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Course directory - SS 2021
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Theologische Fakultät (SS 2021) 38 Veranstaltungen
No. Title Zeit/Ort Lecturers
Antike Mysterienkulte Course details

Seit dem siebten vorchristlichen Jahrhundert war es in der antiken Kultur möglich, sich in einen Mysterienkult einweihen zu lassen. In einer rituellen Feier, deren Details geheim bleiben mussten, wurde der/die Einzelne einer/m bestimmten Gott/Göttin, z.B. der Demeter oder dem Dionysos, „geweiht“ und erfreute sich von nun an des besonderen Schutzes dieser Gottheit, in einigen Fällen wurde den Eingeweihten auch ein besseres Leben nach dem Tod versprochen. Der berühmteste Ort solcher Einweihungen war das große Demeter-Heiligtum in Eleusis in der Nähe von Athen. Sich in einen Mysterien-Kult einweihen zu lassen, bedeutete nicht, sich einer bestimmten „Religion“ anzuschließen, sondern es stellte einfach eine beliebte, individualistische „Spielart“ religiöser Betätigung innerhalb der vielen Möglichkeiten des antiken Polytheismus dar. In der römischen Kaiserzeit nahm die Beliebtheit von Mysterien zu, es entstanden zusätzliche neue Möglichkeiten, z.B. im Rahmen des Kultes der ägyptischen Göttin Isis oder des aus Persien importierten Mithras. Die Übung wird anhand von Quellenmaterial einen Überblick über diesen spannenden Bereich antiker Religiosität geben und dabei folgende Fragen stellen: Was können wir anhand der schriftlichen und archäologischen Quellen über die geheimnisvollen Rituale wissen? Was bedeutete es für einen antiken Menschen, sich einweihen zu lassen? Ist es richtig, dass das Christentum – wie oft behauptet wurde – von den antiken Mysterienkulten beeinflusst wurde? Warum verglichen antike Philosophen immer wieder das Erkennen von Wahrheit mit der Einweihung in einen Mysterienkult?

Wednesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 14/04/21) n.a
Martin Emmrich, M.A.
ASQ Datenvisualisierung Course details

Kursbeginn: 26.04.2021

+Den Kurs leitet Daniel Wachsmuth. [M.K. unterstützt nur administrativ.]+
Das Anmeldedatum bestimmt die Reihenfolge der Platzvergabe. Sie können sich zunächst eintragen. Die endgültige Platzvergabe erfolgt Ende März.

Ob im Journalismus oder der Wissenschaft, Datenvisualisierung findet mittlerweile ein breites Anwendungsfeld. In Zeiten von Fake-News und Meinungsbildung ist das korrekte Lesen und Darstellen von wissenschaftlichen Daten eine wichtige Grundkompetenz für jeden Studierenden. Dieser ASQ-Kurs soll den Studierenden die Möglichkeit geben, zu erfahren, wie man (wissenschaftliche) Daten visualisiert. Mit verschiedenen universitätsinternen Partnern und Studiengängen sollen den Studierenden mögliche Projekte an die Hand gegeben werden, bei denen Sie direkt Wissenschaftskommunikation durch Datenvisualisierung betreiben. Dabei besteht die Möglichkeit dies mit verschiedenen Werkzeugen der medialen Kommunikation umzusetzen (z. B. angefangen bei Excel, PPT, Prezi bis zu Blogs oder Mini-Animationen). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit je nach Projekt das dazu passende Werkzeug zu wählen. Die Datenvisualisierung und der Workflow richten sich nach den Projektdaten. Schwerpunkte sind dabei u. a. mediales Storytelling und die korrekte sowie ästhetische Darstellung von wissenschaftlichen Inhalten. Offen für fast alle BA-Studierenden (nicht für MuK).

Sie können auch eigene Daten mitbringen. Bitte informieren Sie dazu den Kursleiter Daniel Wachsmuth per StudIP bis 30.03.2021. Ihr Input wird zunächst gesammelt.

Die Inhalte werden ONLINE vermittelt.

[Wir dulden in diesem Kurs (und generell) kein rassistisches, sexistisches oder anderweitig diskriminierendes Verhalten oder Inhalte. Bei Zuwiderhandlung behalten wir uns vor, Sie aus diesem Kurs zu entfernen.]

[Die Anmeldung zu diesem Kurs erfolgt unter Vorbehalt. Allein die Anmeldung sichert Ihnen keinen Rechtsanspruch an der Teilnahme an diesem Kurs.
Noch befinden sich die ASQs im Entscheidungskreislauf der Universität (normal, jedes Semester).
Sobald feststeht, dass der Kurs (online/Hybrid) statt findet, verschwindet dieser Hinweis.
Ich möchte Sie dennoch ermutigen sich anzumelden, da eine hohe Nachfrage das Angebot bestimmt.]

Online Maren Kießling, M.A.
Ausgewählte Kapitel aus Karl Barths Versöhnungslehre Course details

In Karl Barths Versöhnungslehre, dem 4. Band seiner Kirchlichen Dogmatik, der aus 3 Teilbänden besteht und dennoch unabgeschlossen blieb, wird nach dem Verfasser selbst „die Mitte aller christlichen Erkenntnis“ (KD IV/1, VII) verhandelt. Die Versöhnungslehre ist „zugleich eine große Rekapitulation, aber auch Revision der ganzen Theologie Barths“ (E. Jüngel). Wir wollen uns vor allen Dingen Ausschnitte aus den Paragraphen zur eigentlichen Christologie sowie zur Pneumatologie (Rechtfertigungslehre) anschauen, für die der Zusammenhang von Rechtfertigung, Heiligung und Berufung auch mit Blick auf die christliche Ökumene neu strukturiert wird. Dem barocken Stil Barths ist es zu verdanken, dass dafür ein eher größeres Lesepensum zu absolvieren ist. Wir werden im Seminar gemeinsam entscheiden, worauf wir uns konzentrieren wollen.


Literatur: Karl Barth, Die Kirchliche Dogmatik, 4. Band: Die Lehre von der Versöhnung; Eberhard Jüngel, Barth-Studien, 1982; Otto Weber, Karl Barths Kirchliche Dogmatik. Ein einführender Bericht,
71975; Hartmut Ruddies, Christologie und Versöhnungslehre bei Karl Barth, ZDTh 18, H. 2 (2002), 174–189; Barth Handbuch, hg. v. M. Beintker, 2016.

