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Course directory - SS 2022
Theologische Fakultät (SS 2022) 122 Veranstaltungen
No. Title Zeit/Ort Lecturers
‚Anerkennung‘ zwischen den (theologischen) Disziplinen Course details

Anerkannt zu werden, ist ein menschliches Grundbedürfnis. Bleibt es unerfüllt, hinterlässt dieser Mangel mehr oder weniger tiefe Spuren im Selbstverständnis der Betroffenen. Umgekehrt betrachtet, geht eine erhebende Wirkung davon aus, durch andere Menschen eigens gesehen, respektiert und gewürdigt zu werden. Solche Erfahrungen, in denen uns auf bestärkende Weise vor Augen geführt wird, wer wir sind oder sein könnten, haben keinen festen Ort. Anerkennung zu finden – das ist in nahezu allen sozialen Verhältnissen, in die wir eingebunden sind, möglich. Diese Erfahrung wird aber nicht unbedingt überall wirklich, sondern kann immer auch berechtigter- oder unberechtigterweise ausbleiben. Mit dem seit geraumer Zeit vieldiskutierten Thema ‚Anerkennung‘ ist deshalb die Frage nach sozialen Verhältnissen, in denen alle Beteiligten gleichermaßen zu ihrem Recht kommen, engstens verbunden. Diese Frage wird gegenwärtig vor allem in philosophischen und sozialwissenschaftlichen Anerkennungstheorien gestellt, sie begegnet aber auch im Bereich der Theologie. Dabei fällt auf, dass sich nicht nur die systematisch- und praktisch-theologische Reflexion des Christentums mit dem Anerkennungsthema befasst, sondern auch die historisch-exegetischen Disziplinen an dessen Erkundung beteiligt sind. Von daher ist dieser Gegenstand gut geeignet, um sich einen exemplarischen Überblick über die verschiedenen theologischen Fächer in ihrer jeweiligen Eigenart und ihrem spezifischen Beitrag zum Ganzen der Theologie zu verschaffen. Einen solchen Überblick zu gewinnen, ist das eine Ziel dieser enzyklopädisch ausgerichteten Übung. Wir werden dafür Texte von Vertreterinnen und Vertretern der unterschiedlichen theologischen Disziplinen zur Anerkennungsthematik lesen. Dass ‚Anerkennung‘ kein genuin theologischer Begriff ist, eröffnet aber zugleich die Möglichkeit, über den Tellerrand des eigenen Fachs hinauszublicken. Damit ist das andere Ziel dieser Übung benannt, in der wir uns auch mit aktuellen anerkennungstheoretischen Beiträgen aus dem philosophischen und sozialwissenschaftlichen Bereich beschäftigen werden. Im Zuge dessen erkunden wir exemplarisch, welche Gegenwartsrelevanz theologischen Sichtweisen heute zuzukommen vermag.

Lit. zur thematischen Vororientierung: L. Siep / H. Ikäheimo / M. Quante, Handbuch Anerkennung, Wiesbaden 2021.

Wednesday: 10:00 - 12:00, weekly (from 06/04/22), Location: (SemR E)
Karl-Ludwig Tetzlaff
‚Anerkennung‘ zwischen den (theologischen) Disziplinen Course details

Anerkannt zu werden, ist ein menschliches Grundbedürfnis. Bleibt es unerfüllt, hinterlässt dieser Mangel mehr oder weniger tiefe Spuren im Selbstverständnis der Betroffenen. Umgekehrt betrachtet, geht eine erhebende Wirkung davon aus, durch andere Menschen eigens gesehen, respektiert und gewürdigt zu werden. Solche Erfahrungen, in denen uns auf bestärkende Weise vor Augen geführt wird, wer wir sind oder sein könnten, haben keinen festen Ort. Anerkennung zu finden – das ist in nahezu allen sozialen Verhältnissen, in die wir eingebunden sind, möglich. Diese Erfahrung wird aber nicht unbedingt überall wirklich, sondern kann immer auch berechtigter- oder unberechtigterweise ausbleiben. Mit dem seit geraumer Zeit vieldiskutierten Thema ‚Anerkennung‘ ist deshalb die Frage nach sozialen Verhältnissen, in denen alle Beteiligten gleichermaßen zu ihrem Recht kommen, engstens verbunden. Diese Frage wird gegenwärtig vor allem in philosophischen und sozialwissenschaftlichen Anerkennungstheorien gestellt, sie begegnet aber auch im Bereich der Theologie. Dabei fällt auf, dass sich nicht nur die systematisch- und praktisch-theologische Reflexion des Christentums mit dem Anerkennungsthema befasst, sondern auch die historisch-exegetischen Disziplinen an dessen Erkundung beteiligt sind. Von daher ist dieser Gegenstand gut geeignet, um sich einen exemplarischen Überblick über die verschiedenen theologischen Fächer in ihrer jeweiligen Eigenart und ihrem spezifischen Beitrag zum Ganzen der Theologie zu verschaffen. Einen solchen Überblick zu gewinnen, ist das eine Ziel dieser enzyklopädisch ausgerichteten Übung. Wir werden dafür Texte von Vertreterinnen und Vertretern der unterschiedlichen theologischen Disziplinen zur Anerkennungsthematik lesen. Dass ‚Anerkennung‘ kein genuin theologischer Begriff ist, eröffnet aber zugleich die Möglichkeit, über den Tellerrand des eigenen Fachs hinauszublicken. Damit ist das andere Ziel dieser Übung benannt, in der wir uns auch mit aktuellen anerkennungstheoretischen Beiträgen aus dem philosophischen und sozialwissenschaftlichen Bereich beschäftigen werden. Im Zuge dessen erkunden wir exemplarisch, welche Gegenwartsrelevanz theologischen Sichtweisen heute zuzukommen vermag.

Lit. zur thematischen Vororientierung: L. Siep / H. Ikäheimo / M. Quante, Handbuch Anerkennung, Wiesbaden 2021.

Wednesday: 10:00 - 12:00, weekly (from 06/04/22), Location: (SemR E)
Karl-Ludwig Tetzlaff
14. Religionsphilosophischer Studienkurs (IUC Dubrovnik) mit Blockveranstaltung - Moderne Religionsphilosophie der Gegenwart: Religion und Fundamentalismus Course details

Im Mittelpunkt des religionsphilosophischen Studienkurses 2022 am Inter University Center (IUC) in Dubrovnik (Kroatien) steht das Thema “Religion und Fundamentalismus”. In dem Studienkurs geht es um die religionsphilosophische und theologische Erfassung und Analyse von religiösem Fundamentalismus, wie er in verschiedenen Spielarten in allen Religionen anzutreffen und im Vormarsch ist. Fundamentalistische Formen von Religion finden sich in allen Religionen der Welt. Zwischenzeitlich ist der Fundamentalismus ja auch in den Wissenschaften angekommen. Im Bereich der Religionen sind fundamentalistische Religionsformen seit einiger Zeit auf dem Vormarsch und bringen die Verunsicherung in den Religionen zum Ausdruck, indem sie ein Gegengewicht gegen den religiösen Pluralismus, die Globalisierung und die Interkulturalität zu bilden versuchen mit ihren Angeboten von scheinbar in alten Traditionen verankerten Gewissheiten. Der Studienkurs wird versuchen, den religiösen Fundamentalismus in seiner Struktur, seinen Variationen, seinen Hintergründen und seinen Motiven zu verstehen und dabei auch der Frage nachgehen, wie überzeugende Alternativen dazu aussehen könnten, die gleichwohl die sich im Fundamentalismus artikulierende Problematik nicht einfach ausblenden.

Neben Beiträgen zu diesem Themenkreis können jedoch auch darüber hinaus gehende Beiträge von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern präsentiert werden, in denen sie eigene Studien und Forschungen präsentieren und zur Diskussion stellen.

Das Lehr-Konzept in diesem Studienkurs basiert darauf, daß jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ein halbstündiges Referat (mit anschließender Diskussion) halten sollte.

Dates on Tuesday. 19.04.22 12:15 - 13:45, Room: (SemR E) Prof. Dr. Jörg Dierken
Alfred N. Whitehead, Wissenschaft und moderne Welt Course details

In diesem Seminar wollen wir einen Klassiker der modernen Naturphilosophie lesen, den Essay „Wissenschaft und moderne Welt“ des Britischen Mathematikers und Philosophen Alfred North Whitehead. Dieses der reifen Fassung der Whiteheadschen Philosophie zuzurechnende Werk entstand 1925 nach seinem Wechsel an die Harvard University und bereitete sein Hauptwerk „Prozess und Realität“ vor, das 1929 erschien. Damit stellt es einen guten Einstieg in die Prozessphilosophie Whiteheads dar. Es geht Whitehead in diesem Buch, das aus Vorträgen entstand, um die Verbindung von Wissenschaft, Kultur und Lebensfragen in der modernen Welt, deren Entstehung in den ersten Kapiteln wissenschaftsgeschichtlich rekonstruiert wird. Danach taucht dann zum ersten Mal der Gottesbegriff in einer systematischen Weise bei Whitehead auf. Wir werden die 13 Kapitel gründlich lesen und interpretieren. Dabei wird Interesse auch an naturwissenschaftlichen Fragestellungen sowie die Bereitschaft zu kurzen Einführungsreferaten erwartet, ohne dass Vorkenntnisse zu Whitehead vorausgesetzt werden.

Literatur: A.N. Whitehead, Wissenschaft und moderne Welt, 1988; M. Hampe, Alfred North Whitehead, 1998; M. Welker, Prozeßtheologie/Prozeßphilosophie, TRE 27, 597–604; M. Welker, Whiteheads Vergottung der Welt, NZSTh 24 (1982), 185–205; T. Müller, Gott - Welt - Kreativität. Eine Analyse der Philosophie A. N. Whiteheads, 2009.

Tuesday: 18:00 - 20:00, weekly (from 05/04/22), Location: (SemR E)
Prof. Dr. Dirk Evers
Alfred N. Whitehead, Wissenschaft und moderne Welt Course details

In diesem Seminar wollen wir einen Klassiker der modernen Naturphilosophie lesen, den Essay „Wissenschaft und moderne Welt“ des Britischen Mathematikers und Philosophen Alfred North Whitehead. Dieses der reifen Fassung der Whiteheadschen Philosophie zuzurechnende Werk entstand 1925 nach seinem Wechsel an die Harvard University und bereitete sein Hauptwerk „Prozess und Realität“ vor, das 1929 erschien. Damit stellt es einen guten Einstieg in die Prozessphilosophie Whiteheads dar. Es geht Whitehead in diesem Buch, das aus Vorträgen entstand, um die Verbindung von Wissenschaft, Kultur und Lebensfragen in der modernen Welt, deren Entstehung in den ersten Kapiteln wissenschaftsgeschichtlich rekonstruiert wird. Danach taucht dann zum ersten Mal der Gottesbegriff in einer systematischen Weise bei Whitehead auf. Wir werden die 13 Kapitel gründlich lesen und interpretieren. Dabei wird Interesse auch an naturwissenschaftlichen Fragestellungen sowie die Bereitschaft zu kurzen Einführungsreferaten erwartet, ohne dass Vorkenntnisse zu Whitehead vorausgesetzt werden.

Literatur: A.N. Whitehead, Wissenschaft und moderne Welt, 1988; M. Hampe, Alfred North Whitehead, 1998; M. Welker, Prozeßtheologie/Prozeßphilosophie, TRE 27, 597–604; M. Welker, Whiteheads Vergottung der Welt, NZSTh 24 (1982), 185–205; T. Müller, Gott - Welt - Kreativität. Eine Analyse der Philosophie A. N. Whiteheads, 2009.

Tuesday: 18:00 - 20:00, weekly (from 05/04/22), Location: (SemR E)
Prof. Dr. Dirk Evers
BA JüS, BA NO, Theol: Modernes Hebräisch I (HGG 1) Course details

Zunächst werden in diesem zweisemestrigen Sprachkurs, aufbauend auf das Biblische Hebräisch, Kenntnisse in Orthographie, Morphologie und Syntax sowie im Wortschatz der modernhebräischen Sprache (Ivrit) vermittelt. Dabei werden von den Studierenden anhand von Lehrbüchern aus dem Ulpan der Hebräischen Universität Jerusalem leichte bis mittelschwere Texte gelesen und übersetzt, Übungen zum Textverständnis und zur Grammatik und Syntax durchgeführt sowie leichte Texte auf Hebräisch verfasst. Unterstützt wird der Unterricht durch interaktive Audio- und Videovorführungen. Dieser Kurs wird mit einer Klausur abgeschlossen. In einem kursbegleitendem Tutorium, das vorrangig der Konversation dient, werden diese erworbenen Hebräisch-Kenntnisse vertieft und die Fähigkeiten im Hören-Verstehen und Sprechen erweitert.

Monday: 13:00 - 14:30, weekly (from 11/04/22), Location: (Großer Berlin 14 gr. SR)
Thursday: 13:00 - 14:30, weekly (from 07/04/22), Location: (Großer Berlin 14 gr. SR)
Jens Kotjatko-Reeb
Befreiungstheologie in der DDR? Kontexte theologischer Überlegungen im Umfeld der kirchlichen Jugendarbeit. Course details Thursday: 10:00 - 12:00, weekly (from 07/04/22), Location: (Haus 30 SemR A)
Christiana Ulrike Steiner
Begleitseminar Gemeindepraktikum Course details

Im Gemeindepraktikum begegnen Theologiestudierende nach mehreren Semestern der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit theologischen Methoden und Inhalten hautnah und persönlich der Lebens- und Arbeitssituation von Pfarrer*innen. Diese Begegnung erlaubt ein erstes bewusstes Einfühlen in die Aufgaben und die Rolle des möglichen künftigen Berufs. Das Gegenüber und Miteinander in der Gemeinde fragt aber auch nach der eigenen theologischen Position. Für beides wird es Angebote und Aufgaben geben, die Sie gut auf das Praktikum einstimmen.
Insgesamt werden wir uns dreimal treffen:
  • zum ersten Kennenlernen und für grundsätzliche Absprachen (Mi. 13.04.)
  • zu einer Blockeinheit zum gemeinsamen Vorbereiten (Fr./Sa. 29./30.04.)
  • zu einem Auswertungsgespräch am Beginn des Wintersemesters

Dates on Wednesday. 13.04.22 13:15 - 14:45, Friday. 29.04.22 16:00 - 19:00, Saturday. 30.04.22 10:00 - 16:00 Hans-Martin Krusche-Ortmann
Bibelkunde Neues Testament Course details

Der Kurs zur Bibelkunde des Neuen Testaments bietet einen Überblick über den Inhalt und Aufbau der neutestamentlichen Schriften. Ausgewählte Themen werden in Querschnitten behandelt und sollen den Blick für weitere Verbindungen schärfen. Die Veranstaltung erfordert Zeit zur Vor- und Nachbereitung. Die Lektüre großer Abschnitte des Neuen Testaments sowie die Bearbeitung von Aufgaben zu den gelesenen Texten wird vorausgesetzt.

Literatur:
Novum Testamentum Graece, 28. Auflage, Stuttgart 2012 (bitte unbedingt anschaffen); K. Aland (Hg.): Synopsis quattuor evangeliorum, 15. Aufl./4. korr. Druck, Stuttgart 2005; D.C. Bienert, Bibelkunde des Neuen Testaments, Gütersloh 2010; K.-M. Bull, Bibelkunde des Neuen Testaments, 7., verbesserte Auflage, Neukirchen-Vluyn 2011.

Wednesday: 12:15 - 13:45, weekly (from 06/04/22), Location: (SemR E)
Clarissa Patrizia Paul
Biblisches Hebräisch - Lektüre Course details

Wir werden in diesem Semester ausgewählte Texte aus verschiedenen Büchern des Alten Testaments lesen und dabei besonders die sprachlichen und genretechnischen Besonderheiten herausarbeiten. Die bereits erworbenen Kenntnisse im Hebräischen sollen so vertieft und ausgebaut werden, um den Zugang zu neuen, unbekannten Texten zu erleichtern.

Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 12/04/22), Location: (Großer Berlin 14 gr. SR)
Jens Kotjatko-Reeb
Biblisches Hebräisch - Lektüre Course details

Wir werden in diesem Semester ausgewählte Texte aus verschiedenen Büchern des Alten Testaments lesen und dabei besonders die sprachlichen und genretechnischen Besonderheiten herausarbeiten. Die bereits erworbenen Kenntnisse im Hebräischen sollen so vertieft und ausgebaut werden, um den Zugang zu neuen, unbekannten Texten zu erleichtern.

Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 12/04/22), Location: (Großer Berlin 14 gr. SR)
Jens Kotjatko-Reeb
Buddy Einführungsveranstaltung Course details The course times are not decided yet. Gritt Eisenkopf, M.A.
Christsein als Lebensform - was ist das unterscheidend Christliche? Course details

Seit einiger Zeit hat sich die Rede vom Christsein als Lebensform sowohl praktisch-theologisch wie auch religionspädagogisch etabliert. Hier setzen wir im Seminar ein und fragen danach, was damit zum Ausdruck gebracht wird. Daran schließt sich eine kritische Reflexion der systematisch-theologischen Bezugspunkte an, die in hermeneutische Überlegungen münden soll: Was bedeutet es für die Reflexion von Christentum und Glauben, wenn wir Christsein als dynamische Lebensform begreifen? Anschließend liegt der Fokus auf der handlungsorientierenden Perspektive (in Konzentra-tion auf den Religionsunterricht und die Konfi-Arbeit). An ausgewählten Beispielen werden Fragestel-lungen aus den Feldern Natur und Schöpfung, Christologie und Soteriologie sowie Pneumatologie und Eschatologie aus den erarbeiteten hermeneutischen Perspektiven heraus beleuchtet.
Literatur: Christian Grethlein, Christsein als Lebensform. Eine Studie zur Grundlegung der Prak-tischen Theologie, Leipzig 2018; Ingolf U. Dalferth, Evangelische Theologie als Interpretationspraxis, Leipzig 2004.

