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Seminar: Wirtschafts- und Organisationssoziologie (SP2, WOS2) - Details
 
  Wirtschafts- und Organisationssoziologie (SP2, WOS2)
Kapitalismus und Kritik
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  Zeit:
Mittwoch: 12:00 - 14:00, wöchentlich (ab 11.04.2018), Ort: Hörsaal C [Mel]
Termine am Mi. 23.05., Mi. 13.06., Mi. 27.06. 18:00 - 20:00, Ort: Seminarraum 10 (Raum 2.37) [EA 26-27]
Semester:
SS 2018
  Nächster Termin:
Mi., 23.05.2018, 12:00 - 14:00, Ort: Hörsaal C [Mel]
Vorbesprechung:
keine
  Veranstaltungsort:
Hörsaal C [Mel] Mi. 12:00 - 14:00 (14x)
Seminarraum 10 (Raum 2.37) [EA 26-27] Mi. 23.05., Mi. 13.06., Mi. 27.06. 18:00 - 20:00
 
  DozentIn:
Dr. Veronika Zink
  Veranstaltungstyp:
Seminar in der Kategorie Offizielle Lehrveranstaltungen
 
  Kommentar/Beschreibung:
Schon die Klassiker der Soziologie stellten sich die Frage, wie die Durchsetzungskraft des Kapitalismus und der Glaube an die Legitimität dieser Wirtschaftsordnung zu begründen ist. Nicht anders heute: Vor dem Hintergrund der ökonomischen und ökologischen Krisen der vergangenen Jahrzehnte wie auch in Anbetracht der neuen sozialen und kulturellen Problemlagen erscheint die Erfolgsgeschichte der modernen kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung durchaus erklärungsbedürftig. Entsprechend stößt die bestehende Ordnung auch derzeit immer wieder auf Empörung, Widerspruch und Kritik – zum Teil in Manier eines anprangernden Fingerzeigs und von Zeit zu Zeit auch mit radikaler Vehemenz.
All diesen Krisen und den KriktikerInnen zum Trotz scheint sich der Kapitalismus aber weiterhin relativ alternativlos zu bewähren. Während die Geschichte der kapitalistischen Gesellschaftsordnung als eine Erfolgsgeschichte erzählt werden kann, erscheint die Geschichte der Kritik zunächst als eine Geschichte der enttäuschten Hoffnungen. Diese Enttäuschung ob der transformatorischen Potenz der Kapitalismuskritik führte etwa ab den 1970er Jahren zu einer Krise der Kritik, die nicht zuletzt auch das Selbstverständnis der Soziologie als eine kritische Gesellschaftswissenschaft in Frage stellen sollte.
Im Seminar werden wir uns, ausgehend von den Problemlagen kapitalistischer Gesellschaften, aus soziologischer Perspektive mit dem Verhältnis von Kapitalismus und Kritik auseinandersetzen. Dabei werden wir uns zuvorderst mit der Geschichte und dem sozialen Feld der Kapitalismuskritik befassen. Einige beispielhafte Manifeste der politischen und künstlerischen Avantgarden werden uns als empirischer Datenkorpus dienen. Auf dieser Grundlage werden wir untersuchen, auf welche Weise der Kapitalismus jeweils de-legitimiert wird, wie der artikulierte normative Standpunkt der Kritik rekonstruiert werden kann und welche Vorstellungen von Gesellschaft und Subjektivität jeweils zum Ausdruck kommen.

DAS SEMINAR BEGINNT IN DER ZWEITEN VORLESUNGSWOCHE, AM 11.04.2018
  SWS:
2
  Studienmodule:
SOZ.00544: Wirtschaftssoziologie/Umweltsoziologie
SOZ.05710: Spezielle Soziologie: Unternehmen, Wirtschaft, Umwelt, Governance
SOZ.06325: Wirtschafts- und Organisationssoziologie (WOS 2)
  Studienbereich:
Philosophische Fakultät I - Sozialwissenschaften und historische Kulturwissenschaften > Institut für Soziologie  
  Heimat-Einrichtung:
Leitung des Instituts für Soziologie
Beteiligte Einrichtung:
Institut für Soziologie
  Anmeldeverfahren:
Die Auswahl der Teilnehmenden erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung.
Zugelassene Studiengänge (0 freie Plätze):
  • Alle Studiengänge   (25 belegt)
  Anzahl der Teilnehmenden: 36
DozentIn: 1
TutorInnen: keine
Sonstige: 35
max. Teilnehmerzahl: 25
Freie Kontingentplätze: 0
Wartelisteneinträge: 10
Forenbeiträge: 6 Dokumente: 17