Wednesday: 18:00 - 19:30, weekly (from 14/04/21), Location: (SemR C/D)
Prof. Dr. Dirk Evers
Blockübung: Dietrich Bonhoeffers Schriftauslegung Course details

Im ersten halben Jahr seiner politischen Haft las Bonhoeffer neben vielem anderen allein das Alte Testament zweieinhalb Mal durch. Er tat das nicht aus Langeweile oder Pflichtgefühl, sondern weil er glaubte, hier und nicht anderswo das für ihn Entscheidende lernen zu können. Auch in zahlreichen seiner Veröffentlichungen steht die Auslegung biblischer Texte im Mittelpunkt. In unserer Übung wollen wir uns die von Martin Luther geprägten Basics der evangelischen Schriftlehre anschauen, um dann exemplarische Auslegungen Bonhoeffers zu lesen, insbesondere seine frühe Arbeit „Schöpfung und Fall. Theologische Auslegung von Genesis 1-3“.
Literatur: Dietrich Bonhoeffer: „Schöpfung und Fall. Theologische Auslegung von Genesis 1-3“, DBW Bd. 3, München 1989; „Das Gebetbuch der Bibel. Eine Einführung in die Psalmen“, in: DBW Bd. 5, München 1987, 105-132. Es können auch andere Ausgaben genutzt werden.

Dates on Saturday. 05.06.21 10:30 - 12:00, Saturday. 05.06.21 13:00 - 14:30, Friday. 18.06.21 15:30 - 17:00, Friday. 18.06.21 18:00 - ...(more) Dr. Philip Jonathan Geck
Das 1×1 des Zeitmanagements - Einfache Tools für Ordnung im Terminchaos Course details

Im Studium stehen eine Menge Aufgaben an, die es zu bewältigen gilt. Mit einfachen Tools lässt sich Struktur in das Chaos bringen und Stress reduzieren. Aufgaben und Ziele können schneller erledigt und erreicht werden, ohne dass die Lust zwischendurch verloren geht.

Dozentinnen: Anja Beck und Andrea Herz, Diplom-Psychologinnen
Als ehemalige Psychologiestudentinnen der MLU Halle-Wittenberg wissen Andrea und Anja von der Herz und Beck GbR sehr gut, wie Chaos im Kopf und Prüfungsängste einen lähmen können. Entsprechend haben sie es sich auf die Fahne geschrieben Studierende dabei zu unterstützen, ein Mindset zu entwickeln, dass Sie gesund und erfolgreich durchs Studium bringt - ganz nach dem Motto: anders denken I anders handeln.

Hier findest du den Link zum MLUconf-Raum: https://conf.uni-halle.de/b/sab-ypl-3we-nex

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des MLU-Projektes "Studentisches Gesundheitsmanagement" in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse statt.

Dates on Tuesday. 20.04.21 16:15 - 17:45, Room: (MLUconf) Sabrina Funk,
Andrea Herz,
Dipl.-Psych. Anja Beck
Der "große Weise von Königsberg" - Nationalprotestantische Kantdeutungen um 1900 Course details

Der Name „Kant“ ist in den letzten Monaten kontrovers diskutiert worden. Insbesondere die rassistischen, antisemitischen und frauenfeindlichen Passagen seiner Texte standen im Fokus; ein Terrain, das von der Kantforschung lange ignoriert worden ist.
Geht es daher um Kant, geht es auch immer um den Kontext, in dem seine Texte gelesen werden. Und kaum ein Kontext ist so nachhaltig prägend gewesen für den Umgang mit Kants Philosophie wie die Zeit um 1900. Nicht nur, dass sich in Halle mit den Kant-Studien und der Kant-Gesellschaft zwei bis heute maßgebliche Forschungsnetzwerke konstituierten, wurde auch die ebenfalls bis heute kanonisch geltende Ausgabe der Preußischen Akademie der Wissenschaften von Kants gesammelten Werken begründet.
In diesem Zusammenhang konstruierten nationalprotestantische Theologen und Philosophen das wirkmächtige Narrativ von Kant als eines genuin deutschen Philosophen des Protestantismus, dessen Aufklärungsansatz sich bis zu Luther zurückverfolgen lasse. Diese Konstruktion richtete sich vor allem gegen zwei Fronten: (1) gegen die Ansätze der renommierten jüdischen Kantforscher Hermann Cohen und Ernst Cassirer, deren Kantdeutungen als „fremdländisch“ und „undeutsch“ diffamiert wurden, und (2) gegen römisch-katholische und sozialdemokratische Autoren, denen man vorwarf, als Agenten des Auslandes einen Umsturz des preußisch-kleindeutschen Staates zu planen.
Autoren wie Bruno Bauch, Ernst Katzer, Julius Kaftan oder Friedrich Paulsen bezogen sich zur Stabilisierung dieser Konstruktion auf antijüdische und antirömische Aussagen bei Kant und reifizierten diese im Kontext um 1900. Gerade im Hinblick auf heutige Debatten lohnt daher der Blick zurück in die Quellen, in denen bis heute zitierte Lesarten der kantischen Philosophie konstituiert worden sind.
Wir wollen in der Übung zentrale Akteure der Zeit, aber auch Passagen aus Kants Werken, lesen und auf ihre (wissenschafts-)politischen Frontstellungen hin befragen.

Wednesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 14/04/21) n.a
Dr. des. Hauke Heidenreich
Der Mensch und das Tier. Einführung in die Tierethik Course details

In der Geschichte der Ethik spielte der Umgang mit Tieren lange Zeit allenfalls eine untergeordnete Rolle. Das ethische Geschäft war in der Regel auf den Umgang des Menschen mit seinesgleichen beschränkt. Tierisches Leben schien vernachlässigbar. Dies hat sich in der modernen Ethik auf signifikante Weise geändert: Die Frage nach einem angemessenen Umgang mit Wild- und Kulturtieren ist zu einem wichtigen Bestandteil ethischen Nachdenkens geworden. Dafür waren durchaus unterschiedliche Gründe und auch unterschiedliche Motive ausschlaggebend, etwa der Aufschwung des Lebensbegriffs in der modernen Philosophie und Wissenschaft sowie korrespondierende Einstellungswandel der Natur gegenüber, aber auch das rasante Verschwinden natürlicher Umwelten sowie das Entstehen einer Nahrungsmittelindustrie und deren praktische Folgen. In dem damit zusammenhängenden Bedeutungsaufschwung der Tierethik hat die Theologie von Anfang an eine wichtige Rolle gespielt. Erinnert sei an die wirkungsgeschichtlich überaus bedeutsame Konzeption der „Ehrfurcht vor dem Leben“ des Theologen Albert Schweitzer oder an die Diskussion um die „Bewahrung der Schöpfung“. In dieser Übung soll aus philosophischer und theologischer Perspektive in die allgemeine Problematik der Tierethik eingeführt werden. Für die Sitzung des 14. Juni ist ein interdisziplinäres Treffen mit Studentinnen und Studenten aus der Ökologie von der Technischen Universität Berlin (Leitung Dr. Tanja M. Straka) geplant.