Tuesday: 10:00 - 12:00, weekly (from 05/04/22) n.a
Prof. Dr. Dirk Evers,
Prof. Dr. Michael Domsgen
Christsein als Lebensform - was ist das unterscheidend Christliche? Course details

Seit einiger Zeit hat sich die Rede vom Christsein als Lebensform sowohl praktisch-theologisch wie auch religionspädagogisch etabliert. Hier setzen wir im Seminar ein und fragen danach, was damit zum Ausdruck gebracht wird. Daran schließt sich eine kritische Reflexion der systematisch-theologischen Bezugspunkte an, die in hermeneutische Überlegungen münden soll: Was bedeutet es für die Reflexion von Christentum und Glauben, wenn wir Christsein als dynamische Lebensform begreifen? Anschließend liegt der Fokus auf der handlungsorientierenden Perspektive (in Konzentration auf den Religionsunterricht und die Konfi-Arbeit). An ausgewählten Beispielen werden Fragestellungen aus den Feldern Natur und Schöpfung, Christologie und Soteriologie sowie Pneumatologie und Eschatologie aus den erarbeiteten hermeneutischen Perspektiven heraus beleuchtet.

Tuesday: 10:00 - 12:00, weekly (from 05/04/22), Location: (Haus 30, HS II)
Prof. Dr. Michael Domsgen,
Prof. Dr. Dirk Evers
Christsein als Lebensform - was ist das unterscheidend Christliche? Course details

Seit einiger Zeit hat sich die Rede vom Christsein als Lebensform sowohl praktisch-theologisch wie auch religionspädagogisch etabliert. Hier setzen wir im Seminar ein und fragen danach, was damit zum Ausdruck gebracht wird. Daran schließt sich eine kritische Reflexion der systematisch-theologischen Bezugspunkte an, die in hermeneutische Überlegungen münden soll: Was bedeutet es für die Reflexion von Christentum und Glauben, wenn wir Christsein als dynamische Lebensform begreifen? Anschließend liegt der Fokus auf der handlungsorientierenden Perspektive (in Konzentration auf den Religionsunterricht und die Konfi-Arbeit). An ausgewählten Beispielen werden Fragestellungen aus den Feldern Natur und Schöpfung, Christologie und Soteriologie sowie Pneumatologie und Eschatologie aus den erarbeiteten hermeneutischen Perspektiven heraus beleuchtet.

Tuesday: 10:00 - 12:00, weekly (from 05/04/22), Location: (Haus 30, HS II)
Prof. Dr. Michael Domsgen,
Prof. Dr. Dirk Evers
Christsein als Lebensform - was ist das unterscheidend Christliche? Course details

Seit einiger Zeit hat sich die Rede vom Christsein als Lebensform sowohl praktisch-theologisch wie auch religionspädagogisch etabliert. Hier setzen wir im Seminar ein und fragen danach, was damit zum Ausdruck gebracht wird. Daran schließt sich eine kritische Reflexion der systematisch-theologischen Bezugspunkte an, die in hermeneutische Überlegungen münden soll: Was bedeutet es für die Reflexion von Christentum und Glauben, wenn wir Christsein als dynamische Lebensform begreifen? Anschließend liegt der Fokus auf der handlungsorientierenden Perspektive (in Konzentra-tion auf den Religionsunterricht und die Konfi-Arbeit). An ausgewählten Beispielen werden Fragestel-lungen aus den Feldern Natur und Schöpfung, Christologie und Soteriologie sowie Pneumatologie und Eschatologie aus den erarbeiteten hermeneutischen Perspektiven heraus beleuchtet.
Literatur: Christian Grethlein, Christsein als Lebensform. Eine Studie zur Grundlegung der Prak-tischen Theologie, Leipzig 2018; Ingolf U. Dalferth, Evangelische Theologie als Interpretationspraxis, Leipzig 2004.

Tuesday: 10:00 - 12:00, weekly (from 05/04/22) n.a
Prof. Dr. Dirk Evers,
Prof. Dr. Michael Domsgen
Das Apostolische Glaubensbekenntnis Course details

Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist heute das meistgesprochene Glaubensbekenntnis in den "westlichen" Kirchen. Seine Ursprünge in der Alten Kirche sind nicht vollständig geklärt. Unter Karl dem Großen wurde es um 800 offizielles Bekenntnis im Frankenreich und so im gesamten Abendland verbreitet.
Im Seminar wollen wir 1) den Ursprüngen des Apostolikums auf die Spur kommen, 2) uns Beispiele aus der Rezeptionsgeschichte des Apostolikums ansehen (Luthers Katechismen, Apostolikumsstreit) und 3) darüber nachdenken, was heute mit dem Apostolikum anzufangen ist.

Thursday: 16:00 - 18:00, weekly (from 07/04/22), Location: (Haus 30, SemR B)
Prof. Dr. Jörg Ulrich
Das Apostolische Glaubensbekenntnis Course details

Das Apostolische Glaubensbekenntnis ist heute das meistgesprochene Glaubensbekenntnis in den "westlichen" Kirchen. Seine Ursprünge in der Alten Kirche sind nicht vollständig geklärt. Unter Karl dem Großen wurde es um 800 offizielles Bekenntnis im Frankenreich und so im gesamten Abendland verbreitet.
Im Seminar wollen wir 1) den Ursprüngen des Apostolikums auf die Spur kommen, 2) uns Beispiele aus der Rezeptionsgeschichte des Apostolikums ansehen (Luthers Katechismen, Apostolikumsstreit) und 3) darüber nachdenken, was heute mit dem Apostolikum anzufangen ist.

Thursday: 16:00 - 18:00, weekly (from 07/04/22), Location: (Haus 30, SemR B)
Prof. Dr. Jörg Ulrich
Dekonstruktion(en) der Esoterik: Esoterische Themen im Religionsunterricht Course details

"Esoterik" ist in Deutschland tief verwurzelt. Bei den Coronaprotesten spielten "Esoterikerinnen" und "Esoteriker" von Anfang an eine große Rolle. Doch bereits vor der Pandemie gab es immer wieder auch Überschneidungen mit dem rechtsextremen Spektrum. Fördert "esoterisches Denken" vielleicht sogar Radikalisierung und Extremismus? Aber was ist "Esoterik" überhaupt?
Nach der grundlegenden Klärung des "Esoterikbegriffs", einer entwicklungsgeschichtlichen Spurensuche und Kontextualisierung (Gnosis,Theosophie, Anthroposophie, etc.) wollen wir die unterschiedlichsten Phänomene und Ausprägungen moderner und postmoderner Esoterik (Spiritismus, Okkultismus, Satanismus, Magie, Homöopathie, Astrologie, "braune Esoterik", Technoschamanismus etc.) in den Blick nehmen und gemeinsam überlegen, ob es sich bei diesen wirklich um "Esoterik" handelt, wie diese theologisch zu beurteilen sind und wie sie(religions-)pädagogisch sinnvoll im Religionsunterricht thematisiert werden können.

Tuesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 05/04/22), Location: (SemR A)
Jörg Hellmich
Dekonstruktion(en) der Esoterik: Esoterische Themen im Religionsunterricht Course details

"Esoterik" ist in Deutschland tief verwurzelt. Bei den Coronaprotesten spielten "Esoterikerinnen" und "Esoteriker" von Anfang an eine große Rolle. Doch bereits vor der Pandemie gab es immer wieder auch Überschneidungen mit dem rechtsextremen Spektrum. Fördert "esoterisches Denken" vielleicht sogar Radikalisierung und Extremismus? Aber was ist "Esoterik" überhaupt?
Nach der grundlegenden Klärung des "Esoterikbegriffs", einer entwicklungsgeschichtlichen Spurensuche und Kontextualisierung (Gnosis,Theosophie, Anthroposophie, etc.) wollen wir die unterschiedlichsten Phänomene und Ausprägungen moderner und postmoderner Esoterik (Spiritismus, Okkultismus, Satanismus, Magie, Homöopathie, Astrologie, "braune Esoterik", Technoschamanismus etc.) in den Blick nehmen und gemeinsam überlegen, ob es sich bei diesen wirklich um "Esoterik" handelt, wie diese theologisch zu beurteilen sind und wie sie(religions-)pädagogisch sinnvoll im Religionsunterricht thematisiert werden können.

Tuesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 05/04/22), Location: (SemR A)
Jörg Hellmich
Die ältesten Midraschim zum Genesis- und Exodusbuch: Bereschit Rabba und Mechilta de-Rabbi Jischmael Course details

Der Midrasch Bereschit Rabba entstand wahrscheinlich ab dem 5. Jh. n. Chr., ist auf Hebräisch verfaßt, bietet eine Auslegung des Buches Genesis und zählt zu den aggadischen Midraschim. Die Mechilta de-Rabbi Jischmael entstand wahrscheinlich im 3. Jh. n. Chr., ist gleichfalls auf Hebräisch verfaßt und bietet eine Auslegung zu 12 der insgesamt 40 Kapitel des Exodusbuches. Es handelt sich dabei durchweg um Texte gesetzlichen Inhalts, weswegen die Mechilta zu den halachischen Midraschim gerechnet wird.
Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden wir ausgewählte Passagen dieser beiden Midraschim auf Hebräisch lesen, um die Art und Weise der ältesten Midrasch-Auslegung kennenzulernen.

Monday: 08:30 - 10:00, weekly (from 04/04/22) n.a
Prof. Dr. Stefan Schorch
Die ältesten Midraschim zum Genesis- und Exodusbuch: Bereschit Rabba und Mechilta de-Rabbi Jischmael Course details

Der Midrasch Bereschit Rabba entstand wahrscheinlich ab dem 5. Jh. n. Chr., ist auf Hebräisch verfaßt, bietet eine Auslegung des Buches Genesis und zählt zu den aggadischen Midraschim. Die Mechilta de-Rabbi Jischmael entstand wahrscheinlich im 3. Jh. n. Chr., ist gleichfalls auf Hebräisch verfaßt und bietet eine Auslegung zu 12 der insgesamt 40 Kapitel des Exodusbuches. Es handelt sich dabei durchweg um Texte gesetzlichen Inhalts, weswegen die Mechilta zu den halachischen Midraschim gerechnet wird.
Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden wir ausgewählte Passagen dieser beiden Midraschim auf Hebräisch lesen, um die Art und Weise der ältesten Midrasch-Auslegung kennenzulernen.

Monday: 08:30 - 10:00, weekly (from 04/04/22) n.a
Prof. Dr. Stefan Schorch
Die Täufer Course details

Wenn heute in der Frühneuzeitforschung angemessener Weise weniger von der Reformation die Rede ist, sondern von der oder mehreren reformatorischen Bewegungen, dann wird damit ausgedrückt, dass bestimmte Engführungen auf vermeintliche Zentren wie Wittenberg, Genf oder Zürich den Blick auf die Breite der europaweiten antirömischen und antiklerikalen Bewegung verhindern. Sie privilegieren in der Regel den eigenen konfessionellen Standort des Forschers als „Sehepunkt“ stellen damit weniger eine historische als eine reduktionistische Perspektive dar.
Aus konsequent historischer Perspektive sind die reformatorischen Bewegungen gerade in ihrer Vielfalt nach und nach in landesherrliche oder städtische Strukturen eingebunden und auf diese Weise diszipliniert und konfessionalisiert worden. Der reformatorische Diskurs wurde durch das landesherrliche Kirchenregiment gebändigt. Die neuen konfessionellen Zentren sind vor allem durch die Konstitution und Abgrenzung von ihren Rändern entstanden, solchen Rändern, die eigentlich zum Kern des dynamischen kritischen Potentials der reformatorischen Bewegung gehörten wie: die Täufer.
Im Seminar wird den Quellen, Kontexten, Gruppierungen und einzelnen Repräsentanten der disparaten täuferischen Bewegung nachgegangen. In einem weiteren Schrittt wird untersucht, inwiefern die reformierte und lutherische Konfession und auch deren zentrale theologische Entscheidungen ein Produkt der Abwehr gegenüber den Täufern (und mit ihnen parallelisierten oder identifizierten Strömungen) gewesen ist, die sich eigentlich als Protagonisten vor allem der Züricher und Wittenberger Reformation verstanden haben. Im Fokus liegen Quellen und Forschungen zu den täuferischen Bewegungen der 1520er und 1530er Jahre, aber es werden auch davor und danach liegende Kontexte dieser einflussreichen und von den Kirchen aller drei Konfessionen blutig verfolgten christlichen Bewegung in den Blick genommen.
2010 hat sich der Lutherische Weltbund bei den Mennoniten als einer der größten Nachfolgegemeinschaften der täuferischen Bewegung für die diese Verfolgung, aber auch für die wissenschaftliche, gerade auch in der konfessionellen Kirchengeschichtsschreibung praktizierte herabwürdigende Darstellung der Täufer entschuldigt. Auch dieser Horizont – das Abhängigkeitsverhältnis zwischen Konfession, „Wissenschaft“ und Politik – wird im Seminar in den Blick geraten.
Texte und Literatur werden vor der konstituierenden Sitzung im studip bekannt gegeben.

Thursday: 14:15 - 15:45, weekly (from 07/04/22), SR B n.a
Prof. Dr. Friedemann Stengel
Die Wahrheit des Christentums beweisen? Christliche Apologetik zwischen 1700 und 1800 Course details

Das Christentum gegen Angriffe von außen zu verteidigen, ist seit der Antike immer wieder Anliegen christlicher Autorinnen und Autoren gewesen. Eine besondere Blütezeit hat die Gattung der christlichen Apologetik dann im 18. Jahrhundert erfahren: Die Wahrheit der christlichen Religion sollte bewiesen werden. Wie ein solcher Beweis erfolgen konnte – aus der Natur? durch Wunder – darüber herrschte keineswegs Einigkeit. Auch die Frontstellungen, gegen die christliche Apologeten sich abzugrenzen suchten, waren vielfältig: Mal waren es vermeintliche Atheisten, mal sogenannte Deisten, mal „Verächter“ der Religion in den eigenen Reihen. Diesen unterschiedlichen Formen christlicher Apologetik wollen wir uns in dieser Übung auf interdisziplinäre Weise nähern und dabei zugleich prominente Autoren des 18. Jahrhunderts wie August Friedrich Wilhelm Sack, Hermann Samuel Reimarus und Johann Bernhard Basedow kennenlernen.

Tuesday: 10:15 - 11:45, weekly (from 05/04/22), Location: (SemR A)
Dr. Thea Bettina Sumalvico,
Baptiste Baumann
Die Welt der gotischen Kathedralen. Architektur – Theologie – Ikonographie Course details Thursday: 16:00 - 18:00, weekly (from 07/04/22), Location: (Haus 30, HS I)
Walter-Martin Rehahn
Die Welt der gotischen Kathedralen. Architektur – Theologie – Ikonographie Course details Thursday: 16:00 - 18:00, weekly (from 07/04/22), Location: (Haus 30, HS I)
Walter-Martin Rehahn
Doktorandenkolloquium Course details

Nur auf persönliche Einladung.
Im Doktorandenkolloquium werden entstehende Promotionsarbeiten sowie Forschungsfragen besprochen.

The course times are not decided yet. Prof. Dr. Jörg Ulrich
Doktorandenkolloquium Course details

Nur auf persönliche Einladung.
Im Doktorandenkolloquium werden entstehende Promotionsarbeiten sowie Forschungsfragen besprochen.

The course times are not decided yet. Prof. Dr. Jörg Ulrich
Dr. Klaus vom Orde Course details

Zweifellos handelt es sich bei Philipp Jakob Speners (1635–1705) Essay mit dem Titel „Pia Desideria oder Hertzliches Verlangen zur Besserung der Wahren evangelischen Kirche“ (1675/76) um einen der bedeutsamsten Texte aus der frühen Neuzeit, der sich mit der Verbesserung der Kirche beschäftigt. Das Seminar soll in den Inhalt und den historischen Kontext der „Pia Desideria“ einführen und damit gleichzeitig die Themen behandeln, die in der Folge dieses Textes in der pietistischen Frömmigkeit aufgenommen wurden und bedeutsam waren.

Monday: 16:15 - 17:45, weekly (from 04/04/22) n.a
Dr. Klaus vom Orde
Eberhard Jüngel, Ausgewählte Texte Course details

Wir wollen in diesem Seminar ausgewählte Aufsätze des Tübinger Theologen Eberhard Jüngel lesen, der im vergangenen September verstorben ist. 1934 in Magdeburg geboren, hat er in Ostberlin Theologie studiert und nach dem Mauerbau die Leitung des dortigen Sprachenkonvikts übernommen. Von 1966 bis 1969 lehrte er mit Erlaubnis der DDR-Behörden in Zürich und wechselte dann mitten in den Studentenunruhen nach Tübingen, wo er trotz einiger Rufe an andere Universitäten bis 2003 Dogmatik und Religionsphilosophie lehrte. Als Exeget aus der Bultmann-Schule kommend und hermeneutischen Ansätzen verpflichtet, aber durch Karl Barth ebenfalls nachhaltig geprägt, hat Jüngel ein breites Oeuvre zu vielen Themen der Systematischen Theologie hinterlassen. Wir wollen in diesem Seminar Texte aus den frühen Arbeiten zur Exegese und zur Barth-Interpretation lesen, vor allem aber seine pointierten Aufsätze aus den Bänden seiner „Theologischen Erörterungen“ zu theologischen und politischen Themen zur Kenntnis nehmen.

