu rechnen. Die Ursache ist u.a. in der politischen Zersplitterung des Territoriums oder auch in der Silbergewinnung im Harz zu suchen. Im Ergebnis kam es hier zu einer sehr umfangreichen Produktion verschiedener Nominale von den Anfängen zur Zeit der Ottonen bis zum Ende des 18. Jahrhunderts.
Die Münzstätten wurden von Münzmeistern betrieben, die meist als selbständige Unternehmer oftmals nur kurzfristige Verträge bekamen und somit äußerst mobil sein mussten. Münzmeisterbiographien zu schreiben ist nicht nur aus diesem Grund kompliziert, ihre Spuren müssen auch über weite Strecken verfolgt werden. Münzmeisterverzeichnisse und Münzstättenregister werden schon seit der 1950er Jahren als Desiderate gesehen und fehlen hier in Mitteldeutschland. Das betrifft vor allem kleinere regionale Münzstätten. Diesen Problemen widmet sich das Seminar.
Erwartet werden eine schriftliche Hausarbeit auf der Grundlage eines mündlichen Referates. Empfohlen wird die Teilnahme an der Übung zu den Quellen der Numismatik. Geplant sind auch die Durchführung von Teilen der Lehrveranstaltung im Landesmünzkabinett Sachsen-Anhalt in der Moritzburg und der europaweit einzigen mit Originalmaschinen des 18. Jahrhunderts ausgestatteten Münzwerkstatt in Stolberg (Harz).
Literatur:
Porteous, John, Münzen, Geschichte und Bedeutung in Wirtschaft, Politik und Kultur, Frankfurt a.M. 1969; Kluge, Bernd, Numismatik des Mittelalters, Handbuch der Numismatik und Thesaurus Nummorum Medii Aevi, Veröffentlichungen der Numismatischen Kommission, Bd. 45, Berlin/Wien 2007; Meding, Henner R., Die Herstellung von Münzen, Von der Handarbeit im Mittelalter zu den modernen Fertigungsverfahren, Gesellschaft für internationale Geldgeschichte, Frankfurt a.M. 2006.

Friday: 08:00 - 09:30, weekly (from 15/10/21), Location: Seminarraum 11 (Raum 2.39) [EA 26-27]
Dr. Monika Lücke
[BA-VV/BA-S] [Übung] Fehdeforschung. Course details

Kaum etwas prägt unser Bild des Mittelalters so stark wie die ‚Fehde‘ – und kaum ein mittelalterliches Phänomen ist im Laufe der Forschungsgeschichte so unterschiedlich bewertet worden. Sind die unzähligen Kleinkriege adliger (und nicht-adliger!) Fehdeführer ein Ausdruck von Anarchie? Führt die Entstehung fürstlicher bzw. monarchischer Staatlichkeit zur Unterdrückung von Fehdetätigkeit? Stellt das „Schadentrachten“ ein Rechtsinstitut dar – ist Fehde nichts anderes als legale Selbsthilfe? Oder ist die Beraubung von Kaufleuten und „gegnerischen“ Bauern ein Markenzeichen des degenerierten Raubrittertums? Konnte man durch Fehdetätigkeit langfristig Gewinne generieren? Oder diente Fehdeführung nichtökonomischen Zielen – trug sie in einer gewalttätigen Adelsgesellschaft zum Aufbau und Erhalt sozialer Reputation bei?

In der Übung werden wir verschiedene Deutungs- und Forschungsansätze analysieren und zugleich selbständig konkrete Fallbeispiele und Quellen erforschen. Wir beschäftigen uns also mit der bisherigen Fehdeforschung, um anschließen selber Fehdeforschung zu betreiben. In diesem Rahmen besteht auch die Möglichkeit, mit originalem (bzw. digital reproduziertem) Archivmaterial zu arbeiten. Als Studienleistung ist ein Fallbeispiel oder ein Quellenkonvolut zu analysieren; die Forschungsergebnisse sind als Poster zu präsentieren.

Zur Orientierung: Christine Reinle, Artikel „Fehdewesen“, in: Historisches Lexikon Bayerns, 2013, URL: <http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Fehdewesen>; Hans Henning Kortüm, „Fehde“/„Gottesfriede, Landfriede“, in: Martial Staub/Gert Melville (Hg.), Enzyklopädie des Mittelalters, 2008, S.247f.

Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 13/10/21), Location: Seminarraum 15 (Raum K.01) [EA 25] Rückinfo Fr. Moeller
Prof. Dr. Georg Jostkleigrewe
[BA-VV/BA-S] [Übung] Quellen zur Numismatik Course details

Zu den Quellen der Numismatik zählen klassisch Münzen, Münzfunde und schriftliche Quellen. Die erste und zweite Gruppe stellen den überwiegenden Teil des heute vorliegenden Materials dar − die schriftlichen Quellen fließen zum Teil spärlich und sind erst in der Neuzeit häufiger in Archiven zu finden. Erst seit jüngster Zeit wird auch die Münztechnik, also die Ausstattung der Münzstätten, als Teil der Überlieferung wahrgenommen.
In der Übung geht es um die wissenschaftliche Bearbeitung von Quellen im Kontext weiterer historischer Hilfswissenschaften als Grundlage der wissenschaftlichen Bearbeitung verschiedener numismatischer Probleme wie der Münzstätten- oder Münzmeisterforschung.
In der Übung werden als Studienleistungen die Transkription eines Textes sowie eine Beschreibung und historische Einordnung einer Münze, jeweils im Umfang von etwa 3 Seiten, erwartet. Die Teilnahme an der Übung und dem Seminar in diesem Modul ist zu empfehlen.
Literatur:
Beck, Friedrich/Henning, Eckhardt, Die archivalischen Quellen, Mit einer Einführung in die Historischen Hilfswissenschaften, 4. Aufl., Köln, Weimar, Wien 2004; Emmerig, Hubert, Glossar zu Münztechnik und Münzverwaltung in Spätmittelalter und früher Neuzeit, Zum frühneuhochdeutschen Wortschatz in ausgewählten Quellen (14.-17. Jahrhundert), Braunschweig 2006; Claus, Julius Eberhard Volkmar, Kurtzgefaßte Anleitung zum Probieren und Münzen, Stolberg 1753 (Reprint Nordhausen 2004).

Friday: 10:30 - 12:00, weekly (from 15/10/21), Location: Seminarraum 11 (Raum 2.39) [EA 26-27]
Dr. Monika Lücke
[entfällt] Einführung Literaturverwaltungsprogramm Zotero 24.11.21 Course details

1. Literaturverwaltung
• Sammeln, Verwalten und Zitieren unterschiedlicher Online- und Offline-Quellen
• Bearbeitung bibliographischer Angaben und Literaturlisten, besonders wissenschaftlicher Publikationen
• Ausgabe von Dokumenten in verschiedenen Zitationsstilen und Erstellung von Literaturverzeichnissen

2. Wissensorganisation
• Strukturiertes Anlegen von Zitaten
• Integration vieler Medientypen
• Erstellen von Snapshots einer Website
• Anfügen von Schlagworten und Kommentaren zu den Ressourcen

3. Anwendung
• freie Software, in vielen Sprachen verfügbar
• Browser-Version
• geeignet für Windows, Linux, Mac OS und andere Betriebssysteme
• Import und Export verschiedener Metadatenformate (EndNote, BibTeX, MODS und RIS)
• Synchronisation der Daten, Nutzung auf verschiedenen Endgeräten und Zusammenarbeit in Teams

Dates on Wednesday. 24.11.21 10:00 - 12:00, Room: (Veranstaltungsort folgt) Henry Gerlach
[MA-B] [Übung] Pflichtberatung zum Umgang mit Forschungsdaten / Masterarbeit Course details

Die Pflichtberatung zum Umgang mit Forschungsdaten im Rahmen der Abfassung der Masterarbeit ist ein noch relativ neues Detail der Masterprüfung. Nicht vergessen, ohne diese Beratung können Sie Ihr Studium nicht abschließen. Sinnvoll ist diese Beratung vor allem zu Beginn Ihrer Masterarbeit, wenn Sie bereits eine Forschungsfrage entwickelt und eine Übersicht über die Quellen gewonnen haben. Die Beratung hilft Ihnen dabei, Hilfsmittel und Methoden der Analyse passfähig zu konzipieren und zeigt Ihnen, wie Sie Forschungsdaten aufbauen, veröffentlichen oder nachnutzen können.
Wichtiger Hinweis: Wenden Sie sich für die Vereinbarung eines Termins bitte selbsttätig an die Dozentin: katrin.moeller@geschichte.uni-halle.de.

The course times are not decided yet. Dr. Katrin Moeller
[MA-F] [Kolloquium] Current Topics in Empirical Economics and Economic History Course details

In diesem gemeinsamen Online-Kolloquium werden pro Semester etwa 6 auswärtige Gäste zu Vorträgen eingeladen. Die Veranstaltung wird vom Lehrstuhl für Empirische Makroökonomik (Lars Börner) organisiert, in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Wachstum und Entwicklung (Wolf-Heimo Grieben), der Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte (Georg Fertig) und mit Michael Kopsidis (IAMO, Apl. Professur für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Juristisch-Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der MLU). Das jeweilige Programm ist zu finden unter: https://iw.wiwi.uni-halle.de/research_seminar/.

Prüfungsleistung für Studierende im Master Geschichte: nach Absprache mit Georg Fertig

Thursday: 15:30 - 17:00, fortnightly (from 21/10/21) n.a
Prof. Dr. Georg Fertig,
Prof.Dr. Lars Börner
[MA-F] [Kolloquium] Forschungskolloquium Alte Geschichte Course details

Das Forschungscolloquium Alte Geschichte bietet Studierenden, die ihre Abschlußarbeit (Master Alte Geschichte, Master Geschichte, wissenschaftliche Hausarbeit mod. Staatsexamen) im Bereich der Alten Geschichte schreiben, die Möglichkeit, diese als work in progress zu präsentieren und von Diskussionen zu profitieren. Angesprochen sind zudem alle Doktoranden/Doktorandinnen des Faches. Sehr gerne können auch Studierende des BA Klassisches Altertum sich hier über die aktuellen Forschungsvorhaben am Lehrstuhl orientieren. Vorträge von auswärtigen Gästen komplettieren unser Programm. Falls es uns die Pandemie-Lage gestattet, werden wir das Colloquium auch gerne wieder dazu nutzen, uns bei der Semestereröffnungs- und der Semesterabschlußfeier persönlich näher kennenzulernen.

Studienleistung (für MA Geschichte):
Mündlicher Beitrag

Dates on Tuesday. 19.10.21, Tuesday. 02.11.21 18:15 - 19:45, Room: (Hörsaal Robertinum) Prof. Dr. phil. habil. Angela Pabst,
Prof. Dr. Stefan Pfeiffer,
Dr. Thomas Brüggemann, M.A.
[MA-F] [Kolloquium] Forschungskolloquium für BA und MA Course details

Das Kolloquium dient der Vorbereitung und Begleitung von Qualifikationsschriften. Die Teilnehmer*innen vertiefen ihr historiographisches Handwerkszeug zielgerichtet mit Blick auf ihre Abschlussarbeiten. Sie diskutieren an konkreten Fällen Inhalte und Formate wissenschaftlicher Schriften, wobei es nicht erforderlich ist, dass sie bereits an einem konkreten Thema arbeiten. In manchen Fällen führt das Oberseminar auch erst dazu, ins Auge gefasste Themenfelder präziser auszuloten und damit bearbeitbar zu machen.
Fortgeschrittene Studierende im BA- und im MA-Studiengang respektive Staatsexamenskandidat*innen können in einer Präsentation die Problematik, die Fragestellung, die Quellen und die Methoden und vielleicht auch schon erste Ergebnisse ihrer Arbeit vorstellen. Diese Konzepte werden dann im Plenum konstruktiv besprochen.

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/10/21) n.a
Prof. Dr. Silke Satjukow,
Dr. habil. Jeannette van Laak
[MA-F] [Kolloquium] Kolloquium zur Zeitgeschichte Course details

Wir starten am 21. Oktober sportlich: Julian Rieck (Berlin) stellt sein Dissertationsprojekt zur Geschichte des Fußballklubs Real Madrid während der Franco-Diktatur vor. Welche Sinn hat es nun – angenommen Sie wären weder Fußball- noch Spanienenthusiastin -, sich in der Form eines Kolloquiums mit diesem oder anderen Projekten (zu wiederum ganz anderen Themen) auseinanderzusetzen?
Unsere Forschungskolloquien gehen von der Erfahrung aus, dass sich viele Grundfragen geschichtswissenschaftlicher Projekte unabhängig von Thema und Format (Masterarbeit, Dissertation, Staatsexamensarbeit …) immer wieder in ähnlicher Weise stellen: Wie finde ich eine sowohl interessante, als auch lösbare Fragestellung? Wie komme ich zu neuen Erkenntnissen, statt nur das von anderen schon Geschriebene noch einmal zusammenzufassen? Mit welchen Methoden und Untersuchungsstrategien gehe ich vor, und welche Chancen oder Tücken birgt welches Quellenmaterial? Und ist mein Thema nicht eigentlich viel zu groß? Weil diese Fragen sich also immer wieder stellen, ist es nützlich zu erfahren, wie andere damit umgehen und sich Tipps von anderen zu holen. Sie können sich hier also durch die Projekte anderer anregen lassen und Ihrerseits die anderen durch Ihre Beiträge anregen.
Das Spektrum der vorgestellten Projekte reicht von den Masterarbeiten hallescher Studierender bis zu den Forschungsvorhaben erfahrener Wissenschaftler*innen anderer Universitäten. Gerade letztere bieten Ihnen Gelegenheit, Ihren Blick über den halleschen Lehrbetrieb hinaus zu weiten. Falls Sie selbst interessiert sind, Ihr Projekt im Rahmen des Kolloquiums vorzustellen, so wenden Sie sich bitte bis Anfang Oktober 2021 per Mail an mich.
Angesiedelt im Forschungsmodul des Master-Studiengangs sind im Kolloquium zugleich alle Interessierten herzlich willkommen! So oder so erhoffe ich mir von Ihnen Diskussionsbereitschaft (formal „Studienleistungen“ genannt) und schlicht: Neugier.
Nach derzeitigem Planungsstand wird das Kolloquium in Präsenz stattfinden. Sollten sich durch die Pandemielage Änderungen ergeben, teile ich dies rechtzeitig auf dieser Seite mit.

Thursday: 18:00 - 19:30, weekly (from 21/10/21), Location: Seminarraum 12 (Raum 2.40) [EA 26-27]
Prof. Dr. Patrick Wagner
[MA-F] [Kolloquium] Neue Forschungen zum Mittelalter, Geschichtsstudium und Beruf Course details Monday: 18:00 - 19:30, weekly (from 11/10/21), Location: Seminarraum 10 (Raum 2.37) [EA 26-27]
Prof. Dr. Georg Jostkleigrewe,
Prof. Dr. Klaus Krüger
[MA-F/MA-IntPol-IFP] [Kolloquium] Forschungskolloquium: Osteuropäische Geschichte / Interdisziplinäre Polenstudien Course details

Das Kolloquium für Osteuropäische Geschichte & Interdisziplinäre Polenstudien ist ein Diskussionsforum für fortgeschrittene Studierende (auch BA) im Fach Geschichte und im MA Interdisziplinäre Polenstudien, die MitarbeiterInnen und DoktorandInnen der Professur für Osteuropäische Geschichte und des Aleksander-Brückner-Zentrums für Polenstudien sowie für andere Interessierte. Auch Student*nnen, die sich nur für einzelne Vorträge interessieren, sind immer willkommen!
Hier haben Sie Gelegenheit, sich mit aktuellen Themen der Forschung zum östlichen Europa vertraut zu machen. Wissenschaftler*innen aus dem In- und Ausland präsentieren ihre laufenden Forschungsprojekte und stellen sich der Diskussion.
Auch Studierende der Geschichte sowie benachbarter geistes- und gesellschaftswissenschaftlicher Fächer sind eingeladen, ihre Abschlussarbeiten im Laufe der Entstehung zu präsentieren und konstruktiv zu diskutieren.
Die Studienleistung besteht aus drei Sitzungsprotokollen; eine Anleitung finden Sie auf StudIP.

Wednesday: 18:15 - 19:45, weekly (from 20/10/21), Location: Seminarraum 12 (Raum 2.40) [EA 26-27], Seminarraum 9 (Raum 2.36) [EA 26-27]
Prof. Dr. Yvonne Kleinmann
[MA-GM/MA-IntPol-GPO] [Seminar] Stadtgeschichte digital Course details

Städte sind Orte der Begegnung, ganz besonders im vielfältigen Ostmitteleuropa. Lemberg/L’viv/Lwów war und ist eine Stadt, in der sich zahlreiche Kulturen begegneten und begegnen, darunter Armenier*innen, Deutsche, Jüd*innen, Pol*innen und Ukrainer*innen. Wie wird die Begegnungsstätte „Stadt“ in heutigen Geschichtskulturen verarbeitet? Wie helfen digitale Wege der Geschichtskommunikation, Vielfalt sichtbar zu machen?
Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit dem Center for Urban History (L‘viv, Ukraine) statt. Sie lernen im Dialog mit Berufspraktikern, wie eine digitale Plattform zur Stadtgeschichte funktioniert und wie Sie u.a. story maps erstellen können, um neue Wege der Forschungskommunikation zu erschließen. Das Endergebnis wird veröffentlicht, so dass das Seminar die Möglichkeit zur ersten eigenen Publikation bietet.
Slavische Sprachkenntnisse sind nicht notwendig, um das Seminar erfolgreich abzuschließen.

Studienleistung: Mitarbeit an den Projekten, Vorstellung von Zwischenergebnissen
Prüfungsleistung: story map oder andere digitale Publikationsform zum eigenen Forschungsprojekt

Literatur:
Hein-Kircher, Heidi: Lembergs „polnischen Charakter“ sichern. Kommunalpolitik in einer multiethnischen Stadt der Habsburgermonarchie zwischen 1861/62 und 1914, Stuttgart 2020.
Prokopovych, Markian: Habsburg Lemberg: Architecture, Public Space and Politics in the Galician Capital, 1772-1914, West Lafayette, IN 2009.
Holovata, Roksolyana: The General Regional Exhibition of Galicia, in: Lviv interactive, https://lia.lvivcenter.org/en/storymaps/exhibition-before/

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/10/21), Location: Seminarraum 12 (Raum 2.40) [EA 26-27], Seminarraum 4 (Raum E.31) [EA 26-27]
Dr. Martin Rohde
[MA-IntPol-BIL] [Seminar] Einführung in die Interdisziplinären Polenstudien Course details

Jedes Jahr bricht der Masterstudiengang Interdisziplinäre Polenstudien (MLU Halle & FSU Jena) für eine Woche zu einer polnischen Partneruniversität auf, um gemeinsam mit polnischen Student*innen und Dozent*innen ein aktuelles Rahmenthema aus den Perspektiven unterschiedlicher Fächer zu diskutieren. Darüber hinaus geht es darum, eine Stadt zu erkunden. Studierende verwandter Fächer (MA und fortgeschrittener BA) sind eingeladen, sich der Exkursion anzuschließen. In Absprache mit ihren Dozent*innen können Sie die Exkursion als Studienmodul anerkennen lassen. Polnischkenntnisse sind nicht erforderlich.
In diesem Semester wird die Reise nach Katowice gehen, die Hauptstadt der Region Oberschlesien. Aktuell wandelt sich die Stadt von einer Bergwerks- und Schwerindustriemetropole in ein Zentrum der Dienstleistungen und neuen Technologien. Historisch ist Katowice/Kattowitz Teil der polnischen und der deutschen Geschichte – ein Thema, das uns sicher beschäftigen wird.
Die beteiligten Dozent*innen aus Halle, Jena und Katowice steuern historische, literatur- und sprachwissenschaftliche sowie soziologische und kulturwissenschaftliche Seminareinheiten bei, die mit Exkursionen in die Stadt und ihre Umgebung verbunden sind.

Lehrende:
Dr. Paulina Gulińska-Jurgiel (Halle), Prof. Dr. Yvonne Kleinmann (Halle), Irenäus Kulik, M.A. (Jena), Prof. Dr. Ruprecht von Waldenfels (Jena), Johann Wiede, M.A. (Jena) und Kolleg*innen aus Katowice.

Studien-/Prüfungsleistung:
Die Studienleistung erbringen Sie durch vorbereitende Lektüre und Mitgestaltung des Exkursionsprogramms, die Prüfungsleistung durch eine schriftliche Hausarbeit.

Kosten:
Reise- und Übernachtungskosten werden vollständig aus Mitteln des DAAD gedeckt.

Literatur:
Den digitalen Seminar-Reader zur Vorbereitung finden Sie bald auf StudIP.

The course times are not decided yet. Prof. Dr. Yvonne Kleinmann,
Dr. Paulina Gulinska-Jurgiel
[MA-MI/MA-nMI] [Seminar] Das Privatarchiv als Quelle für die Geschichtswissenschaft? Erkenntnismöglichkeiten und Herausforderungen von Citizien Science Course details

Die Mutter Erna schreibt zwischen 1934 und 1944 Tagebuch über das Aufwachsen ihrer Kinder, der Vater Hermann fotografiert und filmt seine Familie, die fünfjährige Gisela malt Bilder, wie die Familie unter dem funkelnden Sternenhimmel 1950 aus Halle/Saale nach Hannover flieht.
Selbstzeugnisse und Egodokumente besaßen in der Geschichtswissenschaft schon immer eine herausragende Bedeutung, geben sie doch einen Blickwinkel auf die Geschichte, die behördliche Akten oder allgemeine Chroniken nur schwer geben können. Im 20. Jahrhundert potenziert sich die Flut solcher Quellen, die heute im digitalen Raum zunehmend auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Aber kann die Geschichtswissenschaft mit der Vielzahl von Fotos, Tagebüchern, Schriften, Filmen, Tonaufnahmen und anderen Hinterlassenschaften auch historische Forschung betreiben? Worin liegen Potentiale und Grenzen dieser privaten Hinterlassenschaften und genealogischen Forschungen? Anhand des Archivs der Familie von Herman Klaetsch (geb. 1903) und seiner Ehefrau Erna Theilig (geb. 1905), die zwischen 1937 und 1950 in Halle/Saale lebten, will das Seminar nach Forschungsansätzen und –bezügen suchen und anhand eigener Projekte Antworten auf diese Fragen finden und schreiben.

Literatur: Ulbrich, Claudia/Medick, Hans/Schaser, Angelika (Hrsg.), Selbstzeugnis und Person. Transkulturelle Perspektiven, Berlin 2012.
Hinweis: Alle Quellen werden digital zur Verfügung gestellt.

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/10/21), Location: Seminarraum 15 (Raum K.01) [EA 25] Rückinfo Fr. Moeller
Dr. Katrin Moeller
[MA-MI/nMI] [Seminar] Visual History Course details

Egal ob Instagram, Snapchat, Reddit oder TikTok – unser Alltag ist von Bildern dominiert. Wir denken, kommunizieren, erinnern durch diese. Das ist letzten Endes das Ergebnis eines historischen Prozesses, der mit der Erfindung und Popularisierung visueller Technologien wie der Fotografie und des Films vor rund anderthalb Jahrhunderten seinen Anfang genommen hat. Das 20. Jahrhundert ist also vor allen Dingen ein „Jahrhundert der Bilder“ (Gerhard Paul), dessen Geschichte(n) nicht ohne die Berücksichtigung visueller Quellen geschrieben werden können. Dieser Beobachtung Rechnung tragend erlebte die Zeitgeschichte vor rund 15 Jahren eine visuelle „Wende“: Bilder wurden nicht mehr nur als illustratives Beiwerk zu Texten verstanden, sondern als Quellen und eigenständige Gegenstände historischer Forschung. Auch in der Geschichtsdidaktik fanden Bilder verstärkte Aufmerksamkeit und die Frage, wie Bilder das Lernen von Geschichte beeinflussen, wurde virulent. Unter dem Schlagwort „Visual History“ (Gerhard Jagschitz) entwickelte sich seit den 2000er-Jahren ein lebendiges, innovatives und transdisziplinäres Forschungsfeld innerhalb der Zeitgeschichte, das sich mit der Visualität von Geschichte und mit der Historizität des Visuellen auseinandersetzt – ein Bild sagt eben mehr als tausend Worte.
Ziele der LV: Anhand verschiedener Beispiele aus der Zeitgeschichte lernen Student*innen in diesem Seminar die Geschichte sowie die theoretischen und methodologischen Grundlagen der „Visual History“ kennen. Im Kontext der Studienleistungen werden sie das angeeignete Wissen an einem individuell auszuwählenden Thema der Zeitgeschichte erproben.
Die Modulleistung besteht aus einer Hausarbeit (Masterstudiengänge) oder mündliche Prüfung (Lehramtsstudiengänge)
Literatur:
Christine Brocks, Bildquellen der Neuzeit, Paderborn 2012.
Jens Jäger, Fotografie und Geschichte, Frankfurt am Main 2009.
Gerhard Paul (Hg.), Visual History. Ein Studienbuch, Göttingen 2006.