Monday: 18:00 - 19:30, weekly (from 12/04/21), Location: (Seminarraum C/D)
Dr. Constantin Plaul
Die Arabische Petrusapokalypse, alias das Rollenbuch Course details Thursday: 10:15 - 11:45, weekly (from 15/04/21) n.a
Dr. Lutz Greisiger,
Dr. Lutz Greisiger
Die Vermittlung des Glaubens als mediales Ereignis. Einführung in die reformatorische Medienethik Course details

Seit der Entstehung elektronischer Medien hat die theoretische und ethische Diskussion von Medien immer mehr an Fahrt aufgenommen. Es kam zur Herausbildung der Medienwissenschaft als eigenständiger Disziplin, und nachdem sich die Medienethik zunächst vor allem im Kontext des Journalismus institutionalisierte, ist sie inzwischen zu einem selbstverständlichen Bestandteil angewandter Ethik avanciert. Medientheorie und Medienethik beginnen aber nicht erst in der Moderne. Der Sache nach reichen Medientheorie und Medienethik bis in die Antike zurück und durchziehen seitdem auch auf unterschiedliche Weise das theologische Denken. Für die reformatorische Theologie bildeten medientheoretische und medienethische Überlegungen ebenso einen wichtigen Bestandteil. Eine klassische Figur in diesem Kontext ist die Lehre von den „Heilsmedien“ (media salutis). Daneben spielen aber auch eine ganze Reihe medien- bzw. kommunikationsethischer Aspekte eine wichtige Rolle (allgemeines Priestertum, Forderung freier Wortverkündigung, gemeinschaftliche Beurteilung der religiösen Kommunikation oder auch die Forderung nach kultureller Zugangsermöglichung zum zentralen Speichermedium der Heiligen Schrift). Diese Dimensionen reformatorischer Theologie sollen im Seminar anhand ausgewählter Texte studiert und kritisch diskutiert werden.

Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/04/21), Location: (Seminarraum C/D)
Dr. Constantin Plaul
Einführung in die Paläographie: Griechische und lateinische Handschriften des Neuen Testaments Course details

Ziel des Seminars ist es, Studierenden einen anhand wichtiger neutestamentlicher Textstellen (wie etwa des Abendmahls) einen Überblick über die griechischen und lateinischen Handschriften des Neuen Testaments zu bieten und grundlegende Lesekompetenz in den wichtigsten Schriftarten zu vermitteln. Zudem steht die kritische Bewertung von Textvarianten und ihrer Bedeutung für die Überlieferung des Bibeltextes im Fokus der Lehrveranstaltung.

Wednesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 14/04/21), Franckeplatz 1; Haus 25; SemR E, Location: (Franckeplatz 1; Haus 25; Sem R E)
Prof. Dr. Annette Weissenrieder,
André Luiz Visinoni
Einführung ins Altgeorgische auf der Grundlage biographischer Quellen zum Mönchtum in Palästina Course details The course times are not decided yet. Dr. Robert Phenix
Europäische Missionarinnen im Orient: Die Hilfs- und Missionstätigkeit unter den Armeniern des Osmanischen Reiches Course details

Auch wenn verschiedene Missionsorganisationen sich immer wieder mit gewissen Schwierigkeiten konfrontiert sahen, bot ihnen das Osmanische Reich dennoch ein breites Betätigungsfeld. In einigen Bereichen wie der Waisenarbeit, der Bildung und der medizinischen Versorgung leistete ihre Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Effektivität der Missionsarbeit. Die Missionsorganisationen gründeten zahlreiche Waisenhäuser, Schulen, Werkstätten, Krankenhäuser und Polikliniken. Mit der Zeit erhöhte sich auch die Zahl der mitarbeitenden Missionarinnen.
Im 19. Jahrhundert begannen auch deutsche Vereine und Missionsorganisationen, im Orient zu arbeiten. In den 90er Jahren fanden die Hamidischen Massaker an den Armeniern des Osmanischen Reiches statt. In Reaktion darauf wurden neue Missions- und Hilfsorganisationen in Deutschland gegründet. Die bereits vorhandenen Organisationen begannen, verstärkt unter den Armeniern zu missionieren und zu helfen. Während der Massaker und des Völkermordes an den Armeniern wurden viele Missionarinnen und Missionsstationen zu wichtigen Rettungsringen und -oasen für Armenier. Zum Teil unter unvorstellbar großem Einsatz und mit anstrengendsten eigenen Bemühungen sowie unter zahlreichen Entbehrungen, manchmal auch unter Einsatz ihres Lebens, halfen Missionarinnen ihren christlichen Schwestern und Brüder und retteten vielen von ihnen das Leben.
Das Seminar untersucht die Biographien, Lebensumstände, sowie die vielfältige Tätigkeit eines Dutzends der Missionarinnen aus Deutschland, Estland, aus der Schweiz und den skandinavischen Ländern, die unter den Armeniern im Osmanischen Reich tätig waren. Es behandelt unter anderem ihre besondere Rolle in der Waisenarbeit, Bildung, medizinischen Versorgung und vor allem ihre Rettungsarbeit an der armenischen Bevölkerung.

The course times are not decided yet. Dr. Hayk Martirosyan
Forschungskolloquium Course details

Im Forschungskolloquium werden laufende und geplante Qualifizierungsarbeiten aus dem Bereich der Neueren Kirchen- und Theologiegeschichte und verwandten Disziplinen verschiedener Fakultäten besprochen. Dissertationsvorhaben, laufende oder geplante Seminar-, Diplom- und Examensarbeiten werden konzeptionell und im Blick auf die theoretischen Perspektiven diskutiert. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind daher nicht nur Doktorandinnen und Doktoranden, auch interessierte Studierende, die an historischen Projekten arbeiten, sind zur Voranmeldung eingeladen. Themen und Termine für das als Blockveranstaltung werden per E-Mail verhandelt.