Literatur: E. Jüngel, Paulus und Jesus, 5. A., 1979; E. Jüngel, Gottes Sein ist im Werden, 4.A. 1986; E. Jüngel, Theologische Erörterungen I–V; E. Jüngel, Die Leidenschaft, Gott zu denken. Ein Gespräch über Denk- und Lebenserfahrungen, hg. v. F. Ferrario, Zürich 2009; Die Theologie Eberhard Jüngels. Kontexte, Themen, Perspektiven, hg. v. D. Evers / M. D. Krüger, 2020; D. Evers, Coole Theologie. Eberhard Jüngels Bemerkungen zur politischen Verantwortung von Christentum und Kirche, in: Religion und Politik [Hartmut Ruddies zum 70. Geburtstag], hg. v. J. Dierken / D. Evers, 2016, 209–237.

Tuesday: 12:00 - 14:00, weekly (from 05/04/22), Location: (SemR E)
Prof. Dr. Dirk Evers
Eberhard Jüngel, Ausgewählte Texte Course details

Wir wollen in diesem Seminar ausgewählte Aufsätze des Tübinger Theologen Eberhard Jüngel lesen, der im vergangenen September verstorben ist. 1934 in Magdeburg geboren, hat er in Ostberlin Theologie studiert und nach dem Mauerbau die Leitung des dortigen Sprachenkonvikts übernommen. Von 1966 bis 1969 lehrte er mit Erlaubnis der DDR-Behörden in Zürich und wechselte dann mitten in den Studentenunruhen nach Tübingen, wo er trotz einiger Rufe an andere Universitäten bis 2003 Dogmatik und Religionsphilosophie lehrte. Als Exeget aus der Bultmann-Schule kommend und hermeneutischen Ansätzen verpflichtet, aber durch Karl Barth ebenfalls nachhaltig geprägt, hat Jüngel ein breites Oeuvre zu vielen Themen der Systematischen Theologie hinterlassen. Wir wollen in diesem Seminar Texte aus den frühen Arbeiten zur Exegese und zur Barth-Interpretation lesen, vor allem aber seine pointierten Aufsätze aus den Bänden seiner „Theologischen Erörterungen“ zu theologischen und politischen Themen zur Kenntnis nehmen.

Literatur: E. Jüngel, Paulus und Jesus, 5. A., 1979; E. Jüngel, Gottes Sein ist im Werden, 4.A. 1986; E. Jüngel, Theologische Erörterungen I–V; E. Jüngel, Die Leidenschaft, Gott zu denken. Ein Gespräch über Denk- und Lebenserfahrungen, hg. v. F. Ferrario, Zürich 2009; Die Theologie Eberhard Jüngels. Kontexte, Themen, Perspektiven, hg. v. D. Evers / M. D. Krüger, 2020; D. Evers, Coole Theologie. Eberhard Jüngels Bemerkungen zur politischen Verantwortung von Christentum und Kirche, in: Religion und Politik [Hartmut Ruddies zum 70. Geburtstag], hg. v. J. Dierken / D. Evers, 2016, 209–237.

Tuesday: 12:00 - 14:00, weekly (from 05/04/22), Location: (SemR E)
Prof. Dr. Dirk Evers
Einführung in die exegetischen Methoden des Neuen Testaments Course details

Das Proseminar NT führt in die grundlegenden Methoden der wissenschaftlichen Exegese des Neuen Testaments ein. Ziel des Proseminars ist ein reflektierter und eigenständiger Umgang mit den neutestamentlichen Texten und das Verständnis dieser Texte im Kontext ihrer Entstehungszeit, deswegen werden die einzelnen Auslegungsschritte im Proseminar selbständig durchgeführt. Da das exegetische Proseminar aufwändig ist, sollte ausreichend Zeit zur Vor- und Nachbereitung eingeplant werden.

Literatur:
Novum Testamentum Graece, 28. Auflage, Stuttgart 2012 (bitte unbedingt anschaffen); K. Aland (Hg.): Synopsis quattuor evangeliorum, 15. Aufl./4. korr. Druck, Stuttgart 2005; M. Ebner/B. Heininger: Exegese des Neuen Testaments, 3. Aufl., Paderborn u.a. 2015; W. Egger/P. Wick: Methodenlehre zum Neuen Testament, 6. Aufl., Freiburg u.a. 2011; weitere Literatur wird im Verlauf des Proseminars vorgestellt.

Wednesday: 10:15 - 11:45, weekly (from 06/04/22), Location: (SemR E)
Clarissa Patrizia Paul
Einführung in die Ostkirchenkunde Course details

Die Vorlesung führt in Geschichte, Theologie, Gottesdienst und Spiritualität der Orthodoxen und Altorientalischen Kirchen ein. Dabei kommen so unterschiedliche Bereiche wie Ikonen und die Theologie der Bilderverehrung, Identitäten nahöstlicher und osteuropäischer Migrationsgemeinden in Deutschland oder konfessionelle Selbst- und Fremdbilder in den ökumenischen Dialogen zwischen Evangelischer und Orthodoxer Kirche in den Blick. Im Rahmen der Vorlesung besuchen und besprechen wir gemeinsam einen orthodoxen Gottesdienst.

Monday: 13:00 - 15:00, weekly (from 04/04/22), Location: (Haus 30, HS I)
Prof. Dr. Martin Illert
Einführung in die Ostkirchenkunde Course details

Die Vorlesung führt in Geschichte, Theologie, Gottesdienst und Spiritualität der Orthodoxen und Altorientalischen Kirchen ein. Dabei kommen so unterschiedliche Bereiche wie Ikonen und die Theologie der Bilderverehrung, Identitäten nahöstlicher und osteuropäischer Migrationsgemeinden in Deutschland oder konfessionelle Selbst- und Fremdbilder in den ökumenischen Dialogen zwischen Evangelischer und Orthodoxer Kirche in den Blick. Im Rahmen der Vorlesung besuchen und besprechen wir gemeinsam einen orthodoxen Gottesdienst.

Monday: 13:00 - 15:00, weekly (from 04/04/22), Location: (Haus 30, HS I)
Prof. Dr. Martin Illert
Einführung: Religiöse Bildung in Familie und Gemeinde Course details

Im Anschluss an die Fachdidaktikvorlesung, die religiöse Bildung am Lernort Schule thematisiert, wendet sich diese Vorlesung außerschulischen Lernorten zu. Dabei spielen Familie und Gemeinde eine besondere Rolle. Neben konzeptionellen Grundlegungen werden einzelne Handlungsfelder exemplarisch vertieft.

Tuesday: 12:00 - 14:00, weekly (from 05/04/22), Location: (Haus 30, HS II)
Prof. Dr. Michael Domsgen
Einführung: Religiöse Bildung in Familie und Gemeinde Course details

Im Anschluss an die Fachdidaktikvorlesung, die religiöse Bildung am Lernort Schule thematisiert, wendet sich diese Vorlesung außerschulischen Lernorten zu. Dabei spielen Familie und Gemeinde eine besondere Rolle. Neben konzeptionellen Grundlegungen werden einzelne Handlungsfelder exemplarisch vertieft.

Tuesday: 12:00 - 14:00, weekly (from 05/04/22), Location: (Haus 30, HS II)
Prof. Dr. Michael Domsgen
Einleitung in das Schrifttum aus Qumran Course details

Die Ruinen von Qumran liegen am nordöstlichen Ufer des Toten Meeres. Seit 1947 wurden in Höhlen in der unmittelbaren Umgebung dieser Ruinen die Reste von Schriftrollen mit hebräischen, aramäischen und griechischen Texten entdeckt, darunter die ältesten bekannten Handschriften biblischer Bücher aber auch viele sonstige und bislang unbekannte Schriften. Diese Schriftrollen datieren in die Zeit vom 2. Jh. v. Chr. bis in das 1. Jh n. Chr. und scheinen z.T. zum Sonderschrifttum der Qumrangemeinde gehört zu haben, andere bieten aber darüber hinaus Einblicke in die Vielfalt des Schrifttums im Judentum des Zweiten Jerusalemer Tempels. Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden wir verschiedene jeweils repräsentative Texte aus Qumran auf Hebräisch und Aramäisch lesen und analysieren, mit dem Ziel einer Einführung in die Besonderheiten dieser einzigartigen Sammlung.

Friday: 16:00 - 17:30, weekly (from 22/04/22), SemR E (Gesenius), Location: (SemR E (Gesenius))
Prof. Dr. Stefan Schorch
Einleitung in das Schrifttum aus Qumran Course details

Die Ruinen von Qumran liegen am nordöstlichen Ufer des Toten Meeres. Seit 1947 wurden in Höhlen in der unmittelbaren Umgebung dieser Ruinen die Reste von Schriftrollen mit hebräischen, aramäischen und griechischen Texten entdeckt, darunter die ältesten bekannten Handschriften biblischer Bücher aber auch viele sonstige und bislang unbekannte Schriften. Diese Schriftrollen datieren in die Zeit vom 2. Jh. v. Chr. bis in das 1. Jh n. Chr. und scheinen z.T. zum Sonderschrifttum der Qumrangemeinde gehört zu haben, andere bieten aber darüber hinaus Einblicke in die Vielfalt des Schrifttums im Judentum des Zweiten Jerusalemer Tempels. Im Rahmen der Lehrveranstaltung werden wir verschiedene jeweils repräsentative Texte aus Qumran auf Hebräisch und Aramäisch lesen und analysieren, mit dem Ziel einer Einführung in die Besonderheiten dieser einzigartigen Sammlung.

Friday: 16:00 - 17:30, weekly (from 22/04/22), SemR E (Gesenius), Location: (SemR E (Gesenius))
Prof. Dr. Stefan Schorch
Examensrepetitorium Kirchengeschichte Course details

Das Examensrepetitorium bereitet auf das Examen im Fach KG vor. Der zentrale Lernstoff soll exemplarisch aufbereitet bzw. wiederholt werden, zudem wird das schriftliche und mündliche Artikulieren von fachlichem Wissen eingeübt (Probeprüfungen, Probeklausuren).

Friday: 10:00 - 12:00, weekly (from 08/04/22), Location: (Haus 30, SemR B)
Prof. Dr. Jörg Ulrich
Examensrepetitorium Kirchengeschichte Course details

Das Examensrepetitorium bereitet auf das Examen im Fach KG vor. Der zentrale Lernstoff soll exemplarisch aufbereitet bzw. wiederholt werden, zudem wird das schriftliche und mündliche Artikulieren von fachlichem Wissen eingeübt (Probeprüfungen, Probeklausuren).

Friday: 10:00 - 12:00, weekly (from 08/04/22), Location: (Haus 30, SemR B)
Prof. Dr. Jörg Ulrich
Forschungskolloquium Course details

Im Forschungskolloquium werden laufende und geplante Qualifizierungsarbeiten aus dem Bereich der Neueren Kirchen- und Theologiegeschichte und verwandten Disziplinen verschiedener Fakultäten besprochen. Dissertationsvorhaben, laufende oder geplante Seminar-, Diplom- und Examensarbeiten werden konzeptionell und im Blick auf die theoretischen Perspektiven diskutiert. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind daher nicht nur Doktorandinnen und Doktoranden, auch interessierte Studierende sind zur Voranmeldung eingeladen. Themen und Termine für das als Blockveranstaltung werden in der konstituierenden Sitzung verhandelt.
Teilnahme auf Einladung oder Anmeldung per E-Mail (friedemann.stengel@theologie.uni-halle.de) bis 01.04.2022
Konstituierende Sitzung am: Mo 04.04.2022, 12.00-12.15 Uhr, https://uni-halle.webex.com/meet/friedemann.stengel

The course times are not decided yet. Prof. Dr. Friedemann Stengel
Forschungskolloquium (n.V.) Course details

Im Forschungskolloquium werden laufende und geplante Qualifikationsarbeiten (Diplom, Staatsexamen, Promotion, Habilitation) und weitere Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert. Die Teilnahme ist an die verabredete Planung oder Durchführung einer Qualifikationsarbeit am Seminar für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie gebunden bzw. erfolgt auf persönliche Einladung.

The course times are not decided yet. Prof. Dr. Daniel Cyranka
Forschungskolloquium (n.V.) Course details

Im Forschungskolloquium werden laufende und geplante Qualifikationsarbeiten (Diplom, Staatsexamen, Promotion, Habilitation) und weitere Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert. Die Teilnahme ist an die verabredete Planung oder Durchführung einer Qualifikationsarbeit am Seminar für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie gebunden bzw. erfolgt auf persönliche Einladung.

The course times are not decided yet. Prof. Dr. Daniel Cyranka
Forschungskolloquium Aktuelle Herausforderungen der Religionspädagogik Course details

Im Forschungskolloquium werden religionspädagogische Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Diskussion laufender Promotions- und Habilitationsprojekte der Forschungsstelle Religiöse Kommunikations- und Lernprozesse sowie des Lehrstuhls. Teilnahme nach vorheriger Anmeldung bei Prof. Domsgen.
Termin: 14.03.22, 20.04.22, 01.06.22, 06.07.22 jeweils 9-14 Uhr, weitere Termine werden im Semester vereinbart

The course times are not decided yet. Prof. Dr. Michael Domsgen
Forschungskolloquium Aktuelle Herausforderungen der Religionspädagogik Course details

Im Forschungskolloquium werden religionspädagogische Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert. Ein Schwerpunkt bildet dabei die Diskussion laufender Promotions- und Habilitationsprojekte der Forschungsstelle Religiöse Kommunikations- und Lernprozesse sowie des Lehrstuhls. Teilnahme nach vorheriger Anmeldung bei Prof. Domsgen.
Termin: 14.03.22, 20.04.22, 01.06.22, 06.07.22 jeweils 9-14 Uhr, weitere Termine werden im Semester vereinbart

The course times are not decided yet. Prof. Dr. Michael Domsgen
Frühstück mit Augustin und Initianden Course details

Vor drei Jahren hat es dem großen Kirchenvater Augustin schon so gut bei uns gefallen, daß er nicht nur zum Frühstück kam, sondern bis zum Abendbrot blieb.
Diesen Sommer hat er sich erneut angekündigt und bringt uns bei Kaffee, Tee und Frühstücksgebäck bei, wie man guten Unterricht hält und was man wissen muß, wenn man Christ werden will und welche Riten einen beim Eintritt in den Katechumenat, also den Unterricht für Taufbewerber, erwarten.
In morgendlicher, entspannter Atmosphäre widmen wir uns Augustins Schrift über den ersten katechetischen Unterricht "de catechizandibus rudibus", wodurch wir zugleich Einblick in christliche Lehrinhalte, den Taufunterricht der Kirche im Nordafrika des 4. Jahrhunderts und Augustins Art, die am Christentum interessierten Initianden "bei Laune zu halten", bekommen.

Erwartet werden eine fleißige Lektüre sowie die Bereitschaft, je nach Teilnehmerzahl zumindest einmal für Croissants, Kuchen o.ä. zu sorgen. Tee und Kaffee stellt der Lehrstuhl.

Tuesday: 08:15 - 09:45, weekly (from 05/04/22), Location: (SemR B)
Elisa Victoria Blum, verh. von Mallinckrodt
Gedächtnis und Erinnerung Course details

Ausgehend vom Handlungsfeld Seelsorge sollen Theorien des Gedächtnisses erarbeitet werden. Mit den erst in jüngerer Zeit wahrgenommenen transgenerationellen Verflechtungen stellen sich neue Herausforderungen an eine Seelsorge, die sich interdisziplinär versteht und in interkulturellen Räumen bewegt. Voraussetzung: ein systematisch-theologisches bzw. kulturwissenschaftliches Hauptseminar.
Blockeinheit (zweistündig, genauer Termin wird noch bekanntgegeben)
Konstituierende Sitzung: 21. 4. 2022 (Raum wird noch bekanntgegeben)

The course times are not decided yet. Prof. Dr. Anne Steinmeier
Gedächtnis und Erinnerung Course details

Ausgehend vom Handlungsfeld Seelsorge sollen Theorien des Gedächtnisses erarbeitet werden. Mit den erst in jüngerer Zeit wahrgenommenen transgenerationellen Verflechtungen stellen sich neue Herausforderungen an eine Seelsorge, die sich interdisziplinär versteht und in interkulturellen Räumen bewegt. Voraussetzung: ein systematisch-theologisches bzw. kulturwissenschaftliches Hauptseminar.
Blockeinheit (zweistündig, genauer Termin wird noch bekanntgegeben)
Konstituierende Sitzung: 21. 4. 2022 (Raum wird noch bekanntgegeben)

The course times are not decided yet. Prof. Dr. Anne Steinmeier
Geschichte der Ethik im Zusammenhang theologischer Denkformen II (Von der Aufklärung bis zur Gegenwart) Course details

In der Vorlesung wird ein Überblick über wesentliche Stationen der Entwicklung ethischer Themen und Prinzipien sowie der Begründung ethischer Urteile geboten. Zugleich geht es um deren Kontextualisierung in zentralen Denkformen aus Theologie und Philosophie. Der Bogen wird sich vor dem Hintergrund des reformatorischen Denkens von der Aufklärung bis zur Gegenwart spannen. Dabei werden u.a. Denker wie Kant, Hegel und Schleiermacher, aber auch Nietzsche, Schweitzer, Tillich und Barth zur Sprache kommen. Aus der jüngsten Zeit werden Rawls, Taylor und Habermas aus dem Bereich der politischen (und biopolitischen) Ethik vorgestellt, für die theologische Ethik stehen etwa Rendtorff, Herms und Koch. Zugleich sollen Grundformen und -begriffe ethischen und theologischen Denkens herausgearbeitet werden, die auch für heutige ethische Urteilsbildung relevant sind.

