MLU
Project group: Initiative Deutschförderung für ukrainische Flüchtlinge - Details
You are not logged in.

Course location / Course dates

unspecified

Fields of study

Comment/Description

Der Krieg in der Ukraine ist seit Wochen ein zutiefst bedrückendes Thema. Wir haben uns daher gefragt, an welcher Stelle wir als Universität helfen können. Da viele der Flüchtlinge nur über sehr grundlegende oder keine Deutschkenntnisse verfügen, erscheint es uns daher eine gute Idee zu sein, wenn sich die Arbeitsbereiche und Studierenden mit einem Bezug zu sprachlicher Bildung, Sprachförderung und Sprachtherapie einbringen und Sprachkurse anbieten. Darüber hinaus sind auch weitere Hilfen, wie Hausaufgabenbetreuung oder ähnliches denkbar.

In der Kombination von Ihnen, den Studierenden der Studiengänge Deutschdidaktik, Deutsch als Zweitsprache, Sprachbehindertenpädagogik, Klinische Sprechwissenschaft und uns als Lehrenden in diesen Bereichen verfügen wir über vielfache Expertise und können unter Rückgriff auf Sprachfördermaterialien und –spiele für Wortschatz, Grammatik, Aussprache und Pragmatik sowie von Materialien aus der Deutsch- und Sprachendidaktik zielgerichtete Hilfen anbieten. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich für diesen guten Zweck mit einbringen und neben der guten Tat auch wichtige Praxiserfahrungen in der Sprachförderung erlangen!

Daher haben wir mit der Stadt Halle, der Freiwilligenagentur und den Franckeschen Stiftungen Kontakt aufgenommen. Die Lage ist aktuell noch sehr fluide und die benötigten und ggf. langfristigen Hilfsangebote nur bedingt abzusehen. Unser Angebot wird aber von allen Seiten sehr begrüßt. Die Freiwilligenagentur koordiniert aktuell die Hilfsangebote in Halle und hat eine Registrierung für Helfer. Dort kann man vermerken, wie viel Zeit man einbringen kann und in welchem Bereich man helfen würde. Da dieses System schon sehr ausgeklügelt ist, wäre es unsinnig noch ein Eigenes einzuführen. Auf der anderen Seite möchten wir aber auch dafür sorgen, dass die Freiwilligenagentur, die Stiftungen, andere Träger und Vereine oder die Stadt Halle auch direkt bei der Uni Halle für ein ggf. aufkommendes größeres Sprachlern-Angebot oder Beratung anfragen kann.

Im StudIP-Kurs „Initiative Deutschförderung für ukrainische Flüchtlinge“ möchten wir die Initiative zusammenführen. Über den Kurs können wir Sie bei Bedarf über Sammelmails erreichen und können zudem unter Dateien oder im Wiki Materialien oder Links zu Materialien sowie weitere Tipps zur Verfügung stellen.

Wir hoffen, dass es uns auf diese Weise gelingt, einen kleinen Hilfsbeitrag für die Menschen aus der Ukraine, die in hier in Halle stranden, zu leisten. Danke für Ihre Mithilfe!