Dates on Friday. 15.10.21, Friday. 12.11.21, Friday. 10.12.21, Friday. 14.01.22, Friday. 11.02.22 09:00 - 12:30, Room: Seminarraum 5 (Raum E.61) [EA 26-27] Dr. Markus Wurzer
[MA-MII/MA-nMII] [Seminar] Militär und Gesellschaft in der DDR und der Bundesrepublik. Neuere Forschungen zu einer integralen deutschen Zeitgeschichte Course details

Die Einstellung der Deutschen zum Einsatz von militärischer Gewalt ist bis heute durch die Erfahrungen der Vergangenheit geprägt. Die Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg, die Entmilitarisierungspolitik der Alliierten, die Wiederbewaffnung ab 1955/56 und der Kalte Krieg im nuklearen Zeitalter: All das wirkt bis heute nach. Insbesondere die heftige Debatte um „Nachrüstung“ und Rüstungskontrolle vor dem Hintergrund des NATO-Doppelbeschlusses vom 11. Dezember 1979, die Massenproteste und die Umsetzung, haben das zivil-militärische Verhältnis zu einer auch politisch, sozial und kulturell relevanten historischen Dimension gemacht, die zudem unter den entgegengesetzten Bedingungen von Demokratie und Diktatur unterschiedlich ausfiel.
Wie lässt sich das schwierige Verhältnis von Militär und Gesellschaft erforschen? Ist es möglich und sinnvoll, dazu den ost- und westdeutschen Fall gemeinsam in den Blick zu nehmen? Inwieweit kann der militär- und gesellschaftsgeschichtliche Rückblick auf den Kalten Krieg die Probleme nach der Wiedervereinigung erklären? Diese Leitfragen der jüngeren Zeitgeschichte wollen wir in unserem Seminar auf zwei Arten aufgreifen. Zum einen wollen wir das Verhältnis der politischen Parteien, der Gewerkschaften, der Wissenschaft, der Kirchen und der Friedensbewegung zu den Streitkräften näher betrachten.
Zum anderen wollen wir Ansätze einer deutsch-deutschen Zeitgeschichte aufgreifen und Forschungskontroversen diskutieren. Statt die Geschichte der DDR und der Bundesrepublik (nur) getrennt zu erforschen, zielen erste übergreifende Studien mithilfe vergleichs- und verflechtungsgeschichtlicher Methoden darauf, Gemeinsamkeiten und Unterschiede bzw. innerdeutsche Bezüge herauszustellen. Zwar entwickelten sich beide Staaten in den zwei Jahrzehnen vor der Wiedereinigung weiter auseinander, doch beide mussten Antworten auf die „globalen“ politischen, sozialen und kulturellen Umbrüche finden. Nicht zuletzt mussten beide Seiten die Existenz von Streitkräften durchsetzen und legitimieren. Zudem bildete die Bundesrepublik bis 1989/90 einen Bezugsrahmen für die ostdeutsche Gesellschaft. Insofern konzipieren Historiker/innen auch die deutsch-deutsche Zeitgeschichte vor allem als eine Vorgeschichte unserer Gegenwart. Als Diskussionsgrundlage dienen uns neben der gemeinsamen Lektüre von Basistexten Kurzreferate, die vor dem Blockseminar auf StudIP bereitzustellen sind. Weil der Mehrwert der Lehrveranstaltung wesentlich von der rechtzeitigen Vorbereitung (Lektüre) abhängt, ist entsprechende Zeit einzuplanen.


Einführungsliteratur:
Jörg Echternkamp (Hg.), Militär- und Gesellschaft in Ost- und Westdeutschland 1970–1990, Berlin 2021; Frank Bösch (Hg.), Geteilte Geschichte. Ost- und Westdeutschland 1970–2000, Göttingen 2016; Anselm Doering-Manteuffel, Lutz Raphael, Thomas Schlemmer (Hg.), Vorgeschichte der Gegenwart. Dimensionen des Strukturbruchs nach dem Boom, Göttingen 2016.

Dates on Friday. 14.01.22 13:00 - 16:00, Saturday. 15.01.22 09:00 - 16:00, Sunday. 16.01.22 09:00 - 13:00, Room: Seminarraum 6 (Raum E.62) [EA 26-27] Active Learning Space Prof. Dr. Jörg Echternkamp
[MA-MII/MA-nMII] [Seminar] Modern Times. Die 1920er Jahre Course details

Urbanisierung, Gentrifizierung, Metropolisierung, Globalisierung, Feminismus – diese Schlagwörter von heute nahmen vor hundert Jahren ihren Anfang.
Die „neue“ Frau von damals trug Bubikopf und präsentierte sich kokett mit Zigarette, die Großstädte blitzten des Abends im Meer der Leuchtreklamen, in den großen Lichtspielhäusern löste der Tonfilm allmählich den Stummfilm ab, Männer und Frauen probierten neue Kleider und neue Rollen aus und vergnügten sich beim Charleston – und die Werbung versprach Luxusgüter für jedermann: Nachdem mit dem Ersten Weltkrieg Konventionen und Traditionen vernichtet worden waren, brachten die Roaring Twenties beziehungsweise die Goldenen Zwanziger Jahre neue Leitbilder und neue Kultur- und Konsummuster hervor. Die Zwischenkriegszeit brachte den ersten Durchbruch der Moderne, die sich später in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dann vollends Bahn brechen sollte.
In diesem Seminar sollen die produktiven wie die destruktiven Spannungen zwischen den beiden Weltkriegen, zwischen Aufschwung und Krise, zwischen Aufbruch und Resignation aus einer globalen Perspektive rekonstruiert und diskutiert werden.

HINWEIS: Das Seminar bereitet auch auf das Staatsexamen vor.

Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 13/10/21), Location: Seminarraum 22 A (Raum 1.02) [LuWu 2]
Prof. Dr. Silke Satjukow
[MA-nGV/MA-nGM] [Seminar] Erinnerungsorte Anhalts: das kollektive Gedächtnis einer Region erforschen und präsentieren. Course details

Mit „Erinnerungsorten“ beschäftigen sich Historiker*innen schon lange. Sie verstehen darunter Orte, Personen, Ereignisse, Gegenstände und Symbole, in denen sich das kollektive Gedächtnis einer Gruppe manifestiert. Wurden solche Erinnerungsorte zunächst vor allem in Bezug auf „Nationen“ erforscht (z.B. als deutsche Erinnerungsorte: die Reformation, Goethe, der Reichstag), haben zuletzt auch transnationale und regionale Erinnerungsorte Aufmerksamkeit gefunden. Wir wollen uns im Seminar auf die Suche nach anhaltischen Erinnerungsorten begeben und damit danach fragen, was Anhalt im kollektiven historischen Gedächtnis ausmacht. Beispiele für solche Erinnerungsorte wären die Burgruine Anhalt, Herzog Albrecht der Bär, Zarin Katharina die Große, das Wörlitzer Gartenreich, Junkers, das Bauhaus.
Ziel der Veranstaltung ist es, solchen Erinnerungsorten forschend von der Zeit ihrer Entstehung bis in die Gegenwart nachzuspüren. Erwartet wird die Bereitschaft zur fundierten Aufarbeitung eines solchen Erinnerungsortes in Form einer gut lesbaren Darstellung, deren Veröffentlichung (online oder Print) angestrebt wird. Freude an der intensiven Vertiefung in ein Thema und am kreativen, gleichwohl wissenschaftlichen Schreiben ist daher von Vorteil.

Leistung: Schriftliche Erarbeitung und Präsentation eines Erinnerungsortes.

Literatur:
Étienne Francois/Hagen Schulze (Hrsg.), Deutsche Erinnerungsorte, 3 Bde., München 2001
Stefan Berger/Joana Seiffert (Hrsg.), Erinnerungsorte: Chancen, Grenzen und Perspektiven eines Erfolgskonzeptes in den Kulturwissenschaften, Essen 2014
Lena Krull (Hrsg.), Westfälische Erinnerungsorte. Beiträge zum kollektiven Gedächtnis einer Region, Paderborn 2016.

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/10/21), Location: Seminarraum 19 (Raum1.40) [LuWu 2]
Dr. Michael Hecht
[MA-nKT] [Seminar] Klassische Texte Course details

Dieses Seminar richtet sich an gezielt an die Masterstudierenden des Faches Geschichte am Beginn des Studiengangs, im optimalen Fall im ersten Semester. Es soll eine allen Masterstudierenden gemeinsame Grundlage schaffen durch die Lektüre und Diskussion von Texten, die in der Geschichtswissenschaft als „klassisch“ gelten. Von Woche zu Woche werden wir einen solchen Text lesen – von Leopold von Ranke über Karl Marx und Fernand Braudel zu Joan W. Scott und Dipesh Chakrabarty. In der Seminardiskussion erarbeiten wir uns das Potential des Textes und des in ihm vertretenen Ansatzes. Schließlich versuchen wir, den jeweiligen Ansatz auf konkrete Problemstellungen anzuwenden.
Die Auswahl der Texte soll einen Überblick über wichtige Personen, Theorien und Methoden bieten. Zugleich gibt Ihnen das Seminar Gelegenheit, durch eine problemorientierte Diskussion über Grundlagentexte Ihr eigenes Selbstverständnis als Historiker*in zu schärfen. Im Grunde geht es auch darum, jeder und jedem zu erleichtern, die vielfältigen Möglichkeiten innerhalb des weiten Daches der Historie zu entdecken und eigene Pfade darin zu beschreiten.
Als Studienleistung erwarte ich von Ihnen die aktive Diskussionsteilnahme in den Sitzungen (was die Lektüre vorbereitender Literatur voraussetzt); zudem verfassen Sie zu jeder Sitzung einen Essay zum Grundlagentext von zwei Seiten (5.000 Zeichen) Länge. In diesen Essays erörtern Sie kritisch Kernfragen des Grundlagentextes und formulieren prägnant Ihre eigene Position. In den Sitzungen gehen wir von Ihren Essays als Diskussionsimpulsen aus.
Die Modulleistung besteht in einer kumulativen Hausarbeit, d.h. aus den in der beschriebenen Art und Weise von Ihnen im Laufe des Semesters verfassten Texten.
Das Seminar/Modul ist so angelegt, dass Sie am Ende der Vorlesungszeit (Anfang Februar 2022) bereits alle Studienleistungen- und Ihre Modulleistung erbracht haben werden. Der Vorteil: In den anschließenden Semesterferien verlangt dieses Seminar/Modul von Ihnen nichts mehr. Das bedeutet aber auch: Die gesamte Arbeitsleistung von 10 Leistungspunkten, entsprechend 300 Arbeitsstunden, entfällt auf die Vorlesungszeit. Dieses Seminar/Modul ist folglich in dieser Zeit sehr arbeits- und zeitaufwendig. Bedenken Sie dies bitte bei Ihrer Semesterplanung!
Nach derzeitigem Planungsstand ist das Seminar als Präsenzseminar organisiert. Wenn sich die Rahmenbedingungen ändern sollten, werde ich dies über StudIP mitteilen.

Monday: 13:00 - 15:30, weekly (from 11/10/21), Location: Seminarraum 22 (Raum 1.01) [LuWu 2]
Prof. Dr. Patrick Wagner
[MA-nVI] [Vorlesung] Die Macht der Rede. Die antike Rhetorik aus historischer Perspektive Course details

Die Kunst, mittels eines mündlichen Vortrags die Zuhörerschaft von sich selbst und/oder den vorgebrachten Argumenten zu überzeugen, konnte in der Antike in verschiedenen Kontexten hilfreich, ja sogar erforderlich sein. Daher überrascht es kaum, daß es eine Menge Lehrbücher gab, welche die Menschen beim Erlernen solcher Fertigkeiten unterstützten. In den Blick der Geschichtswissenschaft geraten derartige Texte aber äußerst selten. Das freilich ist ausnehmend schade, haben diese Quellen doch nicht zuletzt für historisch Interessierte viel – darunter auch wirkliche Überraschungen – zu bieten: So greifen wir bei Quintilian beispielsweise ein pädagogisches Konzept für die Grundschule, bekommen die Gesten beschrieben, mit denen ein Redner seine Ausführungen unterstreichen sollte, und erfahren, daß die Rede einer Frau ebenfalls wertgeschätzt und als Schullektüre verwendet wurde. Aristoteles verschafft uns etwa einen Eindruck davon, wie psychologische Einflußfaktoren reflektiert wurden; die Rhetorica ad Herennium führt mitten in die politischen Kämpfe der späten Republik; Ciceros de inventione gewährt mit Definitionen positiv bewerteter Eigenschaften Einblicke in das Normengefüge der römischen Gesellschaft. Mit Menander Rhetor lassen sich Rituale beim Besuch eines Kaisers und die Erwartungshaltungen an ihn erkunden. Auch die Musterreden des Andokides mit den Hauptvarianten von Tötungsdelikten und die absurden Gerichtsfälle, die Seneca d. Ä. präsentiert, sind weit mehr als Kuriositäten. Hier und an anderen Stellen gilt: Es gibt Neues in großer Zahl zu entdecken…
Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Die Vorlesung gehört neben MA Vormoderne I zum Modul Gesellschafts- und Verfassungsgeschichte des Master Alte Geschichte. Falls möglich, wird sie in Präsenz durchgeführt (andernfalls synchron über webex sowie asynchron mit Materialien in Ordnern zu den einzelnen Sitzungen).

Studienleistung:
Übungsaufgaben

Literatur:
Michael Erler/ Christian Tornau, Einleitung: Was ist antike Rhetorik? In: Dies. (Hrsgg.), Handbuch Antike Rhetorik, Berlin/Boston 2019 (scan in studip eingestellt).
Wilfried Stroh, Die Macht der Rede. Eine kleine Geschichte der Rhetorik im alten Griechenland und Rom, Berlin 2009.
Texte zu den Themen der einzelnen Sitzungen werden Sie in den Ordnern zur jeweiligen Sitzung finden.

Thursday: 13:00 - 14:30, weekly (from 14/10/21), Location: Hörsaal XIV a/b [Löw]
Prof. Dr. phil. habil. Angela Pabst
[MA-VI/MA-nVI] [Seminar] Gerichtsakten als Quellen Course details

Gerichtsakten bieten v.a. mit den beinhalteten Verhörprotokollen einen beeindruckenden Einblick in die Lebenswelten und Wertvorstellungen von Menschen. Vor diesem Hintergrund könnten die zudem noch spannend zu lesenden Akten von Hexenprozessen über Mordanklagen und Inzestfällen bis hin zu Kriegsverbrechen einen einmaligen Quellenfundus bieten. Dennoch begegnen Historiker*innen dieser Quellengattung, wenn es über den eigentlichen inhaltlichen Gegenstand hinausgeht mit einer durchaus verständlichen Skepsis. Als Egodokumente erscheinen bspw. die beinhalteten Verhörprotokolle und Zeugenaussagen vielfältig gebrochen, eventuell sogar erzwungen und durch die formalen Kriterien von Prozessablauf und Dokumentation standardisiert.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen neben der Lektüre von Gerichtsakten und einer Einführung in die Kriminalitätsgeschichte Überlegungen dazu, unter welchen quellenkritischen Voraussetzungen Gerichtsakten für unterschiedliche historische Fragestellungen geeignet erscheinen können – bzw. eine Auseinandersetzung damit, welche (sozialen) Wissensbestände diese Quellengatten zu transportieren in der Lage ist.

Einführende Literatur:
Fuchs, Ralf-Peter (Hrsg.), Wahrheit, Wissen, Erinnerung: Zeugenverhörprotokolle als Quellen für soziale Wissensbestände in der Frühen Neuzeit, Münster 2002.
Schwerhoff, Gerd, Aktenkundig und gerichtsnotorisch. Einführung in die historische Kriminalitätsforschung. Tübingen 1999.

Friday: 08:00 - 09:30, weekly (from 15/10/21), Location: Seminarraum 15 (Raum K.01) [EA 25] Rückinfo Fr. Moeller
Dr. Anne Purschwitz
[MA-VI/MA-nVI] [Seminar] Vormoderne Grabdenkmäler und was sie uns sagen können. Course details

Seit etwa vierzig Jahren werden Grabdenkmäler als Quellenmaterial auch von Historikern herangezogen. Zuvor galten sie als geeignet für dekorative Illustrationen und blieben ansonsten den Kunsthistorikern vorbehalten.
In den vergangenen Jahren ist nun eine Vielzahl an Büchern und Aufsätzen erschienen, in denen Grabmäler als historische Quelle verwendet wurden, mit deren Hilfe nicht nur andere Quellengattungen ergänzt, sondern möglicherweise auch Bereiche ausgelotet werden können, die solchen nicht mehr zugänglich sind.
Das mittelalterliche und frühneuzeitliche Grabdenkmal stellt keine einheitliche Quellengattung dar. Sein Quellenwert setzt sich vielmehr aus einzelnen heterogenen Komponenten zusammen, die geeignet sind, historisch relevante Informationen zu geben und die ihrer Art nach unterschiedlichen Quellengattungen zugeordnet werden können. So weist die größte Zahl von ihnen eine Inschrift auf, die, meist in ein feststehendes Formular gefügt, Auskunft über Namen und Stand des Verstorbenen sowie das Todesdatum gibt. Weiterhin tragen viele Grabplatten eine bildliche Darstellung, die häufig den Verstorbenen selbst zeigt, aber auch sein Wappen oder Hausmarke oder einfach ein christliches oder ständisches Symbol wiedergeben kann. Schließlich vermittelt auch das Denkmal selbst durch sein Material, seine Herstellungstechnik und seinen Standort Informationen.
Das Seminar gibt anhand ausgewählter Texte einen Überblick über die hier skizzierten jüngeren Forschungsansätze. Vorgesehen sind Besuche auf dem Stadtgottesacker sowie im universitären Zentrum für manuelle Reproduktionstechniken der Sepulkralkultur.
Die Modulleistung besteht im Verfassen einer wissenschaftlichen Hausarbeit, Studienleistungen sind regelmäßige (auch schriftliche) Hausaufgaben in Form von Vorbereitung einer Quelle / eines Sekundärtextes, Inhaltsangabe, Zusammenfassung eines wiss. Aufsatzes sowie die Übernahme eines Sitzungsprotokolls.

Monday: 15:30 - 17:00, weekly (from 11/10/21), Location: Seminarraum 20 (Raum 2.11) [LuWu 2]
Prof. Dr. Klaus Krüger
[Seminar] Staatenbünde und Bundesstaaten in der Antike Course details

Im Seminar wird der Frage nachgegangen, ob die eindeutige Trennung von Konföderationen, also Zusammenschlüssen autonomer Einzelstaaten, und Föderationen, also Zusammenschlüssen abhängiger Teilregionen zu einem Bundesstaat, wie sie in der Neuzeit praktiziert wird, in gleicher Weise in der Antike sinnvoll ist. Dabei sollen eben nicht nur die historischen Fakten bekannter Bündnisse der griechisch-römischen Zeit, wie bspw. der Delisch-Attische Seebund oder der Latinische Bund, ereignisgeschichtlich betrachtet, sondern auch daraufhin untersucht werden, inwieweit ihre Zuweisung in eine der beiden Kategorien sachdienlich oder von systemischen Mischformen auszugehen ist. Behandelt werden strukturierte Zusammenschlüsse mehrerer Partner, die bis zum 1. Jh. v. Chr. zustande gekommen sind. Nicht eingeschlossen sind bilaterale Freundschafts-, Friedens- oder Handelsabkommen.

Studienleistung:

Referat (mit Handout). Jedes Referat wird sich jeweils einem Bündnis widmen. Details zu den Anforderungen werden in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

Literatur:

Ernst Baltrusch, Außenpolitik, Bünde und Reichsbildung in der Antike. München 2008.
Hans Beck, Polis und Koinon. Untersuchungen zur Geschichte und Struktur der griechischen Bundesstaaten im 4. Jh. v. Chr. Göttingen 1997.
Theodora Hantos, Das römische Bundesgenossensystem in Italien. München 1983.

Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 12/10/21), Location: Hörsaal XII [Löw]
Dr. Thomas Brüggemann, M.A.
2021/11/30 Crashkurs Bewerbungsunterlagen Online-Seminar Course details

Du möchtest kurz und knackig erfahren, worauf es bei der Erstellung effektiver Bewerbungsunterlagen ankommt? Du willst nicht länger wie alle anderen Bewerber ein "großes Interesse an der Stellenanzeige" heucheln müssen, weil dir gerade kein passender Einstieg einfällt? Kein Problem! Lass uns mal gemeinsam mit der Brille eines Personalmenschen bzw. eines Marketingdudes auf das Thema Bewerbung schauen.

Im digitalen, kleinem Kreis werden dir persönlich alle wichtigen Punkte (Inhalt, Gestaltung, Lebenslauf, Anschreiben) vorgestellt. Zudem hast du die Gelegenheit eigene Fragen zu stellen und individuelle Fälle zu diskutieren.

Bitte hab deine Bewerbungsunterlagen (digital) griffbereit. Falls nur 1-2 Teilnehmende erscheinen, arbeiten wir individuell an euren Beispielen und nicht im klassischen Onlineseminarformat.

Die einzelnen Crashkurse sind inhaltlich identisch.

Referent:
Der Chef des Career Centers, Tino Schlögl, zeigt dir, worauf es bei Bewerbungen ankommt und beantwortet dir all deine Fragen zu Bewerbungsunterlagen absolut hilfreich, humorvoll und individuell.

Hier geht's zur Anmeldung.

Dates on Tuesday. 30.11.21 16:00 - 19:00, Room: (https://uni-halle.jobteaser.com/de/events/123390) Tino Schlögl
2021/12/01 Businesscoach und -berater. Zwischen Wunschdenken und Realität Course details

Businesscoach und -berater. Zwischen Wunschdenken und Realität

Der Referent wirft in seinem Vortrag Schlaglichter auf das Berufsbild des Coaches/Beraters aus der Sicht eines etablierten Weiterbildungsunternehmens. Folgende Fragen werden aufgeworfen und zur Diskussion gestellt: Wie sieht es auf dem Trainer- und Beratermarkt in Pandemiezeiten aus? Welche Dissonanzen können sich zwischen den Lebensmodellen von Berufseinsteigern und der Unternehmenskultur großer Beratungsfirmen ergeben? Wie kann der Weg zum Businesscoach/-berater aussehen? Wie steht es um die Zukunftsfähigkeit des Berufs?

Referent:
Dr. rer. soc. Torsten Roth ist Gründer und Geschäftsführer von SPM 2000 und arbeitet seit über 20 Jahren als Trainer, Coach und Berater. Er promovierte im Bereich der Organisationspsychologie.

Hier geht's zur Anmeldung.