Literatur: Jan Rohls, Geschichte der Ethik, Tübingen, 2. Aufl. 1999; ders., Philosophie und Theologie in Geschichte und Gegenwart, Tübingen 2002; Jörg Lauster, Die Verzauberung der Welt. Eine Kulturgeschichte des Christentums, München 2017. Weitere Literatur wird in der Vorlesung benannt.

Wednesday: 10:15 - 11:45, weekly (from 06/04/22), Location: (Hörsaal I oder II)
Prof. Dr. Jörg Dierken
Geschichte der Ethik im Zusammenhang theologischer Denkformen II (Von der Aufklärung bis zur Gegenwart) Course details

In der Vorlesung wird ein Überblick über wesentliche Stationen der Entwicklung ethischer Themen und Prinzipien sowie der Begründung ethischer Urteile geboten. Zugleich geht es um deren Kontextualisierung in zentralen Denkformen aus Theologie und Philosophie. Der Bogen wird sich vor dem Hintergrund des reformatorischen Denkens von der Aufklärung bis zur Gegenwart spannen. Dabei werden u.a. Denker wie Kant, Hegel und Schleiermacher, aber auch Nietzsche, Schweitzer, Tillich und Barth zur Sprache kommen. Aus der jüngsten Zeit werden Rawls, Taylor und Habermas aus dem Bereich der politischen (und biopolitischen) Ethik vorgestellt, für die theologische Ethik stehen etwa Rendtorff, Herms und Koch. Zugleich sollen Grundformen und -begriffe ethischen und theologischen Denkens herausgearbeitet werden, die auch für heutige ethische Urteilsbildung relevant sind.

Literatur: Jan Rohls, Geschichte der Ethik, Tübingen, 2. Aufl. 1999; ders., Philosophie und Theologie in Geschichte und Gegenwart, Tübingen 2002; Jörg Lauster, Die Verzauberung der Welt. Eine Kulturgeschichte des Christentums, München 2017. Weitere Literatur wird in der Vorlesung benannt.

Wednesday: 10:15 - 11:45, weekly (from 06/04/22), Location: (Hörsaal I oder II)
Prof. Dr. Jörg Dierken
Hauptseminar: Religionsunterricht an Grundschulen Course details

Das Seminar soll dazu befähigen, Religionsunterricht sachgemäß zu beobachten, zu beurteilen und vorzubereiten. Hierzu ist die Teilnahme an Hospitationen in einer Schulklasse – zusätzlich zu den sonstigen Seminarsitzungen – erforderlich. In dieser Klasse werden dann von Studierenden selbst Unterrichtsstunden gehalten, die auf Video festgehalten und anschließend nachbesprochen werden.

Thursday: 12:15 - 13:45, weekly (from 07/04/22), Location: (Haus 30, SemR A oder SemR B oder HS I)
Dr. Georg Bucher,
Dr. Ariane Beate Schneider
Hauptseminar: Religionsunterricht an Grundschulen Course details

Das Seminar soll dazu befähigen, Religionsunterricht sachgemäß zu beobachten, zu beurteilen und vorzubereiten. Hierzu ist die Teilnahme an Hospitationen in einer Schulklasse – zusätzlich zu den sonstigen Seminarsitzungen – erforderlich. In dieser Klasse werden dann von Studierenden selbst Unterrichtsstunden gehalten, die auf Video festgehalten und anschließend nachbesprochen werden.

Thursday: 12:15 - 13:45, weekly (from 07/04/22), Location: (Haus 30, SemR A oder SemR B oder HS I)
Dr. Georg Bucher,
Dr. Ariane Beate Schneider
John Miltons Paradise Lost. Poetische Theologie II Course details

Die Vorlesung zu Miltons Epos vom Fall der Engel und Menschen ist Teil der Reihe Poetische Theologie I-V. Als Teil III folgt Goethes Faust-Dichtung. IV und V begeben sich aufs weite Feld der modernen Literatur. Die im Winter 21/22 behandelte Göttliche Komödie Dante Alighieris (1265–1321) ist als eine Jenseitsreise interpretiert worden, die mit scharfem Witz, leidenschaftlichem ethischem Urteil und poetischer Präzision eigentlich die Konturen des diesseits gelebten Lebens schärft.
John Milton (1608–1674), Dichter, Theologe, Publizist, Revolutionär und auch Staatssekretär Cromwells, verfasst mit Paradise Lost eine Poetische Theologie anderer Art. Der Text ergänzt und deutet umfassend die ersten Kapitel des Buchs Genesis, und er will die göttliche Vorsehung für das menschliche Fassungsvermögen rechtfertigen. Die Imagination beginnt allerdings mit der Finsternis der Hölle, voll rachedurstiger gefallener Engel, welche die Leser*innenschaft als wüste oder auch raffinierte Dämonen erschrecken. Satan stachelt seine Gefährten wie ein barocker Politikus an, nach absoluter Herrschaft zu streben: „Better to rule in Hell than serve in Heav’n.“ Und schon erleben wir Miltons Plädoyer gegen satanischen Absolutismus und für eine Republik der Gottesfürchtigen, lesen leidenschaftliche Dichtung des Bösen zur Mahnung der Gewissen und lassen uns das Paradies so nachdrücklich vergegenwärtigen, dass man sich fragt, ob es wirklich lost sei …
Die Vorlesung stellt den Text vor, erörtert exemplarische Passagen und erfragt den systematischen Mehrwert einer Poetischen Theologie.

Friday: 12:00 - 14:00, weekly (from 22/04/22), Location: (Hörsaal II oder I)
PD Dr. Christian Senkel
John Miltons Paradise Lost. Poetische Theologie II Course details

Die Vorlesung zu Miltons Epos vom Fall der Engel und Menschen ist Teil der Reihe Poetische Theologie I-V. Als Teil III folgt Goethes Faust-Dichtung. IV und V begeben sich aufs weite Feld der modernen Literatur. Die im Winter 21/22 behandelte Göttliche Komödie Dante Alighieris (1265–1321) ist als eine Jenseitsreise interpretiert worden, die mit scharfem Witz, leidenschaftlichem ethischem Urteil und poetischer Präzision eigentlich die Konturen des diesseits gelebten Lebens schärft.
John Milton (1608–1674), Dichter, Theologe, Publizist, Revolutionär und auch Staatssekretär Cromwells, verfasst mit Paradise Lost eine Poetische Theologie anderer Art. Der Text ergänzt und deutet umfassend die ersten Kapitel des Buchs Genesis, und er will die göttliche Vorsehung für das menschliche Fassungsvermögen rechtfertigen. Die Imagination beginnt allerdings mit der Finsternis der Hölle, voll rachedurstiger gefallener Engel, welche die Leser*innenschaft als wüste oder auch raffinierte Dämonen erschrecken. Satan stachelt seine Gefährten wie ein barocker Politikus an, nach absoluter Herrschaft zu streben: „Better to rule in Hell than serve in Heav’n.“ Und schon erleben wir Miltons Plädoyer gegen satanischen Absolutismus und für eine Republik der Gottesfürchtigen, lesen leidenschaftliche Dichtung des Bösen zur Mahnung der Gewissen und lassen uns das Paradies so nachdrücklich vergegenwärtigen, dass man sich fragt, ob es wirklich lost sei …
Die Vorlesung stellt den Text vor, erörtert exemplarische Passagen und erfragt den systematischen Mehrwert einer Poetischen Theologie.

Friday: 12:00 - 14:00, weekly (from 22/04/22), Location: (Hörsaal II oder I)
PD Dr. Christian Senkel
Kasualpredigt. Predigt zu besonderen Anlässen in Biographie und Kirchenjahr Course details

Im Seminar werden exemplarische Texte zur Kasualtheorie gelesen und eigene Predigten zu wahlweise biographischen Wendepunkten oder Übergängen im Kirchenjahr geschrieben und im Seminar besprochen.

Wednesday: 18:00 - 22:00, weekly (from 06/04/22), Location: (Haus 30, HS II)
Prof. Dr. Anne Steinmeier
Kasualpredigt. Predigt zu besonderen Anlässen in Biographie und Kirchenjahr Course details

Im Seminar werden exemplarische Texte zur Kasualtheorie gelesen und eigene Predigten zu wahlweise biographischen Wendepunkten oder Übergängen im Kirchenjahr geschrieben und im Seminar besprochen.

Wednesday: 18:00 - 22:00, weekly (from 06/04/22), Location: (Haus 30, HS II)
Prof. Dr. Anne Steinmeier
Kirche, Nation und Menschheit in der Theologie Karl Barths Course details

Vorbesprechung: Termin wird per Doodle gefunden [in folgender Woche: 16.–20.05.2022 (45min)]

• Karl Barth hat sich Zeit seines Lebens nicht gescheut, auch schwierige Themenkomplexe zu behandeln und von einem theologischen Standpunkt, das Zeitgeschehen aufzugreifen. Im Lichte der Offenbarung Gottes in Jesus Christus wollte er die Phänomene der Welt beleuchten. Dabei blieb er von der Offenbarung Gottes her denkend der Erde treu und trieb eine engagierte Theologie. Was er im Speziellen zur Kirche, der Nation und der Menschheit gesagt hat, soll in dieser Übung thematisiert werden. Hierfür werden Texte aus drei Phasen aus dem Leben Karl Barths herausgegriffen und vor dem zeithistorischen Hintergrund beleuchtet.
• Das Ziel der Übung ist es, die gelesenen Texte in die Theologie Karl Barths einordnen zu können und eine eigene kritisch-reflektierte Positionierung zu diesen Texten zu finden. Bestandteil der Übung ist eine Vorbesprechung, sowie eine Blockveranstaltung und die Teilnahme an der Internationalen Karl Barth-Tagung auf dem Leuenberg in der Schweiz.

o Blockseminar: 01.07.2022 (13–18 Uhr); 02.07.2022 (9–12 Uhr)
o Karl Barth Tagung: 18.–21.07.2022 (Infos unter: https://karl-barth-tagung.de)
• Lektüreempfehlung: Tietz, Christiane, Karl Barth. Ein Leben im Widerspruch, München 2018.

Dates on Friday. 01.07.22 13:00 - 18:00, Saturday. 02.07.22 09:00 - 12:00 N.N.
Kirche, Nation und Menschheit in der Theologie Karl Barths Course details

Vorbesprechung: Termin wird per Doodle gefunden [in folgender Woche: 16.–20.05.2022 (45min)]

• Karl Barth hat sich Zeit seines Lebens nicht gescheut, auch schwierige Themenkomplexe zu behandeln und von einem theologischen Standpunkt, das Zeitgeschehen aufzugreifen. Im Lichte der Offenbarung Gottes in Jesus Christus wollte er die Phänomene der Welt beleuchten. Dabei blieb er von der Offenbarung Gottes her denkend der Erde treu und trieb eine engagierte Theologie. Was er im Speziellen zur Kirche, der Nation und der Menschheit gesagt hat, soll in dieser Übung thematisiert werden. Hierfür werden Texte aus drei Phasen aus dem Leben Karl Barths herausgegriffen und vor dem zeithistorischen Hintergrund beleuchtet.
• Das Ziel der Übung ist es, die gelesenen Texte in die Theologie Karl Barths einordnen zu können und eine eigene kritisch-reflektierte Positionierung zu diesen Texten zu finden. Bestandteil der Übung ist eine Vorbesprechung, sowie eine Blockveranstaltung und die Teilnahme an der Internationalen Karl Barth-Tagung auf dem Leuenberg in der Schweiz.

o Blockseminar: 01.07.2022 (13–18 Uhr); 02.07.2022 (9–12 Uhr)
o Karl Barth Tagung: 18.–21.07.2022 (Infos unter: https://karl-barth-tagung.de)
• Lektüreempfehlung: Tietz, Christiane, Karl Barth. Ein Leben im Widerspruch, München 2018.

Dates on Friday. 01.07.22 13:00 - 18:00, Saturday. 02.07.22 09:00 - 12:00 N.N.
Kirchen- und Theologiegeschichte im Überblick II Course details

In der Vorlesung wird die Kirchen- und Theologiegeschichte des (Hoch)mittelalters und der Reformation überblicksweise dargestellt.

Friday: 12:00 - 14:00, weekly (from 08/04/22), Location: (Haus 30, HS II)
Prof. Dr. Jörg Ulrich
Kirchen- und Theologiegeschichte im Überblick II Course details

In der Vorlesung wird die Kirchen- und Theologiegeschichte des (Hoch)mittelalters und der Reformation überblicksweise dargestellt.

Friday: 12:00 - 14:00, weekly (from 08/04/22), Location: (Haus 30, HS II)
Prof. Dr. Jörg Ulrich
Kirchliche Zeitgeschichte der DDR Course details

Die Vorlesung vermittelt einen Überblick über die Kirchen- und Theologiegeschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zum Ende der DDR 1989/90.
Literatur wird in der Vorlesung zu den einzelnen Abschnitten bekannt gegeben; als derzeit gründlichster Überblick kann aber empfohlen werden: Rudolf Mau: Der Protestantismus im Osten Deutschlands (1945-1990). Leipzig 2005 (Kirchengeschichte in Einzeldarstellungen; IV/3).

Wednesday: 10:15 - 11:45, weekly (from 06/04/22), HS II n.a
Prof. Dr. Friedemann Stengel
Kolloquium zur Besprechung laufender Arbeiten (Examen, Diplom, Dissertation, Habilitationsschrift) Course details

Das Kolloquium richtet sich an fortgeschrittene Studierende sowie Personen, die eine von mir in meiner Funktion als Hochschullehrer (mit-)betreute akademische Qualifikationsschrift (Examensarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Habilitationsschrift o.ä.) erarbeiten bzw. vorbereiten oder deren weiterer akademischer Qualifikationsprozess in einem fachlichen Austausch mit mir bzw. meinem Lehrstuhl steht. In dem Kolloquium sollen Teile aus solchen Arbeitsprojekten vorgestellt und diskutiert werden. Genauere Informationen zur Anmeldung von Präsentationen und zum Programm werden noch versandt. Um Anmeldung wird gebeten.

Dates on Friday. 13.05.22 14:00 - 20:00, Room: (SemR E) Prof. Dr. Jörg Dierken
Kolloquium zur Besprechung laufender Arbeiten (Examen, Diplom, Dissertation, Habilitationsschrift) Course details

Das Kolloquium richtet sich an fortgeschrittene Studierende sowie Personen, die eine von mir in meiner Funktion als Hochschullehrer (mit-)betreute akademische Qualifikationsschrift (Examensarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Habilitationsschrift o.ä.) erarbeiten bzw. vorbereiten oder deren weiterer akademischer Qualifikationsprozess in einem fachlichen Austausch mit mir bzw. meinem Lehrstuhl steht. In dem Kolloquium sollen Teile aus solchen Arbeitsprojekten vorgestellt und diskutiert werden. Genauere Informationen zur Anmeldung von Präsentationen und zum Programm werden noch versandt. Um Anmeldung wird gebeten.

Dates on Friday. 13.05.22 14:00 - 20:00, Room: (SemR E) Prof. Dr. Jörg Dierken
Kunst und Religion des Mittelalters und der Frühen Neuzeit im Sudetenvorland (Exkursion Krzyżowa/PL, 6.-11. Juni)) Course details

ACHTUNG: Die Plätze sind begrenzt! Bitte bei Prof. Dr. Udo Sträter per Mail anmelden (straeter@pietismus.uni-halle.de)

Es handelt sich um ein Deutsch-Polnisches interdisziplinäres Blockseminar,das in Kooperation zwischen den Universitäten Siegen, Wrocław und Halle durchgeführt wird und Kunstgeschichtsstudierende aus Polen sowie Theologie- und Geschichtsstudierende aus Siegen und Halle zusammenführt. Die Seminarsprache ist teils Deutsch und teilsEnglisch. Der von den Teilnehmenden erwartete aktive Beitrag besteht außer in der Teilnahme an der Exkursion selbst im Besuch der Vorbereitungssitzungen, die digital durchgeführt werden, und der Vorbereitung eines (gemeinsamen) Referats. Methodisch ist dasSeminar so aufgebaut, dass Vorträge am Seminarort, Referate zu ausgewählten Objekten sowie eine interdisziplinäre Gruppenarbeit vorgesehen sind.

Das Sudetenvolandstellt eine Grenzregion innerhalb Schlesiens mit einem kunst- und geistesgeschichtlichen Kulturerbe von europäischem Rang dar. Im Seminar geht es darum, sich dieses Kulturerbe in kirchen- und kunsthistorischer Perspektive zu erschließen. Dabei liegt der Fokus auf dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit. In den Blick genommen werden neben Profanbautenu.a. Reformation und Rekatholisierung einschließlich ihrer Manifestationen in der kirchlichen Kunst wie z.B. den für Schlesien typischen sog. Friedenskirchen, z.B. in Świdnica / Schweidnitz. Zu den Exkursionszielen gehören z.B. aberauch die Synagoge in Dzierżoniów/ Reichenbach, die ein bedeutendes Zeugnis jüdischen Lebens in Niederschlesienist, sowie die orthodoxe Kapelle in Sokołowsko / Görbersdorf. Ein Exkursionstag ist Wrocław / Breslau als wirtschaftlichem und kulturellem Zentrum Schlesiens gewidmet. Das Seminar findet in einem Tagungshaus in Krzyżowa/ Kreisau und damit an einem für die Geschichte des 20. Jahrhunderts wichtigen Ort statt. Die Geschichte des Kreisauer Kreises in der NS-Zeit werden wir auch thematisieren.