Dates on Monday. 12.04.21 12:00 - 12:30, Room: (https://uni-halle.webex.com/meet/friedemann.stengel) Prof. Dr. Friedemann Stengel
Forschungskolloquium n. V. Course details

Im Forschungskolloquium werden laufende und geplante Qualifikationsarbeiten (Diplom, Staatsexamen, Promotion, Habilitation) und weitere Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert. Die Teilnahme ist an die verabredete Planung oder Durchführung einer Qualifikationsarbeit am Seminar für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie gebunden bzw. erfolgt auf persönliche Einladung.
Die Konstituierende Sitzung findet voraussichtlich am Do, 15.04.2021 von 12 bis 13 Uhr im Seminar für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie statt bzw. via webex statt.

Dates on Thursday. 15.04.21 12:00 - 13:00, Room: (Seminar Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie - via webex) Prof. Dr. Daniel Cyranka
Gelassen durch die Krise – durchhalten in schwierigen Zeiten Course details

Die Corona Pandemie hat unseren Alltag stark verändert – auch das Studieren!

Alleine zu Hause vor dem Laptop zu sitzen - keine Kommilitonen/innen mit denen man in der Pause einen Kaffee in der Mensa trinken gehen kann oder denen man „mal eben“ eine fachliche Zwischenfrage stellen kann – das alles macht es nicht leichter produktiv, motiviert und zufrieden zu studieren.
Die psychischen Belastungen der Kontaktbeschränkungen und Restriktionen sind enorm.
Aber was kannst du tun, um in diesen schwierigen Zeiten durchzuhalten?

Das möchte ich dir in dem 60 minütigen Impulsvortrag am 28.04. 2021 von 17:00-18:00 zeigen. Konkret werde ich die folgenden Fragen beantworten:
• Was genau macht die Pandemie zur psychischen Belastung?
• Was ich kann als Studierender tun, um meine Resilienz zu steigern?
• Wie sehen konkrete Tools und Methoden aus, um die eigene Motivation und Produktivität zu verbessern?

Ein Mix aus anschaulichen psychologischen Modellen zum Grundlagenverständnis und praktischen Tipps zum selbst Anwenden geben dir die ideale Grundlage für eine gestärkte psychische Widerstandskraft - und die können wir alle gerade sehr gut gebrauchen! Ich freue mich auf dich!

Über die Dozentin Linda-Marlen Leinweber:
Linda-Marlen Leinweber, 32 Jahre, ist Psychologin und hat sich auf die Prävention psychischer Krankheiten spezialisiert. Sprich, was kann jede*r Einzelne tun, um es nicht so weit kommen zu lassen, von dem Stress, dem Druck oder der Unzufriedenheit psychisch krank zu werden.
Sie arbeitet als zertifizierter Coach in Einzelcoachings im Video-Call und bietet Online-Workshops für Unternehmen an. Als Heilpraktikerin der Psychotherapie unterstützt sie zudem Menschen bei der Überwindung von Angst & Panikattacken.

HIER GEHT´S ZUR VERANSTALTUNG:
Meeting-Link: https://uni-halle.webex.com/uni-halle/j.php?MTID=medcb10c67083da4bf79fd4f33b66da2a
Meeting-Kennnummer: 121 123 4690
Passwort: MLU_sgm2021

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des MLU-Projektes "Studentisches Gesundheitsmanagement" in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse statt.

Dates on Wednesday. 28.04.21 17:00 - 18:00, Room: (WebEx) Sabrina Funk
Gewissen und Gewissensfreiheit Course details

"Die Freiheit des Gewissens ist unverletzlich." So ist Gewissensfreiheit heute in Art. 4 Absatz 1 Grundgesetz gewährleistet. Aber steht das Gewissen des einzelnen über dem für alle verbindlichen Recht? Was ist mit "Gewissen" überhaupt gemeint? Diese Fragen beschäftigen Theologie und Jurisprudenz seit Jahrhunderten und bis heute. Vor genau 500 Jahren berief sich Martin Luther auf dem Reichstag in Worms gegen die Autorität von Papst und Kaiser auf sein Gewissen. Das ist ein passender Anlass, um das Gewissen und seine Freiheit in einem interdisziplinären Seminar mit Theologen und Juristen zur Diskussion zu stellen.

Literatur: Hinweise zu juristischer, philosophischer und theologischer Literatur folgen.

Geplant ist die Durchführung als Blockseminar (in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen). Das in der Ankündigung angegebene Wochenende ist zunächst als vorläufig anzusehen.

Zum Verfahren: Willkommen sind Studenten der Rechtswissenschaft und solche der Theologie aller Semester. Die Seminarleistung für Studenten der Rechtswissenschaft besteht neben der Teilnahme an den Seminarsitzungen aus einem schriftlich ausgearbeiteten und mündlich zur Diskussion gestellten Seminarreferat. Auch von Studierenden der Theologie wird die Übernahme eines Referats erwartet. Für Jura-Studierende hat schon eine Vorbesprechung mit Themenvergabe stattgefunden, für Theologiestudierende wird dies in einer eigenen Vorbesprechung vor Beginn des Semesters erfolgen. Bitte melden Sie sich einfach an. Sie erhalten dann eine E-Mail mit dem Termin der Vorbesprechung.

Themenvorschläge (die Themen werden in der Vorbesprechung näher erläutert; weitere Themenvorschläge sind willkommen; die mit T gekennzeichneten Themen sind besonders geeignet für Teilnehmer aus der Theologie):

1. Schutzbereich und Schranken der Gewissensfreiheit (G)
2. Das Verhältnis von Gewissensfreiheit und Religionsfreiheit (G/S)
3. Die Gewissensfreiheit in der Europäischen Menschenrechtskonvention (G/S)
4. Das Gewissen des Abgeordneten nach Art. 38 I 2 GG (G)
5. Gewissen und Gewissensfreiheit bei Luther (T)
6. Die These vom Ursprung der Grundrechte in der Freiheit des religiösen Gewissens (G/S)
7. Der Schutz der Dissidenten im Augsburger Religionsfrieden von 1555 und im Westfälischen Frieden von 1648
8. Gewissen bei Kant (T/G)
9. Gewissen bei Hegel (T/G)
10. Nietzsches Dekonstruktion des schlechten Gewissens (T/G)
11. Gewissen und Gewissensfreiheit in der neueren protestantischen und katholischen Ethik (T)
12. Gewissen bei Bonhoeffer und Tillich (T)
13. Gewissen bei Luhmann (T/G)
14. Gewissensentscheidung in den Verlautbarungen der Evangelischen Kirche in Deutschland (T/S)
15. Gewissensfreiheit im Recht der Hilfe zur Selbsttötung (G/S)
16. Steuerverweigerung aus Gewissensgründen (G/S)
17. Das Recht zur Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen gemäß Art. 4 III GG (G/S)
18. Das Ablehnungsrecht in § 5 des Kirchengesetzes der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz zur Gleichstellung von Gottesdiensten zur Segnung zweier Menschen in eingetragener Partnerschaft mit Traugottesdiensten (S)
19. Der Schutz des Gewissens im Arbeitsverhältnis am Beispiel des „Whistleblowing“ (S)