Virtueller Raum der Veranstaltung über MLUconf

Dates on Wednesday. 01.12.21 13:00 - 14:00, Room: (https://mluconf.uni-halle.de/b/tin-znx-ke7) Tino Schlögl
2021/12/14 Crashkurs Bewerbungsunterlagen Online-Seminar Course details

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Dates on Tuesday. 14.12.21 16:00 - 19:00, Room: (https://uni-halle.jobteaser.com/de/events/123396) Tino Schlögl
2022/01/11 Crashkurs Bewerbungsunterlagen Online-Seminar Course details

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Dates on Tuesday. 11.01.22 16:00 - 19:00, Room: (https://uni-halle.jobteaser.com/de/events/123400) Tino Schlögl
2022/01/25 Crashkurs Bewerbungsunterlagen Online-Seminar Course details

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Dates on Tuesday. 25.01.22 16:00 - 19:00, Room: (https://uni-halle.jobteaser.com/de/events/123402) Tino Schlögl
2022/02/08 Crashkurs Bewerbungsunterlagen Online-Seminar Course details

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Dates on Tuesday. 08.02.22 16:00 - 19:00, Room: (https://uni-halle.jobteaser.com/de/events/123404) Tino Schlögl
2022/02/22 Crashkurs Bewerbungsunterlagen Online-Seminar Course details

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Dates on Tuesday. 22.02.22 16:00 - 19:00, Room: (https://uni-halle.jobteaser.com/de/events/123407) Tino Schlögl
2022/03/08 Crashkurs Bewerbungsunterlagen Online-Seminar Course details

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Dates on Tuesday. 08.03.22 16:00 - 19:00, Room: (https://uni-halle.jobteaser.com/de/events/123408) Tino Schlögl
2022/03/22 Crashkurs Bewerbungsunterlagen Online-Seminar Course details

Du möchtest kurz und knackig erfahren, worauf es bei der Erstellung effektiver Bewerbungsunterlagen ankommt? Du willst nicht länger wie alle anderen Bewerber ein "großes Interesse an der Stellenanzeige" heucheln müssen, weil dir gerade kein passender Einstieg einfällt? Kein Problem! Lass uns mal gemeinsam mit der Brille eines Personalmenschen bzw. eines Marketingdudes auf das Thema Bewerbung schauen.

Im digitalen, kleinem Kreis werden dir persönlich alle wichtigen Punkte (Inhalt, Gestaltung, Lebenslauf, Anschreiben) vorgestellt. Zudem hast du die Gelegenheit eigene Fragen zu stellen und individuelle Fälle zu diskutieren.

Bitte hab deine Bewerbungsunterlagen (digital) griffbereit. Falls nur 1-2 Teilnehmende erscheinen, arbeiten wir individuell an euren Beispielen und nicht im klassischen Onlineseminarformat.

Die einzelnen Crashkurse sind inhaltlich identisch.

Referent:
Der Chef des Career Centers, Tino Schlögl, zeigt dir, worauf es bei Bewerbungen ankommt und beantwortet dir all deine Fragen zu Bewerbungsunterlagen absolut hilfreich, humorvoll und individuell.

Hier geht's zur Anmeldung.

Dates on Tuesday. 22.03.22 16:00 - 19:00, Room: (https://uni-halle.jobteaser.com/de/events/123409) Tino Schlögl
A Methoden der deskriptiven Datenanalyse mit Projektarbeit (M2a/b) (SOZIOLOGIE) Mi 15:30-17:00 Uhr Course details Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/10/21), Location: Seminarraum 4 (Raum E.31) [EA 26-27]
Torvid Kreisler
Abaelard und Heloise Course details

Petrus Abaelardus (1079–1142), seines Zeichens angesehener Theologieprofessor und brillanter Philosoph, wird vom Pariser Domherr Fulbert zum Lehrer für seine 16-jährige, äußerst begabte Nicht Heloisa (1100–1164) bestimmt. Trotz der Unterschiede in Alter und Stand verlieben sich Abaelard und Heloise ineinander und setzen dabei alles aufs Spiel. Ihre Liebesgeschichte, die leidenschaftlicher und zugleich tragischer nicht sein könnte, ist im gegenseitigen Briefwechsel gut dokumentiert.

Die Lektüreübung hat diesen Briefwechsel zum Gegenstand, in dem beide ihre starken Gefühle zueinander zum Ausdruck bringen, aber auch philosophische und theologische Ideen miteinander austauschen.

Die Lektüreübung gehört zum Vertiefungsmodul Mittel- und Neulatein und ist als Blockveranstaltung geplant. Die genauen Zeiten werden mit den TeilnehmerInnen abgestimmt.

Literatur:
The letter collection of Peter Abelard and Heloise / ed. with a revised translation by David Luscombe after the transl. by Betty Radice. Oxford 2013.
The Cambridge companion to Abelard / ed. by Jeffrey E. Brower and Kevin Guilfoy. Cambridge 2004.
Peter von Moos: Abaelard und Heloise. Gesammelte Studien zum Mittelalter. Bd. 1. Münster 2005

Dates on Friday. 14.01.22 12:00 - 18:00, Saturday. 15.01.22 10:00 - 16:00, Friday. 28.01.22 12:00 - 18:00, Saturday. 29.01.22 10:00 - 16:00 Friederike Güsewell
Academic Writing and Presentation Skills (4 SWS) Course details

Do you want to improve your writing and presentation skills, for instance for writing your thesis or presenting your research at a conference? Then this course is for you! You will learn how to write well-structured, coherent and concise texts, and how to create (and give!) competent presentations that engage your audience. Writing and presenting are both about getting your message across, and this course will provide you with the tools and skills to achieve this.

Tuesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 12/10/21), Location: Medienraum [Mel]
Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 13/10/21), Location: Medienraum [Mel]
Dr. Marie-Elaine van Egmond
Achtsamkeit, Meditation und Gesundheit Course details Monday: 13:00 - 14:30, weekly (from 11/10/21), Location: Seminarraum 4 (Raum E.31) [EA 26-27]
Dr. Johannes Pohl
Alkiphron, Briefe Course details

Der vielschichtige Einblick in die unterschiedlichsten attischen Gesellschaftsschichten, der Witz und die überraschenden wie überzeugenden Charakterdarstellungen sind nur einige Gründe, warum das Studium der fiktiven Briefe des Alkiphron auch heute noch äußerst lohnenswert ist.
Lohnenswert ist das Studium der Briefsammlung aber auch, da sie uns ein Beispiel dafür liefert, was intellektuelle Schaffenskraft zur Zeit des Hellenismus bedeuteten, oder um es mit den Worten Tsirimbas zu sagen: „Alkiphron schreibt eine Kunstsprache, die auf einem sorgfältigen Studium der besten Schriftsteller von Homer bis Lukian beruht; Poesie und Prosa fließen in seinen Briefen ineinander.“ (Tsirimbas in: Philologus, 1937, S. 92).
Über den hellenistischen Rhetoriklehrer und Attizisten ist kaum etwas bekannt – schon bezüglich der Datierung seiner Lebens- und Schaffenszeit streiten sich die Gelehrten. Dennoch können wir uns ihm im Seminar durch das kritische Studium ausgewählter Briefe nähern und die bunte Vielfalt als auch sprachliche Raffinesse auf uns wirken lassen – wir werden Bauern und Fischer zur Wort kommen lassen, aber auch Parasiten und Hetären mit ihren ganz eigenen persönlichen Anliegen. So wird die Welt des Alkiphron und die Tradition der Epistolographie wie im Passepartout lebendig.

Textgrundlage:
Schepers, M. A. (ed.): Alciphron Epistulae, Stuttgardiae MCMLXIX (1969).

Kommentare:
Costa, C. D. N.: Greek fictional letters, A selection with Introduction, Translation and Commentary, Oxford, New York 2001.
Granholm, Patrik: Alciphron, Letters of the Courtesans: Edited with Introduction, Translation and Commentary, Dissertation Uppsala University, Uppsala 2012.
Avezzù, Elisa: Alcifrone, Lettere di parassiti e di cortigiane, Introduzione di Oddone Longo, 2. Ausg., Venedig 1992.
Benner, Allen Rogers; Fobes, Francis H.: The Letters of Alciphron, Aelian and Philostratus, London 1990, S. 144.

Sekundärliteratur:
Biraud, M.; Zucker, A. (ed.): The Letters of Alciphron, A Unified Literary Work?, Leiden; Bosten 2019.
König, Jason: Alciphron and the sympotic letter tradition, in: Hodkinson, Owen; Rosenmeyer, Patricia A.; Bracke, Evelien: Epistolary Narratives in Ancient Greek Literature, in: Mnemosyne, bibliotheca classica Batava, Supplementum vol. 359, Leiden 2013, S. 187- 206.
Tsirimbas, Dimitros: Beobachtungen zur Sprache Alkiphrons, in: Philologus 1937, 1, S. 470-472.

Friday: 10:30 - 12:00, weekly (from 15/10/21), Location: (Rob / SR)
Karolin Wentrock
Archäologie der Moderne Course details Wednesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 20/10/21), Location: Seminarraum 20 (Raum 2.11) [LuWu 2]
Timo Feike, M.A.
ASQ - Wege in den verborgenen Arbeitsmarkt Course details

Viele neu zu besetzende Stellen werden niemals öffentlich ausgeschrieben. Wie kann man als Berufseinsteiger diesen Arbeitsmarkt für sich erschließen? Dazu ist es wichtig, klar über seine Fähigkeiten und Interessen sprechen zu können, um genau die Arbeit zu finden, die zu einem passt. Im Seminar wird zunächst eine strukturierte Selbstanalyse durchgeführt. Mit der vorgestellten Methode der Informationsgespräche ist es dann einfacher, sich ein geeignetes Netzwerk aufzubauen und den Berufseinstieg auch im verborgenen Arbeitsmarkt zu meistern.

In diesem ASQ lernt ihr Schritt für Schritt, wie das geht und werdet die neuerlernten Methoden auch gleich anwenden. Dabei entstehen nützliche Kontakte für euren späteren Berufseinstieg, vielleicht sogar ein Praktikum oder eine Werkstudententätigkeit.

Lernziele:
  • Fähigkeit der Selbstanalyse nach strukturierten und biografischen Methoden
  • Selbstpräsentation und Eigenmarketing
  • Sicherheit in der Erstellung von Bewerbungsunterlagen
  • Fähigkeit zum Aufbau und zur Pflege beruflich relevanter Netzwerke und Erkennen der Bedeutung, Herstellung erster Kontakte im Rahmen des ASQs
  • Erlernen einer Methodik zur Exploration berufsfeldspezifischer Arbeitsmärkte

Ablauf (> Hausaufgabe):
1. Vorbesprechung
> Durchführung eines Persönlichkeitstests

2. Selbstanalyse - Erlernen und Anwenden der folgenden Methoden:
o (interpersonelle) biografische Exploration nach Richard Nelson Bolles
o Persönlichkeitstypus nach Myers-Briggs Typenindikator
o Analyse übertragbarer Fähigkeiten im Lebenslauf
o Tätigkeitsassoziationstest
> Eigendefinition des "Traumjobs" (Tätigkeit, Thema/Werte, Rahmenbedingungen)

3. (Selbst-)Präsentation inkl. Feedbackrunden und themenbasierte Netzwerktechnik nach Daniel Porot
  • Teilnahme nur an einem dieser 3 Termine notwendig
> Durchführung von "Informationsgesprächen"/Interviews mit Berufspraktikern (4 pro Teammitglied)
--> Erstellung eines Berufsprofils (Tätigkeit, Berufsverläufe/-einstiege, zukünftige Entwicklung/Trends, Anforderungen, Kontaktzugänge, Personalbedarf)

4. Eigenvermarktungsstrategie und Bewerbungsunterlagenerstellung
(belegen Sie dafür eigenständig einen Crashkurs oder Vortrag zum Thema Bewerbungsunterlagenerstellung des Career Centers)

5. Reflexion & Netzwerkpflege


Verbindliche Termine für alle Teilenehmer:innen:

Freitag, 22.10., 16:15 - 18:00 (Einführung/Vorbesprechung)
Freitag, 29.10., 10:00 - 17:00 (Selbstanalysemethoden)
Freitag, 17.12., 10:00 - 16:00 (Reflexion & Netzwerkpflege)

Von den folgenden 3 Terminen kann sich jede:r einen auswählen. Sie sind inhaltlich identisch.

Freitag, 05.11., 10:00 - 17:00 ((Selbst-)Präsentation und themenbasierte Netzwerktechnik - Gruppe 1)
Mittwoch, 10.11., 10:00 - 17:00 ((Selbst-)Präsentation und themenbasierte Netzwerktechnik - Gruppe 2)
Freitag, 12.11., 10:00 - 17:00 ((Selbst-)Präsentation und themenbasierte Netzwerktechnik - Gruppe 3)

+ 1 Crashkurs - Termin frei wählbar (https://uni-halle.jobteaser.com/de/events)

Anmeldelink zur Veranstaltung:
https://uni-halle.jobteaser.com/de/events/123381

Die Veranstaltung findet online unter folgendem Link statt:
MLUconf: https://mluconf.uni-halle.de/b/tin-x7e-73e

Zitate aus dem Freitextfeld der letzten Evaluation:
"Alles sehr gut verständlich aufgearbeitet und der Seminarleiter war auch sehr freundlich und humorvoll. Viel zum Mitmachen."
"Dass der Seminarleiter sehr offen war."
"Das theoretische Wissen wurde direkt mit praktischen Übungen verbunden."
"Mit Witz wurde das Seminar lockerer und es entstand eine entspannte aber lernfreudige Atmosphäre."
"Der lockere, ungezwungen, aber auch respektvolle Umgang zwischen Seminarleiter und Studenten."
"Gute technische Umsetzung trotz Onlinesituation."
"Einbindung von Erfahrungen der Studenten"
"Gute Umsetzung trotz online Format"
"Praktische Beispiele"
"Gute Übungsaufgaben"
"Sehr unterhaltsam, motivierend, praxisorientiert und lehrreich."
"Tino hat das Seminar mit sehr viel Hingabe gemacht. Die Themen wurden gut vermittelt und auch die Aufgaben wurden spielerisch vermittelt."
"Es ist sehr schade, dass man nicht mehr Seminare bei ihm hat."
"Tolle Vermittlung der Inhalte. Mein bestes Online Seminar!"
"Inhalte sind sinnvoll und sehr hilfreich."
"Vermittlung der Grundlagen des Networking, Anregungen für ein erfolgreiches jobinterview"

Dates on Friday. 22.10.21 16:15 - 18:30, Friday. 29.10.21, Friday. 05.11.21, Wednesday. 10.11.21, Friday. 12.11.21 10:00 - 17:00, Friday. 17.12.21 10:00 - 16:00, Room: (https://mluconf.uni-halle.de/b/tin-x7e-73e) Tino Schlögl
ASQ Datenvisualisierung Course details

+Den Kurs leitet Daniel Wachsmuth. [M.K. unterstützt nur administrativ.]+
Der Anmeldezeitraum ist abgeschlossen. Bitte verzichten Sie auf Nachfragen, da die Warteliste sehr lang ist. Die 25 Plätze werden Anfang Oktober nach Reihenfolge der Anmeldung verteilt.

Ob im Journalismus oder der Wissenschaft, Datenvisualisierung findet mittlerweile ein breites Anwendungsfeld. In Zeiten von Fake-News und Meinungsbildung ist das korrekte Lesen und Darstellen von wissenschaftlichen Daten eine wichtige Grundkompetenz für jeden Studierenden. Dieser ASQ-Kurs soll den Studierenden die Möglichkeit geben, zu erfahren, wie man (wissenschaftliche) Daten visualisiert. Mit verschiedenen universitätsinternen Partnern und Studiengängen sollen den Studierenden mögliche Projekte an die Hand gegeben werden, bei denen Sie direkt Wissenschaftskommunikation durch Datenvisualisierung betreiben. Dabei besteht die Möglichkeit dies mit verschiedenen Werkzeugen der medialen Kommunikation umzusetzen (z. B. angefangen bei Excel, PPT, Prezi bis zu Blogs oder Mini-Animationen). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit je nach Projekt das dazu passende Werkzeug zu wählen. Die Datenvisualisierung und der Workflow richten sich nach den Projektdaten. Schwerpunkte sind dabei u. a. mediales Storytelling und die korrekte sowie ästhetische Darstellung von wissenschaftlichen Inhalten. Offen für fast alle BA-Studierenden (nicht für MuK).

Sie können auch eigene Daten mitbringen. Bitte informieren Sie dazu den Kursleiter Daniel Wachsmuth per StudIP bis 30.09.2021. Ihr Input wird zunächst gesammelt.

Der Kurs kann aufgrund der arbeitstechnischen/persönlichen Lage des Dozenten nur online stattfinden.

[Wir dulden in diesem Kurs (und generell) kein rassistisches, sexistisches oder anderweitig diskriminierendes Verhalten oder Inhalte. Bei Zuwiderhandlung behalten wir uns vor, Sie aus diesem Kurs zu entfernen.]

[Die Anmeldung zu diesem Kurs erfolgt unter Vorbehalt. Allein die Anmeldung sichert Ihnen keinen Rechtsanspruch an der Teilnahme an diesem Kurs].

Dates on Monday. 25.10.21 14:00 - 16:00, Room: (Online) Maren Kießling, Mag. Art.
ASQ-Einführung in das Modernarmenische (Armenisch I) Course details

Die Lehrveranstaltung wird digital stattfinden.
Sie wird im Rahmen des ASQ-Moduls "Armenisch I" durchgeführt (s. Modulbeschreibung)

Wednesday: 08:15 - 09:45, weekly (from 13/10/21) n.a
Prof. Dr. Armenuhi Drost-Abgarjan
Attisch-schwarzfigurige Vasenmalerei Course details Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/10/21), Location: (Rob / HS KA)
Prof. Dr. Helga Bumke
Ausgewählte Themen der Kognitionspsychologie Course details

Der Inhalt der Veranstaltung wird entsprechend den Regelungen und den Bedingungen, die sich aus der Covid-19 Pandemie ergeben, angepasst.

Es ist vorgesehen, mit den Studierenden die Durchführung einer zentralen Methode der kognitiven Neurowissenschaften anhand einer eigenen Studie zu erproben. Dabei sollen die Studierenden, die Methode und ihre Anwendungsmöglichkeiten sowohl in Forschung als auch für die Klinik oder anderen Bereichen kennen lernen. Dazu sollen sich zunächst mit Hilfe von Literaturstudie mit der Methode bekannt machen. Anschließend soll von den Studierenden unter Anleitung ein Experiment entwickelt und durchgeführt sowie die Daten ausgewertet werden und dabei die Methode dabei erprobt werden.

Nach aktuellem Stand wird das Seminar digital durchgeführt.

Thursday: 13:00 - 14:30, weekly (from 14/10/21), Location: Seminarraum 8 (Raum 2.35) [EA 26-27]
Prof. Dr. Torsten Schubert
BA Aufbaumodul Regierungslehre und Policyforschung (Seminar Ia: Bundestag) Course details

Dieses Seminar hat die institutionellen Strukturen und die politischen Prozesse im Deutschen Bundestag zum Thema. Berücksichtigt werden auch die verschiedenen Rollen der Abgeordneten in Berlin und im Wahlkreis, die Wahlen zum Deutschen Bundestag (insbesondere mit Fokus auf die jüngsten Wahlen vom September 2021), die Entwicklung des Parlaments seit Gründung der Bundesrepublik sowie die Interaktionsbeziehungen zu anderen politischen Akteuren (Regierung, Interessengruppen, etc.).

Als einführende Lektüre seien "Der Deutsche Bundestag" von Wolfgang Ismayr sowie "Der Deutsche Bundestag" von Uwe Andersen empfohlen.

Dieses Seminar wird als Digitalveranstaltung angeboten.

Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/10/21) n.a
Dr. Michael Kolkmann
BA Aufbaumodul Regierungslehre und Policyforschung (Seminar Ib: Regieren) Course details

Dieses Seminar nimmt das Regieren in der Bundesrepublik Deutschland in den Blick. Schwerpunkte bilden dabei unterschiedliche Konzepte politischer Führung sowie der Ansatz der Kanzlerdemokratie (nach Karlheinz Niclauß). Dabei wird das Amt des/der Kanzlers/in im Kontext des politischen Systems Deutschlands verortet. So kommen auch andere Institutionen und Akteure wie der Bundestag, die politischen Parteien, die Medien, die Interessengruppen und andere private Akteure, das Kanzleramt als Regierungszentrale sowie der/die Koalitionspartner in den Fokus. Beispielhaft illustriert werden diese Aspekte anhand einer aktuellen Analyse der Kanzlerschaft von Angela Merkel (2005-2021). Ein Blick auf die europäischen Einflüsse des Regierens in Deutschland sowie auf die Landes- und kommunale Ebene runden das Programm des Seminars ab.

Nähere Informationen zu Inhalt und Ablauf des Seminars folgen in der ersten Sitzung.

Diese Lehrveranstaltung wird als Digitalseminar angeboten.

Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 12/10/21) n.a
Dr. Michael Kolkmann
BA Basismodul Regierungslehre und Policyforschung (Übung 7) Course details

Diese Übung ergänzt die gleichnamige Vorlesung von Herrn Prof. Werner Reutter. In der Übung, die als Digitalveranstaltung stattfindet, werden die Inhalte der Vorlesung vertieft und diskutiert.

Thursday: 13:00 - 13:45, weekly (from 21/10/21) n.a
Dr. Michael Kolkmann
BA Basismodul Regierungslehre und Policyforschung (Übung 8) Course details

Diese Übung ergänzt die gleichnamige Vorlesung von Herrn Prof. Werner Reutter. In der Übung, die als Digitalveranstaltung stattfindet, werden die Inhalte der Vorlesung vertieft und diskutiert.

Thursday: 13:45 - 14:30, weekly (from 21/10/21) n.a
Dr. Michael Kolkmann
Bildung, Beruf, Profession (BS2/SP3) Course details

In dieser Veranstaltung wird Erziehung/Bildung als ein spezifischer Bereich der Gesellschaft in den Blick genommen. Dazu werden Erziehung bzw. Bildung zunächst aus Perspektive ausgewählter soziologischer Klassiker und anschließend in ihren unterschiedlichen sozialen Kontexten behandelt: von Interaktion (z.B. Unterricht), der beruflichen Handlungslogik (Lehrerprofession) über Organisation (z.B. Schule und Hochschule), Erziehung und sozialer Ungleichheit, Erziehung im Verhältnis zu anderen gesellschaftlichen Bereichen (Wirtschaft bzw. Erwerbsbeschäftigung) bis hin zur Erziehung im Kontext der Weltgesellschaft. Zudem geht es um die Selbstbeschreibungen, die der Erziehungsbereich hervorbringt. Als eine solche Selbstbeschreibung wird „Bildung“ im engeren Sinne, also beispielsweise im emphatischen Sinne des Neuhumanismus oder mit Blick auf die deutsche Unterscheidung von Bildung und Ausbildung thematisiert.
Es werden allgemeine Begriffe und Konzepte der Soziologie („Organisation“, „Interaktion“, „Rolle“, „Weltgesellschaft“, „soziale Ungleichheit“ etc.) mit Blick auf den Erziehungsbereich konkretisiert und analytisch angewendet. Hinter den Schwerpunkten des Seminars stehen also Fragen wie: „Was bekommt man in den Blick, wenn z.B. Schulen als soziale Organisationen betrachtet werden?“ oder: „Auf welche Weise verweist ein schulisches Curriculum auf den sozialen Kontext der Weltgesellschaft?“, „Wieso kann das Geschehen in einem ’Seminar’ (als Interaktionszusammenhang) nur begrenzt durch Vorgaben der Hochschule als soziale Organisation kontrolliert werden?“ Hinter diesem Herangehen steht die Idee, einen spezifischen „soziologischen Blick“ zu entwickeln, der die unterschiedlichen Kontexte eines sozialen Geschehens zueinander in Beziehung setzt und so dessen Sinn zu entschlüsseln in der Lage ist.

Wednesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 13/10/21) n.a
Marian Stuchell, M.A.
Bildung, Beruf, Profession (BS2/SP3): Schule und Unterricht zwischen Organisation und Interaktion Course details

Es werden im Seminar zum Themenbündel "Erziehung-Sozialisation-Familie-Schule-Unterricht-pädagogische Profession" verschiedene theoretische Ansätze und Perspektiven herangezogen. Das Seminar behandelt "Erziehung" (im aktuellen Diskurs wird fast nur noch der Begriff der "Bildung" verwendet) als einen besonderen Bereich der Gesellschaft (Luhmann spricht von einem ausdifferenzierten Erziehungssystem), wobei zunächst grundsätzlich die Unterschiede zwischen dem Aufwachsen in der Familie und der intentionalisierten, institutionell forcierten Sozialisation, der Erziehung in der Schule, in den Blick genommen werden. Der Sozialität der Familie wird also die Organisation "Schule" mit ihren besonderen sozialen Rollen gegenübergestellt. Des Weiteren wird das Spezifikum der schulischen Erziehung - der Unterricht - genauer betrachtet und es wird diskutiert, wie sich dieses pädagogische Setting auf die Gestaltung der Interaktionsbeziehungen in der Schulklasse auswirkt. Zum Seminar gehört in einem weiteren Teil, sich mit Überlegungen zur Profession des Lehrerberufs und zur Beschaffenheit der Sozialbeziehungen zwischen LehrerInnen und Schülern auseinanderzusetzen.

Tuesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 12/10/21), Location: Seminarraum 12 (Raum 2.40) [EA 26-27]
Dr. Annett Maiwald
Bildung, Beruf, Profession (BS2/SP3): Zur Soziologie der frühen Kindheit in Organisationen Course details

Das Seminar behandelt explizit die erste Erziehungsorganisation, in die das kleine Kind eintritt, und lädt interessierte StudentInnen ein, sich mit dem Sozialisations- und Erziehungsfeld des Kindergartens aus einer soziologischen Perspektive auseinanderzusetzen. Der Besuch einer Kindertageseinrichtung gehört mittlerweile zur kindlichen "Normalbiographie"; bei den Drei- bis Sechsjährigen liegt die Betreuungsquote im Bundesdurchschnitt bei rd. 95% (destatis 2020). Damit wird der frühkindliche Entwicklungsweg zu einer "dual socialization situation" (Dencik 1989), indem das Aufwachsen in den sog. "diffusen" Beziehungen der Familie und die Erziehung im Kindergarten, d.h. in rollenförmigen Beziehungsverhältnissen, nebeneinandertreten. Im Seminar soll die pädagogische Organisation des Kindergartens (fokussiert wird ungefähr auf das Entwicklungsalter ab drei Jahren) in den Blick genommen werden: ihre strukturelle Verfasstheit, die Spezifik der dort vorherrschenden Sozialbeziehungen, die Auswirkungen der Berufsförmigkeit der Erziehung, bestimmte Parameter der pädagogischen Arbeit, die sich vom unterrichtlichen Setting der Schule unterscheiden. Letztlich stehen nach wie vor offene Fragen im Zentrum, was dies alles für die Sozialisationsresultate der frühen Kindheit in heutiger Zeit bedeutet.

Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/10/21), Location: Seminarraum 12 (Raum 2.40) [EA 26-27]
Dr. Annett Maiwald
Biologische Psychologie Course details Wednesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 13/10/21) n.a
Prof. Dr. Dr. Ronny Redlich
Caesar, De bello civili Course details

Zusammen mit den Veranstaltungen zur Lateinischen Grammatik soll der einführende Lektürekurs die Sprachkenntnisse und Übersetzungskompetenzen festigen und ausbauen. In diesem Semester lesen wir weite Teile der caesarischen Darstellung des römischen Bürgerkrieges.
Auch wenn Caesars Kriegstaten heute mehr Abscheu als Faszination hervorrufen, heißt es fast übereinstimmend, dass wir es bei dem bellum civile rein handwerklich gesehen mit einem der größten Meisterwerke der lateinischen Prosa zu tun haben. Caesar beschreibt die ersten beiden Jahre des Bürgerkrieges von der Senatssitzung Anfang 49 v. Chr., deren Beschlüsse ihn letztlich dazu trieben, den Rubikon zu überschreiten, bis zur Schlacht bei Pharsalos im August 48. Dabei nutzt er teils offensichtliche, teils sehr subtile Techniken, um sein Handeln zu legitimieren und die Persönlichkeit seines Feindes, des Großen Pompeius, abzuwerten.

Text
Bitte benutzen Sie die Ausgabe von Cynthia Damon, C. Iuli Caesaris commentariorum libri III de bello civili, Oxford 2015.

Kommentar
Furchtbar alt, aber sehr hilfreich bei Fragen zur Sprache ist: Wilhelm Freund, Präparationen zu Caesar’s Bürgerkriege, Leipzig um 1850. (vergriffen; ich stelle mein Exemplar zur Nutzung und zum Scan bereit)
Einführungen
Aus literarischer Sicht: Luca Grillo, The art of Caesar’s Bellum Civile. Literature, ideology, and community, Cambridge 2012. (auch online via VPN der Uni Halle https://doi.org/10.1017/CBO9780511972973)
Aus historischer Sicht: Ernst Baltrusch, Caesar und Pompeius, Darmstadt 2004. (online via VPN
https://content-select.com/index.php?id=bib&ean=9783534719310)

Monday: 15:30 - 17:00, weekly (from 11/10/21), Location: (Rob / HS)
Dr. Erik Pulz
Cicero, Pro Sex. Roscio Amerino Course details

Gelesen wird in Auszügen Ciceros erste Rede in einem Kriminalprozeß, die oratio pro Sex. Roscio Amerino. Auch wenn bei der Lektüre grammatisch-stilistische Aspekte im Vordergrund stehen sollen, werden wir auch das große rhetorische Geschick beleuchten, mit dem der junge Cicero vor dem Hintergrund der sullanischen Proscriptionen den Freispruch seines des Vatermordes bezichtigten Mandanten erreicht.

Literatur:
• M. Tulli Ciceronis orationes, tom. I, recognovit brevique adnotatione critica instruxit A.C. Clark, Oxonii 1905 (zahlreiche Nachdrucke)
• M. Tullius Cicero: Oratio pro Roscio Amerino post Alfredum Klotz recognovit H. Kasten, Lipsiae 1968
• Cicero: Pro Roscio Amerino, ed. by A. Dyck, Cambridge (u.a.) 2010
• G. Landgraf: Kommentar zu Ciceros Rede Pro Sex. Roscio Amerino, Leipzig 21914
• W. Stroh, Taxis und Taktik. Dier advokatische Dispositionskunst in Ciceros Gerichtsreden, Stuttgart 1975, dort 55-79
• R. Vischer, Lateinische Wortkunde, Stuttgart 42007

Tuesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 12/10/21), Location: Hörsaal C [Mel]
Dr. phil. Marcus Beck
Citavi für Fortgeschrittene 02.02.2022 Course details

Vertiefende Informationen und Übungen zum Literaturverwaltungsprogramm Citavi.

Dates on Wednesday. 02.02.22 10:00 - 12:00, Room: (CIP-Pool Zweigbibliothek Steintorcampus) Dipl.-Geogr. Martin Scheuplein, M.A.
Citavi für Fortgeschrittene 03.11.21 Course details

Vertiefende Informationen und Übungen zum Literaturverwaltungsprogramm Citavi.

Dates on Wednesday. 03.11.21 10:00 - 12:00, Room: (Zweig-Bibliothek Heide-Süd, PC-Lesesaal, 1.OG) Dipl.-Geogr. Martin Scheuplein, M.A.
Claudian, De consulatu Stilichonis I-III Course details

Zwischen 395 und 404 n. Christus verfaßte Claudius Claudian als Poet am Hof des weströmischen Kaisers Honorius zahlreiche enkomiastische Werke, unter ihnen ein zeitgeschichtliches panegyrische Epos in drei Büchern auf den Konsulat des Stilicho. In der Übung sollen ausgewählte Passagen aus allen drei Büchern gelesen werden; dabei wird neben der epischen Technik des Autors, die sich mit der der großen klassischen Epiker messen kann, auch der propagandistische Zug der Dichtung beleuchtet werden.

Literatur:
Claudii Claudiani Carmina, edidit J.B. Hall, Leipzig 1985
Claudius Claudianus. Band I. Politische Gedichte - Carmina maiora, herausgegeben und übersetzt von P. Weiß und C. Wiener ⇐ Sammlung Tusculum). Berlin/Boston 2020
A.Cameron: Claudian, Poetry and Propaganda at the courtof Homnorius, Oxford 1970
O.A.W. Dilke: Claudian. Poet of Declining Empire and Morals, Oxford 1969
S. Döpp: Zeitgeschichte in den Dichtungen Claudians, Wiesbaden 1980
U. Keudel: Poetische Vorläufer und Vorbilder in Claudians De consulatu Stilichonis, Göttingen 1970

Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/10/21), Location: (Rob / SR)
Dr. phil. Marcus Beck
Das lateinische Drama in Mittelalter und früher Neuzeit Course details

Die Vorlesung gibt nach einleitenden Bemerkungen zu neueren literaturtheoretischen Ansätzen zur Gattungsdefinition einen Überblick über die Entwicklung des lateinischen Dramas von der Spätantike bis zu den sog. Jesuitendramen der frühen Neuzeit. Als Höhepunkte werden ausführlich behandelt die Lesedramen der Elegienkomödie des 12. Jahrhunderts und die Wiederbelebung des antiken Bühnendramas durch den Paduaner Humanistenkreis. - Gegenstand des Hauptseminars sind kleinere Formen der komischen Literatur, z.B. Schwank, Schwanknovelle, Farce, Zote, Burleske und Fazetie. - Begleitend zur Vorlesung werden gelesen die Elegienkmödie Geta sowie die Eccerinis Mussatos

Scheinvergabe: Teilnahme an allen 3 Veranstaltungen, Kurzreferate, Hausarbeit.

Wednesday: 08:00 - 09:30, fortnightly (from 13/10/21), Location: (Rob / Mag)
Thursday: 08:00 - 09:30, fortnightly (from 14/10/21), Location: (Rob / Mag)
Prof. Dr. phil. habil. Thomas Klein
Die Doctrina Addai und syrische Traditionen zum Kreuz Jesu Course details

Lektüre syrischer Texte, zum Teil im Original, zum Teil in Übersetzung;
Erörterung ausgewählter Forschungsfragen zum Thema
auch mit recht wenigen Kenntnissen des Syrischen (notfalls auch nur mit dem Willen, das Syrische zu lernen) belegbar

Monday: 15:00 - 16:30, weekly (from 18/10/21) n.a
Prof. Dr. Cornelia Horn
Die historischen Bestände der ULB: Wie kann ich sie finden und benutzen? - 20.10.21 Course details Dates on Wednesday. 20.10.21 10:00 - 12:00, Room: (https://mluconf.uni-halle.de/b/jul-bd1-bmy-gzm) Dr. Julia Knödler
Die Kommentierung des Exodusbuches in der syrischen Literatur (gemeinsam mit Stefan Schorch / Bibelwissenschaften (Theologische Fakultät) Course details

Das Oberseminar widmet sich der gemeinsamen Lektüre exegetischer Texte zum Exodusbuch in syrischer Sprache. Es findet als Kooperation der Fächer Altes Testament, Bibelwissenschaften und Christlicher Orient statt.

Friday: 13:00 - 14:30, weekly (from 22/10/21) n.a
Prof. Dr. Cornelia Horn,
Prof. Dr. Stefan Schorch
Die mittelalterliche Kulturlandschaft Course details Tuesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 19/10/21), Location: Seminarraum 23 (Raum 2.01) [LuWu 2]
Prof. Dr. Tobias Gärtner
Die Münzsammlung des Archäologischen Museums der Universität Halle-Wittenberg Course details Tuesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 19/10/21), Location: (Rob / SR)
Dr. Aylin Tanriöver
Die Werke des Wilhelm von Blois Course details

Der Benediktinerabt Wilhelm von Blois stand zeit seines Lebens im Schatten seines Bruders Peter, der bis zum Erzdiakon von Bath aufgestiegen war. Seine problematische Biographie, seine erhaltenen und nur durch Testimonien bezeugten Werke und die Frage nach seiner literarischen Bedeutung werden in der Vorlesung behandelt werden.

Bibliographischer Hinweis: J. Suchomski/ M. Willumat, Lateinische Comoediae des 12. Jahrhunderts, Darmstadt 1979.

The course times are not decided yet. PD Dr. phil. habil. Carsten Wollin
Digitale Stundenplanberatung Course details Dates on Thursday. 07.10.21 - Friday. 08.10.21 10:00 - 12:00 Dr. Aylin Tanriöver,
Dr. Laura Burkhardt
Einführung Forschungsdaten-Management Course details Dates on Wednesday. 16.03.22 10:00 - 12:00, Room: (Veranstaltungsort folgt) Dr. Gerrit Grenzebach,
Dr. Roberto Carlos Cozatl Manzano
Einführung in die Allgemeine Recherche, 01.12.21 Course details

Einführung in die Recherche und nutzbare Tools

Inhalt:
  • Übersicht Literaturarten
  • Sucheinstiege finden
  • Suche in Ha:Lit
  • Quellen: bewerten, sammeln, korrekt zitieren

Dates on Wednesday. 01.12.21 10:00 - 11:30, Room: (Online-Schulung unter: https://mluconf.uni-halle.de/b/ger-nim-nnf-3qh) Dr. Gerrit Grenzebach,
Katrin Müller,
Georgia Ritter
Einführung in die Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit Course details Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 19/10/21), Location: Hörsaal II (Raum 1.01)[EA 28]
Prof. Dr. Tobias Gärtner
Einführung in die Bildungs- und Erziehungssoziologie BS1 (alt SP1)-Onlineveranstaltung Course details Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 12/10/21) n.a
Prof. Dr. Manfred Stock
Einführung in die griechische Mythologie Course details

Die Helden der griechischen Sagenwelt sind nicht nur in der Literatur und der bildenden Kunst bis heute nahezu allgegenwärtig; viele von ihnen haben auch in unsere tägliche Sprache Eingang gefunden: Wir lassen Kassandrarufe ertönen, leiden Tantalusqualen und bewegen uns zwischen Skylla und Charybdis. Wer mehr als ein paar vage Assoziationen mit den einzelnen Namen verbinden will, gerät jedoch leicht in Verlegenheit; allzu umfangreich und verwirrend erscheint das Geflecht der tradierten Geschichten. Da mag eine Vorlesung, die ihren Hörern einen Ariadnefaden durch das Labyrinth der griechischen Mythologie an die Hand geben will, nicht nur von Fachstudenten als willkommene Gabe empfunden werden.

Einführende Literatur:
  • F. Graf, Griechische Mythologie. Eine Einführung, Düsseldorf 41997 (ND 1999; 2004).
  • B.B. Powell, Einführung in die klassische Mythologie, Stuttgart/Weimar 2009.

Lexika und Handbücher:
  • Ch. Harrauer / H. Hunger, Lexikon der griechischen und römischen Mythologie.
9., vollständig neu bearbeitete Auflage, Purkersdorf 2006.
  • U. Reinhardt, Der antike Mythos. Ein systematisches Handbuch (Paradeigmata 14), Freiburg 2011.
  • R. Hard, The Routledge Handbook of Greek Mythology, London 82020.

Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/10/21), Location: (Rob / HS)
Prof. Dr. phil. habil. Michael Hillgruber
Einführung in die Ideengeschichte des jüdischen Sozialismus Course details

Im Seminar werden ausgewählte Texte des jüdischen Sozialismus behandelt, um die ideengeschichtliche Breite dieser Bewegung zu erfassen, und die Abgrenzung von kommunistischen und anarchistischen Positionen im Kontext zu verstehen. Neben der Lektüre ausgewählter Texte werden wir historische Besonderheiten in Ost- und Westeuropa erarbeiten. Schwerpunkte sind die Entstehung von Organisationen – Gewerkschaften, Parteien und Genossenschaften –, und ausgewählte kulturelle Manifestationen des jüdischen Sozialismus in der hebräischen und jiddischen Literatur.

Friday: 13:00 - 14:30, weekly (from 15/10/21) n.a
Dr. Lilian Türk
Einführung in die Klassische Archäologie Course details Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/10/21), Location: Hörsaal B [Mel]
Dr. Aylin Tanriöver
Einführung in die Klassische Archäologie Course details Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 13/10/21), Location: Hörsaal XVII [Mel]
Dr. Aylin Tanriöver
Einführung in die lateinische Schriftkunde Course details

Das Modul vermittelt einen Überblick über die Entwicklung der lateinischen Schrift von der Antike bis zur Frühen Neuzeit. Um die Überlieferung lateinischer Texte nachvollziehbar zu gestalten, werden in der Vorlesung das äußere Erscheinungsbild von Codices sowie deren wissenschaftliche Beschreibbarkeit erläutert. Möglichkeiten, vorhandene Handschriften in Bibliotheken und Archiven auf der Grundlage konventioneller gedruckter Kataloge und elektronischer Datenbanken zu recherchieren, werden exemplarisch vorgeführt. Zur Vorbereitung von Analyse und Lektüre der hauptsächlichen Schriftarten werden mittelalterliche und frühneuzeitliche Bildungszentren vorgestellt, in denen für die einzelnen Schriften repräsentative Denkmäler entstanden sind. Deren paläographische Eigenarten werden im Sinne der Schriftgenese anhand von Bildtafeln erklärt.
In der Übung wird der in der Vorlesung vermittelte Stoff vertieft, indem die einzelnen Schriftarten ausführlich gelesen und mit Blick auf die Entwicklung ihrer Buchstabenformen analysiert werden, mit dem Ziel einer Bestimmung nach Alter und Entstehungsort.
Die Selbststudienzeit soll neben Vertiefung der in der Lehrveranstaltung vermittelten Inhalte die Studierenden zu einer eigenständigen Recherche nach überlieferten lateinischen Texten sowie zur regionalen und zeitlichen Einordnung ihrer Überlieferungsträger in Handschriften aufgrund deren äußerer materieller Beschaffenheit befähigen.

Literatur:
– Bernhard Bischoff, Paläographie des römischen und des abendländischen Mittelalters. 3. Aufl. Berlin 2004. (Nachdr. der 2., überarb. Aufl. 1986, auch diese verwendbar)
– Albert Derolez, The Palaeography of Gothic Manuscript Books. From the Twelfth to the Early Sixteenth Century. Cambridge 2003.
– Otto Mazal, Lehrbuch der Handschriftenkunde. Wiesbaden 1986.
– Karl Löffler/Wolfgang Milde, Einführung in die Handschriftenkunde. Stuttgart 1997.
– Adriano Cappelli, Lexicon abbreviaturarum. Wörterbuch lateinischer und italienischer Abkürzungen. 2. Aufl. Leipzig 1928 u. ö.

Wednesday: 13:00 - 14:30, fortnightly (from 20/10/21), Location: (Rob / Mag)
Thursday: 08:00 - 09:30, fortnightly (from 21/10/21), Location: (Rob/Mag)
Prof. Dr. phil. habil. Thomas Klein
Einführung in die Sozialstrukturanalyse (SO1) - Bevölkerung, Ungleichheit und Kultur - Online Course details

Vorlesung: Einführung in die Sozialstrukturanalyse (SO1)
Reinhold Sackmann, WS 2021/22
Das Ziel der Vorlesung besteht darin, in die Analyse gesellschaftlicher Strukturen einzuführen. Dabei interessiert besonders, wie in Gesellschaften soziale Ungleichheit erzeugt, reproduziert und verändert wird.
In unserer Gesellschaft kommt dabei einer durch Leistung begründeten Ungleichheitsordnung besondere legitimierende Bedeutung zu, bei der über Bildungs- und Berufsleistungen Einkommen erworben und verteilt wird. Diese Ordnung ist widersprüchlich, da nicht nur der Begriff der Leistung, sondern auch z.B. der Stellenwert von vererbtem Vermögen mehrdeutig ist.
In den letzten Jahrzehnten wurden andere Formen der Erzeugung von sozialer Ungleichheit aufgrund angeborener Merkmale wie z.B. Geschlecht, Alter oder Hautfarbe gesellschaftlich entlegitimiert und als „Diskriminierung“ bezeichnet. In unterschiedlicher Geschwindigkeit kommt es in diesen Bereichen deshalb zu Angleichungsprozessen, die allerdings widersprüchlich, und insbesondere bei Ungleichheiten nach Staatszugehörigkeit stark umstritten sind.
In der Vorlesung wird in die verschiedenen Themen eingeführt, theoretische Erklärungen werden erläutert, Messmethoden werden vorgestellt und empirische Daten zu vorhandenen Ungleichgewichten und ihrer Veränderung werden erläutert.

Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/10/21) n.a
Prof. Dr. Reinhold Sackmann
Einführung in Stud. IP und Löwenportal Course details Dates on Monday. 04.10.21 10:00 - 12:00 Dr. Aylin Tanriöver,
Dr. Laura Burkhardt
Einführung ins Paläolithikum Course details Dates on Tuesday. 15.02.22 - Thursday. 17.02.22 08:00 - 17:00, Friday. 18.02.22 08:00 - 14:30, Room: Seminarraum 7 (Raum 1.32) [EA 26-27] Prof. Dr. Francois Bertemes
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Citavi 02.03.22 Course details

Kommentar/Beschreibung
1. Literaturverwaltung
  • Möglichkeiten des Datenimports mit Citavi aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken
  • Verknüpfung zwischen Citavi-Datenbank und Textdokumenten
  • Dokumente in verschiedenen Zitationsstilen ausgeben und Literaturverzeichnisse erstellen
  • Datenexport aus Citavi

2. Aufgabenplanung

3. Wissensorganisation
  • Strukturiertes Ablegen von Zitaten, Kommentaren etc.

Dates on Wednesday. 02.03.22 10:00 - 12:00, Room: (https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-gp5-oj6-5fi) Dipl.-Geogr. Martin Scheuplein, M.A.
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Citavi 16.12.21 Course details

Kommentar/Beschreibung
1. Literaturverwaltung
  • Möglichkeiten des Datenimports mit Citavi aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken
  • Verknüpfung zwischen Citavi-Datenbank und Textdokumenten
  • Dokumente in verschiedenen Zitationsstilen ausgeben und Literaturverzeichnisse erstellen
  • Datenexport aus Citavi

2. Aufgabenplanung

3. Wissensorganisation
  • Strukturiertes Ablegen von Zitaten, Kommentaren etc.

Dates on Thursday. 16.12.21 18:00 - 19:30, Room: (Zweigbibliothek Steintorcampus (Ha18), SR 14) Dr. Christian Kämpf
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Citavi 17.11.21 Course details

Kommentar/Beschreibung
1. Literaturverwaltung
  • Möglichkeiten des Datenimports mit Citavi aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken
  • Verknüpfung zwischen Citavi-Datenbank und Textdokumenten
  • Dokumente in verschiedenen Zitationsstilen ausgeben und Literaturverzeichnisse erstellen
  • Datenexport aus Citavi

2. Aufgabenplanung

3. Wissensorganisation
  • Strukturiertes Ablegen von Zitaten, Kommentaren etc.

Dates on Wednesday. 17.11.21 10:00 - 12:00, Room: (https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-gp5-oj6-5fi) Marcus Werner
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Citavi 19.01.22 Course details

Kommentar/Beschreibung
1. Literaturverwaltung
  • Möglichkeiten des Datenimports mit Citavi aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken
  • Verknüpfung zwischen Citavi-Datenbank und Textdokumenten
  • Dokumente in verschiedenen Zitationsstilen ausgeben und Literaturverzeichnisse erstellen
  • Datenexport aus Citavi

2. Aufgabenplanung

3. Wissensorganisation
  • Strukturiertes Ablegen von Zitaten, Kommentaren etc.

Dates on Wednesday. 19.01.22 10:00 - 12:00, Room: (WiWi-Fakultät, EG, PC-Pool 1) Marcel Schmidt-Bonacker
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Citavi 27.10.21 Course details

Kommentar/Beschreibung
1. Literaturverwaltung
  • Möglichkeiten des Datenimports mit Citavi aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken
  • Verknüpfung zwischen Citavi-Datenbank und Textdokumenten
  • Dokumente in verschiedenen Zitationsstilen ausgeben und Literaturverzeichnisse erstellen
  • Datenexport aus Citavi

2. Aufgabenplanung

3. Wissensorganisation
  • Strukturiertes Ablegen von Zitaten, Kommentaren etc.

Dates on Wednesday. 27.10.21 10:00 - 12:00, Room: (https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-gp5-oj6-5fi) Dipl.-Geogr. Martin Scheuplein, M.A.
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Citavi 30.03.22 Course details

Kommentar/Beschreibung
1. Literaturverwaltung
  • Möglichkeiten des Datenimports mit Citavi aus Bibliothekskatalogen und Datenbanken
  • Verknüpfung zwischen Citavi-Datenbank und Textdokumenten
  • Dokumente in verschiedenen Zitationsstilen ausgeben und Literaturverzeichnisse erstellen
  • Datenexport aus Citavi

2. Aufgabenplanung

3. Wissensorganisation
  • Strukturiertes Ablegen von Zitaten, Kommentaren etc.

Dates on Wednesday. 30.03.22 10:00 - 12:00, Room: (Veranstaltungsort folgt) Dr. Christian Kämpf
Einführung Literaturverwaltungsprogramm EndNote, 10.11.21 Course details

1. Literaturverwaltung
• Organisieren und Verwalten von Literatur
• Recherche und Datenimport aus Online-Datenbanken und Bibliothekskatalogen
• Automatische Volltextsuche
• Ausgabe von Dokumenten in verschiedenen Zitationsstilen und Erstellung von Literaturverzeichnissen und Bibliographien
• Zusammenarbeit und Informationsaustausch dank EndNote Web

2. Wissensorganisation
• Strukturiertes Anlegen von Zitaten
• Informationen, Literaturhinweise, Images und PDFs
• eigene Kommentare zur Literatur

3. Anwendung
• Englischsprachige Benutzeroberfläche
• Nutzung unter Betriebssystemen Windows und Mac
• Synchronisation von Desktop-Version und Web-Version
• Teilen der EndNote Datenbank mit anderen Personen und unbeschränktem Cloudspeicherplatz

Dates on Wednesday. 10.11.21 10:00 - 12:00, Room: (Zweigbibliothek Heide-Süd, 1.OG, PC-Lesesaal) Dr. Mirjam Kant,
Dr. Gerrit Grenzebach
Einführung Literaturverwaltungsprogramm EndNote, 12.01.22 Course details

1. Literaturverwaltung
• Organisieren und Verwalten von Literatur
• Recherche und Datenimport aus Online-Datenbanken und Bibliothekskatalogen
• Automatische Volltextsuche
• Ausgabe von Dokumenten in verschiedenen Zitationsstilen und Erstellung von Literaturverzeichnissen und Bibliographien
• Zusammenarbeit und Informationsaustausch dank EndNote Web

2. Wissensorganisation
• Strukturiertes Anlegen von Zitaten
• Informationen, Literaturhinweise, Images und PDFs
• eigene Kommentare zur Literatur

3. Anwendung
• Englischsprachige Benutzeroberfläche
• Nutzung unter Betriebssystemen Windows und Mac
• Synchronisation von Desktop-Version und Web-Version
• Teilen der EndNote Datenbank mit anderen Personen und unbeschränktem Cloudspeicherplatz

Dates on Wednesday. 12.01.22 10:00 - 12:00, Room: (Online: https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-xuu-9lv-jgy) Philipp Kampa
Einführung Literaturverwaltungsprogramm EndNote, 23.02.22 Course details

1. Literaturverwaltung
• Organisieren und Verwalten von Literatur
• Recherche und Datenimport aus Online-Datenbanken und Bibliothekskatalogen
• Automatische Volltextsuche
• Ausgabe von Dokumenten in verschiedenen Zitationsstilen und Erstellung von Literaturverzeichnissen und Bibliographien
• Zusammenarbeit und Informationsaustausch dank EndNote Web

2. Wissensorganisation
• Strukturiertes Anlegen von Zitaten
• Informationen, Literaturhinweise, Images und PDFs
• eigene Kommentare zur Literatur

3. Anwendung
• Englischsprachige Benutzeroberfläche
• Nutzung unter Betriebssystemen Windows und Mac
• Synchronisation von Desktop-Version und Web-Version
• Teilen der EndNote Datenbank mit anderen Personen und unbeschränktem Cloudspeicherplatz

Dates on Wednesday. 23.02.22 10:00 - 12:00, Room: (Zweigbibliothek Heide-Süd, 1. OG, PC-Lesesaal) Dr. Gerrit Grenzebach
Einführung Literaturverwaltungsprogramm EndNote, 23.02.22 Course details

1. Literaturverwaltung
• Organisieren und Verwalten von Literatur
• Recherche und Datenimport aus Online-Datenbanken und Bibliothekskatalogen
• Automatische Volltextsuche
• Ausgabe von Dokumenten in verschiedenen Zitationsstilen und Erstellung von Literaturverzeichnissen und Bibliographien
• Zusammenarbeit und Informationsaustausch dank EndNote Web

2. Wissensorganisation
• Strukturiertes Anlegen von Zitaten
• Informationen, Literaturhinweise, Images und PDFs
• eigene Kommentare zur Literatur

3. Anwendung
• Englischsprachige Benutzeroberfläche
• Nutzung unter Betriebssystemen Windows und Mac
• Synchronisation von Desktop-Version und Web-Version
• Teilen der EndNote Datenbank mit anderen Personen und unbeschränktem Cloudspeicherplatz

Dates on Wednesday. 23.03.22 10:00 - 12:00, Room: (Zweigbibliothek Heide-Süd, 1.OG, PC-Lesesaal) Dr. Mirjam Kant
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Zotero 09.03.22 Course details

1. Literaturverwaltung
• Sammeln, Verwalten und Zitieren unterschiedlicher Online- und Offline-Quellen
• Bearbeitung bibliographischer Angaben und Literaturlisten, besonders wissenschaftlicher Publikationen
• Ausgabe von Dokumenten in verschiedenen Zitationsstilen und Erstellung von Literaturverzeichnissen

2. Wissensorganisation
• Strukturiertes Anlegen von Zitaten
• Integration vieler Medientypen
• Erstellen von Snapshots einer Website
• Anfügen von Schlagworten und Kommentaren zu den Ressourcen

3. Anwendung
• freie Software, in vielen Sprachen verfügbar
• Browser-Version
• geeignet für Windows, Linux, Mac OS und andere Betriebssysteme
• Import und Export verschiedener Metadatenformate (EndNote, BibTeX, MODS und RIS)
• Synchronisation der Daten, Nutzung auf verschiedenen Endgeräten und Zusammenarbeit in Teams

Dates on Wednesday. 09.03.22 10:00 - 22:00, Room: (Veranstaltungsort folgt) Anne-Kathrin Bernsdorf
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Zotero 13.10.21 Course details

1. Literaturverwaltung
• Sammeln, Verwalten und Zitieren unterschiedlicher Online- und Offline-Quellen
• Bearbeitung bibliographischer Angaben und Literaturlisten, besonders wissenschaftlicher Publikationen
• Ausgabe von Dokumenten in verschiedenen Zitationsstilen und Erstellung von Literaturverzeichnissen

2. Wissensorganisation
• Strukturiertes Anlegen von Zitaten
• Integration vieler Medientypen
• Erstellen von Snapshots einer Website
• Anfügen von Schlagworten und Kommentaren zu den Ressourcen

3. Anwendung
• freie Software, in vielen Sprachen verfügbar
• Browser-Version
• geeignet für Windows, Linux, Mac OS und andere Betriebssysteme
• Import und Export verschiedener Metadatenformate (EndNote, BibTeX, MODS und RIS)
• Synchronisation der Daten, Nutzung auf verschiedenen Endgeräten und Zusammenarbeit in Teams

Dates on Wednesday. 13.10.21 10:00 - 12:00, Room: (https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-x23-eqp-hge) Reza Zanganeh, M.A.
Einführung Literaturverwaltungsprogramm Zotero 26.01.22 Course details

1. Literaturverwaltung
• Sammeln, Verwalten und Zitieren unterschiedlicher Online- und Offline-Quellen
• Bearbeitung bibliographischer Angaben und Literaturlisten, besonders wissenschaftlicher Publikationen
• Ausgabe von Dokumenten in verschiedenen Zitationsstilen und Erstellung von Literaturverzeichnissen

2. Wissensorganisation
• Strukturiertes Anlegen von Zitaten
• Integration vieler Medientypen
• Erstellen von Snapshots einer Website
• Anfügen von Schlagworten und Kommentaren zu den Ressourcen

3. Anwendung
• freie Software, in vielen Sprachen verfügbar
• Browser-Version
• geeignet für Windows, Linux, Mac OS und andere Betriebssysteme
• Import und Export verschiedener Metadatenformate (EndNote, BibTeX, MODS und RIS)
• Synchronisation der Daten, Nutzung auf verschiedenen Endgeräten und Zusammenarbeit in Teams

Dates on Wednesday. 26.01.22 10:00 - 12:00, Room: (Veranstaltungsort folgt) Reza Zanganeh, M.A.
Einführungsveranstaltung B.A. 180/120/90 Klassisches Altertum Course details

ggf. Hybrid-Veranstaltung

Dates on Wednesday. 06.10.21 10:00 - 12:00, Room: (Rob / HS) Dr. phil. Marcus Beck,
Anja Huth,
Prof. Dr. phil. habil. Angela Pabst,
Dr. Aylin Tanriöver
Einführungsveranstaltung Lehramt Latein und Griechisch Course details

ggf. Hybrid-Veranstaltung

Dates on Wednesday. 06.10.21 14:00 - 16:00, Room: (Rob / HS) Dr. phil. Marcus Beck,
Anja Huth
Elegienkomödien des 12. Jahrhunderts Course details

Die Vorlesung gibt nach einleitenden Bemerkungen zu neueren literaturtheoretischen Ansätzen zur Gattungsdefinition einen Überblick über die Entwicklung des lateinischen Dramas von der Spätantike bis zu den sog. Jesuitendramen der frühen Neuzeit. Als Höhepunkte werden ausführlich behandelt die Lesedramen der Elegienkomödie des 12. Jahrhunderts und die Wiederbelebung des antiken Bühnendramas durch den Paduaner Humanistenkreis. - Gegenstand des Hauptseminars sind kleinere Formen der komischen Literatur, z.B. Schwank, Schwanknovelle, Farce, Zote, Burleske und Fazetie. - Begleitend zur Vorlesung werden gelesen die Elegienkmödie Geta sowie die Eccerinis Mussatos

Scheinvergabe: Teilnahme an allen 3 Veranstaltungen, Kurzreferate, Hausarbeit.

Tuesday: 18:00 - 19:30, fortnightly (from 12/10/21), Location: (Rob / Mag)
Wednesday: 15:30 - 17:00, fortnightly (from 13/10/21), Location: (Rob / Mag)
Prof. Dr. phil. habil. Thomas Klein
Elisabeth von Thüringen: Leben und Wirkung in Kunst und Kunstgeschichte Course details

In Auswahl werden vorgestellt die beiden hochmittelalterlichen Biographien der thüringischen Heiligen, die besonders unter der Fragestellung schematischer Hagiographie betrachtet werden, sowie der Libellus de dictis IV ancillarum als eine der wichtigsten Quellen über das Leben Elisabeths.

Scheinvergabe: Regelmäßige Teilnahme, Kurzreferate, Hausarbeit.

Texrtkopien und Bibliographie in der 1. Sitzung

Wednesday: 10:30 - 12:00, fortnightly (from 20/10/21), Location: (Rob / Mag)
Thursday: 10:30 - 12:00, fortnightly (from 21/10/21), Location: (Rob / Mag)
Prof. Dr. phil. habil. Thomas Klein
English UNIcert III (allgemeinsprachlich) Teil 2 (4 SWS) Course details Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/10/21), Location: Medienraum [Mel]
Thursday: 15:30 - 17:00, weekly (from 14/10/21), Location: Hörsaal Z [Mel]
Dr. Marie-Elaine van Egmond
Fabelsammlungen im Cinquecento Course details

Text: Lektüre lateinischer Äsopübersetzungen im 15. und 16. Jahrhundert.

Scheinvergabe: Präparation der bereitgestellten Textbeispiele. Griechischkenntnisse erforderlich.


Blockveranstaltung. Näheres wird zu einem späteren Zeitpunkt
bekanntgegeben.

The course times are not decided yet. Prof. Dr. phil. habil. Thomas Klein
Fachspezifische Schlüsselqualifikationen II – FSQ II (Sem. II: Climate Governance) Course details Dates on Friday. 22.10.21 10:30 - 12:00, Friday. 26.11.21 13:00 - 14:30, Friday. 14.01.22 - Saturday. 15.01.22 08:00 - 17:00, Room: Seminarraum 22 A (Raum 1.02) [LuWu 2], Seminarraum 8 (Raum 2.35) [EA 26-27], Seminarraum 7 (Raum 1.32) [EA 26-27] Dr. René Wolfsteller
Forschungs- und Kolloquiumsmodul für MA-, Magister- und Doktorarbeiten Course details

Das Kolloquium unterstützt die Planung und Durchführung von Forschungsprojekten für die Magister-, MA- und Doktorarbeiten der TeilnehmerInnen. Es wird die Bedeutung, Herangehensweise und Durchführung von Magister- und ggf. Doktorarbeiten besprochen, aktuell laufende Forschungsprojekte exemplarisch vorgestellt und diskutiert sowie ggf. japanische Fachsprache zur Durchführung von Forschungsprojekten trainiert.

Tuesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 19/10/21), Location: Seminarraum 308 Japanologie (Dachritzstr. 12)
Prof. Dr. Christian Oberländer, MPA (Harvard)
Fortgeschrittenenkurs Literaturverwaltungsprogramm EndNote, 09.02.22 Course details

Vertiefter Einblick in das Literaturverwaltungsprogramm EndNote.

Behandelt werden beispielsweise die komplexe Organisation von Quellen (z.B. mit Hilfe von Smartgroups), die kooperative Nutzung von EndNote und das Anpassen des Zitierstils.

Dates on Wednesday. 09.02.22 10:00 - 12:00, Room: (Zweigbibliothek Heide-Süd, 1. OG, PC-Lesesaal) Dr. Mirjam Kant,
Dr. Gerrit Grenzebach
Frauenräume in Palästina von der Zeit Jesu bis ins Mittelalter. Literarische, epigraphische und archäologische Spuren von Frauen, ihrem Leben und ihren Aktivitäten im Heiligen Land (mit Frau Dr. Balbina Bäbler) Course details Wednesday: 12:30 - 16:00, fortnightly (from 20/10/21) n.a
Dates on Wednesday. 20.10.21 12:30 - 15:30, Wednesday. 03.11.21 12:30 - 16:00, Wednesday. 24.11.21, Wednesday. 08.12.21, Monday. 20.12.21, Wednesday. 12.01.22, Wednesday. 26.01.22 12:30 - 15:30
Prof. Dr. Cornelia Horn,
Dr. Balbina Rahel Bäbler Nesselrath
Früher Orient 3: Epochen und Räume Course details

Das Seminar befasst sich mit ausgewählten Fundorten der Bronze- und Eisenzeit im Südkaukasus.
Es wird als Blockveranstaltung Ende Januar/Anfang Februar zusammen mit Dr. Arsen Bobokhyan (Akademie der Wissenschaft der Republik Armenien) und Dr. René Kunze statt finden.

The course times are not decided yet. Dr. Simone Arnhold, M.A.
Früher Orient 3: Epochen und Räume Course details

In der Vorlesung wird ein bestimmter Raum auf seine Kulturentwicklung innerhalb der Metallzeiten vorgestellt.

Monday: 15:30 - 17:00, weekly (from 18/10/21), Location: (Emil-Abderhalden-Str. 28, Raum: 1.03.0)
Dr. Simone Arnhold, M.A.
Früher Orient: Siedlungswesen (Seminar) Course details

Architektur und Siedlungswesen der neuassyrischen Zeit im Kerngebiet und in den Provinzen

Wednesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 13/10/21), Früher Orient: Siedlungswesen (Seminar), Emil-Abderhalden-Str. 28, 06108 Halle (Saale), Raum 1.03.0 n.a
Prof. Dr. Felix Blocher
Früher Orient: Siedlungswesen (Vorlesung) Course details

Architektur und Siedlungswesen der neuassyrischen Zeit im Kerngebiet und in den Provinzen

Monday: 13:00 - 14:30, weekly (from 11/10/21), Früher Orient: Siedlungswesen, Emil-Abderhalden-Str. 28, 06108 Halle (Saale), R. 1.03.0 n.a
Prof. Dr. Felix Blocher
G Methoden der deskriptiven Datenanalyse mit Projektarbeit (M2a/b) Mi. 18:00-19:30 Uhr (SOZIOLOGIE) Course details Wednesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 13/10/21), Location: Seminarraum 4 (Raum E.31) [EA 26-27]
Torvid Kreisler
Grabung und Aufarbeitung für Masterstudierende 01.10.2021 bis 31. 03.2022 Course details

Praktikumsgeber: LDA Halle (Es wird ein Praktikumsvertrag mit dem LDA geschlossen)
Zeitraum: 01.10.2021 bis 31. 03.2022, 10 h/Woche
Ort: Gewerbegebiet Sandersdorf-Brehna (Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich)
Das Praktikum besteht aus zwei Teilen: der praktischen Ausgrabung sowie der Aufarbeitung der aufgenommen Daten (angepasst an die Witterungsverhältnisse im Winter).
Interessenten melden sich bitte frühzeitig bei Frau Dr. Laura Burkhardt (laura.burkhardt@praehist.uni-halle.de, 0345/5524053)

The course times are not decided yet. N.N.,
Dr. Laura Burkhardt
Graecum I Course details

Anhand kurzer Originaltexte in (mehrheitlich) klassischer attischer Prosa erhalten die Studierenden einen ersten Einblick in die Formen- und Satzlehre, Kasus- und Verbalsyntax sowie Teile der weiterführenden Sprach-, Literatur- und Kulturgeschichte des antiken Griechenlands.

Literatur (zum Erwerb VOR Seminarbeginn empfohlen):
Elliger, W. u. a., Kantharos - Griechisches Unterrichtswerk, Stuttgart (mehrere Auflagen, ISBN: 3-12-670100-0) – mit zugehörigem Schülerarbeitsheft
Lahmer, K., Grammateion. Griechische Lerngrammatik – kurz gefasst, Leipzig 2005 (ISBN: 3-12-670170-1)

Bitte beachten Sie: Das Lehrwerk „Kantharos“ einschließlich aller Begleitmaterialien wird zwischenzeitlich (seit 2018) vom Klett-Verlag auch in einer Neuauflage herausgegeben. Wir arbeiten jedoch mit der geeigneteren ALTEN Ausgabe des Lehrwerks. Auf dem hellblauen (alternativ: braunen) Cover Ihres Lehrwerks (und Schülerarbeitshefts) ist bei der alten Auflage ein zweihenkliger schwarzfiguriger Trinkbecher („Kantharos“) abgebildet, auf dem Herakles mit drei Zentauren kämpft.
Der Erwerb eines gebrauchten Exemplars OHNE NOTIZEN UND ANMERKUNGEN ist grundsätzlich möglich.

Monday: 08:00 - 09:30, weekly (from 11/10/21), Location: (Rob / HS)
Wednesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 13/10/21), Location: (Rob / HS)
Friday: 08:00 - 09:30, weekly (from 15/10/21), Location: Hörsaal XVII [Mel]
Anja Huth
Graecum III Course details

Im Mittelpunkt steht die fortlaufende Lektüre eines originalen Prosawerks der klassischen Zeit sowie die damit verbundene Vertiefung der sprachlichen, literatur- und kulturgeschichtlichen Kenntnisse der Studierenden im ausgewählten Themenbereich.

Literatur:
  • Xenophontis Expeditio Cyri, Anabasis, ed. C. Hude, (Teubner) Leipzig 1972.

Zum Kauf empfohlen:
  • Gemoll. Griechisch- deutsches Schul- und Handwörterbuch von W. Gemoll und K. Vretska, Oldenbourg, versch. Auflagen.
  • Bornemann / Risch: Griechische Grammatik, Diesterweg, versch. Auflagen (alternativ: Kaegi: Kurzgefasste griechische Schulgrammatik, Weidmann, versch. Auflagen).
Der Erwerb eines gebrauchten Wörterbuches und/oder einer gebrauchten Grammatik, jeweils OHNE NOTIZEN UND ANMERKUNGEN, ist grundsätzlich möglich.

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 11/10/21), Location: (Rob / HS)
Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 13/10/21), Location: (Rob / HS)
Anja Huth
Griechisch-Unterricht in der Lehrbuchphase Course details

Inhalte:
– Überblick über die Geschichte des altsprachlichen Unterrichts
– Definition, Begründung und Umsetzung von Zielen und Inhalten des Sprachunterrichts
– Übersetzungs- und Interpretationsmethodik im Altsprachenunterricht
– Übungsdidaktik (Wortschatz, Grammatik)
– Leistungsbewertung
– Schulpraktische Übungen

Literatur:
– Rainer Nickel: Einführung in die Didaktik des altsprachlichen Unterrichts, Darmstadt 1982
– Thomas A. Szlezák: Was Europa den Griechen verdankt. Von den Grundlagen unserer Kultur in der griechischen Antike, Tübingen 2010
– Griechisch auf neuen Wegen: Der altsprachliche Unterricht, Heft 5, 2002, Friedrich Verlag
– Kairos. Griechisches Unterrichtswerk. Hrsg. von A. Weileder, Buchner-Verlag, Bamberg 2007
– Xenia. Griechisches Unterrichtswerk, hrsg. von O. Kampert, Bamberg 2012
– Fachlehrplan Griechisch/ Sachsen-Anhalt (2019)

Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/10/21), Location: (Rob / HS)
Dr. phil. Anne Friedrich
Griechische Heiligtümer Course details Thursday: 15:30 - 17:00, weekly (from 21/10/21), Location: (Rob / HS)
Prof. Dr. Helga Bumke
Griechische Kolonien im Mittelmeerraum Course details

Von der Mitte des 8. Jhs. bis ins 6. Jh. v. Chr. gründeten griechische Poleis in vielen Gebieten des Mittelmeer- und Schwarzmeerraums „Kolonien“, wobei der Begriff selbst kritisch zu sehen ist. Diese konzentrierten sich an den Küsten Siziliens, des Schwarzen Meeres, Unteritaliens und Südfrankreichs. Die Hintergründe dieser „Kolonisationsbewegung“ werden geprüft, wie Überbevölkerung in Griechenland, wirtschaftliche oder politische Gründe, sowie der Status der Kolonien und ihre Abhängigkeit von der Mutterstadt, die sich vor Ort erheblich differenzierten. Die berühmtesten Poleis des antiken Griechenlands, Athen und Sparta, hatten im Vergleich zu Städten wie Korinth kaum Anteil an der Großen Griechischen Kolonisation; es sind vor allem ionische Städte, insbesondere Milet, die hier hervorstechen. Neben der häufig allerdings legendenhaften Überlieferung ist die Archäologie zur Erforschung der Geschichte der griechischen „Kolonisation“ unabdingbar.
Der Kurs untersucht aus historischer und archäologischer Sicht das Phänomen der Kolonisation in Magna Graecia und Sizilien und zeichnet die Entwicklungsstadien und die wichtigsten künstlerischen, architektonischen und handwerklichen Manifestationen der Kolonialstädte von ihrer Gründung bis zur römischen Eroberung nach.
Daneben führt das Seminar allgemein in Methoden und Arbeitsinstrumente der Klassischen Archäologie ein; außerdem werden Techniken zum korrekten Abfassen einer wissenschaftlichen Hausarbeit vermittelt.