Die Kostenübernahme ist noch nicht gänzlich geklärt, es wird versucht, von verschiedenen Stellen Geld einzuwerben, um die Teilnehmenden zu entlasten. Die Maximalkosten werden sich auf ca. 200 € pro Person belaufen.

Vorbereitungssitzungen (digital):
Mo, 11.4., 18-20 Uhr
Mo, 2.5., 18-20 Uhr
Mo, 16.5., 18-20 Uhr

Dates on Monday. 11.04.22, Monday. 02.05.22, Monday. 16.05.22 18:00 - 20:00, Monday. 06.06.22 - Saturday. 11.06.22 08:00 - 18:00, Room: (online) Dr. Thea Bettina Sumalvico,
Prof. Dr. Udo Sträter
Kunst und Religion des Mittelalters und der Frühen Neuzeit im Sudetenvorland (Exkursion Krzyżowa/PL, 6.-11. Juni)) Course details

ACHTUNG: Die Plätze sind begrenzt! Bitte bei Prof. Dr. Udo Sträter per Mail anmelden (straeter@pietismus.uni-halle.de)

Es handelt sich um ein Deutsch-Polnisches interdisziplinäres Blockseminar,das in Kooperation zwischen den Universitäten Siegen, Wrocław und Halle durchgeführt wird und Kunstgeschichtsstudierende aus Polen sowie Theologie- und Geschichtsstudierende aus Siegen und Halle zusammenführt. Die Seminarsprache ist teils Deutsch und teilsEnglisch. Der von den Teilnehmenden erwartete aktive Beitrag besteht außer in der Teilnahme an der Exkursion selbst im Besuch der Vorbereitungssitzungen, die digital durchgeführt werden, und der Vorbereitung eines (gemeinsamen) Referats. Methodisch ist dasSeminar so aufgebaut, dass Vorträge am Seminarort, Referate zu ausgewählten Objekten sowie eine interdisziplinäre Gruppenarbeit vorgesehen sind.

Das Sudetenvolandstellt eine Grenzregion innerhalb Schlesiens mit einem kunst- und geistesgeschichtlichen Kulturerbe von europäischem Rang dar. Im Seminar geht es darum, sich dieses Kulturerbe in kirchen- und kunsthistorischer Perspektive zu erschließen. Dabei liegt der Fokus auf dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit. In den Blick genommen werden neben Profanbautenu.a. Reformation und Rekatholisierung einschließlich ihrer Manifestationen in der kirchlichen Kunst wie z.B. den für Schlesien typischen sog. Friedenskirchen, z.B. in Świdnica / Schweidnitz. Zu den Exkursionszielen gehören z.B. aberauch die Synagoge in Dzierżoniów/ Reichenbach, die ein bedeutendes Zeugnis jüdischen Lebens in Niederschlesienist, sowie die orthodoxe Kapelle in Sokołowsko / Görbersdorf. Ein Exkursionstag ist Wrocław / Breslau als wirtschaftlichem und kulturellem Zentrum Schlesiens gewidmet. Das Seminar findet in einem Tagungshaus in Krzyżowa/ Kreisau und damit an einem für die Geschichte des 20. Jahrhunderts wichtigen Ort statt. Die Geschichte des Kreisauer Kreises in der NS-Zeit werden wir auch thematisieren.

Die Kostenübernahme ist noch nicht gänzlich geklärt, es wird versucht, von verschiedenen Stellen Geld einzuwerben, um die Teilnehmenden zu entlasten. Die Maximalkosten werden sich auf ca. 200 € pro Person belaufen.

Vorbereitungssitzungen (digital):
Mo, 11.4., 18-20 Uhr
Mo, 2.5., 18-20 Uhr
Mo, 16.5., 18-20 Uhr

Dates on Monday. 11.04.22, Monday. 02.05.22, Monday. 16.05.22 18:00 - 20:00, Monday. 06.06.22 - Saturday. 11.06.22 08:00 - 18:00, Room: (online) Dr. Thea Bettina Sumalvico,
Prof. Dr. Udo Sträter
Landeskunde Palästinas Course details

Die Vorlesung bietet einen Überblick über die Grundlagen der historischen Geographie, der
Archäologie und der Kulturgeschichte Palästinas vom 2. Jahrtausend v.Chr. bis in die Neuzeit.

Thursday: 12:15 - 13:45, weekly (from 14/04/22), Location: (H1)
Prof. Dr. Stefan Schorch
Methoden im Religionsunterricht: Begleitseminar zur SPÜ Course details

Nach einer Einführung in die Grundlagen der Unterrichtsbeobachtung, -vorbereitung und -didaktik werden Hospitationen in der Schule durchgeführt und im Anschluss daran eigene Unterrichtsstunden gehalten und ausgewertet. Der Schwerpunkt des Begleitseminars besteht darin, ausgewählte Methoden und Medien des RU kennenzulernen und einzuüben. Neben dem zweistündigen Begleitseminar müssen für die Hospitationen und die praktische Durchführung des Unterrichts sowie die Vor- und Nachbesprechung zwei weitere Stunden eingeplant werden.
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl melden Sie sich bitte unter Angabe Ihres Studiengangs im StudIP bis spätestens zum 1.4.2022 verbindlich an.

Monday: 16:15 - 17:45, weekly (from 04/04/22), Location: (SemR A)
Jörg Hellmich
Methoden im Religionsunterricht: Begleitseminar zur SPÜ Course details

Nach einer Einführung in die Grundlagen der Unterrichtsbeobachtung, -vorbereitung und -didaktik werden Hospitationen in der Schule durchgeführt und im Anschluss daran eigene Unterrichtsstunden gehalten und ausgewertet. Der Schwerpunkt des Begleitseminars besteht darin, ausgewählte Methoden und Medien des RU kennenzulernen und einzuüben. Neben dem zweistündigen Begleitseminar müssen für die Hospitationen und die praktische Durchführung des Unterrichts sowie die Vor- und Nachbesprechung zwei weitere Stunden eingeplant werden.
Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl melden Sie sich bitte unter Angabe Ihres Studiengangs im StudIP bis spätestens zum 1.4.2022 verbindlich an.

Monday: 16:15 - 17:45, weekly (from 04/04/22), Location: (SemR A)
Jörg Hellmich
Micha Course details

Die Forschung zum Buch Micha hat in den letzten Jahrzehnten große Umbrüche erlebt: von der Vorstellung, dass der historische Prophet Micha die ersten Teile des Buches selbst verschriftet habe, bis hin zu der Annahme, dass allenfalls wenige Verse auf ihn zurückgehen (ohne dass der Prophet diese notwendigerweise selbst aufgeschrieben habe), und nun zuletzt doch wieder ein Ansatz, der dem Propheten und seiner Zeit eine zentrale Rolle zum Verständnis des Buches zuweist. Auch in methodischer Hinsicht ist das Buch in sehr vielfältiger Weise bearbeitet worden. Im Hauptseminar wird das Buch Micha gelesen und verschiedene Ansätze zum Verständnis dieses Buches kritisch reflektiert und dadurch die eigene Methodenkompetenz vertieft.

Friday: 10:30 - 12:00, weekly (from 22/04/22), Location: (Theol.Fak. Raum C/D)
Prof. Dr. Frank Alexander Ueberschaer
Mittelbau-Austausch Course details Dates on Wednesday. 28.10.20 10:00 - 11:30, Tuesday. 24.11.20, Tuesday. 26.01.21 14:45 - 16:15, Tuesday. 13.04.21, Tuesday. 18.05.21, ...(more), Room: (Hörsaal I), (WebEx), (Sitzungszimmer) Elisa Victoria Blum, verh. von Mallinckrodt,
Thomas Hübner
Natur – Gender – Gott Course details

Die Debatten um geschlechtliche Identität, Grenzen von binären Konzepten und Diversität bis hin zu Transsexualität haben Fragen nach dem Verhältnis von Natürlich-Gegebenem und Sozial-Gemachtem aufgeworfen. Gibt es Dimensionen des von Natur aus Unverfügbaren? In welcher Weise und zu welchem Preis ist es möglich oder auch notwendig, ehemals fest scheinende Grenzen zu verändern? Inwieweit ist das vermeintlich Natürliche ein soziales Konstrukt (oder auch umgekehrt)? Solchen und weiteren Fragen will das Seminar auf grundsätzliche Weise nachgehen. Dazu sollen Texte von Judith Butler, Christoph Türcke, Birgit Recki und Traugott Koch gelesen werden, die diese Fragen aus gendertheoretischer, philosophischer und theologischer Perspektiven erörtern. Judith Butler plädiert als feministische bzw. queer-theoretische Vordenkerin dafür, dass auch das sog. biologische Geschlecht ein gesellschaftliches Konstrukt ist, Geschlecht und Geschlechterverhältnisse gelten mithin als verhandel- und veränderbar. Christoph Türcke kritisiert als marxistisch und psychoanalytisch inspirierter Denker die Vorstellung von der willkürlichen ‚Machbarkeit‘ in Bereichen, die bisher als unverfügbar galten. Das betrifft nicht nur Sex und Gender im Positiven, sondern auch die Gefährdung unserer Welt durch die Klimakrise im Negativen. Birgit Recki präsentiert als humanistisch gesonnene Philosophin eine Sicht von Natur und Mensch, wonach gerade auch der Mensch mit seiner Intelligenz Teil der Natur ist und zugleich die Natur die Möglichkeiten von Technik durch menschliche Intelligenz bereithält. Traugott Koch geht als Theologe der Frage nach, wie die Natur und Gott zusammen zu denken sind und ob Gott in der Natur erkannt werden kann. Die offene Diskussion dieser sehr verschiedenen Texte soll zu einem eigenständigen theologischen Verständnis der bzw. unserer Natur beitragen und ethische Umgangsformen angesichts vielfältiger Herausforderungen und Chancen erkunden.

Lit.: Judith Butler, Gender Trouble/dt.: Das Unbehagen der Geschlechter, Frankfurt a.M., 202020; Christoph Türcke Natur und Gender. Kritik des Machbarkeitswahns, München 2021; Birgit Recki, Natur und Technik. Eine Komplikation, Berlin 2021; Traugott Koch, Das göttliche Gesetz der Natur. Zur Geschichte der neuzeitlichen Naturverständnisse und zu einer gegenwärtigen theologischen Lehre von der Schöpfung, Zürich 1991.

Wednesday: 20:00 - 21:30, weekly (from 06/04/22), Location: (SemR E)
Prof. Dr. Jörg Dierken
Natur – Gender – Gott Course details

Die Debatten um geschlechtliche Identität, Grenzen von binären Konzepten und Diversität bis hin zu Transsexualität haben Fragen nach dem Verhältnis von Natürlich-Gegebenem und Sozial-Gemachtem aufgeworfen. Gibt es Dimensionen des von Natur aus Unverfügbaren? In welcher Weise und zu welchem Preis ist es möglich oder auch notwendig, ehemals fest scheinende Grenzen zu verändern? Inwieweit ist das vermeintlich Natürliche ein soziales Konstrukt (oder auch umgekehrt)? Solchen und weiteren Fragen will das Seminar auf grundsätzliche Weise nachgehen. Dazu sollen Texte von Judith Butler, Christoph Türcke, Birgit Recki und Traugott Koch gelesen werden, die diese Fragen aus gendertheoretischer, philosophischer und theologischer Perspektiven erörtern. Judith Butler plädiert als feministische bzw. queer-theoretische Vordenkerin dafür, dass auch das sog. biologische Geschlecht ein gesellschaftliches Konstrukt ist, Geschlecht und Geschlechterverhältnisse gelten mithin als verhandel- und veränderbar. Christoph Türcke kritisiert als marxistisch und psychoanalytisch inspirierter Denker die Vorstellung von der willkürlichen ‚Machbarkeit‘ in Bereichen, die bisher als unverfügbar galten. Das betrifft nicht nur Sex und Gender im Positiven, sondern auch die Gefährdung unserer Welt durch die Klimakrise im Negativen. Birgit Recki präsentiert als humanistisch gesonnene Philosophin eine Sicht von Natur und Mensch, wonach gerade auch der Mensch mit seiner Intelligenz Teil der Natur ist und zugleich die Natur die Möglichkeiten von Technik durch menschliche Intelligenz bereithält. Traugott Koch geht als Theologe der Frage nach, wie die Natur und Gott zusammen zu denken sind und ob Gott in der Natur erkannt werden kann. Die offene Diskussion dieser sehr verschiedenen Texte soll zu einem eigenständigen theologischen Verständnis der bzw. unserer Natur beitragen und ethische Umgangsformen angesichts vielfältiger Herausforderungen und Chancen erkunden.

Lit.: Judith Butler, Gender Trouble/dt.: Das Unbehagen der Geschlechter, Frankfurt a.M., 202020; Christoph Türcke Natur und Gender. Kritik des Machbarkeitswahns, München 2021; Birgit Recki, Natur und Technik. Eine Komplikation, Berlin 2021; Traugott Koch, Das göttliche Gesetz der Natur. Zur Geschichte der neuzeitlichen Naturverständnisse und zu einer gegenwärtigen theologischen Lehre von der Schöpfung, Zürich 1991.

Wednesday: 20:00 - 21:30, weekly (from 06/04/22), Location: (SemR E)
Prof. Dr. Jörg Dierken
Neue Texte zur Digitalisierung Course details

Wir leben in einer zunehmend digitalen Welt. Nahezu alle Lebensbereiche werden von digitalen Techniken durchdrungen und erfahren darunter tiefgreifende Veränderungen. Die Rede von Web 2.0, Internet der Dinge, digitalen Medien u.ä. stehen dafür schlagwortartig. Angesichts der enormen Auswirkungen auf unser Leben hat sich inzwischen eine breite Reflexion dieses komplexen Gesamtvorgangs in öffentlichen und wissenschaftlichen Debatten entwickelt. Insbesondere in Medienwissenschaft und Soziologie ist dabei eine Reihe viel beachteter Theorieentwürfe entstanden, die das fragliche Phänomen aus unterschiedlicher Perspektive zu beschreiben versuchen. In dieser Übung sollen wichtige Beiträge in Auswahl gelesen und diskutiert werden (F. Stalder, D. Baecker, A. Reckwitz, A. Nassehi). Zugleich werden wir uns mit dezidiert theologischen Auseinandersetzungen der Digitalisierung beschäftigen.

Monday: 18:00 - 19:30, weekly (from 04/04/22), Location: (SemR E)
Dr. Constantin Plaul
Neue Texte zur Digitalisierung Course details

Wir leben in einer zunehmend digitalen Welt. Nahezu alle Lebensbereiche werden von digitalen Techniken durchdrungen und erfahren darunter tiefgreifende Veränderungen. Die Rede von Web 2.0, Internet der Dinge, digitalen Medien u.ä. stehen dafür schlagwortartig. Angesichts der enormen Auswirkungen auf unser Leben hat sich inzwischen eine breite Reflexion dieses komplexen Gesamtvorgangs in öffentlichen und wissenschaftlichen Debatten entwickelt. Insbesondere in Medienwissenschaft und Soziologie ist dabei eine Reihe viel beachteter Theorieentwürfe entstanden, die das fragliche Phänomen aus unterschiedlicher Perspektive zu beschreiben versuchen. In dieser Übung sollen wichtige Beiträge in Auswahl gelesen und diskutiert werden (F. Stalder, D. Baecker, A. Reckwitz, A. Nassehi). Zugleich werden wir uns mit dezidiert theologischen Auseinandersetzungen der Digitalisierung beschäftigen.

Monday: 18:00 - 19:30, weekly (from 04/04/22), Location: (SemR E)
Dr. Constantin Plaul
Proseminar Altes Testament Course details

Im Proseminar Altes Testament werden die grundlegenden methodischen Kenntnisse erworben, um sich biblische Texte wissenschaftlich zu erschließen.

Wednesday: 12:00 - 14:00, weekly (from 06/04/22), Location: (Haus 25, SemR C/D)
Dr. Mirjam Judith Bokhorst
Proseminar Religionspädagogik Course details

Einführung in aktuelle religionspädagogische Ansätze und Modelle des RU, sowie verschiedene Aspekte ihrer Begründungen. Anhand empirischer Untersuchungen wird dabei auch die für religiöse Lehr- und Lernprozesse grundlegende Wahrnehmung milieuspezifischer und entwicklungspsychologischer Voraussetzungen der SuS thematisiert, sowie die Reflexion des eigenen Rollenverständnisses als Lehrende/r und qualitative Merkmale eines guten RU.

Monday: 12:15 - 13:45, weekly (from 04/04/22), Location: (Haus 30, SemR A oder SemR B oder HS I)
Katharina Friederike Höhn-Norden
Psalmen Salomos (Prof. Dr. Patrick Pouchelle (Centre Sèvre, Paris) / Prof. Dr. Frank Ueberschaer) Course details

Die Psalmen Salomos (PsSal) sind eine Sammlung verschiedener Psalmen, die in griechischer und in syrischer Sprache erhalten sind. Alles Weitere ist Gegenstand intensiver Diskussion. Daran werden wir teilhaben.