Dates on Thursday. 18.02.21 16:15 - 17:45, Thursday. 27.05.21 - Sunday. 30.05.21 09:00 - 17:00, Room: (http://germann.jura.uni-halle.de/seminar) Prof. Dr. Dirk Evers,
Prof. Dr. Michael Germann
Grundbegriffe der (christlichen) Ethik Course details

Die Vorlesung will das Urteilsvermögen in ethischen Fragen stärken und präzisieren. Die Ethik des Politischen, die Medienethik und die Medizin- bzw. Bioethik dienen der exemplarischen Problembearbeitung. Die Vorlesung kommt dabei immer wieder auf ähnliche Begleitfragen zurück: Wenn etwa im Berufs- und Lebensalltag Verantwortung übernommen oder verweigert wird, treten das absolut „Gute“ oder „Böse“ selten in Erscheinung. Wie und woran sollen wir uns also orientieren? Sind die großen ethischen Erzählungen von Gebot, Pflicht und Verantwortung, von höchstem Gut und gutem Leben 'graue Theorie' oder sind sie alltagstauglich? Das Auseinandertreten des Ethischen in Theorie und Praxisbereiche kann jedenfalls selbst zum ethischen Problem werden. Zur Begleitung und Lösung solcher und anderer Probleme trägt die theologische Perspektive auf das Ethische bei.

Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/04/21), Location: (HS II)
PD Dr. Christian Senkel
Grundbegriffe der Dogmatik Course details

Zum Beginn eines Theologiestudiums werden Studierende mit einer Vielzahl theologischer Konzepte, dogmatischer Fachbegriffe und „großer Namen“ konfrontiert. Das Proseminar möchte hier eine erste Orientierung ermöglichen und so den Einstieg in den Bereich der Theologischen Dogmatik und Religionsphilosophie erleichtern.
Anhand zentraler theologischer Termini wird in grundlegende Traditionen und Problemstellungen der Dogmatik eingeführt. Jedes Thema wird dabei zunächst überblicksweise erschlossen und anschließend durch eine Auseinandersetzung mit zentralen Texten der Theologiegeschichte exemplarisch vertieft.
Dabei führt das Seminar in grundlegende Fragestellungen und Methoden der Systematischen Theologie ein.

Thursday: 13:00 - 14:30, weekly (from 15/04/21), Location: (SemR C/D)
Philipp Meinhardt,
Elisabeth Loos
Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft Course details

Immanuel Kants kritische Philosophie hat die Geschichte nicht nur der deutschsprachigen Philosophie so entscheidend geprägt, dass man diese oft in vor- und nachkantische Philosophie eingeteilt hat. Kant selbst hatte auch seine eigene philosophische Entwicklung als den Vollzug eines fundamentalen Perspektivwechsels verstanden und war sich der entscheidenden Bedeutung seines neuen philosophischen Ansatzes durchaus bewusst. In der Vorrede zur zweiten Auflage der Kritik der reinen Vernunft schreibt er deshalb von einer Revolution der Denkart und versteht sie als das Grundmoment seiner Transzendentalphilosophie. Kants Vernunftkritik betrifft dabei vor allem den Teil der Philosophie, den man traditionell als Metaphysik bezeichnete. Wir wollen in diesem Seminar vor allem nachvollziehen, worin genau die Kantische transzendentale Wende der Philosophie besteht und was sie für metaphysische Fragestellungen bedeutet. Wir werden aus der 2. Auflage der Kritik der reinen Vernunft wichtige Passagen gründlich lesen, die die Anschauungsformen von Raum und Zeit, die transzendentale Logik, die Kategorien und die Dialektik der reinen Vernunft betreffen. Dabei werden wir uns auch mit Kants Kritik der Gottesbeweise beschäftigen.


Literatur: Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft 2. Auflage (jede Ausgabe, die die Originalpaginierung enthält); Immanuel Kant: Kritik der reinen Vernunft (Klassiker auslegen 17/18), hg. v. G. Mohr / M. Willaschek, Berlin 1998; Otfried Höffe, Immanuel Kant, 2007; Heiner Klemme, Immanuel Kant, 2004; Kant-Lexikon (3 Bd.), hg. v. M. Willaschek / J. Stolzenberg / G. Mohr / S. Bacin, 2015.

Tuesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 13/04/21), Location: (SemR C/D)
Prof. Dr. Dirk Evers
Kolloquium zur Besprechung laufender Arbeiten (Examen, Diplom, Dissertation, Habilitationsschrift) Course details

Das Kolloquium richtet sich an fortgeschrittene Studierende sowie Personen, die eine von mir in meiner Funktion als Hochschullehrer (mit-)betreute akademische Qualifikationsschrift (Examensarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Habilitationsschrift o.ä.) erarbeiten bzw. vorbereiten oder deren weiterer akademischer Qualifikationsprozess in einem fachlichen Austausch mit mir bzw. meinem Lehrstuhl steht. In dem Kolloquium sollen Teile aus solchen Arbeitsprojekten vorgestellt und diskutiert werden. Genauere Informationen zur Anmeldung von Präsentationen und zum Programm werden noch versandt. Um Anmeldung wird gebeten.

Dates on Friday. 16.04.21 14:00 - 20:00, Room: (SemR E) Prof. Dr. Jörg Dierken
Lernstrategien - Entspannt in die Prüfung Course details

Entspannt in die Prüfung gehen - eine Wunschvorstellung? Jeder entscheidet ob Wünsche wahr werden! Im Seminar geht es rund ums Lernen. Oft ist es nicht die fehlende Lernstrategie, sondern eher die fehlende Motivation oder das fehlende Wohlfühlen.

Mit unseren Tipps den richtigen Ort, die richtige Motivation und Strategie finden, damit die nächste Prüfung erfolgreich und entspannt wird.