Seminarplan (zeitlich noch zu bestimmen): I. Einführung und Verteilung der Referate; II. Allgemeine Einführung II; III. Kolonisation im Schwarzmeer Gebiet (Mit Prof. Dr. J. Fornasier); IV: Olbia Pontikes (Mit Prof. Dr. J. Fornasier); V: Referate, mögliche Themen: Pithekussai; Megara Hyblaia; Syrakus; Griechen und Punier auf Sizilien: Selinunt (Selinus); Metapont; Paestum (Poseidonia); Kulturkontakte: die Nekropolen; Die Architektur; Griechische Kulte in Magna Graecia; griechische Tempelarchitektur in Magna Graecia; Schlussdiskussion.

Einführende Literatur:

J. Boardman, Kolonien und Handel der Griechen: vom späten 9. bis zum 6. Jahrhundert v. Chr. (München 1981) (engl.: The Greeks Overseas: the Early Colonies and Trade, London, 2. Auflage 1980)
B. D Agostino, D. Ridgway (Hrsg.), Apoikia. I piu antichi insediamenti greci in Occidente. Scritti in onore di Giorgio Buchner, Neapel 1994
Convegno di Studi sulla Magna Grecia - Taranto
J. Fornasier, Die griechische Kolonisation im nördlichen Schwarzmeerraum vom 7. bis 5. Jahrhundert v. Chr.,
Bonn, 2016
E. Greco, Emanuele. Archeologia della Magna Grecia, 8. ed., Rom 2006.G. Pugliese Carratelli (Hrsg.), I Greci in Occidente (The western Greeks), London 1996
M. Mauersberg, Die „griechische Kolonisation“. Ihr Bild in der Antike und der modernen altertumswissenschaftlichen Forschung, Bielefeld 2019
D. Mertens, Zur archaischen Architektur der archaischen Kolonien in Unteritalien, in Neue Forschungen in griechischen Heiligtümern, Tübingen 1997, 167-196
D. Mertens, Städte und Bauten der Westgriechen von der Kolonisationszeit bis zur Krise um 400 vor Christus, München 2005)
G. Pugliese Carratelli (Hrsg.), The western Greeks. Classical civilization in the Western Mediterranean, London 1996
G. Zuchtriegel, Colonization and subalternity in Classical Greece: experience of the nonelite population, Cambridge 2017

Monday: 13:00 - 14:30, weekly (from 08/11/21), Location: (Rob / HS KA)
Dr. Annarita Doronzio
Griechische Weihreliefs Course details Friday: 10:30 - 12:00, weekly (from 15/10/21), Location: (Rob / HS KA)
Prof. Dr. Helga Bumke
Grundlagen der Orientalischen Archäologie (Übung) Course details

Einführung in Geschichte und Kultur Vorderasiens vom 3. bis zum 1. Jahrtausend v. Chr. (Vertiefung des in der Vorlesung behandelten Stoffes und praktische Übungen) (Ort wird noch bekannt gegeben)

Thursday: 13:00 - 14:30, weekly (from 14/10/21), Grundlagen der Orientalischen Archäologie, Location: Seminarraum 4 (Raum E.31) [EA 26-27]
Prof. Dr. Felix Blocher
Grundlagen der Orientalischen Archäologie (Vorlesung) Course details

Einführung in Geschichte und Kultur Vorderasiens vom 3. bis zum 1. Jahrtausend v. Chr. (Ort wird noch bekannt gegeben)

Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 12/10/21), Grundlagen der Orientalischen Archäologie (Vorlesung), Location: Seminarraum 4 (Raum E.31) [EA 26-27]
Prof. Dr. Felix Blocher
Grundlagen der Prähistorischen Archäologie Course details Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 18/10/21), Location: Seminarraum 5 (Raum E.61) [EA 26-27], (Webex: Meeting-Kennnummer: 2732 774 3215 Passwort: 8S7KkBfJ3E*)
Dr. Laura Burkhardt
Historia Augusta Course details

Als vorgebliches Autorenkollektiv aus sechs Personen verfasste ein uns unbekannter Autor eine Sammlung von 30 Kaiserviten, beginnend bei Hadrian und endend bei Carinus (117-285 n. Chr.). Diese Biographien, für die sich die Bezeichnung Historia Augusta eingebürgert hat, zählen wohl mit zu den bizarrsten literarischen Werken der Antike. Zwar sind die Viten wichtige Quellen für ihre Zeit, aber ernstzunehmende Fakten werden darin auf eine Weise mit fiktiven Anekdoten, frei erfundenen Ereignissen und gefälschten Dokumenten vermischt, dass man die historische Glaubwürdigkeit des gesamten Werkes nicht so leicht bestimmen kann. Nachdem die Forschung zur Historia Augusta lange Zeit solche und ähnliche althistorische Ansätze verfolgte, rückten in den letzten Jahrzehnten ganz langsam auch Fragen zur literarischen Technik des anonymen Autors bzw. seiner sechs alter egos in den Vordergrund. Hier wird unser Seminar ansetzen: Im Wechsel von Einzelvorträgen und Lektürephasen möchten wir ausgewählte Biographien der Historia Augusta vor allem unter literaturwissenschaftlichen Aspekten genauer betrachten, um so u.a. auch die Gründe für den bizarren Charakter dieses Werkes zu erforschen.

Text
Hohl, Scriptores Historiae Augustae (2 Bde.), Leipzig 1965.

Einführungen
Rohrbacher, The Play of Allusion in the Historia Augusta, Wisconsin 2016.
Callu/Schmidt/Herzog, De Vita principum (Die sogenannte Historia Augusta), in: Handbuch der Lateinischen Literatur der Antike vi.1: Die Literatur im Zeitalter des Theodosius: Fachprosa, Dichtung, Kunstprosa, München 2020, pp. 643-79.
Kulikowski, The Historia Augusta. Minimalism and the Adequacy of Evidence, in Chen/Harris, Late-Antique Studies in Memory of Alan Cameron, Leiden/New York 2021, pp. 23-40.

Weitere Literatur finden Sie auf dem Semesterablaufplan.

Monday: 18:00 - 19:30, weekly (from 11/10/21), Location: (Rob / SR)
Dr. Erik Pulz
Hohe Kaiserzeit bis Spätantike, zugleich: Vorbereitung Abschlußklausur Staatsexamen Course details

In der Vorlesung werden drei Epochen der Alten Geschichte und zwar die Hohe Kaiserzeit, das 3.Jh. und die Spätantike, damit also die römische Geschichte von 96 bis in das 5./6.Jh. behandelt. Dabei wird das politisch-gesellschaftliche System in seiner Eigenart und der Prozeß seines Wandels ebenso Gegenstand sein wie die Frage historischer Periodisierung und von Kulturbegegnungen. Auch die Außen- und Religionspolitik soll nicht zu kurz kommen.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Die Vorlesung ist Teil der altertumswissenschaftlichen Module „Hohe Kaiserzeit bis Spätantike“ und des „Großen Epochenmoduls“, hierzu gehört zusätzlich das Seminar „Aus dem Leben eines Senators“. Außerdem stellt sie ein Angebot für Studierende des modularisierten Lehramtes dar, die im Frühling 2022 ihre Abschlußklausur in der Alten Geschichte schreiben wollen. Das Rahmenthema wird aus dem Themenfeld der Vorlesung genommen, dabei aber in Rücksprache mit den Interessierten noch weiter eingegrenzt. Derzeit ist eine Präsenzveranstaltung geplant. Erforderlichenfalls kann aber auch auf digitale Lehre umgestellt werden.

Studienleistung:
Regelmäßige Teilnahme oder Kurztest

Literatur:
Manfred Clauss (Hrsg.), Die römischen Kaiser, München 2001 (2. Aufl.)
Jochen Martin, Spätantike und Völkerwanderung, München 1995 (3. Aufl.; Oldenbourgs Grundriß der Geschichte 4)
Alexander Demandt, Die Spätantike, 2. Aufl. München 2007

Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 12/10/21), Location: Hörsaal XIX [Mel]
Prof. Dr. phil. habil. Angela Pabst
Horaz, Oden und Epoden Course details

Horaz gilt unbestritten als der bedeutendste Lyriker Roms. Im Seminar sollen seine Oden in Auswahl gelesen und unter Beachtung ihres literaturwissenschaftlichen und historischen Kontextes analysiert und interpretiert werden. Wenigstens ein kurzer Blick soll auch auf die Epoden des Augusteers geworfen werden.

Literatur:
Q. Horatius Flaccus. Opera ed. D.R. Shackleton-Bailey, Berlin / New York 42008
A Commentary on Horace Book I / Book II by R.G.M. Nisbet and M. Hubbard, Oxford 1970 / Oxford 1978
A Commentary on Horace Book III by R.G.M. Nisbet and N. Rudd, Oxford 2004
Horace: Odes. Book IV and Carmen Saeculare ed. by R.F. Thomas, Cambridge (u.a.) 2011
Horace: Epodes, ed. by D. Mankin, Cambridge (u.a.) 1995
L.D. Watson: A Commentary b on Horace´s Epodes, Oxford 2003
Q. Horatius Flaccus, Oden und Epoden erklärt v. A. Kießling und R. Heinze, Berlin 141999
H.P. Syndikus: Die Lyrik des Horaz. Eine Interpreation der Oden; Bd. 1: Erstes und zweites Buch; Bd. 2: Drittes und viertes Buch, Darmstadt 32001
E. Fränkel: Horace, Oxford 1957 (u.ö.) = Horaz, Darmstadt 1963 (u.ö.)
G. Maurach: Horaz. Werk und Leben, Heidelberg 2001
N. Holzberg: Horaz, Dichter und Werk, München 2009
R. Tarrant, Horace´s Odes, Oxford apporaches to classical literature, New York 2020

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 11/10/21), Location: (Rob / Mag)
Dr. phil. Marcus Beck
Institutskolloquium Soziologie Course details Dates on Thursday. 14.10.21, Wednesday. 10.11.21, Wednesday. 08.12.21, Wednesday. 26.01.22, Wednesday. 02.02.22 18:00 - 20:00, Room: Hörsaal IV (Raum E.22) [LuWu 2], (Hörsaal IV (Raum E.22) [LuWu 2]) Prof. Dr. Konstanze Karoline Senge,
Audrey Barbara Terracher-Lipinski, M.A.
Introduction to the reference managment tool EndNote, 08.12.21 Course details

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Dates on Wednesday. 08.12.21 10:00 - 12:00, Room: (https://mluconf.uni-halle.de/b/mir-xuu-9lv-jgy) Philipp Kampa
Jiddisch I Course details

Diese Sprachlehrveranstaltung führt in die jiddische Schrift, Sprachgeschichte, Grammatik, Lexik und Phraseologie ein. Zahlreiche Übungen trainieren die Lesefähigkeit, das Hörverstehen und das Übersetzen jiddischer Quellen.

Literatur:
Marion Aptroot, Holger Nath: Einführung in die jiddische Sprache und Kultur, 2. überarb. Auflage, 2016.

Das Lehrbuch ist ausleihbar, digitale Kopien werden außerdem in Stud.IP zur Verfügung gestellt.

Friday: 10:30 - 12:00, weekly (from 15/10/21) n.a
Dr. Lilian Türk
Jiddisch I (ASQ) Course details

Diese Sprachlehrveranstaltung führt in die jiddische Schrift, Sprachgeschichte, Grammatik, Lexik und Phraseologie ein. Zahlreiche Übungen trainieren die Lesefähigkeit, das Hörverstehen und das Übersetzen jiddischer Quellen.

Literatur:
Marion Aptroot, Holger Nath: Einführung in die jiddische Sprache und Kultur, 2. überarb. Auflage, 2016.

Das Lehrbuch ist ausleihbar, digitale Kopien werden außerdem in Stud.IP zur Verfügung gestellt.

Friday: 10:30 - 12:00, weekly (from 15/10/21) n.a
Dr. Lilian Türk
Jiddische Literatur: An-Skis "Der Dibbuk" Course details Friday: 15:30 - 17:00, weekly (from 15/10/21) n.a
Dr. Lilian Türk
Klassisches Armenisch I (hybrid möglich) Course details Friday: 10:30 - 12:00, weekly (from 22/10/21) n.a
Prof. Dr. Cornelia Horn
Klausur Termin 2 31.3 Quantitative Methoden I Course details Dates on Wednesday. 31.03.21 10:30 - 12:00 Dr. Annegret Wolf, M. Sc,
Jochen Matthias Ranger
Klausurenkurs Griechisch Course details

In dreiwöchigem Rhythmus werden anspruchsvolle griechische Originaltexte aus Poesie und Prosa in Klausur übersetzt und besprochen. Ziel des Kurses ist die Erlangung größtmöglicher Sicherheit in der adäquaten Übertragung examensrelevanter Texte durch eine vertiefte Einsicht in die komplexen syntaktischen Strukturen und gattungsspezifischen Eigenheiten der griechischen Literatursprache.

Monday: 13:00 - 14:30, weekly (from 11/10/21), Location: (Rob / SR)
Prof. Dr. phil. habil. Michael Hillgruber
Klausurenkurs Latein Course details

In Vorbereitung auf die schriftliche Übersetzungsleistung in der Staatsexamensklausur werden im wöchentlichen Rhythmus Übungsklausuren geschrieben. Nach jeweils 4. Klausuren erfolgt eine Besprechungssitzung.

Friday: 10:30 - 12:00, weekly (from 15/10/21), Location: (Rob / HS)
Dr. phil. Marcus Beck,
Dr. phil. Anne Friedrich,
Dr. Erik Pulz
Kleinere komische Erzählformen des Mittelalters Course details

Die Vorlesung gibt nach einleitenden Bemerkungen zu neueren literaturtheoretischen Ansätzen zur Gattungsdefinition einen Überblick über die Entwicklung des lateinischen Dramas von der Spätantike bis zu den sog. Jesuitendramen der frühen Neuzeit. Als Höhepunkte werden ausführlich behandelt die Lesedramen der Elegienkomödie des 12. Jahrhunderts und die Wiederbelebung des antiken Bühnendramas durch den Paduaner Humanistenkreis. - Gegenstand des Hauptseminars sind kleinere Formen der komischen Literatur, z.B. Schwank, Schwanknovelle, Farce, Zote, Burleske und Fazetie. - Begleitend zur Vorlesung werden gelesen die Elegienkmödie Geta sowie die Eccerinis Mussatos

Scheinvergabe: Teilnahme an allen 3 Veranstaltungen, Kurzreferate, Hausarbeit.

Wednesday: 10:30 - 12:00, fortnightly (from 13/10/21), Location: (Rob / Mag)
Thursday: 10:30 - 12:00, fortnightly (from 14/10/21), Location: (Rob / Mag)
Prof. Dr. phil. habil. Thomas Klein
Kognition und non-verbal Kommunikation in Jäger-und-Sammler Gesellschaften Course details Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 18/10/21), Location: (Besprechungsraum 3.​04.​0)
Prof. Dr. Francois Bertemes
Kolloquium - Bildung, Beruf, Profession (BS2/SP3) - Bildungssoziologisches Forschungskolloquium (BA/MA) Course details

In dem Forschungskolloquium, das als qualitative Forschungswerkstatt (Präsenz) konzipiert ist, werden Abschlussarbeiten (BA/MA) diskutiert, die v.a. am Lehrstuhl für Bildungssoziologie entstehen. Dies schließt die intensive Analyse von Fallmaterial mit ein. Vor allem kommen hierbei sequenzanalytische Verfahren der objektiven und sozialwissenschaftlichen Hermeneutik zum Einsatz.
Andere TeilnehmerInnen mit ähnlicher Forschungsausrichtung und -interessen sind jedoch, unabhängig von der Arbeitsthematik, herzlich willkommen.
Achtung! Eine Anmeldung ist nur per mail direkt bei der Dozentin möglich: Dr. Annett Maiwald, Lehrstuhl für Bildungssoziologie, mail: annett.maiwald@soziologie.uni-halle.de

Wednesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 13/10/21), Location: Hörsaal Z [Mel]
Dr. Annett Maiwald
Kolloquium Latinum Course details Wednesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 13/10/21), Location: (Rob / HS)
Prof. Dr. phil. habil. Rainer Jakobi,
Prof. Dr. phil. habil. Thomas Klein
Kolloquium Systemanalyse und Vergleichende Politikwissenschaft Course details

In diesem Kolloquium erhalten Studierende die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeiten vorzustellen und diskutieren.

Friday: 08:00 - 09:30, weekly (from 15/10/21) n.a
Dr. Michael Kolkmann
Kolloquium zu aktuellen Forschungen Course details Thursday: 18:00 - 19:30, weekly (from 14/10/21), Location: (Rob / HS KA)
Prof. Dr. Helga Bumke,
Dr. Annarita Doronzio,
Dr. Stephan Faust,
Dr. Aylin Tanriöver
Kritische Lektüre archäologischer Fachlitertur Course details The course times are not decided yet. Dr. Stephan Faust
Kulturlandschaftsanalyse Course details

Gemeinsam wird in der Übung die Kulturlandschaft einer Region (Altmark) untersucht. Gearbeitet wird mit QGIS. Wir richten uns ein Projekt ein, kartieren, analysieren das digitale Geländemodell und erstellen Abfragen.

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 20/10/21), Location: Seminarraum 23 A (Raum 2.02) [LuWu 2]
Anna Bartrow, M.A. M. Sc.
Kunst der Eiszeit Course details Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 21/10/21), Location: Seminarraum 7 (Raum 1.32) [EA 26-27]
Prof. Dr. Francois Bertemes
Lateinische Sprachübung I Course details

In der Lateinischen Sprachübung I und II sollen wesentliche Kapitel der lateinischen Syntax und Formenlehre wiederholt werden, in der Sprachübung I liegt der Schwerpunkt dabei auf der Kasuslehre, in der Sprachübung II auf der Lehre von den Nebensätzen. Der grammatische Stoff wird anhand lateinischer Beispielsätze präsentiert und mittels deutsch-lateinischer Übersetzungsaufgaben eingeübt.

Literatur:
H. Rubenbauer, J.B. Hofmann, R. Heine: Lateinische Grammatik, Bamberg-München 121995 u.ö.
R. Vischer, Lateinische Wortkunde, Stuttgart 42007

Monday: 13:00 - 14:30, weekly (from 11/10/21), Location: Hörsaal XVII [Mel]
Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 12/10/21), Location: Hörsaal XVII [Mel], (Rob / SR)
Thursday: 15:30 - 17:00, weekly (from 14/10/21), Location: Hörsaal D [Mel]
Dr. phil. Marcus Beck
Lateinische Stilübungen Oberstufe Course details

Lernziele:
• aktive Beherrschung der lateinischen Sprache unter stilistischen Aspekten
• Fähigkeit, lateinische Texte grammatikalisch und stilistisch selbständig zu analysieren
• Erweiterung des lateinischen Wortschatzes

Inhalte:
In den beiden lateinischen Stilübungen Oberstufe soll die aktive Beherrschung der lateinischen Sprache unter vorrangig stilistischen Aspekten gefördert und trainiert werden. Zu diesem Zweck werden längere zusammenhängende Texte, die sich in der Regel an ein Cicero-Original anlehnen, aus dem Deutschen in das Lateinische übersetzt. In beiden Übungen wird die Erweiterung des lateinischen Prosawortschatzes gefördert.

Literatur:
H. Menge, Lehrbuch der lateinischen Syntax und Semantik, völlig neu bearbeitet von Thorsten Burkard und Markus Schauer, Darmstadt 52012 u.ö.;
H. Menge: Repetitorium der lateinischen Syntax und Stilistik, Darmstadt 171979
R. Vischer, Lateinische Wortkunde, Stuttgart 42007

Friday: 08:00 - 09:30, weekly (from 15/10/21), Location: (Rob / HS)
Dr. phil. Marcus Beck
Lehrforschungsprojekt Kultur, Wirtschaft, Innovation (LFP KUWI) Course details Tuesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 12/10/21), Location: Seminarraum 19 (Raum1.40) [LuWu 2]
Prof. Dr. Christian Jean-Marcel Papilloud
MA Gewaltenteilung I Course details

Der Begriff der Gewaltenteilung zählt zu den zentralen Untersuchungsgegenständen der Politikwissenschaft. In einem ersten Abschnitt des Seminars wird der Begriff in seinem historischen wie auch seinem systematischen Kontext (Montesqieu, Steffani, Holtmann, etc.) erörtert, in einem zweiten Abschnitt stehen aktuelle Herausforderungen der Gewaltenteilung im Mittelpunkt, darunter vor allem das Verhältnis zwischen Exekutive und Legislative in all seinen Herausforderungen und Abhängigkeiten (zum Beispiel im Rahmen der aktuellen Corona-Krise) sowie die Rolle der Verfassungsgerichtsbarkeit (in unterschiedlichen Ländern) als Schiedsrichter zwischen den übrigen Gewalten. Dabei steht das Bundesverfassungsgericht im 70. Jahr seines Bestehens naturgemäß im Zentrum der Aufmerksamkeit.

Diese Veranstaltung wird als Digitalseminar angeboten. Alternativ besteht die Mögliochkeit, das Modul im Rahmen eines Blockseminars zu absolvieren.

Thursday: 08:00 - 09:30, weekly (from 14/10/21) n.a
Dr. Michael Kolkmann
MA Gewaltenteilung II Course details

Der Begriff der Gewaltenteilung zählt zu den zentralen Untersuchungsgegenständen der Politikwissenschaft. In einem ersten Abschnitt des Seminars wird der Begriff in seinem historischen wie auch seinem systematischen Kontext (Montesqieu, Steffani, Holtmann, etc.) erörtert, in einem zweiten Abschnitt stehen aktuelle Herausforderungen der Gewaltenteilung im Mittelpunkt, darunter vor allem das Verhältnis zwischen Exekutive und Legislative in all seinen Herausforderungen und Abhängigkeiten (zum Beispiel im Rahmen der aktuellen Corona-Krise) sowie die Rolle der Verfassungsgerichtsbarkeit (in unterschiedlichen Ländern) als Schiedsrichter zwischen den übrigen Gewalten. Dabei steht das Bundesverfassungsgericht im 70. Jahr seines Bestehens naturgemäß im Zentrum der Aufmerksamkeit.

Diese Veranstaltung wird als Blockseminar angeboten. Alternativ besteht die Möglichkeit, das Modul im Rahmen eines wöchentlichen Seminars zu absolvieren.

Dates on Friday. 22.10.21 12:00 - 13:00, Friday. 28.01.22 13:00 - 19:30, Saturday. 29.01.22 09:00 - 20:00, Room: Hörsaal II (Raum 1.01)[EA 28] Dr. Michael Kolkmann
MA Parlamentarismus in Theorie und Praxis (Sem. Merkel) Course details

Die Politikwissenschaft wird häufig als "reflexive Wissenschaft" charakterisiert, d. h. sie greift aktuelle Entwicklungen und Prozesse auf und versucht, diese systematisch und strukturiert zu erfassen und zu analysieren. Nach 16 Jahren Kanzlerschaft Angela Merkels wollen wir in diesem Seminar genau dies tun: wie fällt - Stand heute - eine zwangsläufigerweise vorläufige (politikwissenschaftliche) Bilanz der Ära Merkel aus? Dabei ist die Lehrveranstaltung bewusst als Querschnittsveranstakltung angelegt: anhand unterschiedlicher Aspekte sollen jeweils einschlägige Ansätze und Herangehensweisen aus der Forschung thematisiert werden. Neben einer Analyse ausgesuchter Politikfelder wird es vor allem um den Regierungsstil Merkels im Kontext politischer Führungskonzepte gehen. Darüber hinaus wird das Verhältnis Merkels zu ihrer Partei, zum Parlament sowie zur Öffentlichkeit berücksichtigt.