Friday: 13:00 - 14:30, weekly (from 22/04/22), Location: (Theol.Fak. Hörsaal I)
Prof. Dr. Frank Alexander Ueberschaer
Religion bei Religionslehrer:innen Course details

Religionslehrkräfte sollen, so die fachdidaktische Theorie, nicht nur Religion als Wissensbestand unterrichten, sondern auch eine Innenperspektive des Christseins erschließen können. Was das aber genau heißt, bleibt für Studierende oft diffus. Das Blockseminar beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld von gelebter, gelernter und gelehrter Religion, eigenen Gottesbildern und individuellen, theologischen Baustellen. Die Teilnehmenden setzen sich mit der eigenen Religiosität auseinander, um das zukünftige Berufsfeld in den zu erwartenden Zuordnungen von Lehrkraftrolle und eigener religiöser Orientierung zu beleuchten.

Die konstituierende Sitzung wird voraussichtlich am Di, 19.04.2022 von 16.15 - 17.45 Uhr stattfinden.
Das Blockseminar findet vom 20.-22.05.2022 statt:
Freitag, 20.05.2022: 14.00 - 19.00 Uhr
Samstag, 21.05.2022: 09.00 - 18.00 Uhr
Sonntag, 22.05.2022: 09.00 - 14.00 Uhr
Am Freitag oder Samstag kommt voraussichtlich noch ein Abendtermin hinzu.

Dates on Tuesday. 19.04.22 16:15 - 17:45, Friday. 20.05.22 14:00 - 19:00, Saturday. 21.05.22 09:00 - 18:00, Sunday. 22.05.22 09:00 - 14:00 Helene Utpatel
Religionen I (Vielfalt des Christentums) Course details

Die Vorlesung ist Teil des Überblickszyklus (Religionen I-III). Sie bietet einen Überblick über die Vielfalt des Christentums in Geschichte und Gegenwart unter Einbeziehung missions- und globalgeschichtlicher Fragestellungen. Konfessionskundliche Themen spielen im Hinblick auf die diversen kirchlichen Traditionen ebenso eine Rolle wie die Frage nach den Entstehungsbedingungen christlicher Vielfalt. Weiterführende Literatur wird im Laufe der Vorlesung über studip zur Verfügung gestellt.

Friday: 10:15 - 11:45, weekly (from 08/04/22), coronabedingter Beginn 10:30-12:00 Uhr, Location: (HS II)
Prof. Dr. Daniel Cyranka
Religionspädagogischer Grundkurs: Weltreligionen und interreligiöses Lernen im Religionsunterricht Course details

Interreligiöse Kompetenz ist eine wesentliche Schlüsselqualifikation in religiös-pluralen Gesellschaften des 21. Jahrhunderts. Das Thema Weltreligionen und interreligiöses Lernen gehört daher zu den zentralen Themen des Religionsunterrichts. Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundwissen über die Weltreligionen und gibt einen Einblick in Grundkonzeptionen interreligiösen Lernens. Gemeinsam soll darüber nachgedacht werden, welche Formen des RU und welche Unterrichtsmethoden geeignet sind, interreligiöse Kompetenz in der Schule zu fördern.

Monday: 18:00 - 19:30, weekly (from 04/04/22), Location: (SemR A)
Jörg Hellmich
Religionspädagogischer Grundkurs: Weltreligionen und interreligiöses Lernen im Religionsunterricht Course details

Interreligiöse Kompetenz ist eine wesentliche Schlüsselqualifikation in religiös-pluralen Gesellschaften des 21. Jahrhunderts. Das Thema Weltreligionen und interreligiöses Lernen gehört daher zu den zentralen Themen des Religionsunterrichts. Die Lehrveranstaltung vermittelt Grundwissen über die Weltreligionen und gibt einen Einblick in Grundkonzeptionen interreligiösen Lernens. Gemeinsam soll darüber nachgedacht werden, welche Formen des RU und welche Unterrichtsmethoden geeignet sind, interreligiöse Kompetenz in der Schule zu fördern.

Monday: 18:00 - 19:30, weekly (from 04/04/22), Location: (SemR A)
Jörg Hellmich
Religiöse Bildung und religiöses Lernen in der Kultur der Digitalität Gemeinsam mit Prof. Dr. Martina Kumlehn (Rockstock) und Prof. Dr. Henrik Simojoki (Berlin) Course details

Gegenstand: Seit einigen Jahren ist die Digitalisierung der Gesellschaft in vollem Gange. Sie trägt sowohl passive wie aktive Züge. Der Gesellschaft widerfährt etwas, indem sie sich aktiv verändert. Das Seminar beleuchtet diese vierte Medienepoche der Menschheit (nach der Epoche der Mündlichkeit, der Schriftlichkeit und des Buchdrucks) und zeichnet deren Herausforderungen nach. Die „Abenteuer der Oralisierung, Alphabetisierung und Literarisierung“ waren „allesamt nicht minder überfordernd“ (Baecker) und veränderten die Gesellschaft tiefgreifend in ihrer Struktur und Kultur. Der Blick zurück hilft dazu, die Gegenwart besser zu verstehen und von dort her nach den Konsequenzen für religiöses Lernen zu fragen und danach zu suchen, wie gelingende religiöse Bildung in der "Kultur der Digitalität" (Stalder) konzipiert werden kann. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den damit zu beleuchtenden Grundsatzfragen.
Termin: Das Oberseminar findet am 17./18.6.22 in Berlin statt. Vorbereitet wird es in der Sitzung am 3.5.22 um 13.45 Uhr - Raum wird noch bekannt gegeben!

The course times are not decided yet. Prof. Dr. Michael Domsgen
Religiöse Bildung und religiöses Lernen in der Kultur der Digitalität Gemeinsam mit Prof. Dr. Martina Kumlehn (Rockstock) und Prof. Dr. Henrik Simojoki (Berlin) Course details

Gegenstand: Seit einigen Jahren ist die Digitalisierung der Gesellschaft in vollem Gange. Sie trägt sowohl passive wie aktive Züge. Der Gesellschaft widerfährt etwas, indem sie sich aktiv verändert. Das Seminar beleuchtet diese vierte Medienepoche der Menschheit (nach der Epoche der Mündlichkeit, der Schriftlichkeit und des Buchdrucks) und zeichnet deren Herausforderungen nach. Die „Abenteuer der Oralisierung, Alphabetisierung und Literarisierung“ waren „allesamt nicht minder überfordernd“ (Baecker) und veränderten die Gesellschaft tiefgreifend in ihrer Struktur und Kultur. Der Blick zurück hilft dazu, die Gegenwart besser zu verstehen und von dort her nach den Konsequenzen für religiöses Lernen zu fragen und danach zu suchen, wie gelingende religiöse Bildung in der "Kultur der Digitalität" (Stalder) konzipiert werden kann. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den damit zu beleuchtenden Grundsatzfragen.
Termin: Das Oberseminar findet am 17./18.6.22 in Berlin statt. Vorbereitet wird es in der Sitzung am 3.5.22 um 13.45 Uhr - Raum wird noch bekannt gegeben!

The course times are not decided yet. Prof. Dr. Michael Domsgen
Repetitorium: Systematische Theologie Course details

Das Repetitorium wendet sich an Studierende, die sich auf die Abschlussprüfung vorbereiten und den Stoff des systematisch-theologischen Studiums aufbereiten wollen. Es werden wesentliche Themenfelder der Theologischen Prinzipienlehre, Dogmatik und Ethik zur Sprache kommen. Der Stoff wird anhand von Lehrbüchern (Leonhardt, Körtner, Handbuch der Evangelischen Ethik u.a. Literatur) sowie mit Hilfe eines von Traugott Koch erstellten Readers erarbeitet.

Literatur: U. Körtner, Dogmatik, 2018; T. Koch, Reader (wird elektronisch bereitgestellt); W. Huber, T. Meireis, H. –R. Reuter (Hgg.), Handbuch der Evangelischen Ethik, 2015; R. Leonhardt, Grundinformation Dogmatik, 4. A., 2009.

Wednesday: 16:00 - 18:00, weekly (from 06/04/22), Location: (SemR E)
Prof. Dr. Dirk Evers
Repetitorium: Systematische Theologie Course details

Das Repetitorium wendet sich an Studierende, die sich auf die Abschlussprüfung vorbereiten und den Stoff des systematisch-theologischen Studiums aufbereiten wollen. Es werden wesentliche Themenfelder der Theologischen Prinzipienlehre, Dogmatik und Ethik zur Sprache kommen. Der Stoff wird anhand von Lehrbüchern (Leonhardt, Körtner, Handbuch der Evangelischen Ethik u.a. Literatur) sowie mit Hilfe eines von Traugott Koch erstellten Readers erarbeitet.

Literatur: U. Körtner, Dogmatik, 2018; T. Koch, Reader (wird elektronisch bereitgestellt); W. Huber, T. Meireis, H. –R. Reuter (Hgg.), Handbuch der Evangelischen Ethik, 2015; R. Leonhardt, Grundinformation Dogmatik, 4. A., 2009.

Wednesday: 16:00 - 18:00, weekly (from 06/04/22), Location: (SemR E)
Prof. Dr. Dirk Evers
Rituale auf dem Prüfstand Course details

Veränderungen, Brüche und Auf-Brüche in der Gesellschaft spiegeln sich in der Praxis von Kasualien. Dass die Praxis der Kasualien ein „Testfall für die Sprach- und „Religionsfähigkeit“ der Kirche ist (Wagner-Rau), zeigt sich paradigmatisch am Entstehen sogen. „Neuer Kasualien“ und an einer dynamischen Ritualpraxis, derzeit verdichtet im Kontext der Pandemie: Was, wenn präsentische und gemeinschaftliche Vollzüge nur eingeschränkt möglich sind? Wenn die Form des Segens, Handauflegens und alle Arten der Co-Präsenz neu verhandelt werden müssen? Wie wichtig ist eine Kasualie als Passageritus, wenn beispielsweise die Konfirmation mehrfach verschoben werden musste?

Ausgehend von aktuellen Beobachtungen kommen wir in diesem Seminar auf grundlegende kasual- und ritualtheoretische Fragen zu sprechen, die sich vor dem Hintergrund von Hygienebestimmungen und Digitalisierung im Zuge der Pandemie verstärkt stellen: Welche Rolle spielt eine körperliche (Co-)Präsenz der Mitfeiernden? Welche theologische Sprache eignet sich, angemessen mit den Nöten der Menschen in Krisenzeiten umzugehen? Was kennzeichnet digitale Partizipationsformen?

Die Veranstaltung eignet sich als Einstieg in die Kasualpraxis und -theorie wie auch als Vertiefung. Die Bereitschaft zur regelmäßigen Vorbereitung und aktiven Beteiligung sowie Mitgestaltung einer Sitzung durch Übernahme eines Referates und Kurzprotokoll wird erwartet. Das Seminar findet vorauss. als wöchentliches Präsenz-Seminar, ggf. mit einzelnen Online-Sitzungen, statt.

Literatur zur Einführung:
Benjamin Held, Thomas Kirchhoff, Frederike van Oorschot, Philipp Stoellger und Ines-Jacqueline Werkner (Hrsg.), Corona als Riss, Perspektiven für Kirche, Politik und Ökonomie, Heidelberg 2020.
Thomas Klie (Hg.), On Demand. Kasualkultur der Gegenwart, Leipzig 2017.
Ulrike Wagner-Rau, Segensraum. Kasualpraxis in der modernen Gesellschaft (Praktische Theologie heute Band 50), Stuttgart/Berlin/Köln, 20082.

Thursday: 14:15 - 15:45, weekly (from 14/04/22) n.a
Nicole Breithaupt
Schöpfung Course details

Das Thema Schöpfung ist eines der zentralen Themen in Lehr- und Bildungsplänen aller Schulstufen. Zahlreiche Fragen werden dabei angesprochen: Wo steht der Mensch in der Schöpfung? Was ist der Mensch? Wie ist der Mensch? Aber auch: Warum reden wir überhaupt von Schöpfung? Dabei gehen die theologischen Konzeptionen von Schöpfung im Alten Testament weit über die bekannten Erzählungen in Gen 1-3 hinaus. In dieser Vorlesung werden viele verschiedene Aspekte der Rede von Schöpfung behandelt. Zu den Sitzungen ist immer eine Bibel mitzubringen, am besten in Buchform, am schlechtesten auf dem Handy.

Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/04/22), Location: (Theol.Fak. Hörsaal II)
Prof. Dr. Frank Alexander Ueberschaer
Schuld und Vergebung Course details

Die Rechtfertigungslehre gehört zu den zentralen Themen reformatorischer Theologie. Doch wie gehen die Schriften des Alten Testaments, die theologiegeschichtlich gesehen nichts davon wissen, mit der Frage nach Schuld und Vergebung um? Im Seminar werden zentrale Texte studiert, die auch im Unterricht Relevanz haben können.

Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 12/04/22), Location: (Theol.Fak. Hörsaal II)
Prof. Dr. Frank Alexander Ueberschaer
Schulpraktische Übungen (SPÜ) Course details

In Kleingruppen werden Hospitationen und eigene Unterrichtsversuche in Schulen in Halle durchgeführt. Im Anschluss daran werden diese kriteriengeleitet reflektiert und ausgewertet.
Die Lehrveranstaltung findet verbindlich in der Kombination mit dem Methodenseminar (Begleitseminar zur SPÜ) statt. Die Hospitations-und Unterrichtstermine werden spätestens in der ersten Seminarsitzung des Begleitseminars gemeinsam festgelegt.

The course times are not decided yet. Jörg Hellmich
Schwellenzeiten – Segensräume Course details

Noch immer nehmen Menschen an Wendepunkten ihrer Lebensgeschichte die sogenannten Kasualien (früher sprach man pfarrerorientiert von Amtshandlungen) in Anspruch, auch wenn sie sonst der Kirche eher fremd sind. Diese Signifikanz führt in religionskulturelle Debatten um „Religion im Modus der Spiritualität“ (W. Gräb). Aus kulturwissenschaftlicher Perspektive kommen Kategorien der Theatralität und der Transgression in den Blick, die anthropologische Fragen im Horizont einer Theologie des Lebens herausfordern.
Die Vorlesung wird Grundlagen und Debatten moderner und postmoderner Kasualtheorien darstellen und diskutieren.

Tuesday: 18:00 - 20:00, weekly (from 05/04/22), Location: (Haus 30, HS II)
Prof. Dr. Anne Steinmeier
Schwellenzeiten – Segensräume Course details

Noch immer nehmen Menschen an Wendepunkten ihrer Lebensgeschichte die sogenannten Kasualien (früher sprach man pfarrerorientiert von Amtshandlungen) in Anspruch, auch wenn sie sonst der Kirche eher fremd sind. Diese Signifikanz führt in religionskulturelle Debatten um „Religion im Modus der Spiritualität“ (W. Gräb). Aus kulturwissenschaftlicher Perspektive kommen Kategorien der Theatralität und der Transgression in den Blick, die anthropologische Fragen im Horizont einer Theologie des Lebens herausfordern.
Die Vorlesung wird Grundlagen und Debatten moderner und postmoderner Kasualtheorien darstellen und diskutieren.

Tuesday: 18:00 - 20:00, weekly (from 05/04/22), Location: (Haus 30, HS II)
Prof. Dr. Anne Steinmeier
Seminar mit Exkursionen. Ende und Anfang. Sterben und Bestatten in Religion(en) und Gesellschaft. Course details

Sterben und Bestatten sind mit den stärksten symbolischen Markierungen ausgestattet: Gerade an diesen Schwellen werden Gottesbilder, Menschenbilder, Weltbilder und Jenseitsvorstellungen christlicher Konfessionen, verschiedener Religionen sowie auch (mehr oder weniger) nicht-religiös geprägter Kulturen erkennbar. Rituelle Handlungen, Zeremonien und Liturgien machen den Umgang mit Ende und Anfang erfahrbar.
In diesem Seminar soll das Bestatten als Ritualhandeln unterschiedlicher religiöser und nicht religiöser Traditionen aus religionswissenschaftlicher und praktisch-theologischer Perspektive in den Blick genommen werden (und dabei auch das empirische Beobachten und Erleben reflektiert werden).
Die mögliche Bandbreite reicht von muslimischen Riten über das traditionelle Requiem und Prozessionen bis zu freischaffenden Riten-Designern, vom Campo Santo über Waldfriedhöfe und Friedenshaine bis zum All-Inclusive-Anbieter. Exkursionen führen zu Gesprächspartnern in der Region, die als Geistliche, als Bestatterin, Friedhofsverwalter oder auch als freie Rednerin Sterben, Tod und Abschied begleiten.

Die Exkursionen und der Seminarteil finden vor allem in der Pfingstwoche statt. Die konstituierende Sitzung findet am 22.04.2022 von 14 bis 15 Uhr statt. Es wird noch 1-2 Vorbereitungssitzungen geben (auch freitags) und eine Abschlusssitzung am 8. Juli.
Die Bereitschaft zu einem einführenden Referat bzw. zur Vorlage eines Exkursionsprotokolls wird erwartet.
Bitte achten Sie auf den Anmeldeschluss am 11.04.2022 um 18:00 Uhr (über Stud. IP).