Dozentinnen: Anja Beck und Andrea Herz, Diplom-Psychologinnen
Als ehemalige Psychologiestudentinnen der MLU Halle-Wittenberg wissen Andrea und Anja von der Herz und Beck GbR sehr gut, wie Chaos im Kopf und Prüfungsängste einen lähmen können. Entsprechend haben sie es sich auf die Fahne geschrieben Studierende dabei zu unterstützen, ein Mindset zu entwickeln, dass Sie gesund und erfolgreich durchs Studium bringt - ganz nach dem Motto: anders denken I anders handeln.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des MLU-Projektes "Studentisches Gesundheitsmanagement" in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse statt.

Link zur Online-Veranstaltung: https://conf.uni-halle.de/b/sab-fr2-n2u-yze

Dates on Thursday. 06.05.21 16:15 - 17:45, Room: (MLUconf: https://mluconf.uni-halle.de/b/sab-fr2-n2u-yze) Sabrina Funk,
Dipl.-Psych. Anja Beck,
Andrea Herz
Medizin, Macht, Markt Course details

Die mediale Repräsentation der Corona-Krise hat vor Augen geführt, dass eine Lücke klafft zwischen der "Krankheit selbst" und den Operationalisierungen, innerhalb derer krankheitswertige Begleitumstände reflexiv werden. Im Zugleich mit dem Notorisch-Werden der "Epidemie als Thema" redundiert das Gefühl, auch hermeneutisch dem Virus keineswegs gewachsen zu sein.
Unsere Vorlesung nimmt diesen Umstand zum Anlass, sich medizinphilosophischen Theorieprojekten zuzuwenden, die um eine Kriteriologie von Gesundheit und Krankheit bemüht sind. Im Zentrum stehen Texte von Nietzsche und Foucault. Nietzsche, der im Geiste seiner Ontologie des auf Dauer gestellten Kommentars den Unterschied zwischen gesundem und krankem Zustand einer strengen Definition entziehen möchte, formuliert eine "große Gesundheit", in der sich so viel Liebe zum eigenen Sein ausgedrückt findet, dass diese Zuneigung weit jenseits der bloßen Abwesenheit von Krankheit siedelt.
Foucault meint, erkennen zu können, dass die moderne Medizin seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert ihren schwindelerregenden Aufschwung teuer erkauft hat: Medizin als Beziehung zwischen Ärztin und Patient, die gemeinsam um eine angemessene Deutung von Symptomen ringen, politisiert sich, indem über machtgesteuerte Verallgemeinerungstendenzen (Hygiene, Sozialmedizin, Ernährungswissenschaft) das Leben unter einen Optimierungsdruck gerät.

Literatur:

Karl Jaspers: Nietzsche. Einführung in das Verständnis seines Philosophierens, Berlin 1981

Henning Ottmann [Hg]: Nietzsche-Handbuch. Leben, Werk, Wirkung, Stuttgart 2000

Karl E. Rothschuh: Geschichte der Physiologie, Heidelberg 1953

Michel Foucault: Die Geburt der Klinik. Eine Archäologie des ärztlichen Blicks, Frankfurt a. M. 2011

Petra Gehring: Was ist Biomacht? Vom zweifelhaften Mehrwert des Lebens, Frankfurt a. M. 2006

The course times are not decided yet. PD Dr. Björn Pecina
Mental stark durch die Prüfung - Bestanden wird im Kopf Course details

Mental stark durch die Prüfung - Bestanden wird im Kopf

Der Puls rast, die Hände zittern, Im Kopf ist nur noch Leere. Prüfungsangst macht Prüfungen zur Qual. Während eine gesunde Aufregung sogar die Leistung fördert, bewirkt Angst genau das Gegenteil. Der Studierende kann sich nicht mehr konzentrieren.

Im Seminar stellen wir Techniken vor, um auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren zu können - denn ? Bestanden wird im Kopf?!

Dozentinnen: Anja Beck und Andrea Herz, Diplom-Psychologinnen
Als ehemalige Psychologiestudentinnen der MLU Halle-Wittenberg wissen Andrea und Anja von der Herz und Beck GbR sehr gut, wie Chaos im Kopf und Prüfungsängste einen lähmen können. Entsprechend haben sie es sich auf die Fahne geschrieben Studierende dabei zu unterstützen, ein Mindset zu entwickeln, dass Sie gesund und erfolgreich durchs Studium bringt - ganz nach dem Motto: anders denken I anders handeln.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen des MLU-Projektes "Studentisches Gesundheitsmanagement" in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse statt.

Zugangslink zum Online-Seminar: https://conf.uni-halle.de/b/sab-xsd-dpl-cad

Dates on Thursday. 24.06.21 16:15 - 17:45, Room: (MLUconf: https://mluconf.uni-halle.de/b/sab-xsd-dpl-cad) Sabrina Funk,
Dipl.-Psych. Anja Beck,
Andrea Herz
Mittagsklatsch Course details

Liebe Studierende,
die Pandemie hat unseren Alltag stark im Griff - das gilt vor allem für euren Studi-Alltag!

Alleine zu Hause oder gar bei den Eltern vor dem Laptop zu sitzen, kein gemeinsames Mittagessen in der Mensa, der Austausch mit den Kommilitonen*innen während einer Kaffeepause fällt ebenfalls aus. All das, was für euch sonst völlig normal war und zum Studium gehörte, leidet unter der Corona-Pandemie extrem. Wir vom Wohlfühlcampus (Studentisches Gesundheitsmanagement der MLU) möchten dagegen etwas unternehmen.

Wir können zwar die Pandemie nicht beseitigen, dennoch euch die Möglichkeit bieten den Austausch untereinander zu fördern. Deshalb gibt es ab sofort JEDEN MITTWOCH von 12.00 - 12.45 Uhr den "Mittagsklatsch". Während ihr gemütlich euer Mittagessen zu euch nehmt oder einen Kaffee trinkt, habt ihr die Möglichkeit euch ohne Anmeldung in den MLUconf-Raum einzuwählen und euch zu ganz unterschiedlichen Themen auszutauschen. Eine aktive Bewegungseinheit schließt jeden Mittagsklatsch ab, so dass ihr gestärkt die nächste Vorlesung bestreiten könnt.

HIER GEHT´S DIREKT ZUM MITTAGSKLATSCH: https://mluconf.uni-halle.de/b/sab-wdp-8hy-oyf
--> ESSEN UND TRINKEN IST WÄHRENDDESSEN ERLAUBT smile

Gemeinsam werden wir Themen ansprechen und notieren, die euch in eurem Studium (in Halle) unterstützen können. Alle Diskussionsergebnisse werden wir hier dann im Nachgang veröffentlichen.
Zudem habt ihr jederzeit die Möglichkeit über das Forum in dieser Veranstaltung gegenseitig in Kontakt zu treten - Nutzt die Chance zum Austausch!