Einführende und begleitende Lektüre:
Ralph Bollmann: Angela Merkel. Die Kanzlerin und ihre Zeit, 2021.
Karlheinz Niclauß: Kanzlerdemokratie. Regierungsführung von Konrad Adenauer bis Angela Merkel, 2015.
Ursula Weidenfeld: Die Kanzlerin. Porträt einer Epoche, 2021.

Weitere Informationen zu Inhalt und Ablauf des Seminars werden in der Vorbesprechung zum Seminar bekannt gegeben, die in Kürze terminiert werden sollte.

Dates on Monday. 18.10.21 18:00 - 19:00, Friday. 19.11.21 13:00 - 19:30, Saturday. 20.11.21 09:00 - 20:00, Room: Hörsaal II (Raum 1.01)[EA 28] Dr. Michael Kolkmann
MA Politische Partizipation (Seminar 1) Course details

Das Seminar beschäftigt sich in einem ersten, systematischen Teil mit grundlegenden Definitionen und Formen politischer Partizipation sowie deren aktuellen Herausforderungen. In einem zweiten, eher empirisch gehaltenen Abschnitt werden konkrete Beispiele vorgestellt und diskutiert, zum Beispiel alte und neue soziale Bewegungen, Fragen von Wahl und Nichtwahl, Motive des Parteienengagements, E-Partizipation, Volksentscheide, politischer Protest sowie etwa die Europäische Bürgerinitiative.

Aus aktuellen Gründen wird nicht zuletzt die Auswertung der Bundestagswahl 2021 im Mittelpunkt des Seminars stehen.

Nähere Informationen zu Inhalt und Ablauf Seminars folgen im Rahmen der Vorbesprechung, deren Termin in Kürze bekannt gegeben wird.

Dates on Wednesday. 20.10.21 18:00 - 19:00, Friday. 17.12.21 13:00 - 19:30, Saturday. 18.12.21 09:00 - 20:00, Room: Hörsaal II (Raum 1.01)[EA 28] Dr. Michael Kolkmann
MA Regieren in den Internationalen Beziehungen Course details

In dem Seminar sollen wesentliche Aspekte des Verhältnisses der zwischenstaatlichen Weltorganisation zu Organisationen der Zivilgesellschaft analysiert werden. Nichtstaatliche Akteure begleiten die Arbeit der Vereinten Nationen (VN) bereits von Beginn an, sowohl als Lobbyorganisationen, die die Entscheidungen der Staatenorganisation zu beeinflussen suchen, als auch als wichtige Partner in der Umsetzung, insbesondere im Bereich der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung, der Menschenrechte und der Nothilfe. Aber auch in der Friedenssicherung spielen nichtstaatliche Akteure eine zunehmende Rolle. Konfliktparteien sind oftmals nichtstaatlichen Charakters. Auf der anderen Seite nimmt auch die Rolle gesellschaftlicher Akteure bei der Konfliktbeilegung zu. Einige Autoren sprechen aufgrund der Breite und Bedeutung des Engagements neben der zwischenstaatlichen Ebene und der des Sekretariats von der Zivilgesellschaft als der dritten Ebene des VN-Systems.
Das Seminar beleuchtet wie sich die Beteiligung zivilgesellschaftlicher Gruppen im Laufe der UN Geschichte verändert hat. Insbesondere werden wir uns die 1990er Jahre anschauen, als sich die Beteiligung von zivilgesellschaftlichen Gruppen über die Weltkonferenzen, z.B. derjenigen zur nachhaltigen Entwicklung (Rio) oder zu den Menschenrechten (Wien), substanziell ausgeweitet hat. Es soll auch gefragt werden, welche Rolle zivilgesellschaftliche Organisationen aktuell spielen. Haben wir es angesichts allseits beklagter „Shrinking Spaces“ mit einer Einschränkung des Aktionsspielraums nichtstaatlicher Akteure zu tun oder ändert sich vielmehr die Art und Zusammensetzung der zivilen Kräfte, die Einfluss auf die Foren der Weltorganisation nehmen?
Aufgrund der aktuellen Diskussion in der EU und aufbauend auf dem in Deutschland am Ende der letzten Legislaturperiode verabschiedeten Gesetzes zu Sorgfaltspflichten in der Lieferkette besteht in der Veranstaltung bei Interesse der Studierenden auch die Gelegenheit, an den UN Guiding Principles Business and Human Rights eine Fallstudie zur Beteiligung der Zivilgesellschaft auf den verschiedenen Politikebnen durchzuführen. Hier spielen die Vereinten Nationen, die EU und die Bundesgesetzgebung eine wichtige Rolle, wobei die staatlichen Akteure auf den genannten Ebenen jeweils von starken zivilgesellschaftliche Kräften herausgefordert sind.

Wednesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 20/10/21), Veranstaltung, Location: Seminarraum 23 (Raum 2.01) [LuWu 2]
Dr. Beate Wagner,
Dr. Jana Windwehr
MA-/Dokt.-Veranst. für Fortgeschr.: Aktuelle Themen und Methoden in Japanologie / Digitale Japanforschung Course details

Diese Veranstaltung richtet sich an forschungsorientierte und fortgeschrittene MA-Studierende und DoktorandInnen mit Interesse an der kreativen Umsetzung von Lehrkonzepten und Forschungsstrategien in der Japanologie / Digitale Japanforschung. Teilnahme nur nach persönlicher Anmeldung bei Professor Oberländer.

Tuesday: 13:00 - 17:00, fortnightly (from 12/10/21) n.a
Prof. Dr. Christian Oberländer, MPA (Harvard)
Magdeburg im Mittelalter Course details Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 19/10/21), Location: (digital)
Prof. Dr. Tobias Gärtner
Menander, Samia Course details

Die durch glückliche Papyrusfunde zu etwa vier Fünfteln wiedergewonnene Samia zeigt uns Menander auf der Höhe seiner Kunst. Alle an der Komödienhandlung beteiligten Personen streben von Anfang an dasselbe Ziel an: die Heirat des jungen Moschion mit der armen Nachbarstochter Plangon. Doch falsche Rücksichtnahmen und daraus resultierende Missverständnisse sorgen für immer neue Verwicklungen, bis sich am Ende alle Probleme in Wohlgefallen auflösen.

Text und Kommentar:
  • A.H. Sommerstein, Menander. Samia (The Woman from Samos), Cambridge 2013.

Einführende Literatur:
  • H.-D. Blume, Menander (Erträge der Forschung 293), Darmstadt 1998 (129–145 zur Samia).
  • C. Scardino / G. Sorrentino, Menander, in: B. Zimmermann / A. Rengakos (Hgg.), Hand- buch der griechischen Literatur der Antike, Bd. 2: Die Literatur der klassischen und hellenistischen Zeit, München 2014, 1061–1087 (1065–1067 zur Samia).

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 11/10/21), Location: (Rob / SR)
Prof. Dr. phil. habil. Michael Hillgruber
Menschenrechtsbasierte Bildung im internationalen Dialog – ein israelisch-deutsches Kooperationsprojekt Course details

Menschenrechtsbasierte Bildung im internationalen Dialog – ein israelisch-deutsches
Kooperationsprojekt Ihr wollt Bildung und Schule neu denken?! Das könnt ihr gemeinsam mit uns! Wir gestalten zusammen einen Raum, um nationale und internationale Bildungskonzepte, die Demokratisierung,
Menschenrechte und Nachhaltigkeit vereinen, kennenzulernen, sie zu diskutieren und uns die Frage zu stellen: Wie kann Bildung menschenrechtsbasiert gestaltet werden?
Und das Wichtigste: soziokratisch werden im Konsent Inhalte und Struktur des Seminars gemeinsam
entschieden! Erster Termin 13.10. 16-18Uhr, Blockseminar 22-24.10. (Betzavta) und Austausch vorraussichtlich 14.3.-28.3.2022 Tel Aviv/Israel

The course times are not decided yet. Kathrin Kramer
Methoden der deskriptiven Datenanalyse- Übung 1 Course details Wednesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 13/10/21), Location: Seminarraum 7 (Raum 1.32) [EA 26-27]
Dr. Daniel Baron
Methoden der deskriptiven Datenanalyse- Übung 2 Course details Wednesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 13/10/21), Location: Hörsaal V (Raum E.03) [LuWu 2]
Dr. Daniel Baron
Methoden der deskriptiven Datenanalyse- Übung 5 Course details Thursday: 13:00 - 14:30, weekly (from 14/10/21), Location: Hörsaal XVI [Mel]
Christian Schüffler
Methoden der deskriptiven Datenanalyse- Übung 6 Course details Thursday: 15:30 - 17:00, weekly (from 14/10/21), Location: Hörsaal XVI [Mel]
Christian Schüffler
Mittelalterarchäologie im Museum Course details Dates on Friday. 29.10.21 12:00 - 14:00, Friday. 26.11.21 13:00 - 14:30, Friday. 17.12.21 12:00 - 14:00, Room: Seminarraum 6 (Raum E.62) [EA 26-27] Active Learning Space, Seminarraum 22 A (Raum 1.02) [LuWu 2] Tobias Schoo
Mittellateinische Bukolik zwischen Antike und früher Neuzeit. Course details

Die Veranstaltung beginnt mit einem Blick auf Vergil, Calpurnius und Nemesianus als antiken Vorbildern mittellateinischer Hirtendichtung. Im Zentrum stehen dann vorrangig karolingische Vertreter der lateinischen Hirtendichtung des Mittelalters, danach die breit überlieferte "Ecloga Theoduli" (10. Jh.) sowie die Eklogen in den Quirinalien des Metellus von Tegernsee (12. Jh.). Den Schluss bilden Dante und ein Ausblick auf Petrarca und Boccaccio.

Literatur:
Dietmar Korzeniewski (Hrsg. / Übers.), Hirtengedichte aus neronischer Zeit, Darmstadt 1971 ⇐ Texte zur Forschung. Bd. 1)
Dietmar Korzeniewski (Hrsg. / Übers.), Hirtengedichte aus spätrömischer und karolingischer Zeit. Darmstadt 1976 ⇐ Texte zur Forschung 26)
R. P. H. Green, Seven Versions of Carolingian Pastoral, Reading 1980 ⇐ Reading University Medieval and Renaissance Latin Texts, 3)
Peter Christian Jacobsen, Die Quirinalien des Metellus von Tegernsee. Untersuchungen zur Dichtkunst, Leiden 1965 (Mittellateinische Studien und Texte 1)
Renker, Streit um Vergil. Eine poetologische Lektüre der Eklogen Giovanni del Virgilios und Dante Alighieris, Stuttgart 2021 ⇐ Hamburger Studien zu Gesellschaften und Kulturen der Vormoderne 8)
Petrarch's Bucolicum Carmen, translated and annotated by Thomas G. Bergin, New Haven and London 1974
Margrith Berghoff-Bührer, Das Bucolicum Carmen des Petrarca. Ein Beitrag zur Wirkungsgeschichte von Vergils Eclogen. Einführung, lateinischer Text, Übersetzung und Kommentar zu den Gedichten 1-5, 8 und 11, Bern 1991 ⇐ Europäische Hochschulschriften. Reihe XV. Klassische Sprachen und Literaturen 52)
Giorgio Bernardi Perini (ed.), Boccaccio. Bucolicum carmen, in: Boccaccio. Tutte le opere, ed. Vittore Branca, vol. 5, Teil 2, Mailand 1994, S.689-1085

The course times are not decided yet. Dr. Tom van de Loo
Neue Forschungen im Fach Wissenschaft vom Christlichen Orient (eventuell hybrid) Course details Tuesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 19/10/21) n.a
Prof. Dr. Cornelia Horn
Open Science Webinars for Postgraduate Students at the MLU and other research institutions in Halle – 2021 Course details

The Open Science Webinar series is aimed at PhD students and Postdocs from different backgrounds and disciplines at research institutions in Halle. Its purpose is to provide the audience with useful information about various aspects of Open Science (OS). In four webinars, a variety of OS topics including research data management, tools, standards, data protection, legal and intellectual property rights, tips for online publishing etc. will be covered. In a fifth seminar, a guest scientist will present practical and specific details about working with and the implementation of open science. It is hoped, this mixture between theory and a user case example might help the audience to better understand open science and where and how to start practicing it.

The MLU conference system mluconf will be used to deliver the webinars. There is no need to register; participants just need to join the webinar(s) on the day.

The duration of the webinars is one hour, divided into a 40-45 min. presentation element and 15-20 min. slot for questions/discussion. The presentations will be available for consultation at a latter point via the Open Science website of the ULB: https://openscience.bibliothek.uni-halle.de/en/

Dates on Wednesday. 22.09.21, Wednesday. 29.09.21, Wednesday. 06.10.21, Wednesday. 13.10.21, Wednesday. 20.10.21 13:00 - 14:00, Room: (https://mluconf.uni-halle.de/b/rob-yz7-3e4) Dr. Roberto Carlos Cozatl Manzano,
Dr. Susann Özüyaman
Ovid binnendifferenziert unterrichten Course details

Mit Ovid steht im Wintersemester ein Autor, den Oberstufenschüler unbedingt kennen lernen sollten, im Zentrum der didaktischen Analyse. Die Arbeit an Ovids Metamorphosen wird mit Fokus auf Heterogenität und Binnendifferenzierung im Lateinunterricht erfolgen. Zudem werden verschiedene Systeme der Leistungsbewertung erprobt und kritisch diskutiert.
Das Seminar dient der Kompetenzentwicklung zur Auswahl und Aufbereitung geeigneter Textstücke für entsprechende Lektüresequenzen in der gymnasialen Oberstufe. Spracharbeit, Textinterpretation und Realienkenntnis/ historisches Hintergrundwissen sind dabei in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen und für einen attraktiven, schülerorientierten Unterricht nutzbar zu machen. Die Begleitübung wird anhand der zu Grunde gelegten Texte und deren Lektüre der Übersetzungsmethodik sowie der stilistischen und metrischen Analyse gewidmet sein.

Literatur:
- Scholz, Ingvelde/ Weber, Karl-Christian: Denn sie wissen, was sie können. Kompetenzorientierte und differenzierte Leistungsbeurteilung im Lateinunterricht, Göttingen 2010
- Kuhlmann, Peter (Hg.): Lateinische Literaturdidaktik, Bamberg 2012
- Kuhlmann, Peter (Hg.): Lateinische Grammatik unterrichten. Didaktik des lateinischen Grammatikunterrichts, Bamberg 2014
- Kuhlmann, Peter/ Kühne, Jens: Referendariat Latein. Kompaktwissen für Berufseinstieg und Examensvorbereitung, Berlin 2015
- Janka, Markus (Hg.): Latein. Didaktik/ Praxishandbuch, Cornelsen, Berlin 2017
- Keip, Marina/ Doepner, Thomas (Hgg.): Interaktive Fachdidaktik Latein, Göttingen 2010
- Drumm, Julia/ Frölich, Roland (Hgg.): Innovative Methoden für den Lateinunterricht, Göttingen 2007
- diverse Lektürehefte zu Ovid

Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 12/10/21), Location: (Rob / HS)
Dr. phil. Anne Friedrich
Ovids Metamorphosen - Texterschließungsmethodik Course details Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 12/10/21), Location: (Rob / HS)
Dr. phil. Anne Friedrich
Persisch I Course details Monday: 13:00 - 14:30, weekly (from 18/10/21), SR II n.a
Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 12/10/21), SR II n.a
Dr. Nader Purnaqcheband
Platon in der gymnasialen Kursstufe Course details

Inhalte:
Platons Schriften gehören in allen Bundesländern zum Kanon der griechischen Oberstufenlektüre. Im Dialog Phaidon gestaltet Platon das Sterben des Sokrates und verleiht dieser Figur unsterbliche Nachwirkung.
Das Seminar dient der Kompetenzentwicklung zur Auswahl und Aufbereitung geeigneter Passagen für entsprechende Lektüresequenzen, die dem Anspruch des Griechisch-Unterrichts, einen Beitrag zur Werteerziehung zu leisten, Rechnung tragen. Spracharbeit, Textinterpretation und Realienkenntnis/ historisches Hintergrundwissen sind dabei in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Die begleitende Lektüreübung wird insbesondere dem Dialog Phaidon gewidmet sein und sich auf Übersetzungsmethodik sowie stilistische Analyse konzentrieren.



Literatur:
• Szlezák, Thomas A.: Platon. Meisterdenker der Antike, München 2021
• Flashar; Hellmut: Aristoteles. Lehrer des Abendlandes, München 2013² [Af 56r] S-App
• PLATON: Phaidon. Dargeboten von Wolf Redl und Jochen Tovote. MP-3-CD. Ca. 90 Min. Quartino Verlag, München 2010
• Diverse Lektürehefte zu Platon

Wednesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 13/10/21), Location: (Rob / SR)
Dr. phil. Anne Friedrich
Platon Phaidon - Texterschließungsmethodik Course details Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/10/21), Location: (Rob / SR)
Dr. phil. Anne Friedrich
Plutarch, Coriolan Course details

Die Lebensbeschreibung, die Plutarch dem aus verletztem Stolz zum Verräter an Rom gewordenen Patrizier C. Marius Coriolanus widmete, sollte das Bild dieses Mannes auf Jahrhunderte bestimmen: noch einem Dichter vom Range Shakespeares diente sie als Grundlage für eine dramatische Bearbeitung des Stoffes. Wir wollen das antike Werk im Seminar gründlich studieren und versuchen, dem Geheimnis der plutarchischen Kunst biographischer Schriftstellerei durch einen Vergleich mit der in den Antiquitates Romanae des Dionys von Halikarnass überlieferten Fassung der Geschichte auf die Spur zu kommen.

Text:
  • C. Lindskog / K. Ziegler / H. Gärtner, Plutarchi vitae parallelae, vol. I 2, Stuttgart / Leipzig 41994.

Einführende Literatur:
  • P. Riemer, Coriolan bei Plutarch und Shakespeare. Ein mythischer Charakter und seine Geschichte, in: H. Körner u.a. (Hgg.), Mythen in der Kunst, Würzburg 2004, 218–237.
  • B. Ahlrichs, „Prüfstein der Gemüter“. Untersuchungen zu den ethischen Vorstellungen in den Parallelbiographien Plutarchs am Beispiel des „Coriolan“ (Beiträge zur Altertums- wissenschaft 16), Hildesheim 2005.
  • P. Grossardt, Achilleus, Coriolan und ihre Weggefährten (Classica Monacensia 36), München 2009.

Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/10/21), Location: (Rob / SR)
Prof. Dr. phil. habil. Michael Hillgruber
Praktikum: Wissenschaft vom Christlichen Orient Course details The course times are not decided yet. Prof. Dr. Cornelia Horn
Praktikumsmodul BA Course details The course times are not decided yet. Prof. Dr. Felix Blocher
Praktikumsmodul MA Course details The course times are not decided yet. Prof. Dr. Felix Blocher
Propädeutische Übung Course details

Lernziele des Moduls:
– Wissen über inhaltliche und methodische Fragestellungen sowie Arbeitstechniken der Latinistik
– Kompetenz in fachspezifischer Literaturrecherche und der Nutzung fachspezifischer Handbücher

Einführung in die Methoden und Arbeitstechniken der Klassischen Philologie

Literatur:
P. Riemer, M. Weissenberger, B. Zimmermann: Einführung in das Studium der Latinistik, München 22008

Thursday: 13:00 - 14:30, weekly (from 14/10/21), Location: Hörsaal XVII [Mel]
Dr. phil. Marcus Beck
Räume und Kulturen: Orientalische Archäologie Course details

Einführung in die prähistorische Archäologie des Vorderen Orients - vom Epipaläolithikum bis in die Uruk-Zeit.

Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 19/10/21), Location: (Emil-Abderhalden-Str. 28, Raum: 1.03.0)
Dr. Simone Arnhold, M.A.
Räume und Kulturen: Orientalische Archäologie Course details

Ausgewählte Fundorte vom Epipaläolithium bis in die Uruk-Zeit werden auf ihr chronologische Einordnung und ihre Statigraphie hin kritisch untersucht.

Wednesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 20/10/21), Location: (Emil-Abderhalden-Str. 28, Raum: 1.03.0)
Dr. Simone Arnhold, M.A.
Recherche für Fortgeschrittene, 01.12.21 Course details

Einführung in die Recherche und nutzbare Tools für Fortgeschrittene

Inhalt:
  • Wie findet man Literatur zu einem Forschungsthema?
  • Wie findet man eine spezielle Datenbank?
  • Recherche in einer Datenbank
  • Wie findet man Artikel aus wissenschaftlichen Fachzeitschriften?
  • Wie kommt man an nicht an der ULB vorhandene Literatur?

Dates on Wednesday. 16.02.22 10:00 - 12:00, Room: (Veranstaltungsort folgt) Dr. Mirjam Kant
Religion und Kulturkritik in den Schriften G. Simmels und E. Durkheims Course details Thursday: 08:00 - 09:30, weekly (from 14/10/21) n.a
Dr. Lilian Türk
Religion und Religiosität im jüdischen Anarchismus - Lektüre jiddischer Quellen Course details

Im Seminar behandeln wir religiöse und antireligiöse Traditionen im jüdischen Anarchismus und schälen verschiedene Religionsbegriffe aus der jeweiligen Lektüre heraus. Anhand jiddischer und hebräischer Texte werden die Facetten dieser Bewegung ans Licht gebracht und in ihrem historischen Zusammenhang betrachtet.

Lektüre:
I. A. Merison, Di teoriye un praktik fun anarkhizm, New York: Naye gezelshaft, 1927
Herman Frank, Af religyez-filozofishe temes. Geklibene shriftn, New York: Bialystok Jewish Historical Association, 1954
Eliezer Hirschauge, Troym un farvirklekhung. Zikhroynes-fartseykhnungen un bamerkungen vegn der anarkhistisher bavegung in Poyln, Tel Aviv: Dine Hirschauge, 1964.
Tsvi Kahan, Religye un religyozitet. An entfer tsu di vos fregn: viz iz eygntlekh di simkhe? Fraye Arbeter Shtime 4.11.1938.

Überblicksdarstellungen:

J. J. Cohen, Di yidish-anarkhistishe bavegung in Amerike: Historisher iberblik un perzenlekhe iberlebungen, Philadelphia: Workmen's Circle, 1945.
Herman Frank, Anarkho-sotsyalistishe ideyen un bavegungen bay yidn: Historishe un teoretishe aynfirung, Paris: Bibliotek Fraye tribune, 1951.
Moshe Goncharok, Ashes from our Fires. Historical Survey of the Yiddish Anarchist Movement, Jerusalem: Problemen, 2002 [Russisch].
Moshe Goncharok, Tsu der geshikhte fun der anarkhistisher prese af Yidish, Jerusalem: Problemen, 1997.
Yoysef Luden, Kurtse geshikhte fun anarkhistishn gedank, Tel Aviv: Problemen, 1964.
Hayyim Rothman, No Masters But God. Portraits of Anarcho-Judaism, Manchester: Manchester UP, 2021.
Barry Trachtenberg, The Revolutionary Roots of Modern Yiddish, 1903–1917. Syracuse: Syracuse University Press, 2008.
George Woodcock, Anarchism: A History of Libertarian Ideas and Movements. Ontario: Broadview, 2004.