Dates on Friday. 22.04.22 14:00 - 15:00, Tuesday. 07.06.22 - Saturday. 11.06.22 10:00 - 17:00, Friday. 08.07.22 14:00 - 16:00 Prof. Dr. Erik Dremel,
Prof. Dr. Daniel Cyranka
Seminar mit Exkursionen. Ende und Anfang. Sterben und Bestatten in Religion(en) und Gesellschaft. Course details

Sterben und Bestatten sind mit den stärksten symbolischen Markierungen ausgestattet: Gerade an diesen Schwellen werden Gottesbilder, Menschenbilder, Weltbilder und Jenseitsvorstellungen christlicher Konfessionen, verschiedener Religionen sowie auch (mehr oder weniger) nicht-religiös geprägter Kulturen erkennbar. Rituelle Handlungen, Zeremonien und Liturgien machen den Umgang mit Ende und Anfang erfahrbar.
In diesem Seminar soll das Bestatten als Ritualhandeln unterschiedlicher religiöser und nicht religiöser Traditionen aus religionswissenschaftlicher und praktisch-theologischer Perspektive in den Blick genommen werden (und dabei auch das empirische Beobachten und Erleben reflektiert werden).
Die mögliche Bandbreite reicht von muslimischen Riten über das traditionelle Requiem und Prozessionen bis zu freischaffenden Riten-Designern, vom Campo Santo über Waldfriedhöfe und Friedenshaine bis zum All-Inclusive-Anbieter. Exkursionen führen zu Gesprächspartnern in der Region, die als Geistliche, als Bestatterin, Friedhofsverwalter oder auch als freie Rednerin Sterben, Tod und Abschied begleiten.

Die Exkursionen und der Seminarteil finden vor allem in der Pfingstwoche statt. Die konstituierende Sitzung findet am 22.04.2022 von 14 bis 15 Uhr statt. Es wird noch 1-2 Vorbereitungssitzungen geben (auch freitags) und eine Abschlusssitzung am 8. Juli.
Die Bereitschaft zu einem einführenden Referat bzw. zur Vorlage eines Exkursionsprotokolls wird erwartet.
Bitte achten Sie auf den Anmeldeschluss am 11.04.2022 um 18:00 Uhr (über Stud. IP).

Dates on Friday. 22.04.22 14:00 - 15:00, Tuesday. 07.06.22 - Saturday. 11.06.22 10:00 - 17:00, Friday. 08.07.22 14:00 - 16:00 Prof. Dr. Erik Dremel,
Prof. Dr. Daniel Cyranka
Seminar mit Exkursionen. Ende und Anfang. Sterben und Bestatten in Religion(en) und Gesellschaft. Course details

Sterben und Bestatten sind mit den stärksten symbolischen Markierungen ausgestattet: Gerade an diesen Schwellen werden Gottesbilder, Menschenbilder, Weltbilder und Jenseitsvorstellungen christlicher Konfessionen, verschiedener Religionen sowie auch (mehr oder weniger) nicht-religiös geprägter Kulturen erkennbar. Rituelle Handlungen, Zeremonien und Liturgien machen den Umgang mit Ende und Anfang erfahrbar.
In diesem Seminar soll das Bestatten als Ritualhandeln unterschiedlicher religiöser und nicht religiöser Traditionen aus religionswissenschaftlicher und praktisch-theologischer Perspektive in den Blick genommen werden (und dabei auch das empirische Beobachten und Erleben reflektiert werden).
Die mögliche Bandbreite reicht von muslimischen Riten über das traditionelle Requiem und Prozessionen bis zu freischaffenden Riten-Designern, vom Campo Santo über Waldfriedhöfe und Friedenshaine bis zum All-Inclusive-Anbieter. Exkursionen führen zu Gesprächspartnern in der Region, die als Geistliche, als Bestatterin, Friedhofsverwalter oder auch als freie Rednerin Sterben, Tod und Abschied begleiten.

Die Exkursionen und der Seminarteil finden vor allem in der Pfingstwoche statt. Die konstituierende Sitzung findet am 22.04.2022 von 14 bis 15 Uhr statt. Es wird noch 1-2 Vorbereitungssitzungen geben (auch freitags) und eine Abschlusssitzung am 8. Juli.
Die Bereitschaft zu einem einführenden Referat bzw. zur Vorlage eines Exkursionsprotokolls wird erwartet.
Bitte achten Sie auf den Anmeldeschluss am 11.04.2022 um 18:00 Uhr (über Stud. IP).

Dates on Friday. 22.04.22 14:00 - 15:00, Tuesday. 07.06.22 - Saturday. 11.06.22 10:00 - 17:00, Friday. 08.07.22 14:00 - 16:00 Prof. Dr. Erik Dremel,
Prof. Dr. Daniel Cyranka
Seminar: Heilige Schriften Course details

Grundtexte der Religionen – Heilige Schriften
In dem Seminar werden Grundtexte diverser Religionen in deutscher Übersetzung vorgestellt, in Auszügen gelesen und diskutiert bzw. kommentiert. Das Seminar kann als Ergänzung zur Vorlesung Religionen II (Vielfalt der Religionen) oder auch eigenständig besucht werden.

Wednesday: 12:00 - 14:00, weekly (from 06/04/22), coronabedingter Beginn 13:00-14:30 Uhr, Location: (SemR B)
Dr. des. Martin Emmrich
Seminar: Heilige Schriften Course details

Grundtexte der Religionen – Heilige Schriften
In dem Seminar werden Grundtexte diverser Religionen in deutscher Übersetzung vorgestellt, in Auszügen gelesen und diskutiert bzw. kommentiert. Das Seminar kann als Ergänzung zur Vorlesung Religionen II (Vielfalt der Religionen) oder auch eigenständig besucht werden.

Wednesday: 12:00 - 14:00, weekly (from 06/04/22), coronabedingter Beginn 13:00-14:30 Uhr, Location: (SemR B)
Dr. des. Martin Emmrich
Talmud-Aramäisch Course details

Der Aramäisch-Kurs aus dem WiSe 2018 wird fortgesetzt. Die Erkenntnisse aus diesem Kurs werden nun angewendet, um aramäische Texte der Talmudim, bes. des Talmud Bavli, zu erschließen und die rabbinischen Auslegungen der Vorschriften aus Bibel und Mischna verstehen und interpretieren zu können.

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 11/04/22), Location: (Großer Berlin 14 gr. SR)
Jens Kotjatko-Reeb
Talmud-Aramäisch Course details

Der Aramäisch-Kurs aus dem WiSe 2018 wird fortgesetzt. Die Erkenntnisse aus diesem Kurs werden nun angewendet, um aramäische Texte der Talmudim, bes. des Talmud Bavli, zu erschließen und die rabbinischen Auslegungen der Vorschriften aus Bibel und Mischna verstehen und interpretieren zu können.

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 11/04/22), Location: (Großer Berlin 14 gr. SR)
Jens Kotjatko-Reeb
Taufe in der Alten Kirche Course details

"Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker. Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Mt 28)

Die Taufe ist das zentrale Sakrament im Christenleben. Sie steht von Beginn an für den endgültigen Eintritt in die christliche Gemeinschaft und war für die erwachsenen Taufbewerber der frühen Christenheit ein entscheidender Schritt nach langer Vorbereitung. Was ist die Taufe? Wie wird sie vollzogen? Was bewirkt sie? Wann wird sie gespendet? Wer darf sie spenden?
Anhand der zentralen Texte zur Taufe möchten wir im Seminar die Entwicklung dieses Sakraments nachzeichnen.


Das Proseminar führt in die kirchengeschichtlichen Methoden ein.

Monday: 16:00 - 18:00, weekly (from 11/04/22), Location: (SemR A)
Dates on Friday. 29.04.22 16:00 - 19:30, Saturday. 30.04.22 10:00 - 18:00, Monday. 20.06.22 16:00 - 18:00, Room: (SemR A)
Elisa Victoria Blum, verh. von Mallinckrodt
Theologie der Aufklärung Course details

Die theologische Literatur der Aufklärung ist klar identifizierbaren gemeinsamen Anliegen verpflichtet: Zum einen wird unter dem Stichwort „Autonomie“ die Mündigkeit des Menschen gegenüber allen Bevormundungen – seien es dogmatische, kirchliche oder staatliche – herausgestellt. Zum anderen unterzieht man auf dem Wege der Kritik die überkommenen Lehrteile und Traditionen einer genauen Prüfung. Schließlich geht es darum, religiöse Überzeugungen und biblische Symbole vor dem Hintergrund des Wahrheits- und Wissenschaftsverständnisses der Neuzeit neu zur Sprache zu bringen.
In unserem Proseminar wollen wir zentrale Texte der deutschen Aufklärungstheologie erarbeiten. Im Mittelpunkt der Lektüre werden Autoren wie Christian Wolff, Johann Joachim Spalding, Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem und Johann Gottfried Herder stehen. Auch Referenztexte aus dem Kontext der europäischen Debatte werden gelesen. Ein genauer Seminarplan wird in der konstituierenden Sitzung besprochen.

Literatur: Karl Aner: Die Theologie der Lessingzeit, Halle 1929
Albrecht Beutel: Aufklärung in Deutschland, Göttingen 2006

Thursday: 16:00 - 18:00, weekly (from 07/04/22), Location: (SemR B)
Dr. Marianne Schröter
Theologie der Aufklärung Course details

Die theologische Literatur der Aufklärung ist klar identifizierbaren gemeinsamen Anliegen verpflichtet: Zum einen wird unter dem Stichwort „Autonomie“ die Mündigkeit des Menschen gegenüber allen Bevormundungen – seien es dogmatische, kirchliche oder staatliche – herausgestellt. Zum anderen unterzieht man auf dem Wege der Kritik die überkommenen Lehrteile und Traditionen einer genauen Prüfung. Schließlich geht es darum, religiöse Überzeugungen und biblische Symbole vor dem Hintergrund des Wahrheits- und Wissenschaftsverständnisses der Neuzeit neu zur Sprache zu bringen.
In unserem Proseminar wollen wir zentrale Texte der deutschen Aufklärungstheologie erarbeiten. Im Mittelpunkt der Lektüre werden Autoren wie Christian Wolff, Johann Joachim Spalding, Johann Friedrich Wilhelm Jerusalem und Johann Gottfried Herder stehen. Auch Referenztexte aus dem Kontext der europäischen Debatte werden gelesen. Ein genauer Seminarplan wird in der konstituierenden Sitzung besprochen.

Literatur: Karl Aner: Die Theologie der Lessingzeit, Halle 1929
Albrecht Beutel: Aufklärung in Deutschland, Göttingen 2006

Thursday: 16:00 - 18:00, weekly (from 07/04/22), Location: (SemR B)
Dr. Marianne Schröter
Theologie und Naturwissenschaften: historische und systematische Perspektiven Course details

Religion und Naturwissenschaften scheinen sich für manche in einem Dauerkonflikt zu befinden, bei dem die Religion nur auf dem Rückzug sein kann und also die Wissenschaft auf Kosten der Religion floriert. Für andere stehen sie im Grunde beziehungslos nebeneinander. Für die Geschichte der Neuzeit wird man allerdings sagen können, dass sich Religion und Naturwissenschaft im Grunde nie verhältnislos gegenüberstanden, sondern vielfältige, spannungsvolle Beziehungen zwischen Anregung und Kritik bestanden. In dieser Vorlesung wollen wir uns zunächst in einem geschichtlichen Teil die Entwicklung naturwissenschaftlicher Theorien und Weltbilder vor allem in der Neuzeit vor Augen führen, um dann in einem systematischen Teil auf aktuelle Debatten zwischen Theologie und Naturwissenschaften einzugehen und damit Fragen der Kosmologie, Physik, Biologie (Evolution und Schöpfung), Neurowissenschaften und grundlegende erkenntnistheoretische und ökologische Fragen in den Blick zu nehmen.

Literatur: H. Schwarz, 400 Jahre Streit um die Wahrheit – Theologie und Naturwissenschaft, 2012; Ch. Southgate (Hg.), God, Humanity and the Cosmos. Third edition. A Textbook in Science and Religion, 2011; P. Harrison, The Territories of Science and Religion, 2015; A.N. Whitehead, Wissenschaft und moderne Welt, 1988 (Kap. 12: Religion und Wissenschaft); M. Mühling, Der Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaften, ThLZ 138/12 (2013), 1419–1432; D. Evers, Raum – Materie – Zeit. Schöpfungstheologie im Dialog mit naturwissenschaftlicher Kosmologie, 2000.

Wednesday: 12:00 - 14:00, weekly (from 06/04/22), Location: (Hörsaal II)
Prof. Dr. Dirk Evers
Theologie und Naturwissenschaften: historische und systematische Perspektiven Course details

Religion und Naturwissenschaften scheinen sich für manche in einem Dauerkonflikt zu befinden, bei dem die Religion nur auf dem Rückzug sein kann und also die Wissenschaft auf Kosten der Religion floriert. Für andere stehen sie im Grunde beziehungslos nebeneinander. Für die Geschichte der Neuzeit wird man allerdings sagen können, dass sich Religion und Naturwissenschaft im Grunde nie verhältnislos gegenüberstanden, sondern vielfältige, spannungsvolle Beziehungen zwischen Anregung und Kritik bestanden. In dieser Vorlesung wollen wir uns zunächst in einem geschichtlichen Teil die Entwicklung naturwissenschaftlicher Theorien und Weltbilder vor allem in der Neuzeit vor Augen führen, um dann in einem systematischen Teil auf aktuelle Debatten zwischen Theologie und Naturwissenschaften einzugehen und damit Fragen der Kosmologie, Physik, Biologie (Evolution und Schöpfung), Neurowissenschaften und grundlegende erkenntnistheoretische und ökologische Fragen in den Blick zu nehmen.

Literatur: H. Schwarz, 400 Jahre Streit um die Wahrheit – Theologie und Naturwissenschaft, 2012; Ch. Southgate (Hg.), God, Humanity and the Cosmos. Third edition. A Textbook in Science and Religion, 2011; P. Harrison, The Territories of Science and Religion, 2015; A.N. Whitehead, Wissenschaft und moderne Welt, 1988 (Kap. 12: Religion und Wissenschaft); M. Mühling, Der Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaften, ThLZ 138/12 (2013), 1419–1432; D. Evers, Raum – Materie – Zeit. Schöpfungstheologie im Dialog mit naturwissenschaftlicher Kosmologie, 2000.

Wednesday: 12:00 - 14:00, weekly (from 06/04/22), Location: (Hörsaal II)
Prof. Dr. Dirk Evers
Theologische Wirtschaftsethik (4.0) Course details

Zum menschlichen Leben gehört es wesentlich hinzu, vieles von dem, was man braucht oder gerne hätte, gar nicht oder nicht in hinreichendem Ausmaß zu haben. Das entsprechende Stichwort lautet: Knappheit. Ihre Bearbeitung ist Menschen nur durch wechselseitigen Austausch von Gütern möglich. Das entsprechende Handlungsgebiet ist das der Wirtschaft. Wirtschaftliches Handeln geht folglich aus Asymmetrien hervor, verstärkt diese vielfach aber auch wiederum. Ob und wenn ja, wie sich solches Handeln an ethischen Maßstäben orientieren lässt, ist eine klassische Frage der Wirtschaftsethik. Schon der Umgang mit den Bedarfsdeckungspoblemen in den modernen Massengesellschaften hat die Bearbeitung dieser Frage massiv verkompliziert. Im Zuge der Digitalisierung stellen sich viele Fragen und Probleme nochmals neu. Unter dem Titel „Wirtschaftsethik 4.0“ haben die Theologen Joachim Wiemeyer und Traugott Jähnichen kürzlich ein Buch vorgelegt, in dem sie die neuen wirtschaftsethischen Herausforderungen des digitalen Wandels aus katholischer und evangelischer Perspektive beschreiben und reflektieren. Im Proseminar wollen wir dieses Buch in Auszügen lesen und diskutieren. Neben der (exemplarischen) Einführung in die Problematik theologischer (Wirtschafts-)Ethik soll das Proseminar zugleich methodische Kompetenzen zur systematischen Rekonstruktion von Texten und ihrer kritischen Beurteilung anbahnen.

Monday: 10:15 - 11:45, weekly (from 04/04/22), Location: (SemR E)
Dr. Constantin Plaul
Theologische Wirtschaftsethik (4.0) Course details

Zum menschlichen Leben gehört es wesentlich hinzu, vieles von dem, was man braucht oder gerne hätte, gar nicht oder nicht in hinreichendem Ausmaß zu haben. Das entsprechende Stichwort lautet: Knappheit. Ihre Bearbeitung ist Menschen nur durch wechselseitigen Austausch von Gütern möglich. Das entsprechende Handlungsgebiet ist das der Wirtschaft. Wirtschaftliches Handeln geht folglich aus Asymmetrien hervor, verstärkt diese vielfach aber auch wiederum. Ob und wenn ja, wie sich solches Handeln an ethischen Maßstäben orientieren lässt, ist eine klassische Frage der Wirtschaftsethik. Schon der Umgang mit den Bedarfsdeckungspoblemen in den modernen Massengesellschaften hat die Bearbeitung dieser Frage massiv verkompliziert. Im Zuge der Digitalisierung stellen sich viele Fragen und Probleme nochmals neu. Unter dem Titel „Wirtschaftsethik 4.0“ haben die Theologen Joachim Wiemeyer und Traugott Jähnichen kürzlich ein Buch vorgelegt, in dem sie die neuen wirtschaftsethischen Herausforderungen des digitalen Wandels aus katholischer und evangelischer Perspektive beschreiben und reflektieren. Im Proseminar wollen wir dieses Buch in Auszügen lesen und diskutieren. Neben der (exemplarischen) Einführung in die Problematik theologischer (Wirtschafts-)Ethik soll das Proseminar zugleich methodische Kompetenzen zur systematischen Rekonstruktion von Texten und ihrer kritischen Beurteilung anbahnen.