Dein Wohlfühlcampus
Studentisches Gesundheitsmanagement der MLU

Wednesday: 12:00 - 12:45, weekly (from 21/04/21) n.a
Sabrina Funk
Mittelbau-Austausch Course details Dates on Wednesday. 28.10.20 10:00 - 11:30, Tuesday. 24.11.20, Tuesday. 26.01.21 14:45 - 16:15, Tuesday. 13.04.21, Tuesday. 18.05.21, Tuesday. 22.06.21 15:00 - 16:30, Room: (Hörsaal I), (WebEx) Elisa Victoria Blum,
Thomas Hübner
Religionen II (Vielfalt der Religionen) Course details

Die Vorlesung ist als religionswissenschaftliche Einführungsveranstaltung gestaltet und bietet zunächst einen Überblick zu Fragen der Religionstheorie. Dabei werden verschiedene Auffassungen zu Religionsbegriff und -auffassung vorgestellt. Anschließend wendet sich die Lehrveranstaltung der Vorstellung einzelner zahlenmäßig großer Religionen zu, wie Islam, Hinduismus und Buddhismus. Auch indigene Religionen finden exemplarisch Berücksichtigung.

Friday: 10:30 - 12:00, weekly (from 16/04/21), Location: (HS II)
Dr. Eckhard Zemmrich
Rudolf Otto: Das Heilige Course details

Kaum eine andere Darstellung hat das Verständnis von Religion im 20. Jahrhundert so nachhaltig geprägt wie das 1917 erschienene Buch „Das Heilige“ von Rudolf Otto. In Theologie, Religionswissenschaft, Religionsphilosophie und Religionspsychologie gleichermaßen rezipiert wurde vor allem die Hauptthese dieses Entwurfs, nach der die Religion ihren Ursprung im Heiligkeitserleben des Menschen hat, das in sich zweipolig verfasst ist. Der Form nach als „das ganz Andere“ beschrieben, erlebt sich die Erfahrung des Heiligen („Numinosen“) ihrem Gehalt nach einerseits als angezogen (fascinans), andererseits gleichzeitig durch Scheu oder Furcht überwältigt (tremendum). Beide Momente werden dabei stets miteinander verschränkt in untrennbarer „Kontrastharmonie“ wahrgenommen, so dass die Heiligkeitserfahrung mit einem Paradoxgefühl einhergeht.
Die von Otto vorgelegte phänomenologische Beschreibung basiert auf einer erkenntnistheoretisch-metaphysischen Analyse des religiösen Erlebnisses im Anschluss und kritischer Weiterführung an Kants Ideenlehre und Schleiermachers Religionstheorie. In der Übung soll Rudolf Ottos Entwurf gelesen und diskutiert sowie in den Kontext der frühen Religionswissenschaft (Tylor, Frazer, Wundt, Söderblum) eingezeichnet werden.

Literatur: etwa die Ausgabe Rudolf Otto: Das Heilige. Über das Irrationale in der Idee des Göttlichen und sein Verhältnis zum Rationalen, Nachdruck der Ausgabe 1979, C. H. Beck, München 2004.

Thursday: 18:00 - 19:30, weekly (from 15/04/21), Location: (HS II)
Dr. Marianne Schröter
Russisch ASQ-​Unicert Basis (Teil 1) ,(Abschlussniveau A1) (4 SWS), Gruppe 1 (Anfänger ohne Vorkenntnisse) Course details Monday: 08:00 - 09:30, weekly (from 12/04/21) n.a
Wednesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 14/04/21) n.a
Alexander Neprjachin
Russisch ASQ-​Unicert Basis (Teil 1), (Abschlussniveau A1) (4 SWS), Gruppe 3 (Anfänger ohne Vorkenntnisse) Course details Tuesday: 08:00 - 09:30, weekly (from 13/04/21) n.a
Thursday: 08:00 - 09:30, weekly (from 15/04/21) n.a
Alexander Neprjachin
Russisch ASQ-​Unicert Basis (Teil1) (Abschlussniveau A1) (4 SWS), Gruppe 2 (Anfänger ohne Vorkenntnisse) Course details Monday: 10:30 - 12:00, weekly (from 12/04/21) n.a
Wednesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 14/04/21) n.a
Alexander Neprjachin
Russisch ASQ-​Unicert Basis, (Teil 1), (Abschlussniveau A1) (4 SWS), Gruppe 4 (Anfänger ohne Vorkenntnisse) Course details Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 13/04/21) n.a
Thursday: 10:30 - 12:00, weekly (from 15/04/21) n.a
Alexander Neprjachin
Schari’a – Einführung in die Lebensordnung des Islam Course details

„Scharia“ wird in gesellschaftspolitischen Diskursen oft in selektiver Weise als polemisches Schlagwort benutzt. Das Seminar will dagegen Studierenden die Aneignung differenzierter Grundinformationen zur umfassenden Lebensordnung des Islam und zu damit verbundenen rechtlichen Auffassungen ermöglichen. Exemplarisch werden auch aktuelle Fragestellungen behandelt.
Das Seminar ist eine erste und zugleich aufmerksame, religionswissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema.

Friday: 15:30 - 17:00, weekly (from 16/04/21), Location: (SemR A)
Dr. Eckhard Zemmrich
Staatskirchenrecht Course details Thursday: 13:00 - 14:30, weekly (from 15/04/21), Location: AudiMax [AudiMax]
Prof. Dr. Michael Germann
Syrisch II für Studierende mit Grundkenntnissen Course details The course times are not decided yet. Dr. Robert Phenix
Vernunft und Glaube (Religionsphilosophie) Course details

In der Vorlesung soll zunächst in einem historischen Überblick in wichtige religionsphilosophische und fundamentaltheologische Ansätze eingeführt werden. Im zweiten Teil werden dann einzelne religionsphilosophische Fragestellungen (Gottesbeweise, Glauben und Wissen, Theodizeefrage, Religionskritik …) systematisch vertieft.

Literatur: Winfried Löffler, Einführung in die Religionsphilosophie, 2006; Franz v. Kutschera, Vernunft und Glaube, 1991; Martin Hailer, Glauben und Wissen: Arbeitsbuch Theologie und Philosophie, 2006; Hermann Deuser, Religionsphilosophie, 2009.