Harold Barclay. "Anarchist Confrontations with Religion." In New Perspectives on Anarchism. Hg. Nathan J. Jun, Shane Wahl. Lanham: Rowman & Littlefield, 2010, 169–185.
Everett Gendler. "Elements of a Philosophy for Diaspora Judaism: An Introduction to Rabbi Aaron Samuel Tamaret's 'The Exile of the Presence and the Presence of the Exile.'" Tikkun 25, no. 6, 2010: 54–56.
Carolin Kosuch. "The Secular-Religious Ambiguity in Nineteenth Century German-Jewish Anarchism." Negotiating the Secular and the Religious in the German Empire: Transnational Approaches 10, 2019: 147–170.
Ehud Luz. "Spiritualism and Religious Anarchism in the Teaching of Shmuel Alexandrov." Daat, no. 7, 1981: 121–138.
Rebecca E. Margolis. "A Tempest in Three Teapots: Yom Kippur Balls in London, New York and Montreal." In The Canadian Jewish Studies Reader. Hg. Richard Menkis, Norman Ravvin. Calgary: Red Deer Press, 2004, 141–163.
Annie Polland. "May a Freethinker Help a Pious Man? The Shared World of the 'Religious' and the 'Secular' among Eastern European Jewish Immigrants to America." American Jewish History 93, no. 4: 375–407.
Stephen L. Weinstein. "Galut (Exile): A Mission or a Curse? The Writings of Aharon Shmuel Tamares, 1869-1931." Jewish Quarterly 26 no. 2, 1978: 21–26.

Pelletier, Madeleine (1934). "Religion." In L'Encyclopedie Anarchiste. Hg. Sebastian Faure, Paris: International Library (online abrufbar).

Thursday: 18:00 - 19:30, weekly (from 14/10/21) n.a
Dr. Lilian Türk
Religionsphilosophie in den Schriften Hillel Zeitlins und Shmuel Alexandrows Course details Tuesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 12/10/21) n.a
Dr. Lilian Türk
Römische Kaiserzeit im Barbaricum Course details Tuesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 19/10/21), Location: Seminarraum 21 (Raum E.04) [LuWu 2]
Matthias Becker
Römische Kaiserzeit im Barbaricum Course details Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 19/10/21), Location: Seminarraum 8 (Raum 2.35) [EA 26-27]
Matthias Becker
Russisch ASQ-​Unicert Basis (Abschlussniveau A1) (4 SWS), Gruppe 1 (Anfänger ohne Vorkenntnisse) Course details Monday: 08:00 - 09:30, weekly (from 11/10/21) n.a
Wednesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 13/10/21) n.a
Alexander Neprjachin
Russisch ASQ-​Unicert Basis (Abschlussniveau A1) (4 SWS), Gruppe 2 (Anfänger ohne Vorkenntnisse) Course details Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 11/10/21) n.a
Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 13/10/21) n.a
Alexander Neprjachin
Russisch ASQ-​Unicert Basis (Abschlussniveau A1) (4 SWS), Gruppe 3 (Anfänger ohne Vorkenntnisse) Course details Tuesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 12/10/21) n.a
Thursday: 08:00 - 09:30, weekly (from 14/10/21) n.a
Alexander Neprjachin
Russisch ASQ-​Unicert Basis (Abschlussniveau A1) (4 SWS), Gruppe 4 (Anfänger ohne Vorkenntnisse) Course details Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/10/21) n.a
Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/10/21) n.a
Alexander Neprjachin
SciFlow Webinar - 10 Tipps mit SciFlow eine Hausarbeit zu schreiben Course details

Das richtige Format anwenden, korrekt zitieren und vieles mehr – das Erstellen von Haus- oder Abschlussarbeiten, ist mit vielen Herausforderungen verbunden.

Unsere Software SciFlow unterstützt Euch beim Erstellen einer solchen Arbeit. Im Workshop geben wir zehn Tipps, wie man mit SciFlow den Schreibprozess beginnt, um am Ende auf Knopfdruck fertig zu werden.

Dates on Thursday. 24.02.22 13:30 - 14:30, Room: (Webinar - Anmeldung unter https://sciflow.net/de/mlu/webinars) Dr. Roberto Carlos Cozatl Manzano
SciFlow Webinar - 10 Tipps mit SciFlow eine Hausarbeit zu schreiben Course details

Das richtige Format anwenden, korrekt zitieren und vieles mehr – das Erstellen von Haus- oder Abschlussarbeiten, ist mit vielen Herausforderungen verbunden.

Unsere Software SciFlow unterstützt Euch beim Erstellen einer solchen Arbeit. Im Workshop geben wir zehn Tipps, wie man mit SciFlow den Schreibprozess beginnt, um am Ende auf Knopfdruck fertig zu werden.

Dates on Wednesday. 27.10.21 13:30 - 14:30, Room: (Webinar - Anmeldung unter https://sciflow.net/de/mlu/webinars) Alexander Winkler
SciFlow Webinar - Publikationen mit SciFlow unkompliziert im Team erstellen Course details

Im Team an der gleichen Version eines Artikels schreiben, das gemeinsame Verwenden von Referenzen und Review sind wichtige Funktion von SciFlow, damit Co-Autoren zusammen an einem Artikel schreiben können.

In diesem Workshop sollen praktische Anregungen und Tipps dazu gegeben werden, in SciFlow eine Publikation zu erstellen. Der Workshop richtet sich an Forschende, die alleine oder im Team Publikationen erstellen.

Dates on Wednesday. 10.11.21 13:30 - 14:30, Thursday. 03.03.22 10:00 - 11:00, Room: (Webinar - Anmeldung nur unter https://sciflow.net/de/mlu/webinars) Dr. Roberto Carlos Cozatl Manzano
SciFlow Webinar - SciFlow in der Verwaltung: Gemeinsames Schreiben von Dokumenten Course details

Berichte, Anträge und Protokolle sind bekannte Beispiele aus dem Arbeitsalltag der Verwaltung, bei dem gemeinsam an Dokumenten geschrieben werden. In dem Webinar "SciFlow in der Verwaltung" soll praktisch gezeigt werden, wie Dokumente kollaborativ mit SciFlow geschrieben werden können.

Dates on Thursday. 28.10.21 10:00 - 11:00, Room: (Webinar - Anmeldung nur unter https://sciflow.net/de/mlu/webinars) Alexander Winkler
Spezielle Themen der Soziologie (ST) - Praxiskurs "Durchführung und Auswertung einer standardisierten sozialwissenschaftlichen Umfrage" Course details Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 12/10/21), Location: Seminarraum 14 (Raum K.02) [EA 25] Soziologie
Prof. Dr. Oliver Arranz Becker
Sprachgeschichte des Jiddischen - Auswertung der Forschungsliteratur Course details Wednesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 13/10/21) n.a
Dr. Lilian Türk
SPÜ Griechisch Course details The course times are not decided yet. Dr. phil. Anne Friedrich
Stilübungen Griechisch Course details

  • Übertragen inhaltlich an klassische Autoren angelehnter deutscher Einzelsätze und erster zusammenhängender Texte in attische Prosa
  • Besprechung stilistischer Varianten, um Nuancen der griechischen Sprache adäquat zu erfassen
  • Wiederholung und Vertiefung zentraler Kapitel der Grammatik (Formen- und Satzlehre, Kasus- und Verbalsyntax)

Literatur (zur Anschaffung dringend empfohlen):
  • E. Bornemann/E. Risch: Griechische Grammatik, versch. Auflagen – ab 2. Aufl., Frankfurt a.M. 1978.
  • H. Menge/A. Thierfelder/J. Wiesner: Repetitorium der griechischen Syntax, versch. Auflagen – bes. empfohlen: ab 10. korrigierter und um ein Supplement erweiterter Auflage, Darmstadt 1999.
  • ein geeignetes deutsch-griechisches Schulwörterbuch.
Der Erwerb gebrauchter Exemplare ist grundsätzlich möglich.

Wednesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 13/10/21), Location: (Rob / HS)
Anja Huth
Stilübungen Unterstufe Course details

In der lateinischen Stilübung Unterstufe soll die aktive Beherrschung der lateinischen Sprache hinsichtlich Formenlehre und Syntax gefördert und trainiert werden. Zu diesem Zweck werden wir ausgewählte Kapitel der lateinischen Grammatik anhand kürzerer in das Lateinische zu übertragender Texte behandeln.

Literatur
Rubenbauer, Hofmann, Heine: Lateinische Grammatik, Bamberg-München 1995 (12. Aufl.) u.ö.
H. Menge, Lehrbuch der lateinischen Syntax und Semantik, völlig neu bearbeitet von Thorsten Burkard und Markus Schauer, Darmstadt 2012 (5. Aufl.).
H. Menge: Repetitorium der lateinischen Syntax und Stilistik, Darmstadt 1979 (17. Aufl.).
C. Meckelnborg, Lateinische Phraseologie, Darmstadt 2004 (Neubearbeitung von C. Meissner, Lateinische Phraseologie für den Schulgebrauch, Leipzig 1900 [7. Aufl.]).

Thursday: 15:30 - 17:00, weekly (from 14/10/21), Location: Hörsaal XIV a/b [Löw]
Dr. Erik Pulz
Syrisch für Anfänger oder Studierende mit nur geringen Grundkenntnissen (hybrid möglich) Course details Monday: 15:00 - 16:30, weekly (from 11/10/21) n.a
Prof. Dr. Cornelia Horn
Tagesexkursion nach Berlin Course details The course times are not decided yet. Prof. Dr. Helga Bumke
The Formation of World Society (SO3) Course details

Voraussichtlich in SR9, EA 26-28

Thursday: 09:30 - 12:00, weekly (from 14/10/21), 15 Min. Pause nach ca. 90 Min., Location: Hörsaal XV [Mel]
Dr. Walter Bartl
Tod und Bestattung in Mittelalter und Neuzeit Course details Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 20/10/21), Location: (digital)
Prof. Dr. Tobias Gärtner
Tutorium Archäologien (online) Course details Friday: 15:30 - 17:00, weekly (from 29/10/21) n.a
Dr. Aylin Tanriöver
Tutorium I: Methoden der deskriptiven Datenanalyse (M2) Course details Wednesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 03/11/21), Location: (Hörsaal V (Raum E.03) [LuWu 2])
Christian Schüffler
Tutorium II: Methoden der deskriptiven Datenanalyse (M2) Course details Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 03/11/21), Location: Seminarraum 8 (Raum 2.35) [EA 26-27]
Christian Schüffler
Übung zu den SPÜ Course details Thursday: 13:00 - 14:30, weekly (from 14/10/21) n.a
Dr. phil. Anne Friedrich
Übung zur Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit Course details Thursday: 18:00 - 19:30, weekly (from 21/10/21), Location: Hörsaal IV (Raum E.22) [LuWu 2]
Prof. Dr. Tobias Gärtner
Übung zur Vorlesung Biologische Psychologie (Gr. A) Course details Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 12/10/21), Location: Hörsaal III (Raum 1.31) [EA 26-27]
Dr. Johannes Pohl
Übung zur Vorlesung Biologische Psychologie (Gr. C) Course details Wednesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 13/10/21), Location: Hörsaal II (Raum 1.01)[EA 28]
M. Sc Erik Lang
Übung zur Vorlesung Biologische Psychologie (Gruppe B) Course details

In der Übung werden die Thermen der Vorlesung nachbearbeitet. Sie findet wöchentlich statt und ist im Ablauf ungefähr an die Thematiken der Vorlesung gekoppelt.
Die wöchentlichen Sitzungen sind in drei Teile gegliedert:

1. Nachbesprechung des aktuellen Vorlesungsthemas der Woche:
Sie können allgemeine Fragen, Fragen zu konkreten Inhalten bzw. einzelnen Information, die in der Vorlesung gegeben wurden an den Übungsleiter stellen.

2. Besprechung der wöchentlichen Übungsaufgaben:
Eine vorherfestgelegte Kleingruppe stellt die "Lösung" der gestellten Aufgaben vor. Leitet u.a. eine Diskussion mit allen.

3. Wissenschaftliche Thesen und Diskussion:
"Der Blick über den Tellerrand" ist gerade am Beginn des Studiums etwas was vor lauter neuen Fachgebieten zu kurz kommt. Wir wollen hier versuchen, ausgehend vom jeweiligen Übungsthema, eine freie Diskussion zu führen, in der es um Grundprinzipien wissenschaftlichen Arbeitens und dessen Bezug zum "realen" Leben geht.

Wöchentliche Übungsaufgaben: Ab dem 2. Übungstermin wird jede Woche eine neue Übungsaufgabe für alle ausgegeben. Alle bearbeiten diese bis zur darauffolgenden Woche. Eine zuvor festgelegte Kleingruppe wird dann ihre Ausarbeitungen allen vorstellen (Studienleistung der Übung).

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/10/21), Location: Hörsaal II (Raum 1.01)[EA 28]
PD Dr. Robby Schönfeld
Übung zur Vorlesung: Klinische Psychologie I (Gr. A) Course details

Mit der Übung im Wintersemester wird eine Einführung in die klinisch-psychologischen Störungsbilder gegeben, die in den Diagnosesystemen DSM 5 und ICD 10 aufgeführt sind. Es wird ausführlich auf das Erscheinungsbild, die Epidemiologie und Klassifikation der unterschiedlichen psychischen Störungen eingegangen. Damit erhalten die Teilnehmer/innen einen Überblick über das breite Spektrum krankheitswertiger Verhaltensabweichungen.

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/10/21), Übung, Location: Hörsaal XIII [Löw]
M. Sc Esther Zwiky,
Prof. Dr. Dr. Ronny Redlich
Übung zur Vorlesung: Klinische Psychologie I (Gr. B) Course details

Mit der Übung im Wintersemester wird eine Einführung in die klinisch-psychologischen Störungsbilder gegeben, die in den Diagnosesystemen DSM 5 und ICD 10 aufgeführt sind. Es wird ausführlich auf das Erscheinungsbild, die Epidemiologie und Klassifikation der unterschiedlichen psychischen Störungen eingegangen. Damit erhalten die Teilnehmer/innen einen Überblick über das breite Spektrum krankheitswertiger Verhaltensabweichungen.

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/10/21), Übung, Location: Hörsaal XIV a/b [Löw], Hörsaal XVI [Mel]
M. Sc Philine Krause,
Prof. Dr. Dr. Ronny Redlich
Übung zur Vorlesung: Klinische Psychologie I (Gr. C) Course details

Mit der Übung im Wintersemester wird eine Einführung in die klinisch-psychologischen Störungsbilder gegeben, die in den Diagnosesystemen DSM 5 und ICD 10 aufgeführt sind. Es wird ausführlich auf das Erscheinungsbild, die Epidemiologie und Klassifikation der unterschiedlichen psychischen Störungen eingegangen. Damit erhalten die Teilnehmer/innen einen Überblick über das breite Spektrum krankheitswertiger Verhaltensabweichungen.

Wednesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 13/10/21), Übung, Location: Hörsaal XIII [Löw]
M. Sc Esther Zwiky,
Prof. Dr. Dr. Ronny Redlich
Unterrichtspraktikum I / II Latein / Griechisch Course details The course times are not decided yet. Dr. phil. Anne Friedrich
Vom Fund zur Publikation. Feuerstein- und Keramikauswertung. Course details Wednesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 13/10/21), Steintorcampus Seminarraum 15 (PC-Pool), Location: Seminarraum 15 (Raum K.01) [EA 25] Rückinfo Fr. Moeller
Dr. Oliver Rück
Von Bracciolini bis Bebel: Facetien in der Renaissance Course details

Das Hauptseminar untersucht an ausgewählten Texten eine literarische Kleingattung, die sich durch verschiedene Erzählformen wie Anekdote, Witz und Schwank auszeichnet. Die Gattung wollte durch ihre scharf geschliffene Form nicht nur unterhalten, sondern auch parodieren und moralisieren, wodurch sich die Facetie besonders zur Kritik an bestehenden Autoritäten wie der Kirche anbot.

The course times are not decided yet. Dr. Henning Handrock
Vorlesung BA / MA: Einführung in die Wissenschaft vom Christlichen Orient Course details Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 18/10/21) n.a
Prof. Dr. Cornelia Horn
Vorlesung NO: Christen im Nahen Osten_Geschichtliche Grundlagen des orientalischen Christentums Course details Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 18/10/21) n.a
Prof. Dr. Cornelia Horn
Wirtschafts- u. Organisationssoz. (WOS2) //Spezielle Soz.: Untern.,Wirtsch., Umwelt, Govern. (SP2): "Corona und Wirtschaft"" Course details

Die Corona-Pandemie hat die Gesellschaft herausgefordert und damit auch wirtschaftliche Dynamiken. In dem Seminar setzen wir zu einer Bestandsaufnahme darüber an, wie Märkte, Unternehmen oder Branchen hiervon betroffen waren und sind, inwieweit ein sozialer Wandel von Praktiken und Strukturen beobachtbar wird und was dies für die Dominanz eines globalisierten Kapitalismus bedeutet. Wir beleuchten dies sowohl über erste theoretische Bestandsaufnahmen zu Corona und Wirtschaft ebenso wie über empirische Einblicke in ausgewählte Bereiche der Wirtschaft.

Tuesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 12/10/21), !ACHTUNG! Geänderter Raum: Seminarraum 6 (Raum E.62), im Steintor-Campus (Bereich C1), Emil-Abderhalden-Straße 26-27 n.a
Dr. Markus Lange
Wirtschafts- und Organisationssoziologie (WOS2)/Spezielle Soziologie: Unternehmen, Wirtschaft, Umwelt, Governance (SP2): Nachhaltigkeitstransformation der kapitalistischen Ökonomie? Course details

Seit einiger Zeit wird von diversen politischen, zivilgesellschaftlichen, medialen und wissenschaftlichen Akteuren teils vehement eine Transformation der kapitalistischen Ökonomie in Richtung des Leitbilds der Nachhaltigkeit gefordert: Diese solle, angesichts von Klimawandel, zunehmender Ressourcenknappheit und regional äußerst ungleicher Arbeits- und Lebensbedingungen, aktiv Verantwortung übernehmen und zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Verstärkt greifen aber auch Investoren und Unternehmen selbst diese Kategorie zur Beschreibung ihrer Strategien und ihres Engagements auf: So sind etwa Konzepte der Corporate Social Responsibility (CSR) bzw. der unternehmerischen Nachhaltigkeit (Corporate Sustainability), welche die über die (supra-) nationalen gesetzlichen Anforderungen hinausgehenden (Selbst-) Verpflichtungen von Unternehmen umfassen, inzwischen fester Bestandteil der Regulierung globaler unternehmerischer Aktivitäten und auch der (formalen) organisatorischen Strukturen von Unternehmen. Doch auch auf Finanzmärkten werden zudem Strategien ethisch-ökologischen Investments bzw. socially responsible investment (SRI) und „grüne“ Finanzprodukte immer bedeutsamer. Seit ihrem Aufkommen sahen sich diese marktorientierten Programme aber auch der Kritik und Skepsis etwa wissenschaftlicher Beobachter hinsichtlich ihrer Nebenfolgen und der Erreichbarkeit ihrer Ziele ausgesetzt.
Im Seminar sollen die Bedingungen, Folgen und (Dys-) Funktionen einer solchen angestrebten Nachhaltigkeitstransformation der Ökonomie untersucht werden. Es soll mithin einen Überblick über die verschiedenen Diskurse, Institutionen und Akteure, die diesen Prozess konstituieren und tragen, bieten. In einem ersten Block werden gängige Problematisierungen und Diagnosen des gesellschaftlichen Status Quo wie Anthropozän, kapitalistische Wachstumsimperative oder deren Zusammenhang mit Ökologie behandelt. Der zweite Block widmet sich den unterschiedlichen Programmatiken und Praktiken, die zur Umsetzung und Erreichung einer wie auch immer verstandenen „Nachhaltigkeit“ beitragen sollen und fragt nach deren konkreten Folgen, Problemen und Funktionen. Dabei werden schlaglichtartig anhand soziologischer Studien Institutionen und Akteure wie Märkte, Unternehmen, Konsum oder soziale Bewegungen betrachtet.

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 13/10/21), Location: Seminarraum 13 (Raum K.03) [EA 25] Psychologie
Simon Dabrowski
Wirtschafts- und Organisationssoziologie (WOS2)/Spezielle Soziologie: Unternehmen, Wirtschaft, Umwelt, Governance (SP2): Netzwerkansätze in der Wirtschaftssoziologie Course details

Das Denken in Netzwerken ist Teil des Wissensbestandes sowohl der Sozialwissenschaften als auch der Gegenwartsgesellschaft. Vorgestellt als Struktur oder Geflecht von miteinander durch unterschiedlich starke Verbindungen verknüpften Akteuren - schematisiert als Muster von Kanten und Knoten -, avancierte das Konzept des sozialen Netzwerks, auch mithilfe der methodischen Innovationen der empirischen Netzwerkanalyse, zu einem der Grundbegriffe der heutigen Soziologie. Arbeiten zur Bedeutung sozialer Netzwerke für die „Einbettung“ wirtschaftlichen Handelns und Transaktionen als Form der Ungewissheitsabsorption gehören zudem zu den fundierenden Texten der einflussreichen „Neuen Wirtschaftssoziologie“. Auch die Gegenwartsgesellschaft beschreibt zentrale, sie prägende Praktiken und Sozialformen als (digitale) „soziale Netzwerke“ oder „Networking“, "Beziehungen" oder "Vitamin B", zuweilen auch als "Klüngelei" oder "Nepotismus". Bei allen Differenzen in der Konnotation werden sozialen Netzwerken aber zumeist mit Vorstellungen eines (meist vorteilhaften) Zugangs zu Informationen und anderen Ressourcen oder einer gesteigerten Effizienz, Leistungsfähigkeit und Flexibilität verknüpft. Sozialwissenschaftliche Beobachter*innen wiederum stellten Zeitdiagnosen einer global verbundenen „Netzwerkgesellschaft“ oder einer „Netzwerkökonomie“, um die aus ihrer Sicht charakteristischen Strukturmerkmale und Probleme der Gegenwart auf den Punkt zu bringen.
Ziel des Seminars ist es zum einen, in zentrale Texte und Perspektiven der wirtschaftssoziologischen Netzwerkforschung einzuführen, zum anderen die Funktionen und Wirkungsweisen des Netzwerkkonzepts in der Gesellschaft bzw. der Ökonomie nachzuzeichnen. In einem ersten Block werden anhand einschlägiger Texte zentrale Begriffe und Themen der wirtschaftssoziologischen Netzwerkforschung wie Einbettung, strukturelle Löcher, Sozialkapital, Märkte, Netzwerkorganisation/Organisationsnetzwerke oder auch die Diagnose einer Netzwerkgesellschaft behandelt und bezüglich Ihres Beitrags zur Wirtschaftssoziologie diskutiert. Im zweiten Block kommen Themen wie der neue Geist des Kapitalismus, Macht oder die Performativität von Netzwerken zur Sprache.

Monday: 18:00 - 19:30, weekly (from 11/10/21), Location: Seminarraum 22 A (Raum 1.02) [LuWu 2]
Simon Dabrowski
Wissenschaftliches Arbeiten und Methoden in der Prähistorischen Archäologie Course details Monday: 15:30 - 17:00, weekly (from 18/10/21), Location: Hörsaal II (Raum 1.01)[EA 28]
Dr. Laura Burkhardt
SLA.04314.02 Gendered Memories. Die Frau im kulturellen Gedächtnis Südosteuropas Course details

Welche Rolle spielt das Geschlecht im Gedächtnisdiskurs, insbesondere in den Erinnerungskulturen Südosteuropas? Das Seminar beschäftigt sich mit theoretischen Grundlagen der Gender und Memory Studies, mit historiographischen und medialen Repräsentationen der Frau sowie künstlerischen Thematisierungen des Erinnerns und Vergessens in verschiedenen geokulturellen, zeitgeschichtlichen, sozialen und religiösen Kontexten. Die Interessen der Seminarteilnehmer*innen können bei der Themen- und Textauswahl berücksichtigt werden.
Diese Lehrveranstaltung ist im Studienbegleitprogramm von gender*bildet (Zertifikat Gender Studies) anrechenbar. Nähere Informationen finden Sie unter:
https://www.gleichstellung.uni-halle.de/aufgaben___aktivitaeten/gender.bildet/angebote_studierende/#anchor3381470

Das Seminar wird als Online-Angebot über WebEx durchgeführt:
https://uni-halle.webex.com/uni-halle/j.php?MTID=m42a6d259f6ba63f296da06977316d6ac

Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 19/10/21) n.a
PD Dr. Tatjana Petzer