Monday: 10:15 - 11:45, weekly (from 04/04/22), Location: (SemR E)
Dr. Constantin Plaul
Troeltsch 3.0. Die Bedeutung des Protestantismus für die Entstehung der modernen Welt Course details

Ernst Troeltsch hat 1906 in einem – später stark erweiterten – Vortrag vorm IX. deutschen Historikertag eine epochale These formuliert – die eigentlich eine Frage ist. Die Frage lautet, ob der Protestantismus eindeutig messbare, kausal bestimmbare Wirkungen im Entstehungsprozess der Moderne gehabt habe. Die Antwort konstruiert eine differenzierte Geschichte von Brüchen, Korrekturen und Neuformungen und sie entwirft dabei eine Lagebeschreibung der evangelischen Theologie in modernen Zeiten. Eine gewinnbringende Anwendungsmöglichkeit von Troeltschs Denkweise ist u.a., dass sie jeder Geschichtspolitik, die Reformation und Protestantismus pompös vereinnahmt oder pausbackig ablehnt, die Luft ablassen kann.
Wir lesen den über 100-jährigen Text in der Absicht, uns seine Einsichten systematisch anzueignen (Troeltsch 3.0). Dies soll jedoch kontextsensibel geschehen, weshalb das Seminar Troeltschs Wiederentdeckung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einbezieht (Troeltsch 2.0). Erst diese theologiegeschichtliche Konstellation lässt uns verstehen, warum wir heute auf Troeltschs Analysen zurückgreifen können.
Gut die Hälfte der Seminarzeit gilt der disziplinierten Lektüre von Troeltschs Essay, im Übrigen wird das als 2.0 und 3.0 zu Befassende ergebnisoffen diskutiert.

Friday: 14:00 - 16:00, weekly (from 22/04/22), Location: (SemR A oder B)
PD Dr. Christian Senkel
Troeltsch 3.0. Die Bedeutung des Protestantismus für die Entstehung der modernen Welt Course details

Ernst Troeltsch hat 1906 in einem – später stark erweiterten – Vortrag vorm IX. deutschen Historikertag eine epochale These formuliert – die eigentlich eine Frage ist. Die Frage lautet, ob der Protestantismus eindeutig messbare, kausal bestimmbare Wirkungen im Entstehungsprozess der Moderne gehabt habe. Die Antwort konstruiert eine differenzierte Geschichte von Brüchen, Korrekturen und Neuformungen und sie entwirft dabei eine Lagebeschreibung der evangelischen Theologie in modernen Zeiten. Eine gewinnbringende Anwendungsmöglichkeit von Troeltschs Denkweise ist u.a., dass sie jeder Geschichtspolitik, die Reformation und Protestantismus pompös vereinnahmt oder pausbackig ablehnt, die Luft ablassen kann.
Wir lesen den über 100-jährigen Text in der Absicht, uns seine Einsichten systematisch anzueignen (Troeltsch 3.0). Dies soll jedoch kontextsensibel geschehen, weshalb das Seminar Troeltschs Wiederentdeckung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einbezieht (Troeltsch 2.0). Erst diese theologiegeschichtliche Konstellation lässt uns verstehen, warum wir heute auf Troeltschs Analysen zurückgreifen können.
Gut die Hälfte der Seminarzeit gilt der disziplinierten Lektüre von Troeltschs Essay, im Übrigen wird das als 2.0 und 3.0 zu Befassende ergebnisoffen diskutiert.

Friday: 14:00 - 16:00, weekly (from 22/04/22), Location: (SemR A oder B)
PD Dr. Christian Senkel
Ü: Jesaja und sein Umfeld – hebräische Lektüre Course details

Die Lektüre ist als Begleitung zur Jesaja-Vorlesung konzipiert, kann aber auch unabhängig davon belegt werden. Neben dem masoretischen Text von Jes 1–12 werden auch Texte aus anderen Teilen der Hebräischen Bibel sowie Qumranhandschriften einbezogen.

Tuesday: 12:15 - 13:45, weekly (from 05/04/22), Location: (Haus 30, Seminarraum E)
PD Dr. Benjamin Ziemer
Übersetzungsübung: Griechisch (Examensvorbereitung) Course details

Die Übersetzungsübung dient vor allem der Examensvorbereitung. Im Vordergrund unserer Analysen stehen die sprachlichen Phänomena der synoptischen Evangelien, sodass Studierenden die Möglichkeit gegeben wird, die Grundzüge der griechischen Morphologie und Syntax zu wiederholen und zu vertiefen.

Tuesday: 16:00 - 18:00, weekly (from 05/04/22), Location: (Haus 25, SemR E)
André Luiz Visinoni
Übung: Sekten in der Diskussion. Religionswissenschaftliche und theologische Perspektiven II Course details

Ausgehend von der Denotation und einigen Konnotationen des wissenschaftlich nicht unstrittigen Begriffs, werden wir uns in der Fortsetzung der Übung Sekten I der konfliktträchtigen Kontroverse um religiöse Sondergemeinschaften annähern. Dabei werden ausgewählte, weitere Einzelgruppierungen genauer behandelt, um anhand dieser die Debattenlagen auf religionswissenschaftlicher und theologischer, aber auch - diese tangierend - auf politischer und philosophischer Ebene zu untersuchen.

Wednesday: 10:00 - 12:00, weekly (from 06/04/22), coronabedingter Beginn: 10:30-12:00 Uhr, Location: (SemR B)
Dr. des. Martin Emmrich
Übung: Sekten in der Diskussion. Religionswissenschaftliche und theologische Perspektiven II Course details

Ausgehend von der Denotation und einigen Konnotationen des wissenschaftlich nicht unstrittigen Begriffs, werden wir uns in der Fortsetzung der Übung Sekten I der konfliktträchtigen Kontroverse um religiöse Sondergemeinschaften annähern. Dabei werden ausgewählte, weitere Einzelgruppierungen genauer behandelt, um anhand dieser die Debattenlagen auf religionswissenschaftlicher und theologischer, aber auch - diese tangierend - auf politischer und philosophischer Ebene zu untersuchen.

Wednesday: 10:00 - 12:00, weekly (from 06/04/22), coronabedingter Beginn: 10:30-12:00 Uhr, Location: (SemR B)
Dr. des. Martin Emmrich
Ulrich Barth, Symbole des Christentums Course details

In der Sozietät, die gemeinsam mit den Leipziger Systematikern Roderich Barth und Rochus Leonhardt durchgeführt wird, soll die neue Dogmatik von Ulrich Barth gelesen werden. Unter dem Titel „Symbole des Christentums“ hat der emeritierte langjährige Hallenser Systematiker Ulrich Barth seinen Entwurf einer Dogmatik vorgelegt, der durchaus neue und eigene Perspektiven eröffnet. Dieser Entwurf wird in der Sozietät abschnittweise besprochen.
In der ersten Sitzung sollen die Prolegomena besprochen werden, dafür sind die Seiten 3-76 vorzubereiten. Der weitere Lektüreplan wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Lit.: Ulrich Barth, Symbole des Christentums, hg. von Friedemann Steck, Tübingen 2021

Thursday: 16:00 - 18:00, fortnightly (from 14/04/22), Location: (Leipzig), (SemR E, Halle)
Dates on Thursday. 14.07.22 18:00 - 20:00, Room: (SemR E, Halle - Abschlussdiskussion)
Prof. Dr. Jörg Dierken
Ulrich Barth, Symbole des Christentums Course details

In der Sozietät, die gemeinsam mit den Leipziger Systematikern Roderich Barth und Rochus Leonhardt durchgeführt wird, soll die neue Dogmatik von Ulrich Barth gelesen werden. Unter dem Titel „Symbole des Christentums“ hat der emeritierte langjährige Hallenser Systematiker Ulrich Barth seinen Entwurf einer Dogmatik vorgelegt, der durchaus neue und eigene Perspektiven eröffnet. Dieser Entwurf wird in der Sozietät abschnittweise besprochen.
In der ersten Sitzung sollen die Prolegomena besprochen werden, dafür sind die Seiten 3-76 vorzubereiten. Der weitere Lektüreplan wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

Lit.: Ulrich Barth, Symbole des Christentums, hg. von Friedemann Steck, Tübingen 2021

Thursday: 16:00 - 18:00, fortnightly (from 14/04/22), Location: (Leipzig), (SemR E, Halle)
Dates on Thursday. 14.07.22 18:00 - 20:00, Room: (SemR E, Halle - Abschlussdiskussion)
Prof. Dr. Jörg Dierken
VL: Altes Testament im Überblick Course details

Die Vorlesung gibt eine allgemeine Einführung in die Geschichte und Religionsgeschichte Israels sowie die Literaturgeschichte und Theologie des Alten Testaments. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf Entstehung und Bedeutung der Tora liegen.

Friday: 10:15 - 11:45, weekly (from 08/04/22), Location: (Haus 30, Hörsaal I)
PD Dr. Benjamin Ziemer
VL: Jesaja 1–12 Course details

(Beschreibung folgt.)

Thursday: 10:15 - 11:45, weekly (from 07/04/22), Location: (Haus 30, Hörsaal II)
PD Dr. Benjamin Ziemer
Vo(r)m Untergang der Titanic. Werkstatt für Visionär*innen in Nöbdenitz Course details

Kirche hat keine Zukunft, meint Heinzpeter Hempelmann und belegt es mit 11 Thesen. Wie auch immer man diese Zuspitzung beurteilt, stellen sich Fragen, die einer Klärung bedürfen: Welche Wege der Finanzierung und der Kirchenmitgliedschaft könnte es jenseits des jetzt Gültigen geben? Was ist die Schönheit und Relevanz kirchlicher Feiertage in einer Welt, wo der Osterhase lila lacht? Wie kommt die Kirchenmusik zu den Helene-Fischer-Fans? Wie packt Kirche in Zukunft mit an, lindert Einsamkeit, verbindet Wunden und erzählt von einem Gott, der trägt? Das Seminar setzt sich mit diesen Fragen auseinander. Im Zentrum steht die Teilnahme an einem Workshop für Visionär*innen in Nöbdenitz, der gemeinsam vom Kirchenkreis Altenburger Land und dem Hamburger Werk „Kirche im Dialog“ veranstaltet wird (nähere Informationen dazu finden sich unter: https://www.kircheimdialog.de/fileadmin/Fl_Werkstatt_f_Vis_Kor9.pdf).
Termin: Die Zukunftswerkstatt findet vom 6.-8.6.22 in Nöbdenitz statt. Vorbereitend darauf treffen wir uns am 20.4.22 um 13.45 Uhr - Raum wird noch bekannt gegeben.

The course times are not decided yet. Prof. Dr. Michael Domsgen
Vo(r)m Untergang der Titanic. Werkstatt für Visionär*innen in Nöbdenitz Course details

Kirche hat keine Zukunft, meint Heinzpeter Hempelmann und belegt es mit 11 Thesen. Wie auch immer man diese Zuspitzung beurteilt, stellen sich Fragen, die einer Klärung bedürfen: Welche Wege der Finanzierung und der Kirchenmitgliedschaft könnte es jenseits des jetzt Gültigen geben? Was ist die Schönheit und Relevanz kirchlicher Feiertage in einer Welt, wo der Osterhase lila lacht? Wie kommt die Kirchenmusik zu den Helene-Fischer-Fans? Wie packt Kirche in Zukunft mit an, lindert Einsamkeit, verbindet Wunden und erzählt von einem Gott, der trägt? Das Seminar setzt sich mit diesen Fragen auseinander. Im Zentrum steht die Teilnahme an einem Workshop für Visionär*innen in Nöbdenitz, der gemeinsam vom Kirchenkreis Altenburger Land und dem Hamburger Werk „Kirche im Dialog“ veranstaltet wird (nähere Informationen dazu finden sich unter: https://www.kircheimdialog.de/fileadmin/Fl_Werkstatt_f_Vis_Kor9.pdf).
Termin: Die Zukunftswerkstatt findet vom 6.-8.6.22 in Nöbdenitz statt. Vorbereitend darauf treffen wir uns am 20.4.22 um 13.45 Uhr - Raum wird noch bekannt gegeben.

The course times are not decided yet. Prof. Dr. Michael Domsgen
Vorbereitung und Auswertung der Schulpraktika (SP1/SP2) Course details

Die Studierenden im Lehramtsstudiengang Religion (LAG, LAS, LAFörSek), die ein Praktikum planen, durchführen oder bereits abgeschlossen haben, erhalten hier Hilfen zur Unterrichtsbeobachtung, zur inhaltlichen und methodischen Vorbereitung ihres Unterrichts und zur Auswertung der Praktika. Dabei sollen auch die Rahmenbedingungen, Kennzeichen und Funktionen des RU in der Schule reflektiert sowie die fachspezifischen und fachdidaktischen Arbeitsweisen auf der Grundlage der Lehrpläne erprobt werden. Das Seminar bietet darüber hinaus den Praktikanten die Gelegenheit, ihre Erfahrungen und Probleme untereinander auszutauschen und an Fallbeispielen zu reflektieren.
Die Lehrveranstaltung wird als Blockseminar durchgeführt. Die Blockseminartermine werden in einer Vorbesprechung gemeinsam festgelegt. Der Vorbesprechungstermin wird Ihnen per StudIP rechtzeitig mitgeteilt.

Tuesday: 16:15 - 17:45, weekly (from 05/04/22), Location: (SemR A)
Jörg Hellmich
Was ist Esoterik? Course details

• ‚Esoterik‘ erscheint einerseits als schillernder Ausdruck in der Alltagskommunikation. Gleichzeitig wird mit diesem Ausdruck ein Forschungsgegenstand diverser Wissenschaftsdisziplinen, nicht zuletzt der Religionswissenschaft, markiert. In diesem Hauptseminar werden Konzeptualisierungen des Themas erarbeitet und an Fallbeispielen erprobt. Als Textgrundlagen dafür dienen Bestände der Esoterik-Bibliothek am Seminar für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie. Die Übernahme eines Referates wird von den Teilnehmenden erwartet. Notwendige Literatur wird im Rahmen des Seminars zur Verfügung gestellt. Als erster Zugang kann gelesen werden: Daniel Cyranka: Eingrenzungen und Ausgrenzungen. Elemente europäischer Religionsgeschichte. In: Michael Meyer-Blanck (Hg.), Christentum und Europa. Leipzig 2019 (VWGTh, 57), S. 731–747 (als Download in StudIP).

Thursday: 14:15 - 15:45, weekly (from 07/04/22), coronabedingter Beginn 14:30-17:00 Uhr, Location: (SemR A)
Prof. Dr. Daniel Cyranka
Wie liest man einen biblischen Text? Course details

Im Alltag sind wir es gewohnt und oft sogar davon abhängig, Texten und Büchern mit flüchtigem Blick die gerade benötigten Informationen zu entnehmen und alles andere auszublenden, wobei wir aus unserem vorhandenen kulturellen Verständnis schöpfen können. Die Lektüre und das umfassende Verständnis literarischer Werke, zumal solcher aus anderen Zeiten und Kulturen, verlangt demgegenüber die Fähigkeit, in einem sehr intensiven Lese- und Aneignungsprozess eine möglichst große Menge an Details
wahrzunehmen, miteinander zu verknüpfen, zu analysieren und zu beschreiben. Dies betrifft auch die biblischen Texte und Bücher. Wichtige Methoden dieses Lese- und Verstehensvorganges im Hinblick auf letztere zu erlernen und einzuüben ist Gegenstand des Proseminars, das sich an Studierende ohne Kenntnisse der hebräischen und griechischen Sprache wendet.

Thursday: 14:15 - 15:45, weekly (from 14/04/22), Location: (H1)
Prof. Dr. Stefan Schorch
Wie liest man einen biblischen Text? Course details

Im Alltag sind wir es gewohnt und oft sogar davon abhängig, Texten und Büchern mit flüchtigem Blick die gerade benötigten Informationen zu entnehmen und alles andere auszublenden, wobei wir aus unserem vorhandenen kulturellen Verständnis schöpfen können. Die Lektüre und das umfassende Verständnis literarischer Werke, zumal solcher aus anderen Zeiten und Kulturen, verlangt demgegenüber die Fähigkeit, in einem sehr intensiven Lese- und Aneignungsprozess eine möglichst große Menge an Details
wahrzunehmen, miteinander zu verknüpfen, zu analysieren und zu beschreiben. Dies betrifft auch die biblischen Texte und Bücher. Wichtige Methoden dieses Lese- und Verstehensvorganges im Hinblick auf letztere zu erlernen und einzuüben ist Gegenstand des Proseminars, das sich an Studierende ohne Kenntnisse der hebräischen und griechischen Sprache wendet.

Thursday: 14:15 - 15:45, weekly (from 14/04/22), Location: (H1)
Prof. Dr. Stefan Schorch
Zwischen Wiederbewaffnung politischem Nachtgebet. Kirchengeschichte der Bundesrepublik (1945-1989) Course details

Nach dem Kriegsende standen die Kirchen in beiden neuen Staaten vor sehr unterschiedlichen Herausforderungen. In diesem Proseminar wollen wir uns auf die BRD konzentrieren: Wie konsolidierten sich die Kirchen nach Kriegsende neu und wie blickte man kirchlicherseits auf den Nationalsozialismus zurück (Stuttgarter Schulderklärung)? Wie positionierten die Kirchen sich zu den in der BRD virulenten politischen Fragen, zum Beispiel zur Westintegration und Wiederbewaffnung? Welche theologischen Debatten wurden geführt, welche neuen Strömungen entstanden? Wie war das Verhältnis zu den Kirchen in der DDR und zu anderen östlichen Nachbarländern (Ostdenkschrift)? Diesen und weiteren Fragen soll im Seminar nachgegangen werden, wobei auch grundlegende Methoden kirchengeschichtlichen Arbeitens vermittelt werden.

Monday: 12:15 - 13:45, weekly (from 04/04/22), Location: (Hörsaal I)
Dr. Thea Bettina Sumalvico