Wednesday: 13:00 - 14:30, weekly (from 14/04/21), Location: (HS II)
Prof. Dr. Dirk Evers
Wirtschaftskrieg II - Frühstück mit Clausewitz Course details

siehe Datei

The course times are not decided yet. Prof. Dr. Ulrich Blum
OSW.02182.05 NO Jüdisches Volk, Tradition und Staat im Denken von Yeshayahu Leibowitz Course details

Als ein Vertreter der Orthodoxie ist Yeshayahu Leibowitz (1903-1994) in Israel vor allem durch seine Stellungnahmen in der Politik hervorgetreten – häufig mit Positionierungen, an dessen sich bis heute die Geister entzünden. Der aus Riga stammende und 1935 in den Yeshuv/Palästina eingewanderte Mediziner und Philosoph Leibowitz hat sich im Selbststudium intensiv mit der jüdischen Traditionsliteratur wie auch mit der Frage des Verhältnisses traditioneller jüdischer Konzepte wie Volk und Land zum Selbstverständnis des Staates Israel auseinandergesetzt. Als glühender Zionist und orthodoxer Jude stand für ihn dennoch – im Unterschied zu so gewichtigen Zeitgenossen wie Abraham Isaak Kook oder Gershom Scholem – fest, dass etwa dem Staat oder der Stadt Jerusalem keinerlei religiöse Bedeutung zu komme. Seine zentrale Frage lautete: Wie kann man in der Modern, insbesondere nach der Shoa, religiöse Werte rechtfertigen, ohne sich auf traditionelle („Erwählung“, „Sinai“) oder metaphysische („Gottesbeweise“) Wahrheitsansprüche zu beziehen. Ziel des Seminars wird es sein, zunächst in das Verhältnis von Staat und jüdischer Tradition, wie es vor allem im religiösen Zionismus entwickelt wurde, einzuführen und anschließend Leibowitz‘ Argumentation für eine radikale Trennung von zionistischem Staat und religiöser Orthodoxie zu analysieren. Nach Leibowitz‘ Begründung seiner – eine nicht minder radikale Innovation innerhalb der jüdischen Traditionen darstellenden – Forderung nach einer Ersetzung des traditionellen Systems von Aussagen über Gott durch ein „System“ von angewandten Normen soll in einem zweiten Schritt gefragt werden. In einem dritten Schritt sollen im Seminar schließlich einige öffentliche Einsprüche von Leibowitz gegen zeitgenössische politische Entscheidungen wie die Zerstörung des arabischen Dorfes Kibiyeh (1953/54), das Beten an der Klagemauer oder die Besatzung des Westjordanlandes nach 1967 vorgestellt werden.

Literatur:
David Biale, „Homage to Yeshayahu Leibowitz, Israeli public intellectual“, Religious Studies Review, 22,4 (1996) 309-312.
Yeshayahu Leibowitz, „Die offizielle Religion in Israel“, in: Matthias Morgenstern (Hg.), Der Kampf um den Staat. Religion und Nationalismus in Israel, Frankfurt 1990, 203-205.
ders., „Religion, Humanismus und die Spaltung der Nation“, in: ders., 206-209.
ders., „Die Bedeutung des Landes Israel für das Judentum“, in: ders., 234-235.
ders., „The Religious Significance of the State of Israel“, in: Zionism: The Sequel, ed. Carol Diament, New York 1998, 179-187.
Shashar, Michael, Gespräche über Gott und die Welt, Frankfurt 1987.

Tuesday: 15:30 - 17:00, weekly (from 20/04/21), Modul Methodik des Quellenstudiums n.a
Prof. Dr. Ottfried Fraisse
OSW.05716.02 BA Jüdisches Denken als offenes Zentrum Course details

Das Judentum kennt keine grundlegenden Prinzipien oder Grundsätze im Sinne von zeitlos gültigen Dogmen, zu denen sich zu bekennen die Kohärenz dieser Religion bewirkte. Vielmehr gibt es einige zentrale Annahmen, deren – oft kontroverse – Diskussionen sich über die Jahrhunderte verfolgen lassen. Zu diesen Annahmen gehören etwa die Erwählung des Volkes Israel, die biblischen Prophetien, Lohn und Strafe, die Erlösung oder der Gebots- bzw. Gottesgehorsam (anlässlich der Beinahe-Opferung Isaaks durch Abraham in Gen 22). Es lässt sich also eine gewisse Kontinuität hinsichtlich einer fortdauernden Diskussion dieser Motive feststellen, nicht jedoch hinsichtlich ihrer Antworten. Diese sind vielmehr stark von der Interaktion mit der jeweiligen umgebenden Kultur abhängig, in der sich die jüdischen Gemeinschaften regional befanden. Das Seminar möchte einerseits in einige dieser kontinuierlich diskutierten zentralen Motive einführen, als auch eine Vorstellung von der Offenheit der Antworten vermitteln im Sinne ihrer permamenten Wiederentdeckung in der Interkation mit wechselnden kulturellen Kontexten. Anhand der Problematisierung des Begriffs der "jüdischen Philosophie" zu Beginn des Seminars soll das Konzept des "offenen Zentrums" vorgestellt werden. Anschließend soll diese Behauptung eines Anti-Essentialismus als wichtige Eigenschaft jüdischen Denkens ausgerechnet an den 13 Prinzipien (Ikkarim) des Moses Maimonides veranschaulicht werden, welche oft missverständlich als jüdische Dogmen bezeichnet werden. Dabei soll gezeigt werden, wie nicht nur des Maimonides' Projekt der Ikkarim an sich ein Produkt kontextueller Dynamiken im muslimischen Ägypten des 12. Jahrhunderts war, sondern auch seine Ausführungen im Detail zu Fragen wie der Einheit, Unkörperlichkeit und Existenz Gottes oder zur Prophetie oder zur Wiederauferstehung.

Literatur:
Oliver Leaman, Jewish Thought. An Introduction, New York 2006.
Yoram Hazon, The Philosophy of Hebrew Scripture, Cambridge: Cambridge University Press 2012.
Steven M. Wasserstrom, The Islamic social and cultural context, in: Daniel H. Frank, Oliver Leamn (eds.), History of Jewish Philosophy, London/New York, 2003, 93-114.
Menachem Kellner, Dogma in Medieval Jewish Thought, Oxford 1986

Tuesday: 10:30 - 12:00, weekly (from 20/04/21), Einführung in Jüdisches Denken: Kontinuierliche Wiederentdeckung zentraler Überzeugungen in wechselnden Kontexten n.a
Prof. Dr. Ottfried Fraisse